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Antonia Günder-Freytag
Broschiertes Buch
Der Oleandermann
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Es war Erntezeit.Meinte er.Er war stets fleißig und strebsam.Hatte alles für seine Lieben getan.Für seine Firma.Anscheinend irrte er sich.Es war die Zeit der Aussaat.Er würde die Saat seines brodelnden Hasses verteilen.Großflächig. Großzügig.Gardasee. Wild, leidenschaftlich, gnadenlos
Antonia Günder-Freytag, 1970 geboren, lebt mit ihrer Familie ihrem Hund und drei Minishettys in München.Bekannt wurde sie mit dem Fantasy-Roman Vatikan - Die Hüter der Reliquie, der im bookshouse Verlag erschien.Im selben Verlag veröffentlichte sie eine Krimireihe mit Hauptkommissar Konrad von Kamm, die mit wenig Blut, aber vielen Verdächtigen auskommt.Als selbst ernannte Weltenbummlerin hielt sie es nicht länger in München. Irland war ihr nächstes Ziel. Eine Thriller-Trilogie, die auf Amergin Manor spielt, war die Folge.Da ihr Motto Nichts ist tödlicher als Routine lautet, war es nur abzuwarten, dass sich jetzt doch etwas mehr Blut in ihren Büchern findet.Sie hasst Schubladen, liebt Gummibärchen und findet knarrende Treppen-stufen herrlich.Weitere Infos zur Autorinhttp://www.antonia-guender-freytag.de
Produktdetails
- Verlag: Books on Demand
- Seitenzahl: 252
- Deutsch
- Abmessung: 190mm x 120mm x 15mm
- Gewicht: 272g
- ISBN-13: 9783751971034
- ISBN-10: 3751971033
- Artikelnr.: 59820085
Herstellerkennzeichnung
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Im Kopf des Mörders
German Städter erwacht gefesselt an Bord einer Yacht und sieht sich einer Frau und einem Mann gegenüber. Er weiß nicht, wer die beiden sind und wie er hierher gekommen ist. Aber German beginnt sich zu erinnern. Er war bereits als Kind ein Außenseiter. …
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Im Kopf des Mörders
German Städter erwacht gefesselt an Bord einer Yacht und sieht sich einer Frau und einem Mann gegenüber. Er weiß nicht, wer die beiden sind und wie er hierher gekommen ist. Aber German beginnt sich zu erinnern. Er war bereits als Kind ein Außenseiter. Sein Vater ist erst vor kurzem gestorben und er hat das Haus seiner Mutter am Gardasee geerbt. Er ist Chemiker und hat in der Krebsforschung gearbeitet. Er hat mit einer Beförderung gerechnet, stattdessen wurde er gefeuert. Und da hat er endlich erkannt, wie er von allen beschissen wurde : seinen Eltern, seiner Verwandtschaft, seinem Chef, seiner Ehefrau und seinem Sohn. Er hatte nie eine Chance. Aber damit ist jetzt Schluss.
Man muss sich auf die Erzählweise der Autorin einlassen, denn man befindet sich während der ganzen Geschehnissen im Kopf des Täters. Manche der Gedankengänge sind kaum auszuhalten. Die Schlussfolgerungen zeugen von einer ich-bezogenen, sich selbst bemitleidenden Persönlichkeit, die alle anderen für ihre Situation verantwortlich macht. Zu Germans Gedankenwelt gibt es kein Gegengewicht Niemand der diese Sichtweise zurecht rückt. Der Schluss ist originell und dadurch überraschend.
Ich fand diese andere Art, einen Krimi zu erzählen erfrischend und erschreckend zugleich, aber möglicherweise kann der eine oder andere nichts damit anfangen, weil es so gar nicht dem üblichen Erzählstil entspricht.
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