Männer - Das schwache Geschlecht und sein Gehirn - Hüther, Gerald

Gerald Hüther 

Männer - Das schwache Geschlecht und sein Gehirn

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Produktbeschreibung zu Männer - Das schwache Geschlecht und sein Gehirn

Wie wird ein Mann ein Mann? Oder etwas präziser: Wie wird aus dem, was ein Mann werden könnte, schließlich das, wofür sich der Betreffende aufgrund seines Geschlechts hält? Diese Frage beschäftigt den Biologen, Hirnforscher und Bestsellerautor Gerald Hüther in seinem neuen Buch. Die wichtigste Erkenntnis der Hirnforschung lautet: Das menschliche Gehirn ist weitaus formbarer, in seiner inneren Struktur und Organisation anpassungsfähiger, als bisher gedacht. Auch das von Männern. Die Nervenzellen und Netzwerke verknüpfen sich so, wie man sie benutzt. Das gilt vor allem für all das, was man mit besonderer Begeisterung in seinem Leben tut. Was aber ist es, wofür sich schon kleine Jungs, später halbstarke Jugendliche und schließlich die erwachsenen Vertreter des männlichen Geschlechts so ganz besonders begeistern? Und weshalb tun sie das? Warum hat für viele oft gerade das so große Bedeutung, was den Mädchen und Frauen ziemlich schnuppe ist?
Männer sind von anderen Motiven geleitet und benutzen deshalb ihr Gehirn auf andere Weise - und damit bekommen sie zwangsläufig auch ein anderes Gehirn. Wenn es Männern gelänge, sich nicht an Wettbewerb und Konkurrenz auszurichten, sondern die in ihnen angelegten Potenziale zu entfalten, fände eine Transformation auf dem Weg zur Mannwerdung statt. Dann gäbe es kein schwaches Geschlecht mehr.

Produktinformation


  • Abmessung: 208mm x 125mm x 13mm
  • Gewicht: 178g
  • ISBN-13: 9783525404201
  • ISBN-10: 3525404204
  • Best.Nr.: 26389667

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

In einer Zeit, in der die Geschlechterrollen unsicher geworden sind, kann Michael Stallknecht diesen Ratgeber von Hirnforscher Gerald Hüther allen Männern auf dem Weg zur Selbstfindung nur wärmsten empfehlen. Erstmal findet es der Rezensent sehr lobenswert, wie deutlich der Autor macht, dass der Mann nicht allein biologisch determiniert ist, sondern es immer darauf ankommt, was er aus seinem Potential macht und unter welchen Umständen er aufwächst. Deshalb aber fesselt es den Rezensenten besonders zu erfahren, was den Mann denn nun biologisch prägt. Genauso klar mache Hüthers sehr lesbares Buch aber auch, dass Männer aufgrund ihrer genetischen Ausstattung einen "stärkeren emotionalen Halt im Außen" brauchen, um sich komplex entwickeln zu können, erklärt Stallknecht. Dass der Autor nie vergisst, dass der Mann nicht nur naturwissenschaftlich erfasst werden kann, macht dem Rezensenten diesen Ratgeber so wertvoll.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 10.12.2009

Es bleibt nur das Innen
Gerald Hüther kennt das männliche Gehirn
Der Buchmarkt wird ja derzeit geradezu überschwemmt von Titeln, in denen Männern erklärt wird, warum sie vom Mars sind und so gut zappen, warum ihre Frauen von der Venus kommen, aber schlechter einparken. In einer Zeit maximaler Unsicherheit in den Geschlechterrollen sollen Genetik und Evolutionsgeschichte Halt geben.
Es ist das Verdienst des Hirnforschers Gerald Hüther, in seinen zahlreichen populärwissenschaftlichen Büchern schon immer unterschieden zu haben, was Naturwissenschaft tatsächlich beschreiben kann – und was nicht. Biologie war für Hüther nie ein Weg zur Letztbegründung. So betont er auch in seinem neuen Buch „Männer”, dass Geist und Materie einander auf komplexe Weise wechselseitig bedingen und der Mensch nicht determiniert ist. „Das Gehirn wird so, wie man es benutzt.” Es stellt ein Potential, das sich in Kultur, Erziehung und individuellen Entscheidungen selbst ausgestaltet.
Umso interessanter, von Hüther zu erfahren, was sich biologisch tatsächlich festhalten lässt. Und das läuft auch bei ihm erst mal auf die klassischen Rollenbilder hinaus: Weil …

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Dr. rer. nat. Dr. med. habil. Gerald Hüther, geb. 1951, ist Professor für Neurobiologie an der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen. Zuvor, am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin, hat er sich mit Hirnentwicklungsstörungen und mit der langfristigen Modulation monoaminerger Systeme beschäftigt; als Heisenbergstipendiat hat er ein Labor für neurobiologische Grundlagenforschung aufgebaut.

Leseprobe zu "Männer - Das schwache Geschlecht und sein Gehirn"

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