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"Unsterblichen Realismus" rühmte Thomas Mann an Tolstoi, "naive Großartigkeit, Körperlichkeit, Gegenständlichkeit", und Kurt Tucholsky sagte, beeindruckt von der "erhabenen Ruhe" und gelassenen Objektivität einer Erzählung dieses großen russischen Schriftstellers: "Der liebe Gott könnte sie nich anders geschrieben haben." An sechs besonders kennzeichnenden Erzählungen aus seiner frühen und späten Schaffensperiode können sich die Leser hier ein Bild von Tolstois Prosakunst machen: - 'Sewastopol im Dezember 1854' - 'Zwei Husaren' - 'Familienglück' - 'Der Tod des Iwan Iljitsch' - 'Herr un…mehr

Produktbeschreibung

"Unsterblichen Realismus" rühmte Thomas Mann an Tolstoi, "naive Großartigkeit, Körperlichkeit, Gegenständlichkeit", und Kurt Tucholsky sagte, beeindruckt von der "erhabenen Ruhe" und gelassenen Objektivität einer Erzählung dieses großen russischen Schriftstellers: "Der liebe Gott könnte sie nicht anders geschrieben haben." An sechs besonders kennzeichnenden Erzählungen aus seiner frühen und späten Schaffensperiode können sich die Leser hier ein Bild von Tolstois Prosakunst machen:

- 'Sewastopol im Dezember 1854'

- 'Zwei Husaren'

- 'Familienglück'

- 'Der Tod des Iwan Iljitsch'

- 'Herr und Knecht'

- 'Vater Sergius'.
  • Produktdetails
  • Reclam Taschenbuch Bd.20211
  • Verlag: Reclam, Ditzingen
  • Seitenzahl: 469
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 469 S.
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 121mm x 25mm
  • Gewicht: 375g
  • ISBN-13: 9783150202111
  • ISBN-10: 3150202116
  • Best.Nr.: 29807833

Autorenporträt

Leo N. Tolstoi, geb. am 9.9.1828 in Jasnaja Poljana bei Tula, gest. am 20.11.1910 in Astapowo, heute zur Oblast Lipezk, entstammte einem russischen Adelsgeschlecht. Als er mit neun Jahren Vollwaise wurde, übernahm die Schwester seines Vaters die Vormundschaft. An der Universität Kasan begann er 1844 das Studium orientalischer Sprachen. Nach einem Wechsel zur juristischen Fakultät brach er das Studium 1847 ab, um zu versuchen, die Lage der 350 geerbten Leibeigenen im Stammgut der Familie in Jasnaja Poljana mit Landreformen zu verbessern. Er erlebte von 1851 an in der zaristischen Armee die Kämpfe im Kaukasus und nach Ausbruch des Krimkriegs 1854 den Stellungskrieg in der belagerten Festung Sewastopol. Die Berichte aus diesem Krieg (1855 Sewastopoler Erzählungen) machten ihn als Schriftsteller früh bekannt. Er bereiste aus pädagogischem Interesse 1857 und 1860/61 westeuropäische Länder und traf dort auf Künstler und Pädagogen. Nach der Rückkehr verstärkte er die reformpädagogischen
Leo N. Tolstoi

Inhaltsangabe

Sewastopol im Dezember
Zwei Husaren
Familienglück
Der Tod des Iwan Iljitsch
Herr und Knecht
Vater Sergius Anmerkungen
Literaturhinweise
Nachwort