Wo ist Fred?
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Wo ist Fred?

Regie: Saul, Anno; Darsteller: Schweiger, Til; Vogel, Jürgen; Lara, Alexandra Maria; Herbst, Christoph Maria; Kling, Anja; Aleardi, Pasquale; Wenzel, Tanja; Aljukic, Erwin; Musik: Barsotti, Marcel; Buch: Paul, Cinco; Daurio, Ken; Dagtekin, Bora; Kamera: Nix, Peter;
DVD
 
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Wo ist Fred?

Der Weg zum Herz der hübschen Mara führt für Fred nur über ihren verhätschelten Filius. Und der hätte gerne einen Basketball, bitteschön handsigniert. Die besten Chancen, solch ein Ding zu ergattern, gibt es auf der Behindertentribüne, und so kommt Fred auf die grandiose Idee, sich im Rollstuhl in die Halle fahren zu lassen. Den Ball kann er sogar abstauben - nur leider wird auch noch die findige TV-Journalistin Denise auf ihn aufmerksam, und der quietschfidele Fred soll nun die Hauptfigur einer Dokumentation über Behinderte werden. Mit viel Humor und ausreichend Feingefühl geht Regisseur Anno Saul sein heikles Thema an und erhält großartige Unterstützung von Til Schweiger in der Hauptrolle, seinem Sidekick Jürgen Vogel und dem Comedian Christoph Maria Herbst, der als rollstuhlfahrender Sportfan Ronnie brilliert. Die Gags bewegen sich zwischen krachledern und subtil, wobei Saul seinen Figuren stets mit dem nötigen Respekt begegnet. Ein Lichtblick am ansonsten weithin dunklen Firmament der deutschen Filmkomödie, intelligent und unterhaltsam.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Um seinen nervtötenden Stiefsohn-in-spe Linus zu imponieren und dessen Mutter Mara von seinen Stiefvater-Qualitäten zu überzeugen, muss der grundehrliche Polier Fred (Til Schweiger) Linus' größten Wunsch erfüllen. Nichts wünscht sich der kleine Intrigant mehr als einen Autogramm-Basketball von Alba Berlin. Der wird jedoch nach jedem Spiel immer in die Behinderten-Tribüne geworfen. Beim nächsten Basketball-Match wird Fred von seinem Kumpel Alex (Jürgen Vogel) daher im Rollstuhl auf die Behindertentribüne gefahren. Und Fred kann den Ball sogar ergattern. Doch die Freude währt nur kurz. Denn das Vereinsmanagement hat einen Imagefilm in Auftrag gegeben. Die Dreharbeiten übernimmt die Jungregisseurin Denise (Alexandra Maria Lara), die den vermeintlich stummen und hilflosen Fred gleich in ihr großes Herz schließt. Fred ist gefangen in seiner eigenen Rolle.

Bonusmaterial

Audiokommentar, Making of, B-Roll, Interviews, Trailer


Produktinformation

  • Hersteller: Senator
  • EAN: 0886970400794
  • Best.Nr.: 22611901
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 14. Mai 2007
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch
  • Untertitel: Deutsch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:1, 85/16:9
  • Tonformat: Dolby Surround
  • Gesamtlaufzeit: 107 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 18.11.2006

Rollenqualen

Es mangele an guten Drehbüchern, heißt es hierzulande immer wieder, was läge da also näher, als eines aus Amerika zu nehmen, wo die guten Bücher auf der Straße liegen. Von diesem hier heißt es, Jim Carrey habe damit geliebäugelt, sich dann aber anders entschieden. Til Schweiger kann sich mit ihm natürlich nicht messen, er ist geradezu der Anti-Carrey, aber mit seiner Präsenz trägt er auch schwächere Filme und hat hier vor allem Jürgen Vogel an seiner Seite, der zwar nur die zweite Geige spielt, aber keinen Deut weniger lustig ist, als es ein amerikanisches Pendant wäre. Die Geschichte ist ziemlich an den Haaren herbeigezogen, aber die Grundidee ist zumindest tragfähig. Um für den Sohn seiner Verlobten (Anja Kling) einen signierten Ball des Basketball-Stars von Alba Berlin zu ergattern, gibt sich Schweiger als Rollstuhlfahrer aus, muß dann aber die Rolle länger spielen, als ihm lieb und für sein Privatleben gut ist. Unterm Berliner Pflaster schimmert bei Regisseur Anno Saul ("Kebab Connection") immer wieder die amerikanische Vorlage durch, und das Problem ist nicht, daß der Film nicht mitunter lustig wäre, sondern, daß er auf Dauer daran krankt, daß sich alle (darunter Alexandra Maria Lara und Christoph Maria Herbst) fortwährend dümmer stellen müssen, als sie sind. Und um das zu kompensieren, braucht man dann halt doch eine Visage wie Jim Carrey.

malt

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main

kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Schon seltsam: Wenn Schauspieler über ihre Komödien sprechen, müssen sie stets ausdrücklich betonen, wie lustig und spaßig auch die Dreharbeiten waren. Ob in den Interviews oder im Making-of - derartige Statements sind in fast wörtlicher Übereinstimmung durch die Bank von allen Hauptdarstellern von "Wo ist Fred?" (Til Schweiger, Jürgen Vogel, Alexandra Maria Lara) zu hören. Ob man diese Komödie über einen Typen, der seine Angebetete erobern will, indem er den Rollstuhlfahrer mimt, durchgehend ebenso lustig findet wie die Protagonisten, das sei mal dahingestellt. Regisseur Anno Saul ("Kebab Connection") jedenfalls erklärt im Audiokommentar sein Verständnis der Screwball-Komödie, wie man Gags häuft, anstatt sie aneinanderzureihen, und dass "Verrückt nach Mary" sein großes Vorbild sei. Ansonsten bietet das Bonusmaterial zu dieser etwas unentschlossen zwischen Slapstick, Klamotte und Romanze schwankenden Komödie nur einige Outtakes - durchweg Szenen, bei denen die Darsteller ins Lachen ausbrachen. (ascho)

Was tut man nicht alles für die Liebe? Man denkt sich die tollsten Geschenke aus, ist bei der Körperpflege noch einen Tick sorgfältiger als sonst und kreiert die leckersten Sieben-Gänge-Menüs, obwohl man eigentlich gar nicht kochen kann. Doch Fred, der vom "bewegten Mann" Til Schweiger gespielte Titelheld in Anno Sauls frech-frivoler Beziehungskomödie, geht sogar noch einen Schritt weiter.

Um das Herz der schönen, wenn auch etwas zickigen Mara (superb: Anja Kling aus Bully Herbigs "(T)Raumschiff Surprise") erobern zu können, macht der hemdsärmelige Polier Fred einen auf behindert. Und das kommt so: Maras rundum verwöhnt-verzogener Sohnemann bildet sich unbedingt einen von seinem Lieblings-Basketballer handsignierten Ball ein. Und der wird in der Regel am Ende des Spiels auf die Behindertentribüne geworfen.

Ein ganz einfacher Plan

Also lässt sich Fred von seinem Kumpel Alex (amüsanter Sidekick: Jürgen Vogel) im Rollstuhl in die Arena schieben und hofft, den heiß begehrten Ball zu ergattern, um seinen Sohn in spe gefügig und Mara glücklich zu machen. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Fred fängt zwar die Kugel, doch jetzt soll er als Protagonist für eine Doku über Behinderte herhalten.

Damit beginnt für den liebestollen Mann vom Bau ein turbulentes Doppelleben, das zwar von vielen Notlügen und charmanten Schwindeleien bestimmt wird, am Ende aber für (fast) alle Beteiligten Aufregendes, Versöhnliches und Überraschendes bereithält.

Total romantisch!

Nach "Barfuß" steht Hollywood-Heimkehrer Til Schweiger einmal mehr im Zentrum einer klassischen Romantic Comedy, die aber neben Romantik ganz besonders auf Slapstick-Humor und Situationskomik setzt. Während Christoph Maria Herbst alias "Stromberg" als "echter" Behinderter für die Lacher sorgt, darf Alexandra Maria Lara ("Der Untergang") als eifrige Journalistin Til Schweiger, der seinen Part mit viel Selbstironie anlegt, immer näher kommen.

Und wenn am Schluss jeder Topf sein Deckelchen gefunden hat, dann verlässt man das Kino garantiert mindestens mit einem Lächeln auf den Lippen.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Videoclip zu "Wo ist Fred?"

Kundenbewertungen zu "Wo ist Fred?"

4 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.5 von 5 Sterne bei 4 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von himmelunderde1 aus Neubukow am 26.10.2009 ***** ausgezeichnet
"Wo ist Fred?" ist eine deutsche Komödie aus dem Jahr 2006 mit Til Schweiger und weiteren genialen Mitstreitern wie Jürgen Vogel, Alexandra Maria Lara und Christoph Maria Herbst.

DVD Fakten
o Format: 1,85:1 anamorph
o Sprache: Deutsch; Regionalcode 2
o FSK: 6 Jahre
o Spieldauer: 111 Minuten

DVD Extras
o Interviews
o Filmographien
o Szenen von Dreh
o Fotogalerie
o Produktionsnotizen
o Trailer

Schauspieler (die Wichtigsten)
o Til Schweiger ist Fred
o Anja Kling ist Mara
o Jürgen Vogel ist Alex
o Alexandra Maria Lara ist Denise
o Christoph Maria Herbst ist Ronnie

Die Handlung
(Die folgenden in Anführungszeichen gesetzten Zitate sind Gedächtniszitate - Abweichungen oder Verkürzungen sind versehentlich oder gewollt.)

Fred ist Bauarbeiter und verliebt in Mara. Blöd nur, dass die ihn erst heiraten will, wenn er ihrem verzogenen Sohn Linus einen handsignierten Basketball von Mercurio Müller besorgt. Das Problem nämlich ist - die Bälle werden nach dem Spiel immer auf die Behindertentribüne geworfen, Fred hat also eigentlich keine Chance, jemals an so einen Ball zu kommen.
Das hat auch sofort Fred s bester Freund Alex erkannt - und blitzgescheit wie er ist auch die Idee: Fred muss einen Behinderten spielen. Doch aus der als einmaligen Auftritt beim Basketballspiel geplanten Scharade wird ein tagelanger Albtraum für Fred. Und der Spaß für uns Zuschauer beginnt ...

Anstatt hier die ganze Filmhandlung wiederzugeben, möchte ich hier einige Szenen wahllos heraus- und anreißen.

o Die 1. Szene mit dem "behinderten" Fred im Film:
Alex schiebt Fred (der Arme kann nicht laufen und nicht sprechen) zur Behindertentribüne von Alba. Blöd - die Tribüne ist voll besetzt. Alex will umkehren, doch der stumme Fred gestikuliert heftig, er will unbedingt auf die Tribüne. Der Hallenarzt denkt, er hat einen Anfall und spritzt ihm ein starkes Beruhigungsmittel. Just in diesem Augenblick wird ein Platz auf der Tribüne frei und der Ordner mein lakonisch: "Na, nun haben wir ja einen freien Platz, da hat er sich ja ganz umsonst aufgeregt."

o Bei Fred in der Wohnung, 3. Etage: Die Jungregisseurin Denise und ihre Kamerafrau Vicki (auf die Alex ganz scharf ist) wollen mit Fred zum Dreh für einen Imagefilm für Alba Berlin, in dem Behinderte die Hauptrolle spielen:
Alex will Fred mit dem Rollstuhl die Wendeltreppe herunterwuchten, dabei lösen sich die Plastegriffe vom Rolli und Fred poltert die Stufen nach unten, wo er letztendlich stürzt. Die beiden Frauen stehen wie versteinert da, doch Alex ruft Fred zu "Alles in Ordnung?" Fred stöhnt ein paar Laute nach oben und Alex ruft wild erfreut "Was? 8 Sekunden? Das ist neuer Rekord!" und erklärt Denise und Vicki, Fred fährt die Treppen immer so runter.

o Alle Mann bei Drehaufnahmen für den Imagefilm vor dem Pflegeheim Hildegard - Betreiberin ist Hildegard. Alex` Kompetenz als Pflege von Fred wird mittlerweile von allen angezweifelt:
Der Frage der gestrengen Hildegard: "Sind sie ausgebildet?", was Alex bejaht folgt die Frage: "Wo arbeiten Sie?" - "Bei einer ganz normalen Pflegefirma - Behindi-Service." K.O. für Alex. Fred wird ins Pflegeheim eingewiesen.

Meine Bewertung

Das Thema Behinderung wird witzig aber gleichfalls sensibel aufgegriffen, die mitspielenden Behinderten werden nie vorgeführt.
Richtig Schwung in den Film kommt durch die Figur des Alex, den Jürgen Vogel völlig überdreht und trotzdem überzeugend spielt und Christoph Maria Herbst, der den behinderten Ronnie spielt - als Gegenspieler zu Fred im Kampf um seinen Platz in diesem Imagefilm und dabei sein großartiges komödiantisches Können voll einbringt. Obwohl von mir bislang unerwähnt, ist Ronnie die Filmfigur schlechthin.
Keine Komödie ohne Liebesgeschichte, so auch hier. Fred verliebt sich in Denise oder umgekehrt. (Ob sie sich kriegen, lasse ich auch bewusst offen.) Die Geschichte wird trotzdem zu keiner Zeit schnu

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Bewertung von silke03101979 aus Erfurt am 21.09.2008 ***** sehr gut
Weiß nicht genau...

Wie ich diesen Film bewerten soll, dass ergibt sich erst während der Bewertung. Ich weiß nicht genau wie ich mich dazu äußern soll…

Aber jetzt mal von Anfang an. Ich bin selber von Geburt an behindert und komme damit gut klar, ich kenne es ja nicht anders. Ich laufe an einem Rollator und wenn es um weite Strecken geht sitze ich im Rollstuhl. Aus diesem Grund, trotz nicht gerade guter Kritiken, wollte ich mir den Film unbedingt ansehen.

Ich bin echt geteilter Meinung. Da ich gut klar komme mit meiner Situation, konnte ich über diesen Film lachen. Recht viel sogar. Aber ich muss sagen, dass einige Witze oder Szenen echt unter die Gürtellinie gehen.

Einer der mit seiner Behinderung Probleme hat, welcher Art auch immer, sollte diesen Film glaube ich lieber nicht gucken… Aber ihr müsst es selber wissen…

Außerdem schaue ich mir sehr gerne deutsche Filme an und bin der Meinung, dass sie immer besser werden.

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Bewertung von Jessi aus H. am 18.12.2007 ***** ausgezeichnet
Einfach genial!
Ich finde ihn klasse, man ist nur am lachen!
Sehr schöner Nachfolger nach Barfuss!

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 31.05.2007 ***** sehr gut
Endlich mal wieder ein deutscher Film mit Til Schweiger. Sehr lustig, teilweise allerdings etwas trockene Witze über Menschen mit Behinderung. Dennoch kann ich diesen Film allen Komödien-Fans nur empfehlen.

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