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Die Autorin untersucht in ihrer Arbeit die Austauschprozesse zwischen Literatur und Naturwissenschaften am Beispiel von Adalbert Stifters Werk. Sie zeigt, wie die Umstellung der Naturwahrnehmung von der älteren Naturkunde auf die modernen Naturwissenschaften zu einem Problem für die Literatur wird. Ihre Darstellungsmöglichkeiten, die seit der «Goethezeit» eng mit dem Begriff der Natur verknüpft waren, werden problematisch, je weiter die modernen Naturwissenschaften die Natur überschreiben. Stifters Werk entwirft aus der Konkurrenz mit ihnen einen Gegen-Kosmos. Es führt narrativ die…mehr

Produktbeschreibung
Die Autorin untersucht in ihrer Arbeit die Austauschprozesse zwischen Literatur und Naturwissenschaften am Beispiel von Adalbert Stifters Werk. Sie zeigt, wie die Umstellung der Naturwahrnehmung von der älteren Naturkunde auf die modernen Naturwissenschaften zu einem Problem für die Literatur wird. Ihre Darstellungsmöglichkeiten, die seit der «Goethezeit» eng mit dem Begriff der Natur verknüpft waren, werden problematisch, je weiter die modernen Naturwissenschaften die Natur überschreiben. Stifters Werk entwirft aus der Konkurrenz mit ihnen einen Gegen-Kosmos. Es führt narrativ die Infragestellung der Literatur durch die entstehenden Naturwissenschaften aus und gewinnt daraus seine spezifische Werkidentität.
Autorenporträt
Die Autorin: Eva Sophie Wiedemann wurde 1968 in Frankfurt am Main geboren und studierte Deutsch und Französisch in Frankfurt am Main, Strasbourg und München. 1998 legte sie dort ihr Erstes Staatsexamen ab und arbeitete anschließend für das Bayerische Staatsministerium und als wissenschaftliche Assistentin an der Universität München. Nach dem Rigorosum (2004) schloß die Autorin 2006 das Zweite Staatsexamen ab und ist seither an einem bayerischen Gymnasium als Lehrerin tätig.