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Band 6 der elfbändigen Gesamtausgabe enthält die beiden folgenden Titel des Theologen und Philosophen Ladislaus Boros: »Befreiung zum Leben: Die Exerzitien des Ignatius von Loyola als Wegweisung für heute« und »Heute Christ sein: Über die christliche Gesinnung und die Liebe zur Welt«. »Der Mensch sollte sich fragen -- und dies nicht nur als religiöse, sondern auch als philosophische Überlegung --, ob es nicht großartig sei, sich in jene Haltung einzuleben, in der er zum All sagen kann: Verzeihe mir! So wie sie Ignatius von Loyola angedeutet hat: Verzeihe mir, Sonne, verzeihe mir, Mond,…mehr

Produktbeschreibung
Band 6 der elfbändigen Gesamtausgabe enthält die beiden folgenden Titel des Theologen und Philosophen Ladislaus Boros: »Befreiung zum Leben: Die Exerzitien des Ignatius von Loyola als Wegweisung für heute« und »Heute Christ sein: Über die christliche Gesinnung und die Liebe zur Welt«. »Der Mensch sollte sich fragen -- und dies nicht nur als religiöse, sondern auch als philosophische Überlegung --, ob es nicht großartig sei, sich in jene Haltung einzuleben, in der er zum All sagen kann: Verzeihe mir! So wie sie Ignatius von Loyola angedeutet hat: Verzeihe mir, Sonne, verzeihe mir, Mond, verzeiht mir, Sterne, Elemente, Vögel und Fische, verzeihe mir, Erde. Ich danke euch, Engel, dass ihr mich ausgehalten habt. Ich danke euch, Heilige, dass ihr mich nicht aufgegeben habt! Wäre es für den Menschen nicht befreiend, so zu denken? Daraus würde eine Demut gegenüber jeglicher Kreatur erwachsen. Eine geheimnisvolle Innerlichkeit würde zwischen dem Menschen und der Welt entstehen. Erst in diesem allgemeinen Um-Verzeihung-Bitten würde die Welt als Du entstehen. Nun könnte der Mensch in Dankbarkeit sein »du« aussprechen: Schwester Sonne, Bruder Feuer, Schwester Pflanze, Bruder Stein, Bruder Tier, Bruder Tod und Bruder Mensch. Würde dabei nicht die franziskanische Haltung ihren Höhepunkt erreichen und sich mit der ignatianischen treffen? Die Buße macht dem Menschen alle Dinge verwandt. Der Mensch und das All würden versöhnt. Aus einer solchen Haltung könnte eine neue Welt erwachsen. Der Mensch wäre fähig, ins Herz der Dinge zu schauen, ihnen gegenüber offen zu sein und jegliche Wahrheit zu bejahen. Man darf nicht übersehen, dass in unserer Zeit aus dieser Einstellung eine Welt der aufgeschlossenen Brüderlichkeit entstand, eine Haltung, deren Linie weitergeführt werden sollte in die Zukunft.«