Christine von Brühl
Gebundenes Buch
Der Schattengarten
Wie ich mein Glück im Moos fand
Illustration: Habild, Teresa
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I never promised you a rose garden!
Christine von Brühl, geboren 1962 in Ghana, studierte Slawistik, Geschichte und Philosophie in Lublin, Heidelberg und Wien. Promotion über das Dramenwerk von Anton Pavlovic Cechov. Nach Stationen bei der Zeit, Sächsischen Zeitung und dem Magazin arbeitet sie als Autorin und Publizistin und leitet das Chemnitzer Büro der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Mit ihrer Familie lebt sie in Berlin und im Harz.
Produktdetails
- Verlag: Kanon, Berlin
- Seitenzahl: 176
- Erscheinungstermin: 27. Februar 2025
- Deutsch
- Abmessung: 161mm x 107mm x 15mm
- Gewicht: 168g
- ISBN-13: 9783985681730
- ISBN-10: 3985681732
- Artikelnr.: 72002533
Herstellerkennzeichnung
Kanon Verlag Berlin GmbH
Belziger Straße 35
10823 Berlin
info@kanon-verlag.de
»Die Autorin hat es geschafft, auf so kleinem Raum einen Großteil ihres Lebens zu erzählen.« Lesenswertes aus dem Buecherhaus Blog
»Ein großes Naturexperiment, gefühlvoll und nachvollziehbar beschrieben.« Pilgerin Belana Hermine Blog
»Eine ermutigende und wahre Geschichte aus dem Leben.« Ingrid, Der Kultur Blog
»Ein heiteres Buch über Gartenliebe, Menschenliebe und Toleranz« Karin Großmann, Sächsische Zeitung
»Eine unterhaltsame Minibiografie.« Karminrot Blog
»Ermutigend für alle, die zwei linke grüne Daumen, aber ein Herz für Gartenkünstler haben.« Hugo Bühlmann
»[Die Autorin] wählt eine wunderschöne Klangfarbe, in die sie ihre Erzählungen hüllt und die Zeitenwechsel zwischen oder innerhalb der Kapitel lassen den Leser immer wieder schmunzeln.« Sarahs Lesereise Blog
»Christine von Brühl, die sich bislang mit Büchern zu den Hohenzollern, Fontanes Frauen und dem Schwanenservice ihres Vorfahrens Heinrich Graf von Brühl hervorgetan hat, hat mit diesem Büchlein eine Liebeserklärung an ihren Mann verfasst, der sie gegen ihren Willen zur Schattengarten-Besitzerin gemacht hat.« Märkische Oderzeitung
»Teresa Habilds Illustrationen spiegeln bei diesem Auf und Ab im Kampf mit und gegen die Natur wunderbar den leicht ironischen Unterton der Natur.« Buchkultur
»Ein großes Naturexperiment, gefühlvoll und nachvollziehbar beschrieben.« Pilgerin Belana Hermine Blog
»Eine ermutigende und wahre Geschichte aus dem Leben.« Ingrid, Der Kultur Blog
»Ein heiteres Buch über Gartenliebe, Menschenliebe und Toleranz« Karin Großmann, Sächsische Zeitung
»Eine unterhaltsame Minibiografie.« Karminrot Blog
»Ermutigend für alle, die zwei linke grüne Daumen, aber ein Herz für Gartenkünstler haben.« Hugo Bühlmann
»[Die Autorin] wählt eine wunderschöne Klangfarbe, in die sie ihre Erzählungen hüllt und die Zeitenwechsel zwischen oder innerhalb der Kapitel lassen den Leser immer wieder schmunzeln.« Sarahs Lesereise Blog
»Christine von Brühl, die sich bislang mit Büchern zu den Hohenzollern, Fontanes Frauen und dem Schwanenservice ihres Vorfahrens Heinrich Graf von Brühl hervorgetan hat, hat mit diesem Büchlein eine Liebeserklärung an ihren Mann verfasst, der sie gegen ihren Willen zur Schattengarten-Besitzerin gemacht hat.« Märkische Oderzeitung
»Teresa Habilds Illustrationen spiegeln bei diesem Auf und Ab im Kampf mit und gegen die Natur wunderbar den leicht ironischen Unterton der Natur.« Buchkultur
Ich habe diese Geschichte so gefühlt.
Sowohl Christine von Brühl als auch ihren Mann konnte ich verstehen. Die Begeisterung von Christines Mann für ein wildes Waldgrundstück konnte ich nachvollziehen, aber auch das Entsetzen von der Autorin. Ich habe mit ihr gelitten, beim …
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Ich habe diese Geschichte so gefühlt.
Sowohl Christine von Brühl als auch ihren Mann konnte ich verstehen. Die Begeisterung von Christines Mann für ein wildes Waldgrundstück konnte ich nachvollziehen, aber auch das Entsetzen von der Autorin. Ich habe mit ihr gelitten, beim Schleppen der Gerätschaften, Wasser und Kindersachen über einen steinigen und steilen Weg zum Grundstück. Den Frust bei der Entscheidung für den gravierenden Einschnitt ins Familienleben nicht involviert gewesen zu sein. Ihre Bedenken, ihr zögerliches Verhalten und ihre nur langsam wachsende Liebe zum Grundstück waren für mich nachvollziehbar und verständlich.
Jedoch konnte ich die Begeisterung von ihrem Mann Franz für das Waldgrundstück auch verstehen. Diese Traurigkeit als die, vom Borkenkäfer befallenden, Bäume gefällt werden mussten, fühlte ich direkt und ich erinnerte mich an unsere Borkenkäferbaumfällaktionen. Auch mir blutete das Herz als ein Baum nach dem anderen umkippte, nur weil ein kleiner Käfer sie absterben ließ. Dadurch konnte ich auch nachvollziehen, dass er mit dem "neuen" Bild des Grundstücks haderte. Auch mir ging es so. Das was man sich mal mit großer Freude und Begeisterung gekauft und mit viel Liebe aufgebaut hatte, wurde innerhalb von kürzester Zeit vernichtet. Auch die Geschichte vom Sturm und dem Feuer auf dem Grundstück ließen mir einen leichten Schauer über den Rücken laufen. Erlebt habe ich das, Gott sei Dank noch nicht.
Seine Pflanzaktionen habe ich innerlich gefeiert, denn auch mir ging es so. Dank der Rehe ist fast nichts geblieben und irgendwann setzt die Akzeptanz ein, dass es so sein soll. Wachsen lassen, was wachsen will und diese Pflanzen und Bäume genießen und beim Wachsen beobachten. Was für ein befriedigendes Gefühl.
Es ist ein unterhaltsames Buch über einen Schattengarten, der anfangs nur teilweise gewollt war und am Ende geliebt wurde. Die vielen kleinen Illustrationen unterstützten den gut zu lesenden Text der Autorin und sorgten dafür, dass man sich noch besser in die Geschichte hineinversetzen konnte.
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