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Serienmorde am BodenseeEin missglückter Überfall auf einen Geldtransporter bringt Max Madlener und Harriet Holtby auf die Spur einer lang gesuchten RAF-Terroristin. Während die Ermittler alles daransetzen, die flüchtige Frau zu stellen, offenbart sich in einer Klinik ein weiteres Grauen: Eine soziopathische Krankenpflegerin treibt dort offenbar seit Jahren ihr heimliches Unwesen. Als Harriets Tante in ebendiese Klinik eingeliefert wird, kommt es zu einem gefährlichen Wettlauf gegen die Zeit.
Walter Christian Kärger, aufgewachsen im Allgäu, absolvierte die Hochschule für Fernsehen und Film und arbeitete 30 Jahre als Drehbuchautor in München. Über 100 seiner Drehbücher wurden für Kino oder TV verfilmt. Er lebt als Romanautor in Memmingen.
Produktdetails
- Max Madlener 9
- Verlag: Emons Verlag
- Seitenzahl: 336
- Erscheinungstermin: 25. September 2025
- Deutsch
- Abmessung: 202mm x 134mm x 37mm
- Gewicht: 374g
- ISBN-13: 9783740822286
- ISBN-10: 3740822287
- Artikelnr.: 73788643
Herstellerkennzeichnung
Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
info@emons-verlag.de
Mörderisch spannend. Fesselnd. Unheimlich. Ende September 2025 hat Walter Christian Kärger den Regionalkrimi „Das Raunen der Stille“ gemeinsam mit dem Verlag emons: herausgebracht. Das Cover und der Titel passen gut in das Genre und zur Geschichte. Es handelt sich um den 9. …
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Mörderisch spannend. Fesselnd. Unheimlich. Ende September 2025 hat Walter Christian Kärger den Regionalkrimi „Das Raunen der Stille“ gemeinsam mit dem Verlag emons: herausgebracht. Das Cover und der Titel passen gut in das Genre und zur Geschichte. Es handelt sich um den 9. Teil der Reihe mit Max Madlener und Harriet Holtby. Er kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden.
Dies ist mein erster Krimi mit Walter Christian Kärger. Da ich gerne Regionalkrimis lese und gerne neue Autoren kennenlerne, bin ich neugierig in diese Erzählung gestartet. Sie spielt am Bodensee, den ich aus verschiedenen Urlauben mit meinem verstorbenen Ehemann kenne.
Ein missglückter Überfall auf einen Geldtransporter bringt Max Madlener und Harriet Holtby auf die Spur eines lange gesuchten RAF-Terroristen. Die Ermittlungen sind voll im Gang. Während die beiden Ermittler den Spuren folgen, passiert in einer Klinik etwas Unfassbares. Eine soziopathische Krankenschwester trifft Entscheidungen über Leben und Tod ihrer Patienten. Als Harriets Tante in die Klinik eingewiesen wird, läuft die Zeit…
Selten hat mich ein Krimi so sehr beschäftigt, wie dieser es getan hat und so brauchte ich ein paar Tage, bis ich diese Rezension geschrieben habe. Walter Christian Kärger startet seinen Krimi mit einem Erzählstrang, der sich mit einer RAF-Terroristin beschäftigt. In meiner Jugendzeit war das ein großes Thema und so habe ich noch einiges an Hintergrundwissen zum Thema RAF, das der Autor geschickt auffrischt. Der zweite Erzählstrang beschäftigt sich mit einer Krankenschwester, die über das Leben und den Tod ihrer schwerkranken Patienten entscheidet. Mich erinnert das an den Pfleger Niels Högl. Und an das Sterben meines krebskranken Mannes. Ich denke über aktive und passive Sterbehilfe nach, über die Gesetzeslage und frage mich, wer das Recht hat, über das Leben und den Tod zu entscheiden. Eine Krankenschwester sicher nicht.
Vom ersten bis zum letzten Buchstaben ist dieser Kriminalroman sehr spannend erzählt. Es dauert eine Weile, bis die beiden Erzählstränge zu einem werden. Nachdem ich mit dem Lesen gestartet bin, ist es mir schwergefallen, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Immer wollte ich wissen, wie es denn nun weiter geht. So habe ich die ca. 317 Seiten in drei Abschnitten gelesen.
Alles in allem hat Walter Christian Kärger mit „Das Raunen der Stille“ einen Regionalkrimi vom Bodensee auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Ein spannender Kriminalfall, eine soziopathische Krankenschwester und der RAF-Hintergrund sorgen für ein Leseerlebnis der Extra-Klasse. Von mir bekommt der Autor 5 Lesesterne und eine klare Leseempfehlung.
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„Das Glück hat nur eine kurze Halbwertszeit.“
Als KHK Max Madlener drei Jahre zuvor einer Frau, die sich nächtens vom Aussichtsturm augenscheinlich in die Tiefe stürzen will, durch die einfühlsamen Worte, das Universum hätte noch etwas vor mit ihr, hat er …
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„Das Glück hat nur eine kurze Halbwertszeit.“
Als KHK Max Madlener drei Jahre zuvor einer Frau, die sich nächtens vom Aussichtsturm augenscheinlich in die Tiefe stürzen will, durch die einfühlsamen Worte, das Universum hätte noch etwas vor mit ihr, hat er nicht geahnt, dass diese Frau ihn und seine Kollegin Harriet Holtby würde.
Doch aktuell, es sind nur noch wenige Tage bis Weihnachten, muss er sich um einen Überfall auf einen Geldtransporter kümmern, bei dem der männliche Part der verbrecherischen Duos tot auf der Strecke bleibt. Der Tote ist niemand anderer als Jens-Uwe Burkhart, einem dem letzten Mitglieder der RAF, der gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Irmgard Baselitz seit 30 Jahren vor der Polizei auf der Flucht ist und immer wieder durch brutale Raubüberfälle auffällt. Bei der Obduktion stellt sich heraus, dass Jens-Uwe an einem Herzinfarkt verstorben ist und das Loch in seiner Brust sichtlich eine letzte Liebeserklärung Irmgards ist. Doch wo steckt sie und was hat sie vor?
Wie schon in einem der früheren Fälle, in dem Harriet sogar unter Mordverdacht gerät, ist auch dieser neunte Fall für sie sehr persönlich. Denn als Harriets Tante einen Schlaganfall erleidet wird sie ausgerechnet in jene Klinik eingeliefert, in der eine Krankenschwester sich vom Universum auserwählt sieht, sterbenskranke Patientinnen und Patienten zu erlösen.
Meine Meinung:
Auch dieser neunte Krimi von Walter Christian Kärger kann überzeugen. Zum einem durch die besonnene, manchmal auch unkonventionelle Arbeitsweise von Max Madlener, der viele Jahre als Mad Max tituliert worden ist, weil er sein Temperament nicht zügeln konnte, und durch seine Kollegin Harriet Holtby, die eine ebenfalls nicht alltägliche Person ist. Sie trägt ausschließlich schwarze Kleidung, Tattoos und ist als Superrecognizerin manchen unheimlich. Doch Max und Harriet sind ein eingespieltes Team, bei dem es wenige Worte braucht.
Der Autor spricht neben den fast vergessenen Mitglieder der RAF, ein schwieriges Thema an, nämlich den Umgang mit todkranken Menschen an. Er flicht Harriets Gedanken, ihre Zweifel und Ängste in einem Gespräch mit Max einfließen. Das ist sehr gut gelungen. Erst vor wenigen Tagen hat sich der österreichische Lehrer und Journalist Niki Glattauer durch, den bei uns möglichen, assistierten Suizid von seinem Krebsleiden erlöst.
Fazit:
Mir hat dieser Ausflug an den Bodensee wieder sehr gut gefallen, weshalb ich hier eine Leseempfehlung für die ganze Reihe ausspreche und diesem Buch 5 Sterne gebe.
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