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Die Innenstadt von Norden stellt mit dem Neuen Weg und einen Teil der Osterstraße einen städtebaulich besonders bemerkenswerten, aber auch denkmal-pflegerisch äußerst sensiblen Bereich dar, den es sowohl in seiner Substanz als auch in seinem historisch gewachsenen Erscheinungsbild zu bewahren gilt. Die Bausubstanz beider Straßen geht teilweise ins 16. Jahrhundert zurück, die Parzellierung mit langen, schmalen Grundstücken stammt vielfach noch aus dem Hochmittelalter. Häufig wurden die Vordergebäude mehrfach modernisiert oder durch jüngere Wohn- und Geschäftshäuser ersetzt. Hinter vielen…mehr

Produktbeschreibung
Die Innenstadt von Norden stellt mit dem Neuen Weg und einen Teil der Osterstraße einen städtebaulich besonders bemerkenswerten, aber auch denkmal-pflegerisch äußerst sensiblen Bereich dar, den es sowohl in seiner Substanz als auch in seinem historisch gewachsenen Erscheinungsbild zu bewahren gilt. Die Bausubstanz beider Straßen geht teilweise ins 16. Jahrhundert zurück, die Parzellierung mit langen, schmalen Grundstücken stammt vielfach noch aus dem Hochmittelalter. Häufig wurden die Vordergebäude mehrfach modernisiert oder durch jüngere Wohn- und Geschäftshäuser ersetzt. Hinter vielen Fassaden vom Ende des 19. Jahrhunderts verbirgt sich noch erheblich ältere Substanz. Eine besondere Bedeutung für die Erschließung der Grundstücke haben die sogenannten Lohnen, ein für die Norder Innenstadt bezeichnendes Charakteristikum. Das an sich noch geschlossene Stadtbild ist mit Neubauten des 20. Jahrhunderts durchsetzt, die den Maßstab teilweise stören. Hinzu kommt eine in den letzten Jahren verstärkt einsetzende Modernisierungswelle, die vor allem zu Umbauten der Läden im Erdgeschoss, aber auch zu einigen Abbrüchen historischer Substanz führte. Im Vordergrund denkmalpflegerischer Zielplanung steht neben dem Erhalt des einzelnen Gebäudes vor allem der historisch gewachsene Straßenraum in seiner Gesamtheit. Ziel der Veröffentlichung ist es, einen Gestaltungs-leitfaden sowie einen Maßstab für künftige denkmal-pflegerische Instandsetzungen und Sanierungen an den Gebäuden und im Bereich des Straßenraumes von Osterstraße und Neuem Weg bereit zu stellen. Ferner soll den Anwohnern die Geschichte und Qualität ihres Wohnortes sowie die dadurch begründeten Interessen der Denkmalpflege beim Umgang mit dieser einmaligen städtebaulichen Situation vermittelt werden.