Marktplatzangebote
2 Angebote ab € 4,95 €
  • Gebundenes Buch

In 2004, James Blake's life was getting more perfect by the day. A rising tennis star, with each passing year his game seemed to improve. In 2002, he was named Sexiest Male Athlete by People, and along the way he continued to gain in the rankings and earn respect on the court. Each day seemed to offer a new milestone, a new achievement; he was leading a charmed life and loving every minute of the ride.
But that life came to an abrupt halt in May 2004 when Blake broke his back in a freak accident on the court. A few months later, as Blake was recovering from his injury, he suffered another
…mehr

Produktbeschreibung
In 2004, James Blake's life was getting more perfect by the day. A rising tennis star, with each passing year his game seemed to improve. In 2002, he was named Sexiest Male Athlete by People, and along the way he continued to gain in the rankings and earn respect on the court. Each day seemed to offer a new milestone, a new achievement; he was leading a charmed life and loving every minute of the ride.

But that life came to an abrupt halt in May 2004 when Blake broke his back in a freak accident on the court. A few months later, as Blake was recovering from his injury, he suffered another tremendous setback when his father-the man who had raised him and provided the inspiration for his tennis career-lost his battle with stomach cancer. Shortly after his father's death, Blake's situation was further complicated when he contracted Zoster, a rare virus that paralyzed half of his face and threatened to end his already jeopardized tennis career.

Breaking Back tellsthe story of the tumultous year that followed these three devastating events, detailing how Blake persevered through hardship to become one of the best tennis players in the world. Here Blake explains how the wisdom and words that his father imparted to him over the years gave him the ability to succeed in the face of these seemingly insurmountable odds. Though these trials proved the most difficult of his life, ultimately this trifecta of tragedy became the culmination of all his father's lessons, showing Blake that even in death, his father was still teaching him how to be a man.

In the spirit of Lance Armstrong's It's Not About the Bike and Joan Didion's The Year of Magical Thinking comes this remarkable tale of strength and determination from one of tennis's biggest stars. A story of passion, willpower, and the unbreakable bonds between a father and a son, Breaking Back is one athlete's account of finding hope in the bleakest of times.
Autorenporträt
Blake, James§
James Blake has been a professional tennis player since 1999, when he left Harvard to join the professional tennis circuit. He grew up in Fairfield, Connecticut, and currently resides in Tampa, Florida.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 10.10.2007

Dieser Tennisspieler weiß, dass er Erdung braucht
Schicksalsschläge, Erfolgsgeschichten: Ganz uneitel erzählt James Blake aus seinem Leben

2004 ist das Schreckensjahr des amerikanischen Tennisprofis James Blake. Anfang Mai: Beim Training will er einen Stoppball erlaufen, kommt ins Straucheln, schlägt gegen den Netzpfosten und bricht sich einen Halswirbel. Anfang Juli: Der geliebte und zutiefst verehrte Vater erliegt einem Krebsleiden. Ende Juli: Der Sohn erkrankt an einer besonders hinterhältigen Form der Gürtelrose. Bis zu vier Jahre, sagen die Ärzte, könne die Heilung dauern - für den damals fast Fünfundzwanzigjährigen hätte dies das Karriereende bedeutet.

Von Unglücksfällen und Schicksalsschlägen also erzählt das Buch, das Blake zusammen mit dem Journalisten Andrew Friedman geschrieben hat. Es wäre gewiss nicht entstanden, liefe es nicht auf eine Erfolgsgeschichte hinaus, die alle Klischees - und zumal alle amerikanischen - aufs beste bedient. Weshalb denn auch die Botschaften des Buchs sehr simpel sind: niemals aufgeben, immer weiterkämpfen und wieder nach oben kommen. In den Worten des Vaters: "Du hast keinen Einfluss darauf, wie groß dein Talent ist, aber du hast immer Kontrolle darüber, wie sehr du dich anstrengst." Brian Barker, Blakes Trainer seit dessen Kindertagen, muss dann nur noch hinzufügen: "Work hard, get better."

Und so ist es gekommen: James Blake, zwischenzeitlich auf Platz 210 der Weltrangliste zurückgefallen, hat sich seit zwei Jahren dauerhaft unter den ersten Zehn etabliert, steht kurz vor der neuerlichen Teilnahme am Masters Cup, dem Saisonfinale der acht Weltbesten, und kann Anfang Dezember mit der amerikanischen Mannschaft im Endspiel gegen Russland den ersten richtig großen Titel seines Lebens gewinnen: den Davis Cup.

Nun sind Klischees ja nie ganz falsch - und Erfolgsgeschichten allemal auch erbaulich. Die Lektüre des Buchs lohnt sich indes vor allem wegen des völlig uneitlen Tons, in dem Blake seine Herkunft rekapituliert. "Mein Vater war schwarz und meine Mutter weiß - und das war nicht immer leicht": So hebt die Geschichte an. Sie schildert dann, wie sich das ungleiche Paar - Vater Thomas, der sachliche New Yorker, Mutter Betty, die verträumte Engländerin - aus dem Problemdistrikt Yonkers hocharbeitet ins Eigenheim nach Fairfield, Connecticut. Dort, in Suburbia, erlebt James eine heitere Kindheit.

Intaktes Familienleben, ein großer Freundeskreis: Das sind die Säulen, auf die sich auch seine Karriere stützt. Fünfundzwanzig Dollar versprachen ihm die Eltern einst, falls er die Lektüre von hundert Büchern nachweisen könne. Ob die Prämie je ausgezahlt wurde, wird vornehm verschwiegen. Zwischen den Turnieren pokert sich Blake inzwischen jedenfalls lieber die Nächte um die Ohren. Aber er hat nie vergessen, was ihm die Geborgenheit von Fairfield ersparte: die Einsamkeiten einer Tennis-Akademie und den Horror des Hochleistungsdrills.

James Blake braucht Erdung. Das erste wichtige Turnier, für das er nach der Genesung meldete, fand in New Haven statt, ein paar Meilen nur von zu Hause entfernt. Seine Kumpels waren alle da: Zum ersten Mal trat der "J-Block" auf, der sich inzwischen zu einer weltweiten Fan- und E-Mail-Gemeinde gemausert hat. Natürlich gewann Blake in New Haven. Als er aber 2003, dem Jahr vor dem Schrecken, in eine Niederlagenserie geriet, rasierte er sich zum Entsetzen seines Managers die Afro-Mähne ab, für die man ihn 2002 zum "Sexiest Male Athlete" gewählt hatte und ohne die sich seine Werbeeinahmen sofort um eine Million Dollar verringerten. Ihm jedoch war deutlich wohler.

Vor wenigen Wochen erst verlor Blake im Achtelfinale der US Open nach einem beiderseits fulminant geführten Fünfsatz-Match gegen Tommy Haas. Da war das Buch schon gedruckt. Vorher jedoch hatte sein Verfasser genügend Zeit, um über ein Drama zu räsonieren, unter dem, gleich ihm, eine ganze Generation eigentlich erstrangiger Tennisspieler leidet. Das Drama heißt Roger Federer. Diesem Ausnahmetalent auf dem Platz zu begegnen, liest man, "could be a drag at times". Es ist, im Klartext, ziemlich schrecklich und sehr entnervend. James Blake indes hat zu viel wirkliches Leid erlebt, um deshalb seinen Kampfgeist oder gar die gute Laune zu verlieren.

JOCHEN HIEBER.

James Blake mit Andrew Friedman: "Breaking Back. How I Lost Everything and Won Back My Life". Harper Collins Publishers 2007, 275 Seiten, 16 Bilderseiten, 18,45 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
…mehr
"[James Blake] has inspired young people everywhere with his story of courage and determination." -former president George H.W. Bush