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1888 zieht die Niederländerin Johanna Bonger nach Paris. Sie saugt das dortige Savoir Vivre auf und fällt durch ihren scharfen Verstand und ihr Kunstverständnis auf. Als sie den Galeristen Theo van Gogh heiratet, ist sie aus der pulsierenden Pariser Bohème nicht mehr wegzudenken. Gemeinsam mit Theos jüngerem Bruder, dem hochtalentierten, aber mittellosen Maler Vincent van Gogh, bilden die drei ein intellektuelles Gespann. Doch dann stirbt Vincent, und sein nahezu unbekanntes Werk droht in der Versenkung zu verschwinden. Das kann und wird Johanna auf keinen Fall zulassen ...
Dr. Caroline Cauchi arbeitete mehrere Jahre als Universitätsdozentin, bevor sie sich der Welt der Romane zuwandte. Sie verfügt über einen Doktortitel in Kreativem Schreiben. Caroline hat eine maltesische Mutter und einen britischen Vater und lebt heute auf der britischen Halbinsel Wirral.
Produktdetails
- Verlag: HarperCollins Hamburg / HarperCollins Paperback
- Originaltitel: Mrs. van Gogh
- 1. Auflage
- Seitenzahl: 528
- Erscheinungstermin: 27. Juni 2023
- Deutsch
- Abmessung: 213mm x 133mm x 42mm
- Gewicht: 557g
- ISBN-13: 9783365003046
- ISBN-10: 3365003045
- Artikelnr.: 66014614
Herstellerkennzeichnung
HarperCollins Paperback
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
vertrieb@harpercollins.de
Am Ende der Lektüre ist das Interesse an dieser wohl weithin unbekannten Frau geweckt. Petra Grond Passauer Neue Presse 20231013
Leuchtende Farben, kraftvolle Pinselstriche. Motive, wie im Rausch auf die Leinwand gebannt. Bilder, die das Innerste des Betrachters berühren.
Vincent van Gogh. Der Geniale, Verzweifelte, Besessene, Suchende, Mythos. Postimpressionist und Wegbereiter für die Fauves und die …
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Leuchtende Farben, kraftvolle Pinselstriche. Motive, wie im Rausch auf die Leinwand gebannt. Bilder, die das Innerste des Betrachters berühren.
Vincent van Gogh. Der Geniale, Verzweifelte, Besessene, Suchende, Mythos. Postimpressionist und Wegbereiter für die Fauves und die Expressionisten, der gerüchtehalber während Lebzeiten nur ein einziges Bild verkaufen konnte, und das blieb innerhalb der Familie bei seinem Bruder und treuen Unterstützer Theo.
Heute erzielen seine Gemälde auf Auktionen Höchstpreise. Ein Verdienst, den man zweifelsohne Johanna van Gogh-Bonger zusprechen muss, der Frau von Vincents Bruder Theo, die nicht locker ließ und dafür sorgte, dass 1901 die Galeristen Bernheim-Jeune van Gogh eine große Ausstellung widmeten und damit Wegbereiter für seinen Erfolg wurden.
Dieser außergewöhnlichen Frau widmet sich Caroline Cauchi in ihrem Roman „An der Seite Van Goghs“ mit großem Sachverstand und eingehender Recherche. Im Wesentlichen bezieht sie die zugrunde liegenden Informationen aus dem umfangreichen Briefwechsel zwischen Vincent und seinem Bruder Theo und füllt diese mit fiktionalen Geschehnissen auf.
Dies vermittelt zum einen ein sehr interessantes Bild über die Frauen im Kunstbetrieb, die mehr sein wollen als bloße Musen der Maler, zum anderen aber nimmt sie uns auch mit in die Pariser Künstlerszene mit ihren schillernden Vertretern wie Auguste Rodin, Camille Claudel und Paul Gaugin. Und sie zeigt uns die verschiedenen Facetten der Persönlichkeiten Van Goghs, ein Einzelgänger, der nicht dafür geschaffen ist, sich in dieser Szene wohl zu fühlen, sondern damit zufrieden ist, wenn ihm seine Staffelei und seine Farben zur Verfügung stehen.
Ein schillernder, flirrender, lebendiger und dabei doch informativer Roman, den ich sehr gerne gelesen habe.
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Obwohl ich kein großer Kunstkenner bin, lese ich sehr gerne Romane die aus dem Leben von bekannten Künstlern berichten. So bin ich auf diesen Roman gestossen, der sich mit einem kurzen Ausschnitt aus dem Leben van Gogh beschäftigt. In erster Linie geht es dabei allerdings nicht um …
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Obwohl ich kein großer Kunstkenner bin, lese ich sehr gerne Romane die aus dem Leben von bekannten Künstlern berichten. So bin ich auf diesen Roman gestossen, der sich mit einem kurzen Ausschnitt aus dem Leben van Gogh beschäftigt. In erster Linie geht es dabei allerdings nicht um Vincent van Gogh, sondern um die Frau seines Bruders Johanna.
Auch wenn es sich hier um einen fiktiven Roman handelt , gibt es doch einige Fakten aus dem Leben der Familie van Gogh zu erfahren. Vor allem Das Verhältnis der Brüder zueinander ist sehr intensiv beschrieben.
Der Roman ist aus der Sicht von Johanna geschrieben und sie ist auch eindeutig die Hauptfigur der Geschichte. Obwohl der Roman nur eine kurze Zeitspanne im Leben von Johanna, Theo und Vincent umfasst, hat er mich doch sehr tief in das Leben der drei blicken lassen und ich werde jetzt mit Sicherheit noch einmal ganz anders auf die Bilder van Gogh schauen. Auch die Liebesgeschichte von Johanna und Theo hat mir gut gefallen, da sie real beschrieben war und nicht kitschig herüber kam.
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