Afrikawissenschaften in Berlin von 1919 bis 1945 - Stoecker, Holger

Afrikawissenschaften in Berlin von 1919 bis 1945

Zur Geschichte und Topographie eines wissenschaftlichen Netzwerkes

Holger Stoecker 

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Afrikawissenschaften in Berlin von 1919 bis 1945

Die Zwischenkriegsjahre gelten für die Afrikawissenschaften in Deutschland - aufgrund der wissenschaftlichen Leistungen und der erfolgreichen Akademisierung - als "klassische Periode". Zugleich verlor die deutsche Afrikaforschung nach und nach ihre internationale Bedeutung, war doch durch den Verlust der Kolonien der Zugang zu Forschungsfeldern erschwert worden und den Absolventen Einsatzmöglichkeiten abhanden gekommen.

Der Band gibt am Beispiel Berlins Einblicke in die Fachgeschichte der deutschen Afrikawissenschaften während der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus und fragt nach dem Platz, den Afrika als Forschungsgegenstand in der akademischen Ordnung einnahm. Gestützt auf eine breite Quellenbasis werden die Berliner Afrikawissenschaften im Kontext der Wissenschaftspolitik der Zeit verortet, ihre Anbindung an europäische Netzwerke dargestellt sowie ihre professionelle Selbstmobilisierung zu kolonialwissenschaftlichen Großprojekten seit Ende der 1930er Jahre untersucht. Darüber hinaus beleuchtet der Autor umfassend den Anteil von Afrikanern an der afrikanistischen Wissens­produktion.


Produktinformation

  • Verlag: Steiner (Franz
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 359 S. m. 28 Abb. 240 mm
  • Seitenzahl: 359
  • Pallas Athene Bd.25
  • Best.Nr. des Verlages: DAV-TITEL-56558
  • Deutsch
  • Abmessung: 230mm x 160mm x 28mm
  • Gewicht: 735g
  • ISBN-13: 9783515091619
  • ISBN-10: 3515091610
  • Best.Nr.: 23801164
"... eine faszinierende Monographie zur Geschichte der Berliner Afrikawissenschaften... deutlich zu betonen ist, dass die ihren Gegenstand umfassend beleuchtende Arbeit in ihrer Bedeutung für die Historiographie der Afrikawissenschaften nicht nur weit über den Berliner Rahmen herausreicht, sondern auch für die Wissenschaftsgeschichte der Weimarer Republik und der zeit des Nationalsozialismus insgesamt einen wichtigen Beitrag leistet." -- http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/id=11582

"Holger Stoecker hat eine ergebnisreiche, farbige und höchst überlegte Studie zur Entstehungsgeschichte einer bislang nur ansatzweise erforschten Disziplin verfasst, die man mit großem Gewinn zur Hand nimmt." -- Freiburger Universitätsblätter 185, 2009/3

"Insgesamt gesehen handelt es sich bei dem vorzustellenden Buch um eine gewaltige Fleißarbeit, die auf einem umfangreich vorhandenen und quasi über die halbe Welt verstreuten Archivmaterial basiert. Es schließt eine Lücke in der afrikanistischen Wissenschaftsgeschichte und vermag benachbarten Disziplinen Anregung zu geben." -- Berichte zur Wissenschaftsgeschichte 33, 2010

"Alles in allem: eine wissenschaftlich gehaltvolle, faktenreiche Publikation, verständlich geschrieben. Eine Studie, die einen guten Einblick in die Afrikanistik, gleichsam eine 'Orchideen-Wissenschaft', gewährt. So gesehen wird sie gewiss zuerst im Kreise von Fachwissenschaftlern die gebührende Beachtung finden. Gleichwohl sollten die darin aufgezeigten, vielfältig übergreifenden gesellschaftspolitischen Beziehungen dieser Wissenschaft und ihrer Repräsentanten, besonders zum Nationalsozialismus, zugleich einen größeren Leserkreis interessieren." -- Das Historisch-Politische Buch, 2009/6

"Mit dem ... Werk von Holger Stoecker liegt nun ein beachtlicher Meilenstein in der Erforschung der Geschichte der deutschen Afrikawissenschaften vor." -- Comparativ 20, 2010/1+2

"Do not be misled by the title. This book is much more than parochial history of African studies. Hobsbawm once remarked that just as no railway enthusiast had ever written a decent history of railways, no nationalist had written a good history of nationalism. A historian of science, Stoecker's key framing question asks how the scientific community known as 'Africanistics' emerged. This well-researched book is concerned with the history and topography of the Africanist node centered in Berlin and how the network's topography extended not only to other parts of Germany but also internationally. To accomplish this the author did research in some twenty-six archives in five countries. Exquisitely detailed footnotes and a large bibliography (plus a decent index) show that this is clearly the product of sustained long-term research." -- African Studies Review 52, 2009/3

"... eine Pionierleistung. Sein klarer sprachlicher Stil macht die Lektüre überdies zu einem Lesevergnügen." -- Africa Spectrum, 2009/1

"Mit dem ... Werk von Holger Stoecker liegt nun ein beachtlicher Meilenstein in der Erforschung der Geschichte der deutschen Afrikawissenschaften vor." -- Comparativ 20, 2010/1+2
Holger Stoecker ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Afrikawissenschaften der Humboldt Universität zu Berlin.

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