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| Bewertung von scribbler aus Karlsruhe am 22.02.2011 | |
| Zufälle gibt ´s! Eine nette Geschichte über nur 3 Personen die irgendwie miteinander in Beziehung stehen- jeweils geschickt beschrieben aus der Sicht der Person- Klasse gemacht. Amüsant. |
| Bewertung von G.Walslebe aus Berlin am 12.10.2010 | |
| Die ersten 100 Seiten waren schnell und nett zu lesen, der Stil von Magnussen eher für die seichte Literatur geeignet, die letzten 180 Seiten aber waren zum Teil zu vorhersehbar, zum Teil etwas zu gewollt. Die drei Ich-Erzähler waren wirklich nicht tief genug gezeichnet, um ihre Handlungsweisen tatsächlich zu verstehen. Da geistern Namen durch das Buch, ohne dass deren Einfluss auf einen der Protagonisten wirklich erkennbar ist (z.B. Artur). Und dass ein Bänker (und das noch als Einzelner)eine Finanzkrise mit den eher kleineren Summen auslösen könnte, na, wer's glaubt ... Insgesamt ein Buch, das gut zu lesen ist, immer wieder mal eine nette Passage aufweist, aber nicht wirklich zum Brüllen komisch ist oder Tiefgang aufweist. Schnell gelesen, wahrscheinlich aber auch ebenso schnell vergessen. |
1 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von R.E.R. am 18.05.2010![]() |
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| Die Glücksritter Es gibt wenige Autoren, die es schaffen mich beim Lesen nah an den Rand des Herzinfarktes zu bringen. Eigentlich fällt mir nur Ian McEwan ein, dessen Figuren ich durch die Seiten am liebsten zurufen möchte: Tu das nicht! Siehst du nicht wohin das führt? Nun habe ich einen weiteren Kandidaten entdeckt: Kristof Magnusson. Auch hier ließ mir das Entsetzen den Atem stocken, während ich den hochriskanten und ins Verderben führenden Transaktionen Jaspers zu folgen versuchte. Gleichzeitig kamen meine Augen kaum meinem japsenden Verstand hinterher, der sich den Inhalt von “Das war ich nicht“ in großer Eile einverleiben wollte. Maike hat sich von ihrem langjährigen Freund Arthur getrennt, ein altes Bauernhaus in der friesischen Heide gekauft und wartet nun auf ihren nächsten Verlagsauftrag. Das Manuskript für die Übersetzung des Jahrhundertromans “ihres” Schriftstellers Henry LaMarck. Als dieses nicht kommt und daher auch nicht der dringend benötigte Vorschuss des Verlages, macht sich Maike auf den Weg nach Chicago um Henry zu suchen und sich das Manuskript direkt bei ihm zu holen. In einer Kaffeebar trifft sie Jasper, dem sie aus Mangel an Bargeld erstmal seinen Kaffee klaut. Jasper, ein ebenso aufstrebender wie freundlicher Devisenhändler findet Maike trotzdem nett und lädt sie gleich auf einen weiteren Espresso ein. Was im Verlauf der Unterhaltung zu Henry LaMarck führt. Der wiederum gerade seine Schreibblockade zu überwinden versucht, indem er mit einem Foto aus dem Wall Street Journal, in das er sich spontan verliebt hat, auf die Suche nach dem abgebildeten Broker geht: Jasper! Sehr geschickt webt Magnusson diese drei Geschichten zunächst nebeneinander her, bevor er sie im Verlauf der Handlung ineinander flicht. Erzählt wird jeweils aus der Ich-Perspektive, abwechselnd von Jasper, Maike und Henry. Das gibt der Geschichte zusätzliche Würze, denn gerade wenn man sich vor Spannung nicht mehr zu halten weiß, kann man sicher sein, das nun erst mal der nächste Erzähler dran ist. Das steigert das Lesetempo ungemein. Vor allem Jaspers Schicksal hat mich besonders berührt. Aufgrund seines liebenswerten Charakters ist er an seinem Arbeitsplatz eigentlich völlig Fehl am Platz. Das zeigt sich, als er einem Kollegen hilft eine verunglückte Transaktion zu vertuschen und dabei auf seinen Spekulationen ausrutscht. In kürzester Zeit haben sich auf seinem schwarzen Konto siebenstellige Millionenverluste angehäuft. Wollten Sie schon immer wissen, wie das eigentlich funktioniert? Hier wird die Finanzkrise einfach, verständlich und sehr unterhaltsam erklärt. Natürlich kann ich hier unmöglich den Schluss verraten. Nur soviel. Es gibt einige überraschende Wendungen, Stellen an denen man vor innerer Anspannung entweder laut aufschreien oder loslachen möchte. Beides habe ich beim Lesen auf dem Crosstrainer in meinem Fitnessstudio getan. Wer mich überrascht ansah, bekam eine Buchempfehlung. Die ich hiermit weitergebe. |
1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von anette1809 - katzemitbuch.blogspot.com aus Sulzheim am 11.03.2010![]() |
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| Inhalt: Das war ich nicht - ein Roman über drei Personen: Jasper, Anfang 30, ein Banker auf dem Sprung zur großen Karriere. Meike, eine Literaturübersetzerin, auf der Flucht vor einer vorhersehbaren Zukunft: Partnerschaft, Pärchenfreunde, zusammenziehen, über Kinder nachdenken... und Henry, ein international gefeierter Schriftsteller mit Schreibblockade und Altersangst, der von der Party zu seinem sechzigsten Geburtstag verschwindet und untertaucht. Auf abenteuerliche Weise geraten diese drei Personen in Abhängigkeit voneinander: Meike Urbanski ist die Übersetzerin "ihres" Schriftstellers Henry LaMarck, ihrer Existenzgrundlage. Da dieser weder seinen versprochenen Jahrhundertroman beim Verlag abliefert hat, noch auffindbar ist, fliegt Meike nach Chicago, um ihn zu finden. Henry LaMarck verliebt sich in das Foto von einem jungen Banker, der verzweifelt auf die fallenden Kurse starrt - das könnte der Aufhänger für seinen großen Roman sein! - und eben dieser Banker namens Jasper Lüdemann versucht eine junge deutsche Frau wiederzufinden, die ihm im Café Caribou seinem Kaffee vor der Nase weggeschnappt hat... Jasper will Meike treffen, Meike will Henry treffen, Henry will Jasper treffen. Jasper interessiert sich nicht für Henry, Henry fühlt sich durch Meike belästigt und bloßgestellt, Meike findet Jasper arrogant und unsympathisch, und jetzt? Eigene Meinung: Eigentlich ist es erschreckend, dass Menschen ihre Karriere und damit möglicherweise ihr ganzes Leben ruinieren, aber Kristof Magnusson verpackt das Ganze in einen urkomischen modernen Schelmenroman. Die Geschichte ist abwechselnd aus den Perspektiven der drei Protagonisten erzählt. Zu Beginn des Buches fand ich die Geschichte aus Jaspers Sicht etwas anstrengend, weil er auf mich einen sehr arroganten und unsympathischen Eindruck machte, und wer mag sich schon mit einem solchen Charakter identifizieren? Außerdem interessiere ich mich nicht für die Börsengeschäfte, die Jasper in seinem Job tagtäglich abwickeln muss. Aber selbst aus dieser Erzählperspektive hat mich das Buch nach einigen Kapiteln gefangen genommen, und als das Unheil plötzlich unaufhaltsam seinen Lauf nahm, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, und zum Ende hin sind mir die verschrobenen und stellenweise unsympathischen Charaktere doch tatsächlich ans Herz gewachsen ;o) Kristof Magnussons Charaktere wirken nie gekünstelt, konstruiert oder eindimensional und das macht diesen Roman so überaus lesenswert! Fazit: Dieses Buch war eine literarische Überraschung für mich. Zuvor hatte ich von Kristof Magnusson weder etwas gehört noch gelesen und war von seinem Schreibstil und seinem Humor schlichtweg begeistert! |
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| wie neu | 4,50 | 1,10 | Banküberweisung | jasigobe | 100,0% | ansehen |
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| wie neu | 4,90 | 1,10 | Banküberweisung | Handelsagentur Antiquitäten und Antiquar | 99,8% | ansehen |
| wie neu | 5,30 | 1,20 | Banküberweisung | berend | 99,5% | ansehen |
| leichte Gebrauchsspuren | 8,70 | 1,80 | Banküberweisung | Muselanerin | 100,0% | ansehen |
| gebraucht; sehr gut | 10,00 | 2,00 | offene Rechnung, Lastschrift, Kreditkarte, PayPal, Selbstabholung und Barzahlung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) | Che & Chandler Versandbuchhandlung u. An | 100,0% | ansehen |
| gebraucht; sehr gut | 14,00 | 2,00 | PayPal, Kreditkarte, offene Rechnung, Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung | Fundus-Online GbR Borkert/ Schwarz/ Zerf | 99,8% | ansehen |
| wie neu | 19,10 | 0,00 | Banküberweisung | georghebel | 95,0% | ansehen |
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