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Erscheint vorauss. August 2024
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Autor Werner Rockstuhl, 176 Seiten mit 213 Abbildungen AUS DEM VORWORT: - - - Liebe Leserinnen und Leser, dieses ist nun schon der vierte Teil unserer Chronik der Gemeinde Tüngeda. Wir haben uns gründlich und mit vielfältigen Recherchen vor Ort und in den Archiven umgesehen. Er umfasst acht Jahre, von 1945 bis 1953, nach dem verheerenden 2. Weltkrieg. In dieser Zeit hat sich in Deutschland und in der Welt vieles geändert und somit auch das Leben in Tüngeda. Noch Heute ist unser Leben von den Einflüssen aus dieser Zeit geprägt. Wie wir feststellen konnten sind 50 junge Männer im Krieg…mehr

Produktbeschreibung
Autor Werner Rockstuhl, 176 Seiten mit 213 Abbildungen AUS DEM VORWORT: - - - Liebe Leserinnen und Leser, dieses ist nun schon der vierte Teil unserer Chronik der Gemeinde Tüngeda. Wir haben uns gründlich und mit vielfältigen Recherchen vor Ort und in den Archiven umgesehen. Er umfasst acht Jahre, von 1945 bis 1953, nach dem verheerenden 2. Weltkrieg. In dieser Zeit hat sich in Deutschland und in der Welt vieles geändert und somit auch das Leben in Tüngeda. Noch Heute ist unser Leben von den Einflüssen aus dieser Zeit geprägt. Wie wir feststellen konnten sind 50 junge Männer im Krieg geblieben, viele kamen in Gefangenschaft, der letzte kam 1953 zurück. Vom 51. Opfer des Krieges, Karl Stier weiß man bis heute nicht genau wo er umgekommen ist. Es war ein neuer Weg zu finden, um da heraus zu kommen, was uns Nazideutschland hinterlassen hat. Wie gehen die Siegermächte mit Deutschland um? Schaffen es die Nazihandlanger wieder, Deutschland in den Griff zu bekommen nach diesen Vernichtungsfeldzug mit über 50 Millionen Menschen die umkamen? Allein die Sowjetunion hatte 22 Millionen Menschen zu beklagen. Die Flucht vor der herannahenden Front mit all ihren Schrecken, die ganze Umsiedelung und Vertreibung von Deutschen, aus den östlichen Gebieten Europas. Die Einwohnerzahl von Tüngeda vergrößerte sich fast um das doppelte. Die Bodenreform mit der Enteignung der Familie Hesse. Der Neubeginn nach dem Krieg mit der Aufteilung des Gutes in Neubauernsiedlungen, Vergrößerungen der kleinen Landwirtschaften durch Bodenreformland. Bau der Neubauernsiedlungen, das Ablieferungssoll, die Versorgung der Bevölkerung. Wo bekam man Arbeit um die Familie zu ernähren? Es fehlte einfach an allem, besonders betroffen waren die Neubürger. Der Schulbeginn am 1.10.1945, Schulreform, die Lehrer, die Versorgung der Schüler, Schulspeisung, die Vereine, Parteien, Massenorganisationen, die Musikkapelle Tüngeda, der Kirchenchor, Gemeinderat und vieles mehr. Unser Anliegen ist es, das Geschehen durch Dokumente, Tagebücher und Erinnerungsberichte von Einwohnern und den Bürgern von heute nahe zu bringen. Ich weiß, daß ich mich auf einem schmalen, sensiblen Grad bewege. Dennoch sollte es erlaubt sein, die Geschichte jener Zeit darzustellen. Es gibt große Lücken, die Erlebnisse Einzelner würde weitere Bände füllen, aber das Leben ging weiter und es musste gestaltet werden. Dieses Buch wäre nicht entstanden ohne Unterstützung und viele fleißige Helfer, danke an alle. Ein Dankeschön an die Firmen, welche uns mit ihrer Werbung unterstützen. Besonderer Dank geht natürlich an meine Familie und an meine liebe Frau, Helga Rockstuhl, welche mit viel Geduld und Beteiligung an den Arbeiten das Projekt Chronik Tüngeda maßgeblich ermöglichten. INHALT: Kriegsgefangene und Fremdarbeiter während des Krieges. 7 Auszüge aus dem Tagebuch von Frau Erna Schack und Frau Hilde Hesse 8 Die Neubürger von Tüngeda 15 Familien aus Bessarabien 15 Landwirt Hermann Schmidt ist der erste Nachkriegsbürgermeister geworden 33 28.6.45 Schweres Unglück an der Schmiedsecke 33 Die Bodenreform 37 Wer war der Tüngedaer Rittergutsbesitzer August Hesse? 39 Vertriebene Deutsche aus Serbien 46 1946 Der Schäfer Hermann Kley wird am 20. Februar 1946 ermordet 55 Sechs Unbekannte mahnen 57 Weiter Familien kommen nach Tüngeda 60 Die Landwirtschaft 70 Neuwahl des Gemeinderates 71 1947 77 Weitere Familien kommen nach Tüngeda 78 Das Dorfleben 84 1948 88 Die letzten Umsiedler die nach Tüngeda kamen 90 Albert Trübenbach kommt nach 3 Jahren wieder nach Hause 91 1949 94 nfall Arthur Sauer 94 Die Reichsbodenschätzung in Tüngeda 99 Handwerker und Firmen in Tüngeda 101 Das Adressbuch von Tüngeda Mai 1950 104 1950 107 Landwirtschaftliche Berufsschule 110 Kartoffeln im Schlafraum. 112 5.8.1950 Übernahme des Schlosses durch die Gemeinde 114 Der neue Bürgermeister wird vorgestellt 116 Großbrand Gehöft Walter Cott in Tüngeda 116 1951 124 Kindergarten wird eröffnet 124 Vom 5.-19. August III. Weltfestspiele in Berlin 125 1952 Die ablieferungspflichtigen landwirtschaftlichen Betriebe 131 Tüngeda kommt vom Kreis Gotha in den Kreis Langensalza 137 Gründung der LPG "Gerhart Eisler" Tüngeda 138 1953 141 In Frühjahr wird die "Sportgemeinschaft Tüngeda" gegründet 141 Der letzte Kriegsgefangene Otto Schuster kehrt Heim 147 Bilder aus dem Dorf 148