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Als mit der Unterzeichnung des Vertrags zwischen der Stadt Köln und dem Freistaat Preussen am 27./29. Mai 1919 die Universität zu Köln gegründet wurde, war sie die jüngste Hochschulgründung im Deutschen Reich. Nicht vergessen war die bis 1798 bestehende "alte" Universität, doch war die Kölner Universitätstradition fast 120 Jahre unterbrochen. Mit der Beschaffung von Talaren und Insignien, der Übernahme der historischen Siegel sowie durch akademische Feiern schuf sich die Universität zu Köln innerhalb weniger Jahre eine "erfundene Tradition", die auf die mittelalterliche Vorgängerin Bezug nahm.…mehr

Produktbeschreibung
Als mit der Unterzeichnung des Vertrags zwischen der Stadt Köln und dem Freistaat Preussen am 27./29. Mai 1919 die Universität zu Köln gegründet wurde, war sie die jüngste Hochschulgründung im Deutschen Reich. Nicht vergessen war die bis 1798 bestehende "alte" Universität, doch war die Kölner Universitätstradition fast 120 Jahre unterbrochen.
Mit der Beschaffung von Talaren und Insignien, der Übernahme der historischen Siegel sowie durch akademische Feiern schuf sich die Universität zu Köln innerhalb weniger Jahre eine "erfundene Tradition", die auf die mittelalterliche Vorgängerin Bezug nahm. Die 1901 gegründete Handelshochschule wurde hingegen aus dem Traditionsbestand ausgeschieden.
1938 und 1988 beging die Universität zu Köln mit erheblichem Aufwand das 550- bzw. 600jährige Jubiläum der alten Universität. Ihr 50jähriges Bestehen 1969 beging sie hingegen nur in kleinem Rahmen.
Der Band geht universitären Traditionslinien und -kulturen in hundert Jahren und ihren zeitgenössischen Motiven nach.
Autorenporträt
Freitäger, Andreas
Studium der Geschichte und Germanistik in Düsseldorf und Köln. Archivreferendariat und Tätigkeit in der nordrhein-westfälischen Landesarchivverwaltung. Seit 2001 Universitätsarchivar und stellv. Leiter des Historischen Archivs der Universität zu Köln.