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Das Christentum, wie das Judentum auf der Religion Alt-Israels fußend, hat im Verlauf seiner wechselvollen Geschichte vielerlei unterschiedliche Strömungen, komplexe theologische Lehren und weite Teile der Welt prägende Riten und Bräuche entwickelt. Von Anfang an hat es das Christentum verstanden, kulturelle Besonderheiten derjenigen Völker in sich aufzunehmen, die es manchmal friedlich, zu Zeiten gewaltsam, zu bekehren suchte. Gleichzeitig hat es durch seine universalisierenden Tendenzen Unterschiede zwischen den Kulturen einzuebnen vermocht und somit eine philosophische, künstlerische,…mehr

Produktbeschreibung
Das Christentum, wie das Judentum auf der Religion Alt-Israels fußend, hat im Verlauf seiner wechselvollen Geschichte vielerlei unterschiedliche Strömungen, komplexe theologische Lehren und weite Teile der Welt prägende Riten und Bräuche entwickelt. Von Anfang an hat es das Christentum verstanden, kulturelle Besonderheiten derjenigen Völker in sich aufzunehmen, die es manchmal friedlich, zu Zeiten gewaltsam, zu bekehren suchte. Gleichzeitig hat es durch seine universalisierenden Tendenzen Unterschiede zwischen den Kulturen einzuebnen vermocht und somit eine philosophische, künstlerische, ethische und soziale Sprache entwickelt, die über die Grenzen der Völker hinweg verstanden wurde.
Autorenporträt
Susanne Talabardon studierte evangelische Theologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 1997 bis 2008 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Religionswissenschaft der Universität Potsdam. Seit 2008 hat sie die Professur für Judaistik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg inne.