Die Tigerfrau - Obreht, Téa

Die Tigerfrau

Ausgezeichnet mit dem Orange Prize for Fiction 2011

Téa Obreht 

Übersetzung: Abarbanell, Bettina
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Die Tigerfrau

"Téa Obreht ist die aufregendste literarische Entdeckung seit Jahren." (Colum McCann)

Natalia arbeitet in einem Waisenhaus irgendwo in Südosteuropa, als sie vom rätselhaften Tod ihres geliebten Großvaters erfährt. Nach Erklärungen suchend, erinnert sich die junge Ärztin an jene Geschichten aus seinem Leben, die sich um zwei seltsame, fatale Gestalten drehen die Tigerfrau, eine schöne Taubstumme in seinem Heimatdorf, die einen geflüchteten Tiger pflegte; und einen charmanten, obskuren Mann, der nicht sterben kann. Während Natalia auf den Spuren des Großvaters durch idyllische und kriegsverwüstete Landschaften reist, werden ihr diese Figuren immer gegenwärtiger. Bald entspinnt sich ein ganzer Kosmos an Mythen und Gestalten, und Natalia begreift, welche Wahrheit über die Lebensrätsel ihrer Familie und ihre versehrte Heimat in ihnen steckt Sprachgewaltig, mit unvergesslichen Figuren und einer erzählerischen Virtuosität, die an Gabriel García Márquez erinnert, entwirft Téa Obreht das schmerzlich-schöne Bild einer zwischen gestern und heute gefangenen Welt. "Time" schrieb: "Liebe, Legende und Tod werden hier so wundervoll geschildert, dass jeder andere Roman in diesem Jahr Gefahr läuft, an der unheimlichen Schönheit dieses Buches gemessen zu werden. Seit Zadie Smith debütierte kein junger Autor mit solcher Kraft und Eleganz."


Produktinformation

  • Verlag: Rowohlt, Berlin
  • 2012
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 416 S. 210 mm
  • Seitenzahl: 416
  • Deutsch
  • Abmessung: 212mm x 138mm x 36mm
  • Gewicht: 513g
  • ISBN-13: 9783871347122
  • ISBN-10: 3871347124
  • Best.Nr.: 34502079
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 11.03.2012

Wahrer als wahr
Bewundernswert frühreif und weise. Oder schwül träumerisch und schrecklich unentschlossen: "Die Tigerfrau", der erste Roman der 26-jährigen Amerikanerin Téa Obreht verzaubert den Balkan

Wer über ein Buch schreiben soll und nirgendwo anzufangen weiß, der sucht nach einem Satz, der die Essenz in wenige Worte fasst, nach einem Zweizeiler, nach ein paar klärenden Worten aus dem Mund einer handelnden Figur. In manchen Büchern wird man auf jeder Seite fündig. Im Debüt von Téa Obreht, deren Namen man, weil sie im ehemaligen Jugoslawien geboren ist, mit rollendem "R" und feuchtem "ch" ausspricht, gibt es nur eine einzige solche Stelle -, die aber grinst den Leser dafür aus der ansonsten von der Erziehung in amerikanischen "Creative Writing"-Workshops glattgeschmirgelten Prosa heraus umso frecher an.

Im siebten Kapitel, in einer der vielen vom Ursprungsplot in die jüngere und nicht mehr ganz so junge Vergangenheit abzweigenden Geschichtchen, geht es um den sensiblen Metzgersjungen Luka. Er wandert aus dem Bergdorf Galina in die Hafenstadt Sarobor, um sein Können auf der Gusla, einer traditionellen, einsaitigen Mischung aus …

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Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Patricia Hecht versichert, dass dieser Roman in der deutschen Übertragung dem großen, der Autorin vorauseilenden Ruf durchaus gerecht wird. Gerademal 26jährig schafft die aus Belgrad stammende, in den USA lebende Tea Obreht es laut Hecht, 60 Jahre ihrer Familiengeschichte mit Schauer- und Volksmärchen und allerlei fantastischen Figuren zu verbinden, das Ganze leicht und bildhaft, wie Hecht schreibt, in der Art des magischen Realismus. Scheint Hecht die Beschreibung von Land und Leuten eher konventionell (auch das kann Obreht also), kreuzen Aberglaube, Kaffeesatzlesen etc. immer wieder die Wirklichkeit - für Hecht ein Gewinn.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 20.03.2012

Das Geheimnis des Großvaters
Ein Talent, ohne Zweifel: Téa Obreht erzählt in ihrem Debütroman „Die Tigerfrau“ vom Balkan in Zeiten des Krieges
Als Natalia dreizehn wird, beginnt sie sich für ein Ritual zu schämen, das sie mit ihrem Großvater verbindet. Die beiden besuchen die Tiger im Zoo einer Stadt, die keinen Namen hat, sich aber wie Belgrad anfühlt. Schon das macht den Zoo hochsymbolisch, eröffnet die 1941er-Bombardierung der jugoslawischen Hauptstadt durch die Wehrmacht, bei welcher der Zoo schwer getroffen wurde, doch den eindrücklichsten und umstrittensten Film zum Jugoslawien-Krieg: Emir Kusturicas „Underground“.
Die amerikanische Autorin Téa Obreht, 1985 in Belgrad geboren, setzt eine viel harmlosere Szene an den Anfang ihres hochgelobten Erstlings: Ein Tiger nimmt sich einen ungeschickten Wärter vor, der aber entkommt.
Die Ich-Erzählerin, damals ein kleines Mädchen, glaubt, dass der Großvater absichtlich stehen blieb, um sie den Kampf sehen zu lassen, der sie auch beeindruckt. Doch mit der Zeit beginnt sie den alten Herrn als nicht standesgemäße Begleitung zu empfinden. Es ist ihr recht, dass der Kriegsausbruch die Schließung …

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?Die aufregendste literarische Entdeckung seit Jahre Colum McCann

"Ein Geflecht aus Mythen und Legenden, das mit der Erzählgegenwart des Jugoslawienkrieges auf wundersam allegorische, schmerzlich schöne Weise verwoben wird. Kaum zu glauben, dass dieser weise, zauberische Debütroman von einer 25-Jährigen geschrieben wurde."

"Ein Geflecht aus Mythen und Legenden, das mit der Erzählgegenwart des Jugoslawienkrieges auf wundersam allegorische, schmerzlich schöne Weise verwoben wird. Kaum zu glauben, dass dieser weise, zauberische Debütroman von einer 25-Jährigen geschrieben wurde."
Téa Obreht, geboren 1985 in Belgrad, lebt seit ihrem zwölften Lebensjahr in den USA. Dort veröffentlichte sie erste Erzählungen, u. a. im "New Yorker", in "Harper's" und der "New York Times". Ihr Debütroman "Die Tigerfrau" (2011), der in den USA und England zu einem sensationellen Überraschungserfolg wurde, erscheint in mehr als dreißig Sprachen. Im Sommer 2011 erhielt Téa Obreht den Orange Prize for Fiction.

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