Nicht lieferbar

Herbert Rosendorfer
Gebundenes Buch
Die Donnerstage des Oberstaatsanwalts
Versandkostenfrei!
Nicht lieferbar
Herbert Rosendorfer stellt den ihm so wohl vertrauten Umkreis der Justiz ins Licht seiner scharfzeichnenden Erzählkunst. Mit skurril-geistreichem Sprachwitz plaudert der Oberstaatsanwalt a.D. Dr. F. jeden Donnerstag aus seinem Berufsalltag. Wahre Kriminalfälle, die oft unglaublich anmuten, werden allein schon durch die Genauigkeit seiner Beobachtungsgabe zur Satire. Sie zeigen, dass Juristerei und Gerechtigkeit selten etwas miteinander zu tun haben.
Herbert Rosendorfer, geb. 1934 in Bozen, ist Jurist und Professor für Bayerische Literaturgeschichte. Er war Gerichtsassessor in Bayreuth, dann Staatsanwalt und ab 1967 Richter in München, von 1993-97 in Naumburg/Saale. Seit 1969 zahlreiche Veröffentlichungen, unter denen die Briefe in die chinesische Vergangenheit am bekanntesten geworden sind. Herbert Rosendorfer, Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste sowie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz, wurde mit zahlreichen bedeutenden Auszeichnungen geehrt, u.a. dem Tukan-Preis, dem Jean-Paul-Preis, dem Deutschen Fantasypreis, dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse und zuletzt 2010 mit dem Corine-Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten. Er lebte bis zu seinem Tod im September 2012 mit seiner Familie in Südtirol.
Produktdetails
- Verlag: nymphenburger
- Artikelnr. des Verlages: 01022
- 3. Aufl.
- Seitenzahl: 384
- Erscheinungstermin: 1. November 2004
- Deutsch
- Abmessung: 37mm x 135mm x 210mm
- Gewicht: 542g
- ISBN-13: 9783485010221
- ISBN-10: 3485010227
- Artikelnr.: 12742198
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Jeden Donnerstag trifft sich der Oberstaatsanwalt a.D. Dr. F. mit einigen Freunden, um seiner Leidenschaft, der Kammermusik zu frönen (er spielt die Bratsche). Doch bevor es mit dem Musizieren losgeht, erzählt Dr. F. immer noch einige Anekdoten aus seinem Berufsleben. Diese immer …
Mehr
Jeden Donnerstag trifft sich der Oberstaatsanwalt a.D. Dr. F. mit einigen Freunden, um seiner Leidenschaft, der Kammermusik zu frönen (er spielt die Bratsche). Doch bevor es mit dem Musizieren losgeht, erzählt Dr. F. immer noch einige Anekdoten aus seinem Berufsleben. Diese immer skurrilen, oft lustigen, manchmal tragischen Fälle aus dem Strafrecht halten die Zuhörer so im Bann, dass die Musik fast vergessen wird. In diesen Geschichten ist Rosendorfer in seinem Element: In verschachtelten Sätzen, mit vielen Abschweifungen und juristischem Geplänkel, aber immer unterhaltend lässt er seinen Oberstaatsanwalt sehr "farbig" erzählen. Auch als Leser möchte man immer wissen, wie die Geschichte denn nun ausgeht und sich ungern bis zum nächsten Donnerstag (im Buch Gott sei Dank nur das nächste Kapitel) vertrösten lassen. Einen Punkt Abzug allerdings gibt es für die Katze Mimmi: Meines Erachtens sind ihre philosophischen Abschweifungen zwischendurch kein Gewinn für das Buch, da hätte ich durchaus drauf verzichten können.
Weniger
Antworten 3 von 3 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 3 von 3 finden diese Rezension hilfreich
Andere Kunden interessierten sich für