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Als einziges historisches Stadtquartier Berlins, das weitgehend geschlossen erhalten geblieben ist und mit Bauten wie der Sophienkirche, der Neuen Synagoge oder den Hackeschen Höfen auf mehr als drei Jahrhunderte Berliner Architektur- und Baugeschichte verweisen kann, stellt die Spandauer Vorstadt mitsamt dem Scheunenviertel einen Glücksfall dar. Seit den 1990er Jahren hat sich die Gegend rund um den Hackeschen Markt und den Rosa-Luxemburg-Platz außerdem zum angesagten Ort des Kultur- und Nachtlebens im Zentrum der Bundeshauptstadt entwickelt. Wolfgang Feyerabend, Thomas Raschke und Veit…mehr

Produktbeschreibung
Als einziges historisches Stadtquartier Berlins, das weitgehend geschlossen erhalten geblieben ist und mit Bauten wie der Sophienkirche, der Neuen Synagoge oder den Hackeschen Höfen auf mehr als drei Jahrhunderte Berliner Architektur- und Baugeschichte verweisen kann, stellt die Spandauer Vorstadt mitsamt dem Scheunenviertel einen Glücksfall dar. Seit den 1990er Jahren hat sich die Gegend rund um den Hackeschen Markt und den Rosa-Luxemburg-Platz außerdem zum angesagten Ort des Kultur- und Nachtlebens im Zentrum der Bundeshauptstadt entwickelt. Wolfgang Feyerabend, Thomas Raschke und Veit Stiller spüren der Geschichte und Gegenwart des Gebietes nach, das heute zum unverzichtbaren Bestandteil eines jeden Berlin-Besuches gehört.
Autorenporträt
geb. 1951 in Wittenberg, Schulbesuch und Studium der Germanistik in Leipzig, arbeitete als Verlagslektor, Literaturkritiker und Hörspielautor. Er gründete 1995 die "Berliner Autoren Führungen" und lebt heute als freiberuflicher Schriftsteller in Berlin.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 04.05.2017

Historisches Berlin

Scheunenviertel, jüdisches Viertel, Spandauer Vorstadt: Das ist eines der wenigen weitgehend geschlossen erhaltenen Stadtquartiere Berlins, mitten im Zetrum - in Mitte, wie man sagt - und voller touristischer Ziele wie der Neuen Synagoge und den Hackeschen Höfen. Doch in den Gebäuden verändern sich die sozialen Strukturen gewaltig. Seit den Neunzigern hat sich die Gegend zur Mitte des Kultur- und Nachtlebens entwickelt - was die Autoren eher am Rande interessiert. Anschaulich und faktenreich breiten sie vor allem historische Aspekte aus. Wer sie sind, darüber verliert das Buch kein Wort, dabei haben sie interessante Biographien. Wolfgang Feyerabend gründete die "Berliner Autoren Führungen" und lebt als Schriftsteller in Berlin. Thomas Raschke ist Verlagslektor, Veit Stiller Schauspieler und Autor. Wenn sie sich Gebäuden widmen, wird Architektur nicht einfach abgehakt, sondern ausführlich erklärt - samt Überlegungen wie dieser: Die Architektur der zwanziger Jahre sei bis heute als Vorbild lebendig, fast "ließe sich sagen, sie bilde unsere ,Antike', auf welche sich immer wieder bezogen wird". Aber es gibt mehr, ein Kapitel zu den Dichtern und Künstlern etwa, in dem auch unbekanntere auftauchen wie "die Karschin", Anna Louisa Karsch, Deutschlands erste freiberuflich tätige Dichterin, geboren 1722. Aber: Der jüngste der hier Genannten ist Jahrgang 1918. Betrüblich, dass die Autoren keinen ihrer eigenen Zeitgenossen für wert befinden, genannt zu werden. Vielleicht sollten sie mal einen Poetry Slam in ihrem Quartier besuchen, etwa in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Viel Geschichte also auch hier, umfassend ausgebreitet. Nur das letzte Kapitel weist in die Gegenwart.

bär

"Das Scheunenviertel und die Spandauer Vorstadt" von Wolfgang Feyerabend, Thomas Raschke und Veit Stiller. L&H Verlag, Berlin 2016. 199 Seiten, 70 Abbildungen. Gebunden, 19,80 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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