Das Bildnis des Dorian Gray - Wilde, Oscar

Oscar Wilde 

Das Bildnis des Dorian Gray

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Das Bildnis des Dorian Gray

"Wenn ich es wäre, der ewig jung bliebe, und das Bild altern könnte! Dafür - dafür - gäbe ich alles. Ja, nichts in der Welt wäre mir dafür zu viel. Ich gäbe meine Seele als Preis dahin."(Zitat aus dem Inhalt)
Lord Henry Wooton, dieser geistreich-zynische Dandy, ist es, der den zu Beginn der Handlung etwa zwanzigjährigen, unverdorbenen und faszinierend schönen Dorian Gray zum Hedonismus, zum rücksichtslosen Ausleben seiner Jugend verführt. Damit weckt er in ihm das Verlangen, ewig jung und schön zu bleiben, um alle Sinnenfreuden auskosten zu können. Der mit der Intensität eines Gebetes ausgesprochene Wunsch Dorian Grays, statt seiner möge das Bildnis, das Basil Hallward von ihm gemalt hat, altern - ein Wunsch, für dessen Erfüllung er seine Seele zu geben bereit ist -, wird ihm gewährt.


Produktinformation

  • Verlag: Diogenes
  • 1996
  • Neuausg.
  • detebe Diogenes Taschenbücher Nr.21411
  • Deutsch
  • Abmessung: 182mm x 115mm x 18mm
  • Gewicht: 246g
  • ISBN-13: 9783257214116
  • ISBN-10: 3257214111
  • Best.Nr.: 02829276
"Übrigens ist Wildes Dorian Gray wirklich ein hinreißend gutes Buch, das muß ja bei Kultbüchern so wenig so sein wie bei den Werken von Nobelpreisträgern." (Die wunderbaren Falschmünzer)


Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 23.01.2001

Scharlachrote Buchstaben-Lippen
Oscar Wildes "Das Bildnis des Dorian Gray" nach dem Erstdruck

Am Eingang zur literarischen Moderne steht Oscar Wilde, ein merkwürdiger Heiliger, der zu früh kam und dessen Texte mit dem, was die Bewegung schließlich ausmachte, nicht unbedingt viel zu schaffen hatte. Durch sein Martyrium ist er lebendig geblieben, und die Geschichte von seinem Glück und Ende steht unverrückbar nicht nur an der Schwelle zum zwanzigsten Jahrhundert, sondern vor allem am Beginn der Befreiung der Homosexuellen aus den Fesseln einer gesellschaftlichen Diskriminierung. Diese Befreiung gelangt nun, hundert Jahre später, zumindest in Europa, allmählich an ihr Ziel. So wurde "Saint Oscar" nicht nur vor kurzem in London ein Denkmal gewidmet, sondern zu seinem hundertsten Todestag in diesem Jahr in allen Feuilletons der aufgeklärten Welt eine Menge Text; im Eichborn Verlag ist "Der unzensierte Wortlaut des Skandalromans" auf deutsch erschienen.

Der Herausgeber und Übersetzer Jörg W. Rademacher hat sich die Mühe gemacht, aus dem Typoskript und dem Erstdruck des Romans "Das Bildnis des Dorian Gray" alle jene Stellen zu rekonstruieren, …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 15.01.2005

Band 44
Spiegel der geschundenen Seele
Oscar Wildes Roman „Das Bildnis des Dorian Gray”
Nein, etwas so Ordinäres wie einen Roman hat Oscar Wilde nie schreiben wollen, doch das Publikum verschlang seine Geschichte über den Fluch der Schönheit wie einen Roman. Ja, wer nur die übers Buch verstreuten Verbrechen zusammenfasst, der kann sich sogar in eine Schauergeschichte versetzt fühlen.
Was das 1890 in einer Zeitschrift veröffentlichte, erst im zweiten Anlauf auf Romanlänge gedehnte epische Gebilde weit ins 20. Jahrhundert hinein hebt, ist die von der Titelfigur vorgelebte Utopie der ewigen Jugend, die von Wilde mit Motiven aus dem Faust-Stoff und romantischen Doppelgänger-Mythen kunstvoll ausstaffiert wurde. Der ästhetisch wie moralisch ideal-schöne Jüngling Dorian Gray wird vom Glanz seines gemalten Ebenbilds und von der zynisch brillanten Suada seines mephistophelischen Mentors zum Pakt mit dem Teufel im eigenen Inneren, zum schranken- und gewissenlosen Ausleben seiner Jugend auf Kosten der Mitwelt und der eigenen Seele verführt: Die schaurigen Folgen des Selbstverwirklichungstrips graben sich in das gemalte …

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Oscar Wilde, geb. 1854 in Dublin, studierte erst am Trinity College in Dublin, dann in Oxford, wo er sich mehr und mehr einem Ästhetizismus zuwandte, den er nicht nur in der Kunst, sondern auch im Leben zum Maß aller Dinge machte. 1884 heiratete er in London; zwei Söhne wurden geboren. In den folgenden Jahren entfremdete er sich zunehmend von seiner Frau und wurde sich wohl seiner homoerotischen Neigungen deutlicher bewusst. Gleichzeitig nahm sein Ruhm stetig zu; in rascher Folge entstanden Essays, sein einziger Roman 'Das Bildnis des Dorian Gray', die Märchen, Erzählungen und mehrere Theaterstücke. 1895 wurde er wegen seiner Liebesbeziehung zum jungen Lord Alfred Douglas in einen Prozess mit dessen Vater verwickelt, der ihm zum Verhängnis wurde: Wilde wurde zu Zwangsarbeit verurteilt und war nun gesellschaftlich, aber auch künstlerisch erledigt. 1897 aus seiner Einzelzelle entlassen, floh er nach Frankreich, unternahm noch einige Reisen und starb 1900 resigniert in Paris.

Kundenbewertungen zu "Das Bildnis des Dorian Gray" von "Oscar Wilde"

1 Kundenbewertung (Durchschnitt 4 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** sehr gut)
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(1)
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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 11.04.2009 ***** sehr gut
Obwohl ich eher die moderne Literatur/Belletristik liebe , hat mir dieses Buch außerordentlich gut gefallen.

Nachdem ich den Film "Die Liga der außergewöhnlichen Gentleman" gesehen hatte, musste ich einfach wissen was es mit der Figur des Dorian Grey auf sich hatte.
Ich wusste bis dahin nicht, das es sich dabei um ein Buch von Oscar Wilde handelte.
Ich habe es dann gekauft und obwohl es ja vor über hundert Jahren geschrieben wurde, hat es wirklich etwas faszinierendes an sich.

Da ich gern Fantasy-Romane lese ist das vermutlich auch ein Grund warum mir das Buch so gut gefallen hat. (Es passt irgendwie in diese Kategorie).

Ich kann es jedem nur empfehlen

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