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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Soziologie - Kultur, Technik und Völker, Note: 1, Universität Wien (Soziologie), Veranstaltung: Forschungspraktikum - Neue Technologien - Konflikt und politische Entscheidung, Sprache: Deutsch, Abstract: Während Pränataldiagnostik einerseits eine Sicherheit versprechende Technik darstellt, kann sie gleichzeitig zur Belastung werden, weil sie in manchen Fällen zu schwierigen Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen zwingt. Das Verhältnis von Chance und Risiko ist in diesem Zusammenhang besonders interessant, aber auch außerordentlich heikel,…mehr

Produktbeschreibung
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Soziologie - Kultur, Technik und Völker, Note: 1, Universität Wien (Soziologie), Veranstaltung: Forschungspraktikum - Neue Technologien - Konflikt und politische Entscheidung, Sprache: Deutsch, Abstract: Während Pränataldiagnostik einerseits eine Sicherheit versprechende Technik darstellt, kann sie gleichzeitig zur Belastung werden, weil sie in manchen Fällen zu schwierigen Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen zwingt. Das Verhältnis von Chance und Risiko ist in diesem Zusammenhang besonders interessant, aber auch außerordentlich heikel, denn das durch die vorgeburtliche Diagnostik entstehende Wissen kann entweder Freude oder Verzweiflung hervorrufen und selbst nach der Inanspruchnahme sämtlicher vorgeburtlicher Untersuchungen, gibt es nie so etwas wie eine "Garantie" Obwohl die Gesundheit des erwarteten Kindes höchste Priorität besitzt und mit allen verfügbaren Mitteln sichergestellt werden soll, müssen die Eltern für dieAuskunft darüber oftmals ein hohes Risiko für eine Fehlgeburt in Kauf nehmen. Pränataldiagnostik stellt aufgrund der Möglichkeit, vorgeburtliche Untersuchungen und Schwangerschaftsabbrüche nach der sogenannten embryopathischen Indikation durchzuführen, sowie aufgrund des steigenden elterlichen Alters, ein zunehmendes ethisches Problem dar, welches mit schwierigen Entscheidungen während der Schwangerschaft einhergeht. Da die Schwangerschaft von vornherein durch stark schwankende Gefühle zwischen Vorfreude und Besorgnis geprägt, sowie häufig von Ambivalenzen begleitet ist, erfährt sie durch die Methoden der Pränataldiagnostik zusätzliche Empfindungen. Diese können das Schwangerschaftsempfinden und somit den Umgang damit beeinflussen. Während die neuen Möglichkeiten zur Untersuchung des ungeborenen Kindes viele Frauen im Hinblick auf möglicherweise auftauchende medizinische Komplikationen beunruhigen, können eben diese anderen Frauen wiederum Sicherheit verschaffen (ebd.). Daraus ergibt sich folgende Fragestellung: "Wie gestaltet sich der Entscheidungsfindungsprozess schwangerer Frauen für oder gegen die Inanspruchnahme von Pränataldiagnostik und der Umgang mit einem pathologischen Befund und welche Rahmenbedingungen bzw. AkteurInnen spielen dabei eine Rolle?"