
Die Erfahrung des Krieges
Erfahrungsgeschichtliche Perspektiven von der Französischen Revolution bis zum Zweiten Weltkrieg
Herausgegeben: Carl, Horst; Buschmann, Nikolaus
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Das Stichwort "Kriegserfahrung" signalisiert nicht allein das Anliegen, historische Akteure mit ihrer Nahperspektive auf das Kriegsgeschehen wieder zum Sprechen zu bringen. Vielmehr steht dahinter ein kulturwissenschaftliches Forschungsprogramm, das die sozial-, kultur- und alltagsgeschichtlichen Dimensionen des Krieges in den Blick nimmt. Der Erfahrungsbegriff steckt dabei den Rahmen für unterschiedliche methodische Herangehensweisen ab, um individuelle und kollektive Deutungen, Sinnstiftungen und Bewältigungen in und von Kriegen zu untersuchen.Die Beiträge des Sammelbandes stellen einen s...
Das Stichwort "Kriegserfahrung" signalisiert nicht allein das Anliegen, historische Akteure mit ihrer Nahperspektive auf das Kriegsgeschehen wieder zum Sprechen zu bringen. Vielmehr steht dahinter ein kulturwissenschaftliches Forschungsprogramm, das die sozial-, kultur- und alltagsgeschichtlichen Dimensionen des Krieges in den Blick nimmt. Der Erfahrungsbegriff steckt dabei den Rahmen für unterschiedliche methodische Herangehensweisen ab, um individuelle und kollektive Deutungen, Sinnstiftungen und Bewältigungen in und von Kriegen zu untersuchen.
Die Beiträge des Sammelbandes stellen einen solchen Zugang beispielhaft vor. Wenn die Autoren nach der Bedeutung von Religion für die Bewältigung von modernen Kriegen fragen, die Rolle der Medien für die gesellschaftliche Kommunikation in Kriegen thematisieren oder der Prägekraft der Bilder, die im kollektiven Gedächtnis von Kriegen haften blieben, auf den Grund gehen, wird die Aktualität einer solchen kulturgeschichtlichen Auseinandersetzung mit dem Phänomen "Krieg" deutlich.
Die Beiträge des Sammelbandes stellen einen solchen Zugang beispielhaft vor. Wenn die Autoren nach der Bedeutung von Religion für die Bewältigung von modernen Kriegen fragen, die Rolle der Medien für die gesellschaftliche Kommunikation in Kriegen thematisieren oder der Prägekraft der Bilder, die im kollektiven Gedächtnis von Kriegen haften blieben, auf den Grund gehen, wird die Aktualität einer solchen kulturgeschichtlichen Auseinandersetzung mit dem Phänomen "Krieg" deutlich.
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