
Paula Bersdorf
Broschiertes Buch
An Tagen im Juli
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Das ruhige Leben einer Schriftstellerin wird auf den Kopf gestellt, als über Nacht aus ihrem Dorf zwei Grundschülerinnen verschwinden. Die Suche nach den vermissten Kindern, ein zwielichtiger Feriengast und weitere dramatische Ereignisse zwingen Sibylle Uhlen, sich mit ihrer Kindheit und dem seit Jahrzehnten ungeklärten Verschwinden ihrer Eltern auseinanderzusetzen. Dabei wird sie mit abgründigen Wahrheiten konfrontiert, die ihr sicher geglaubtes Leben in den Grundfesten erschüttern und sie zur zentralen Figur eines Verbrechens machen.
Bersdorf, Paula
Paula Bersdorf, 1963 in München geboren, studierte Wissenschaftliche Politik und Neuere deutsche Literaturgeschichte in Freiburg. Seit 2005 schreibt und veröffentlicht sie unter Pseudonym Kurzgeschichten und Lyrik im Internet. Nach vielen Stationen in deutschsprachigen Großstädten, zuletzt drei Jahren in Wien, zog es sie 2015 aufs Land. Heute lebt und arbeitet sie in einem Dorf nahe Uelzen.
Paula Bersdorf, 1963 in München geboren, studierte Wissenschaftliche Politik und Neuere deutsche Literaturgeschichte in Freiburg. Seit 2005 schreibt und veröffentlicht sie unter Pseudonym Kurzgeschichten und Lyrik im Internet. Nach vielen Stationen in deutschsprachigen Großstädten, zuletzt drei Jahren in Wien, zog es sie 2015 aufs Land. Heute lebt und arbeitet sie in einem Dorf nahe Uelzen.
Produktdetails
- Verlag: epubli
- 6. Aufl.
- Seitenzahl: 324
- Deutsch
- Abmessung: 18mm x 125mm x 19mm
- Gewicht: 322g
- ISBN-13: 9783748555087
- ISBN-10: 3748555083
- Artikelnr.: 56983914
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
"An Tagen im Juli" von Paula Bersdorf ist ein ganz besonderer Kriminalroman, den es zu lesen lohnt.
Für mich macht einen guten Kriminalroman aus, dass interessante Charaktere geschildert werden, etwas von der Umgebung, wo es spielt, beschrieben und eine gewisse Spannung aufgebaut …
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"An Tagen im Juli" von Paula Bersdorf ist ein ganz besonderer Kriminalroman, den es zu lesen lohnt.
Für mich macht einen guten Kriminalroman aus, dass interessante Charaktere geschildert werden, etwas von der Umgebung, wo es spielt, beschrieben und eine gewisse Spannung aufgebaut wird. All diese Aspekte erfüllt der Roman. Das jedoch auf eine besondere Weise.
Wie schon das Cover erahnen lässt, handelt es sich bei "An Tagen im Juli" nicht um einen Krimi, der düster, reißerisch oder übermäßig brutal ist. Es ist vielmehr ein einfühlsamer, feinsinniger Kriminalroman mit eher leisen Tönen, die große Wirkung entfalten.
Erzählt wird die Geschichte von Sibylle Uhlen in Form von täglichen Notizen. Die große Stärke dieses Roman liegt in den Dialogen und den tiefen Einblicken in die menschliche Psyche. Es wird auf sehr eindringliche Weise beschrieben, wie Menschen andere be- und verurteilen, was für Gruppendynamiken in kleinen Gemeinschaften entstehen können und wie wenig man manchmal wirklich über sein Gegenüber weiß. "Kannst den Leuten nur vor den Schädel gucken". Dieses Zitat wird in dem Buch auf unerwartete und tragische Weise bestätigt.
Besonders berührt haben mich auch die Freundschaften der Protagonistin. Auf eindrucksvolle Weise wurde der Wert von wahren, unerschütterlichen Freundschaften und ihre Fähigkeit zu heilen beschrieben.
Passagenweise hat mir die Sprache unglaublich gut gefallen. Die Sprache macht es leicht zu lesen, schafft detaillierte Bilder der Umgebung und Personen und beschreibt gut psychologische Zusammenhänge. Es werden viele berührende, nachdenklich stimmende Sätze geprägt, die auch nach dem Ende des Buches noch nachhallen.
Mich hat "An Tagen im Juli" sehr fasziniert und mitgerissen. Eine Eingrenzung des potentiellen Leserkreises möchte ich gar nicht treffen. Dieses Buch ist etwas Besonderes und kann jedem Leser, der bereit ist, sich ganz auf die Geschichte einzulassen, etwas bieten.
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Antworten 3 von 3 finden diese Rezension hilfreich
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