Das Herz des Mörders / Eve Dallas Bd.17 - Robb, J. D.

J. D. Robb 

Das Herz des Mörders / Eve Dallas Bd.17

Aus d. Amerikan. v. Uta Hege
Broschiertes Buch
 
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Das Herz des Mörders / Eve Dallas Bd.17

Nichts ist so schwarz wie das Herz eines Mörders
Eine persönliche Nachricht, eine tote Prostituierte und ein Tatort, der kaum blutiger sein könnte: Lieutenant Eve Dallas verfolgt einen Killer durch die Straßen von New York, der die Handschrift der brutalsten Serienmörder der Geschichte kopiert. Schnell wird klar, dass die Polizistin diesmal direkt im Fadenkreuz des Täters steht. Eine atemlose Hetzjagd beginnt, die Eve bis in die höchsten Kreise der Reichen und Mächtigen führt. Eve und der Mörder sind beide Jäger und Gejagte zugleich. Und Eve weiß, nur wer schneller zuschlägt, wird überleben


Produktinformation

  • Verlag: Blanvalet
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 574 S.
  • Seitenzahl: 576
  • Blanvalet Taschenbuch Nr.36715
  • Deutsch
  • Abmessung: 185mm x 117mm x 45mm
  • Gewicht: 438g
  • ISBN-13: 9783442367153
  • ISBN-10: 3442367158
  • Best.Nr.: 26244388
Ein großartiger Romantik-Thriller! Publishers Weekly

"Ein großartiger Romantik-Thriller!"
J. D. Robb ist das Pseudonym der international höchst erfolgreichen Autorin Nora Roberts. Durch einen Blizzard entdeckte Nora Roberts ihre Leidenschaft fürs Schreiben: Tagelang fesselte sie 1979 ein eisiger Schneesturm in ihrer Heimat Maryland ans Haus. Um sich zu beschäftigen, schrieb sie ihren ersten Roman. Zum Glück, denn inzwischen zählt Nora Roberts zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt. Auch in Deutschland sind ihre Bücher von den Bestsellerlisten nicht mehr wegzudenken.

Leseprobe zu "Das Herz des Mörders / Eve Dallas Bd.17" von J. D. Robb

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Leseprobe zu "Das Herz des Mörders / Eve Dallas Bd.17" von J. D. Robb

Der Sommer des Jahres 2059 war wie eine bösartige, mörderische Bestie, die New York auch weiter gnadenlos in ihren Krallen hielt, nachdem der schweißtreibende August end 1 ich vergangen war. Jetzt hüllte ein heißer, schwüler, stinkender September New York wie in eine nasse Decke in sich ein.

Der Sommer, dachte Jacie Wooton, war tödlich fürs Geschäft.

Es war kurz nach zwei, also eigentlich die beste Zeit. Die Bars spuckten die Gäste aus, und diese Gäste waren für gewöhnlich auf der Suche nach noch ein bisschen mehr Spaß. Im Herzen der Nacht, wie sie es gerne nannte, kamen diejenigen, die noch etwas Gesellschaft wollten und dafür bezahlen konnten, am häufigsten zu jemandem wie ihr.

Seit sie ein paar Mal wegen irgendwelcher Drogen hochgenommen worden war, war sie nur noch für die Arbeit auf der Straße lizenziert. Aber inzwischen war sie sauber, und sie hatte die Absicht, die Leiter der Prostitution wieder so weit zu erklimmen, dass sie sich eine schicke Wohnung leisten konnte, in der sie einsame, reiche Gönner empfing.

Erst einmal musste sie sich aber ihren gottverdammten Lebensunterhalt hier auf dem Straßenstrich verdienen, doch bei der Affenhitze hatte kaum jemand Interesse dar an, für etwas zu bezahlen, bei dem er noch mehr in Schweiß geriet. Dass sie in den letzten beiden Stunden kaum Kolleginnen getroffen hatte, sagte ihr, dass in dem momentanen Klima auch kaum jemand bereit war, Sex zu haben, wenn er Geld dafür bekam.

Aber Jacie war ein Profi, und zwar schon seit der Nacht vor über zwanzig Jahren, in der sie in das Geschäft mit der bezahlten Liebe eingestiegen war. Auch wenn sie in der Hitze vielleicht schwitzte, welkte sie doch nicht. Ebenso, wie sie unter der Straßenlizenz auf Bewährung vielleicht hin und wieder leise stöhnte, daran aber nicht zerbrach.

Sie würde auf den Füßen bleiben - oder, je nach Wunsch des Kunden, auf den Knien, auf dem Rücken oder auf dem Bauch - und ihre Arbeit tun.

Sie würde ihre Arbeit tun, die Kohle auf die Seite legen und in ein paar Monaten wieder in ein Penthouse in der Park Avenue umziehen, denn dort gehörte sie hin.

Sie verdrängte den Gedanken, dass sie vielleicht etwas zu alt und weich für die Arbeit auf der Straße war, und konzentrierte sich ausschließlich darauf, noch einen Kunden aufzureißen. Einen letzten Kunden vor Ende dieser Schicht.

Ohne einen letzten Kunden bliebe ihr nach Zahlung ihrer Miete nicht genügend Geld für den Schönheitssalon. Und sie brauchte dringend eine Überholung.

Nicht, dass sie nicht noch immer gut aussehen würde, sagte sie sich, während sie an einer Straßenlaterne in dem drei Blocks umfassenden Gebiet, das sie in dieser düsteren Gegend der City für sich beansprucht hatte, vorüberschlenderte. Sie achtete auf sich. Vielleicht hatte sie die Drogen gegen eine tägliche Flasche Wodka eingetauscht - und, verdammt, sie könnte augenblicklich einen Schluck vertragen -, aber sie sah immer noch fantastisch aus.

Sie stellte das, was sie zu bieten hatte, in einem leuchtend roten, knappen Büstenhalter und einem kaum über die Pobacken reichenden Minirock in derselben Farbe vorteilhaft zur Schau. Bis sie in den Schönheitssalon käme, hielte der BH ihren Busen ersatzweise in Form. Das Beste an ihr waren aber immer noch die Beine. Sie waren lang und wohlgeformt und wirkt en in den silbernen High Heels, deren kreuzweise gebundene Riemchen bis zu den Knien reicht en, erotischer denn je.

Nur brachten sie sie beinahe um, als sie auf der Suche nach einem letzten Freier durch die Straßen streifte.

Um ihr en Füßen eine kurze Pause zu verschaffen, lehnte sie sich an den nächsten Laternenpfosten, streckte ihre Hüfte vor und sah sich aus müden braunen Augen suchend in der beinahe menschenleeren Straße um. Sie hätte die lange Silberperücke aufsetzen sollen, überlegte sie. Auf lange Haare fuhren beinahe alle Kerle ab. Aber den Gedanken an das Gewicht einer Perücke hatte sie heute Abend nicht ertragen und sich deshalb einfach ihre eigenen rabenschwarzen Haare hochgesteckt und mit etwas silbernem Glitzerspray besprüht.

Ein paar Autos fuhren an ihr vorbei, doch obwohl sie sich nach vorne beugte und einladend mit den Hüften wackelte, hielt einfach niemand an.

Noch zehn Minuten, dann gäbe sie auf. Sie würde dem Vermieter einfach gratis einen blasen, wenn er wegen der Miete kam.

Sie stieß sich von dem Laternenpfosten ab und lief langsam mit schmerzenden Füßen in Richtung des winzig kleinen Zimmers, mit dem sie sich begnügen musste, seit sie aus der exklusiven Wohnung in der Upper West Side mit dem prall mit unzähligen wunderschönen Kleidern gefüllten Schrank, die sie sich dank ihres voll en Terminkalenders früher hatte leisten können, rausgeflogen war.

Drogen, hatte die Bewährungshelferin erklärt, schickten einen in eine abwärts verlaufende Spirale, und häufig endete diese Spirale mit einem elendigen Tod.

Sie hatte die Spirale überlebt, ging es Jacie durch den Kopf, nur dass eben jetzt ihr Leben elend war.

Noch ein halbes Jahr, versprach sie sich. Dann wäre sie wieder ganz oben.

Dann entdeckte sie den Typen, der ihr entgegenkam. Reich, exzentrisch und eindeutig am falschen Ort - in dieser Gegend lief kaum je ein Mann in einem teuren Smoking oder gar in einem eleganten, schwarzen Umhang, mit einem Zylinder auf dem Kopf und einer schwarzen Ledermappe in der Hand herum.

Jacie setzte ihr Arbeitsgesicht auf und strich mit einer Hand über ihren knappen Rock. "He, Baby. Du siehst so schick aus, warum feierst du nicht etwas mit mir?"

Als er sie mit einem schnellen, beifälligen Lächeln ansah, blitzten in seinem Mund zwei Reihen kerzengerader, strahlend weißer Zähne auf. "Was hast du dir denn vorgestellt?"

Seine Sprechweise passte zu seinem Aufzug. Er gehörte eindeutig zur Oberschicht, dachte sie halb wehmütig und halb erfreut. Stilvoll, kultiviert. "Was du willst. Du bist der Boss."

"Dann vielleicht eine kleine Privatparty, irgendwo hier ... in der Nähe." Er sah sich suchend um und winkte dann in Richtung einer schmalen Gasse. "Ich habe leider nicht viel Zeit."

Die Gasse verhieß einen Quick le, und der kam ihr gerade recht.

Kundenbewertungen zu "Das Herz des Mörders / Eve Dallas Bd.17" von "J. D. Robb"

4 Kundenbewertungen (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 4 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Kerry aus Berlin am 26.08.2012 ***** ausgezeichnet
Es ist September 2059 in New York City und obwohl das Wetter schwül und drückend ist, ist Eve Dallas allerbester Laune. Nicht nur, dass sie ihren letzten Fall erfolgreich zum Abschluss gebracht hat, nein, der verhasste Butler ihres Mannes, Summerset, ist endlich im Urlaub. Das Leben könnte so schön sein, doch dann wird Eve zu einem Tatort gerufen. Die Gesellschafterin Jacie Wooton wurde bestialisch ermordet in einer Gasse gefunden. Der Mörder hat für Eve eine Nachricht hinterlassen, unterschrieben mit "Jack". Sofort ist Eve klar, dass es sich bei diesem Mord um eine Nachahmungstag von niemand anderem als "Jack the Ripper" handelt und sie weiß, er hat gerade erst begonnen zu morden.

Sofort stürzt sich Eve in die Ermittlungen und folgt ihrer einzig heißen Spur: Dem Briefpapier, auf dem der Mörder sie kontaktiert hat, denn es handelt sich um Papier, dass in den USA nicht erhältlich ist und auch die Einfuhr eines solchen Papiers ist verboten. Derweil muss sich Eve auch immer wieder mit ihrer Assistentin Peabody auseinandersetzen, die mitten in den letzten Vorbereitungen ihrer Detective-Prüfung steht und unter wahnsinnigen Prüfungsangst leidet.

Schnell kann Eve ein paar Verdächtige ermitteln, doch es handelt sich ausschließlich um reiche und/oder prominente Bürger, sodass die Ermittlungen alles andere als ein Zuckerschlecken werden. Da ist zum einen Carmichael Smith, ein Popstar, der auf junge Groupies steht; Elliot P. Hawthorne, durch Erbschaft reich geworden und mit einer Vorliebe für sehr junge Ehefrauen; Niles Renquist, Stabschef des britischen UN-Botschafters und die Schauspielerin Pepper Franklin, die in der Vergangenheit eine kurze, aber heftige Affäre mir Roarke, Eve Dallas Ehemann hatte.

Jeder scheint verdächtig doch ein wirkliches Motiv ist nicht zu erkennen. Durch ihre Ermittlungen sticht Eve in mehr als ein Hornissennest und scheucht die Verdächtigen auf, doch eine heiße Spur hat sich noch nicht ergeben. Dann geschieht ein zweiter Mord und Eve muss entsetzt feststellen, dass der Mörder anscheinend nicht nur "Jack" nachmacht. Die einundsechzigjährige Lois Gregg wurde in ihrer Wohnung überfallen, misshandelt und erwürgt. Alle Spuren weisen auf den "Würger von Boston" hin. Jetzt weiß Eve, dass schnelles Handeln und ihre ganze Kombinationsfähigkeit gefragt sind, denn eines weiß Eve - der Mörder hat sein nächstes Opfer schon im Visier ...

Der 17. Band der Eve-Dallas-Reihe schließt unmittelbar an den 16. Band "Der Hauch des Bösen" an. Auch dieser Band besticht wieder durch einen sehr gut ausgearbeiteten Plot, wobei ich es faszinierend fand, wie der Täter berühmte Serienmörder der Vergangenheit nachgeahmt hat und es dennoch Eves ganzes Können abverlangte, ihn zu schnappen. Auch in diesem Band konnte Protagonistin Eve Dallas wieder mehr als überzeugen und besonders hat mir gefallen, dass sich ein weiterer Teil ihrer Vergangenheit (so unschön sie auch sein mag) enthüllt hat. Der Schreibstil war wieder dermaßen mitreißend, dass ich das Buch eigentlich gar nicht aus der Hand legen mochte, zu sehr hat mich die Geschichte gefangen gehalten. Der nunmehr 17. Band der Reihe lässt mich mit großen Erwartungen auf den Zwischenband "Ein gefährliches Geschenk" zurück.

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Bewertung von olivia aus Schwerin am 11.04.2011 ***** ausgezeichnet
Pechschwarz. So sieht es in dem Herz eines Mörders aus.Blut. Überall ist Blut. Und da, eine Tote N.... Und das da, was ist das??? Eine Persönliche Nachricht. Hier??? An dem blutigsten Ort der Welt! Eve ist ratlos bis zum Ende und plötzlich rennt sie schon wieder quer durc h New York und verfolgt den Mörder.Eve weiß das sie sich beeilen muss denn sonst ist sie am Ende die jenige die Tot am Boden liegt.
Ich mag das Buch. s ist spannend cool und abgedreht. Es ist schön zu lesen und aufregend. Genau mein geschmack. Ich empfehle esy gerne weiter.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 22.04.2010 ***** ausgezeichnet
Das Buch ist sehr Spannend geschrieben und wie alle Bücher von Ihr möchte man garnicht aufhören zu Lesen!

2 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 08.02.2010 ***** ausgezeichnet
Kurzbeschreibung:
Eine persönliche Nachricht, eine tote Prostituierte und ein Tatort, der kaum blutiger sein könnte: Lieutenant Eve Dallas verfolgt einen Killer durch die Straßen von New York, der die Handschrift der brutalsten Serienmörder der Geschichte kopiert. Schnell wird klar, dass die Polizistin diesmal direkt im Fadenkreuz des Täters steht. Eine atemlose Hetzjagd beginnt, die Eve bis in die höchsten Kreise der Reichen und Mächtigen führt. Eve und der Mörder sind beide Jäger und Gejagte zugleich. Und Eve weiß, nur wer schneller zuschlägt, wird überleben ...

Eve Dallas bekommt wieder "alle Hände voll" zu tun.
Nicht nur, dass sie einem Mörder das Handwerk legen muss, sie hat ihre Assistentin Deliah Peabody zur Prüfung zum Detectiv angemeldet und diese Prüfung steht kurz bevor.
Spannung ist wieder von der ersten bis zur letzten Seite dieses 574!!! Seiten umfassenden Buches garantiert

Die Eve Dallas-Romane sind eine gelungene Mischung aus Krimi, Liebesroman und Sience fiction.
Eine atemberaubende Kombination

Die Reihenfolge der "Eve Dallas"-Romane:

1 Rendezvous mit einem Mörder -
2 Tödliche Küsse
3 Eine mörderische Hochzeit
4 Bis in den Tod
5 Der Kuss des Killers
6 Mord ist Ihre Leidenschaft
7 Liebesnacht mit einem Mörder
>> Mitternachtsmord - ( in Mörderspiele)
8 Der Tod ist mein
9 Ein feuriger Verehrer
10 Spiel mit dem Mörder
11 Sündige Rache
12 Symphonie des Todes
>> Mörderspiele - ( in Mörderspiele)
13 Das Lächeln des Killers
14 Einladung zum Mord
15 Tödliche Unschuld
16 Der Hauch des Bösen
17 Das Herz des Mörders
>> Ein gefährliches Geschenk
18 Im Tod vereint
19 Tanz mit dem Tod
20 In den Armen der Nacht
21 Stich ins Herz
22 Stirb, Schätzchen, Stirb
>> Geisterstunde - ( in Möderspiele)
23 In Liebe und Tod
24 Sanft kommt der Tod

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