Stalin - Montefiore, Simon Sebag

Stalin

Am Hof des roten Zaren

Simon Sebag Montefiore 

Aus d. Engl. v. Hans G. Holl
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Stalin

Mörderische Intrigen, geheime Bündnisse und unablässige Rivalitäten bestimmten das Leben hinter den Kremlmauern. Aber man feierte auch, spieltemit den Kindern und fuhr gemeinsam in die Sommerfrische ans Schwarze Meer. Stalins eisige Macht im Kreml wäre ohne seinen »Hofstaat« nicht möglich gewesen. Unveröffentlichte Briefe, u.a. von seiner zweiten Frau Nadja, geheime Tagebücher, Notizen und Protokolle von Ministern und Beratern wie Molotow oder Beria erzählen uns in Simon Sebag Montefiores Bestseller auf höchst anschauliche Weise den Alltag am Hof des roten Zaren


Produktinformation

  • Verlag: Fischer Taschenbuch
  • 2006
  • 5. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 896 S. 32 Fototaf.
  • Seitenzahl: 896
  • Fischer Taschenbücher Bd.17251
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 141mm x 53mm
  • Gewicht: 874g
  • ISBN-13: 9783596172511
  • ISBN-10: 3596172519
  • Best.Nr.: 20852420
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 12.01.2006

Brombeere, Eisenarsch und Pianist
Die Geschichte Stalins und seiner Entourage in den dreißiger und vierziger Jahren

Im Mittelpunkt des Buches von Simon Sebag Montefiore stehen die großen Akteure. Der "wahre Stalin" ist für den britischen Historiker gerade nicht die von Trotzki diagnostizierte "Verkörperung bürokratischen Mittelmaßes", sondern "ein energischer, zielstrebiger Melodramatiker und als solcher in jeder Hinsicht außergewöhnlich". Er habe es "meisterhaft" verstanden, das Politbüro, in dem "überwiegend hitzige Egomanen" saßen, "durch Schmeichelei, Belobigung, Manipulation und Einschüchterung gefügig zu machen". Zum engsten Kreis des Kreml-Herrschers gehörten: der "altkluge Musterschüler" Molotow, seit Mitte der zwanziger Jahre Mitglied des Politbüros, seit 1930 Vorsitzender des Rates der Volkskommissare, später auch Außenminister, "stämmig, untersetzt, mit hoher Stirn, eisigen, nußbraunen, hinter seiner runden Brille blinzelnden Augen", der stotterte, "wenn er in Rage geriet (oder mit Stalin sprach)"; der ebenso altgediente, eitle Woroschilow, seit 1935 Marschall der Sowjetunion, der "Uniformen über alles liebte", "in seiner …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Überaus aufschlussreich findet Gerd Koenen den Einblick in die private Welt Stalins und seines Hofstaats, den dieses Buch des britische Journalisten und Historikers Simon Sebag Montefiore gewährt. Dem Autor rechnet er als Verdienst an, der Figur Stalins und seinen Gefolgsleuten erstmals "Farbe und Kontur" verliehen zu haben. Koenen berichtet über die gewalttätigen, mithin sexuellen Exzesse im Kreml unter Stalin, und spricht in diesem Zusammenhang von einer "verstörenden Mixtur aus Intimität und Gewalt, Vertrautheit und Verrat, Selbstvergötterung und Amoralität". Er würdigt die langjährigen Recherchen Montefiores, der die Lebensorte Stalins aufgesucht, alle verfügbaren Informationen über ihn, seine Familie und den engeren Machtclan in der Periode von 1929 bis 1957 zusammengetragen, und auch aus ihren privaten Briefen und Aufzeichnungen und den Erzählungen von Kindern und Enkeln geschöpft habe. Die Erklärung, der blinde Glaube an den unaufhaltsamen Fortschritt zur Besserung der Menschheit habe die Genossen motiviert, "mit einer Inbrunst zu töten sowie sich selbst und ihre Angehörigen zu opfern, die man sonst nur von religiösen Delirien und …

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"Simon Sebag Montefiore hat es geschafft, uns ein ungewöhnlich persönliches Bild vom alltäglichen Leben im Kreml zu geben. Eine packende Darstellung."
Prof. Robert Service, Oxford

"Eine lebendige, überaus lesbare Darstellung korrumpierender Macht und derer, die sie ausüben - voll von düsteren und bezeichnenden Anekdoten und bislang unbekannten Zeugnissen."
Sunday Times

Simon Sebag Montefiore, geb. 1965, studierte Geschichte in Cambridge. In den neunziger Jahren unternahm er ausgedehnte Reisen in die ehemalige Sowjetunion, besonders in den Kaukasus, die Ukraine und Zentralasien. Er lebt in London.


Leseprobe zu "Stalin" von Simon Sebag Montefiore

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