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"Verführung": Das Motiv der Literatur des 18. Jahrhunderts - vor allem des bürgerlichen Trauerspiels, in dessen Zentrum eine wiederkehrende Konzeption steht: Eine Tochter im heiratsfa higen Alter, ein u ber sie wachender Vater und ein dazukommender Verfu hrer. Diskurse u ber weibliche Unschuld, deren Verlust und die Problematik von Tugend und Laster erfahren große Aufmerksamkeit in der Literaturgeschichte und -wissenschaft. Doch eine Frage bleibt offen: Welche Rolle spielen die verführenden Figuren? Gibt es nicht auch die "Verführerin"? Auf welche Art verfu hren sie? Ist das Motiv wahrhafte…mehr

Produktbeschreibung
"Verführung": Das Motiv der Literatur des 18. Jahrhunderts - vor allem des bürgerlichen Trauerspiels, in dessen Zentrum eine wiederkehrende Konzeption steht: Eine Tochter im heiratsfa higen Alter, ein u ber sie wachender Vater und ein dazukommender Verfu hrer. Diskurse u ber weibliche Unschuld, deren Verlust und die Problematik von Tugend und Laster erfahren große Aufmerksamkeit in der Literaturgeschichte und -wissenschaft. Doch eine Frage bleibt offen: Welche Rolle spielen die verführenden Figuren? Gibt es nicht auch die "Verführerin"? Auf welche Art verfu hren sie? Ist das Motiv wahrhafte Liebe, reine Befriedigung ko rperlicher Triebe oder das Begehren, jemanden nach eigenem Willen zu manipulieren und zu beherrschen? Und welche Strategie verfolgen sie jeweils, um zu ihrem Ziel zu gelangen? Die Autorin Harriet Fuhrhop bringt eine detaillierte Analyse der Konzeption einzelner Figuren von Lessings Dramen und setzt diese zueinander in Beziehung. So kann abschließend aufgezeigt werden, welche Schlüsse sich aus diesen Ergebnissen über die Fortentwicklung von Lessings Dramen ziehen lassen - eingebettet in einen historisch-soziologischen Kontext.
Autorenporträt
Harriet Fuhrhop, geboren 1985 in Madrid, aufgewachsen in Hamburg. Studium der Deutschen Philologie, Komparatistik und Soziologie in Göttingen und Frankreich. Arbeitet seit 2010 als Journalistin.