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Poseidipp (ca. 310-240 v. Chr.) war ein griechischer Dichter, der am Hof der ptolemäischen Könige in Alexandria lebte. 2001 wurde in Mailand ein für die berühmte Sammlung Vogliano gekaufter griechischer Papyrus veröffentlicht, der etwa 100 neue, bisher nicht bekannte Epigramme des Poseidippos enthält. Bei diesem Mailänder Papyrus - bekannt als P. Mil. Vogl. 309 - handelt es sich um eine Papyrusrolle, die im späten 3. oder frühen 2. Jahrhundert v. Chr. beschrieben wurde. Sie enthält über 600 bis dahin unbekannte griechische Verszeilen, die zu kurzen Gedichten - Epigrammen - gehören. Bei dem…mehr

Produktbeschreibung
Poseidipp (ca. 310-240 v. Chr.) war ein griechischer Dichter, der am Hof der ptolemäischen Könige in Alexandria lebte. 2001 wurde in Mailand ein für die berühmte Sammlung Vogliano gekaufter griechischer Papyrus veröffentlicht, der etwa 100 neue, bisher nicht bekannte Epigramme des Poseidippos enthält. Bei diesem Mailänder Papyrus - bekannt als P. Mil. Vogl. 309 - handelt es sich um eine Papyrusrolle, die im späten 3. oder frühen 2. Jahrhundert v. Chr. beschrieben wurde. Sie enthält über 600 bis dahin unbekannte griechische Verszeilen, die zu kurzen Gedichten - Epigrammen - gehören. Bei dem sensationellen Papyrusfund handelt es sich um das älteste erhaltene Exemplar eines griechischen "Gedichtbandes" und um den umfangreichsten neuen Text der antiken Literatur. Die zweisprachige Ausgabe der neuen Epigramme mit deutscher Übersetzung, Kommentar und Interpretation macht diesen außergewöhnlichen Papyrusfund nun auch einem deutschen Publikum zugänglich.
Autorenporträt
Bernd Seidensticker ist Professor für Griechische Philologie a.D. am Institut für Griechische und Lateinische Philologie der Freien Universität Berlin und Sprecher des Zentrums Grundlagenforschung Alte Welt der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Antje Wessels ist Professorin für Lateinische Literatur an der Universiteit Leiden, Leiden University Centre of the Arts in Society, Niederlande. Adrian Stähli ist Professor für Klassische Archäologie im Department of Classics der Harvard University, USA. Martin Hose ist Professor für Klassische Philologie (Gräzistik) an der Ludwig-Maximilians-Universität München.