Die Räuber - Schiller, Friedrich von

Friedrich von Schiller 

Die Räuber

Ein Schauspiel

Broschiertes Buch
 
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Die Räuber

Friedrich Schillers 1781 anonym im Selbstverlag erschienenes und 1782 am Mannheimer Nationaltheater mit großem Erfolg uraufgeführtes erstes Drama 'Die Räuber' begründete seinen Ruhm als Theaterautor. Mit seinem Schauspiel um den alten Grafen Maximilian von Moor und seine gegensätzlichen Söhne Franz und Karl ist Schiller eine kühne Verknüpfung von Seelendrama, Familientragödie und politischem Melodram gelungen. Das Sturm-und-Drang-Stück fasziniert durch seine rasante Handlung, häufige Ort- und Handlungswechsel, zahlreiche Haupt- und Nebenpersonen und eine leidenschaftliche, bis zur Unnatürlichkeit offenen - teilweise auch vulgären - Sprache.

Text in neuer Rechtschreibung. - Anmerkungen von Christian Grawe.


Produktinformation

  • Verlag: Reclam, Ditzingen
  • Seitenzahl: 176
  • Reclam Universal-Bibliothek Nr.15
  • Deutsch
  • Abmessung: 150mm x 95mm x 12mm
  • Gewicht: 86g
  • ISBN-13: 9783150000151
  • ISBN-10: 3150000157
  • Best.Nr.: 00003700
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 05.11.2009

Ein Klassiker steht Kopf

Ironische Selbstporträts, Selbstrezensensionen sowie Bitt- und Bettelbriefe: Die Trouvaillen zum zweihundertfünfzigsten Geburtstag von Friedrich Schiller.

Schon wieder ein Schiller-Jubiläum! Der zweihundertste Todestag wurde vor vier Jahren aufwendig zelebriert, jetzt steht schon der 250. Geburtstag an. Die Kalendersklaven schwächeln, auf dem Buchmarkt scheint das Pulver weitgehend verschossen. Was will man nach der Springflut an Biographien, den großen Editionen und kleinen Textausgaben, den Brevieren und Zitatschätzen noch bieten, von Heimatkundlichem und unvermeidlichen Konferenzbänden ganz abgesehen? Entdeckungen sind gleichwohl in einigen Nischen zu machen, die man sich durch Rüdiger Safranskis glänzendes Doppelporträt der Dioskuren (F.A.Z. vom 14. Oktober) nicht verschatten lassen möchte.

Zum dreißigsten Geburtstag seines Freundes Gottfried Körner zeichnete Schiller 1786 mit farbiger Tusche einen frechen Comic, versehen mit Erläuterungen von Ludwig Ferdinand Huber. Da sieht man etwa Körner, wie er über seiner Kant-Lektüre einschläft, einigen Damen den Hintern zukehrt, seinem verständnislosen Vater …

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Friedrich von Schiller wurde 1759 in Marbach geboren. Auf Befehl des Herzogs Karl Eugen musste der junge Schiller 1773 in die 'Militär-Pflanzschule' eintreten, wo er ab 1775 Medizin studierte; später wurde er Regimentsmedicus in Stuttgart, das er 1782 nach Arrest und Schreibverbot wegen seines Stückes 'Die Räuber' jedoch fluchtartig verließ. 1789 wurde er zum Professor der Geschichte und Philosophie in Jena ernannt, 1799 ließ er sich endgültig in Weimar nieder. Schiller starb am 9.5.1805 in Weimar.

Kundenbewertungen zu "Die Räuber" von "Friedrich von Schiller"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
***** ausgezeichnet
 
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Bewertung von Lucie74 aus Burg am 25.08.2010 ***** ausgezeichnet
Das Drama spielt Mitte des 18.Jahrhunderts. Die Handlung entwickelt sich über einen Zeit- raum von 2 Jahren.Die Sprache ist manchmal vulgär und grob. Natürlich kann man einen Mord nicht schön darstellen.Die Verssprache unterstreicht in Ihren Worten die Charaktere der Handelnden.Z.B. Franz:„Hm! Hm! So ist es. Aber ich fürchte – ich weiß nicht – ob ich – Eurer Gesundheit? – Ist Euch wirklich ganz wohl, mein Vater?“ Dies drückt zusätzlich eine Art innere Zerrissenheit und Unsicherheit von Franz aus. Kann diese Feindschaft unter Brüdern, heute immer noch ausgetragen werden?
Eindeutig ja.Oberflächlich ist das Bestreben der Beste ,oder der Liebling zu sein immer noch da.Wer nichts ist oder nichts hat oder einfach nicht der Norm entspricht ,wird von unserer Gesellschaft nicht oder nur am Rande wahrgenommen.
Bei klassischen Werken empfehle ich immer erst das Buch zu lesen und dann ins Theater zu gehen.
Schiller ist eine Klasse für sich.Einfach lesen und ein eigenes Bild machen.
Das Drama spielt Mitte des 18.Jahrhunderts. Die Handlung entwickelt sich über einen Zeit- raum von 2 Jahren.Die Sprache ist manchmal vulgär und grob. Natürlich kann man einen Mord nicht schön darstellen.Die Verssprache unterstreicht in Ihren Worten die Charaktere der Handelnden.Z.B. Franz:„Hm! Hm! So ist es. Aber ich fürchte – ich weiß nicht – ob ich – Eurer Gesundheit? – Ist Euch wirklich ganz wohl, mein Vater?“ Dies drückt zusätzlich eine Art innere Zerrissenheit und Unsicherheit von Franz aus. Kann diese Feindschaft unter Brüdern, heute immer noch ausgetragen werden?
Eindeutig ja.Oberflächlich ist das Bestreben der Beste ,oder der Liebling zu sein immer noch da.Wer nichts ist oder nichts hat oder einfach nicht der Norm entspricht ,wird von unserer Gesellschaft nicht oder nur am Rande wahrgenommen.
Bei klassischen Werken empfehle ich immer erst das Buch zu lesen und dann ins Theater zu gehen.
Schiller ist eine Klasse für sich.Einfach lesen und ein eigenes Bild machen.

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Bewertung von mrv aus flensburg am 24.01.2009 ***** ausgezeichnet
Ein wahres Meisterwerk von Friedrich Schiller! Das Buch handelt von den Intrigen des eigenen Bruders namens Franz, welcher auf seinen älteren Bruder Karl von Moor eifersüchtig ist und diesen bei dem Vater schlecht zu machen versucht. Die seitenlangen Monologe von Franz sind faszinierend und sehr detailliert beschrieben wurden. Trotz oder gerade wegen der altmodischen Sprache ist das Buch einzigartig und keinen Augenblick langweilig.

6 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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