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| Bewertung von unbekanntem Benutzer am 27.02.2013 | |
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Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich den Trailer zum Kinofilm ganz aufregend fand. Das Buch fiel mir dann auch ganz unerwartet bei meinem Buchhändler von nebenan ins Auge. Es ist ein traurige und depressive Geschichte, passend zum jetzigen Wetter, es ist kalt und trübe. Gelesen habe ich es gerne, doch fehlte mir immer noch ein Funken Licht gen Ende, und eine Frage beschäftigt mich weiterhin...wo kam der Jäger plötzlich her und warum tötete er Stier und Luchs ?... und die arme Frau wird Zeit ihres Lebens hinter der Wand verbringen.....Schade.... Den Film zum Buch werde ich mir mit der Zeit jedoch auch anschauen wollen..... Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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| Bewertung von marie aus Kempten am 13.09.2010 | |
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Es hatte als ein harmloser Urlaub mit ihrer Cousine und deren Mann angefangen, doch es endet in einer fatalen Katastrophe, die das Ende der Menschheit bedeutet. Der Roman ist einerseits sehr interessant aber ich finde, dass das Buch nicht sonderlich gut geschrieben ist, was die tolle Idee zunichte macht. Vielleicht bin ich aber auch einfach noch zu jung um es richtig zu verstehen. Ich empfehle es deshalb erst ab 15 Jahren. |
1 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von risoja aus München am 03.08.2010 | |
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"Die Wand" ein Roman, der mich schon vor mehr als 20 Jahren zu tiefst bewegte und heute noch nichts von seiner Aussagekraft eingebüßt hat. Dieses Buch kann ich immer wieder lesen und jedes mal nimmt mich die Geschichte so gefangen, dass ich erst aufhören kann, wenn die letzte Seite erreicht ist. Marlen Haushofer ist mit diesem Werk ein unauslöschlicher Eindruck von Willenskraft und Stärke gelungen, die, meines Erachtens, nur von einer Frau so nachempfunden werden kann. Hier wird einem aufgezeigt, wie "Einsamkeit" zu bewältigen ist! Ich kann dieses Buch nur wärmsten empfehlen. |
2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von moiterei aus Bad Berka am 28.06.2010 | |
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Eine unsichtbare, unüberwindbare Wand, jenseits der jegliche Existenz ausgelöscht scheint, taucht plötzlich zwischen der Alm, auf der sich die Ich-Erzählerin befindet, und der Außenwelt auf. Mit ihrem Roman “Die Wand” verfasste Marlen Haushofer eine Parabel auf unüberbrückbare Einsamkeit. Die Namenlosigkeit der Protagonistin ist nur der Anfang von der Beziehungslosigkeit und Isolation, die in der Erzählung im Mittelpunkt steht. Als unbeschreiblich asoziale Person hat die Hauptperson auch schon vor Auftauchen der Wand große Probleme mit zwischenmenschlicher Kompetenz. Auf ihr lasten die Erwartungen der Gesellschaft um 1960, sodass sie sich den Wertvorstellungen anpasst und dadurch aber in starke Depressionen verfällt. Doch kann diese Mauer real sein oder ist es reine Fiktion? Es ist schon wahr, der Roman lässt viele Möglichkeiten zur Interpretation offen. Science-Fiction-Freaks und Emanzipierte werden mir erzählen, dass “die Wand” auf jeden Fall auftauchen könnte. Die einen, weil sie solche abnormale Fantasien lieben, die anderen, weil sie die Vorstellung einer kleinen, von Mutterrecht geprägten Welt ganz entzückend fänden. Auch als Zivilisationskritik wird der Roman angepriesen, sozusagen als Vorstellung einer atomaren Katastrophe. Ich muss zugeben, auch nachdem ich recherchiert habe; verwirrt mich das Buch. Die letzten Szenen hinterlassen ein beklemmendes Gefühl, die Metaphern sind viel zu hoch gestochen. Haushofer selbst bezeichnet die Wand als: ”nicht immer als negativ. […] Man sitzt rund um einen Tisch und ist […] sehr weit voneinander entfernt. Über nach die Fortschritt strebende Menschheit bricht eine schreckliche Katastrophe hinein, die nur die Pflanzen, ein paar Tiere und die Frau, die sich von der Welt abkapselt, überleben.” Aber warum siegt gerade die Asozialität in Person? Ist das Gute zu schwach auf unserer Welt? Außerdem bin ich kein Anhänger von apokalyptischen Wahnvorstellungen. Daher ist für mich die Wand eine psychische Abkapslung von der Gesellschaft. Diese Barriere zur Vergangenheit wird solange existieren, bis man sich nicht selbst und die eigene Geschichte akzeptieren lernt. Auf Grund dieser Bandbreite an Interpretationsmöglichkeiten spricht der Roman aber alle möglichen Zielgruppen an. Wenn der erste Teil überwunden ist, lässt sich das Buch recht flüssig lesen. Doch die nüchterne, distanzierte Art der Sprache wirkt die ganze Zeit irritierend. Es ist der Autorin aber nicht anzulasten. Ihre pessimistischen Lebensvorstellungen spiegeln sich sehr stark im Roman wieder. Sie kannte es nicht anders, als dass sich die Frau passiv an scheinbarer Todessehnsucht reibt und die Flucht an einstudiert wirkenden Vorstellungen der Pflichterfüllung scheitert. Sowohl Haushofer selbst, als auch die Protagonistin sind Opfer und (Mit)Täterin ihrer Lebenssituation. Das zwingt mich zur Annahme, dass das Buch eine überaus listige Literatur ist. Statt der scheinbaren Emanzipationsliteratur, finde ich völlig unerwartet eine scharfsinnige Realitätsnähe im Roman. Obwohl die einführenden Worte der Protagonistin eine schlichte Berichterstattung versprechen, gewährt die Geschichte faszinierenden Einblick in eine völlig traumatisierte Seele und lässt den Leser völlig verstört zurück. Weder sonderlich spannend, noch total langweilig: Dieses Buch kann man entweder lieben oder hassen. Ein Mittelweg ist nicht vorhanden. |
3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von helen aus hildesheim am 17.05.2010 | |
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ein wunderbares buch der leisen töne; schon nach den ersten seiten, kann man sich nicht mehr entziehen und wird in eine andere welt versetzt. |
1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Liam aus Baden-Baden am 28.07.2009 | |
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Elke Heidenreich hat in einem Interview gesagt, dieses Buch verändere das Leben...ganz schön starker Tobak, dachte ich mir. Aber es stimmt! Dieses Buch ist einzigartig und man vergisst es nicht. Es wird kein zweites nachkommen, das einen noch einmal in diese Situation führt und das einem diese Fragen stellt, die man sich bei der Lektüre unwillkürlich stellen muss Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
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1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Daniela V. aus Neukirch am 29.01.2009 | |
| ...mich hat bisher noch nie ein Buch so sehr in seinen Bann gezogen wie dieses Buch. Es hat einen so tiefgreifenden,schönen, faszinierenden, traurigen und emotionalen Inhalt, dass man dieses Buch in einem Stück lesen möchte. Aber je näher man dem Ende des Buches entgegen "liest" um so mehr fragt man sich ob man das Ende wissen will?Dieses Buch macht bewusst, wie wenig doch eigentlich nötig ist um wirklich im Leben glücklich zu sein. Und wer immerzu auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist, dem empfehle ich dieses Buch zu lesen. |
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| Bewertung von H.Günter Baumann aus 52499 Baesweiler am 13.05.2008 | |
| Einer der beeindruckensten Romane den ich je gelesen habe.1968 bekam ich ihn von einer Bekannten geschenkt,und habe ihn zum erstenmal gelesen.Sehr spannende und doch einfache Lektüre die jeden eigendlich zum nachdenken anregt. |
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| Bewertung von Inge Rinke-Rubbert aus Düren am 09.01.2008 | |
| Ein beeindruckendes Buch voller Tierliebe, wunderbar mutig und einfühlsam geschrieben. Ich würde es zur Pflichtlektüre erklären, alleine damit jeder versteht, warum Milch nicht billig sein kann. Ein sehr wertvolles Buch. |
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einzigartig ist. Auch wenn ich ein großer Fan von Stephen King bin,
und deshalb natürlich auch "Die Arena" kenne, so bleibt
"Die Wand" …mehr