Die elfte Jungfrau / Begine Almut Bossart Bd. 4 - Schacht, Andrea
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Andrea Schacht 

Die elfte Jungfrau / Begine Almut Bossart Bd. 4

Roman. Originalausgabe

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Produktbeschreibung zu Die elfte Jungfrau / Begine Almut Bossart Bd. 4

Historie, Spannung 'und viel Humor!

Köln, zur Karnevalszeit des Jahres 1377. Vor Beginn der Fastenzeit herrscht ausgelassene Stimmung in der Stadt. Doch die junge Begine Almut Bossart ist beunruhigt: In den letzten Monaten häufen sich Unfälle, bei denen junge Frauen zu Tode kommen. Dann verschwindet eine der Schülerinnen aus dem Beginen-Konvent 'ihre Leiche wird kurz darauf mit gebrochenem Genick aufgefunden. Almut und Pater Ivo bringen eine erschreckende Mordserie ans Tageslicht, der bereits zehn Jungfrauen zum Opfer gefallen sind! Und inmitten des Narrentreibens stoßen sie auf einen schwunghaften Reliquienhandel mit geschnitzten Büsten der heiligen Ursula und ihrer elf Jungfrauen .

"Andrea Schacht ist mit ihrem dritten Beginen-Roman ein wunderbar atmosphärisch dichter Mittelalterkrimi mit einer hinreißenden Titelheldin gelungen!" -- MDR über "Die Sünde aber gebiert den Tod"

'Spannend, hinreißend, liebevoll geschrieben - eine wunderbare Sommerlektüre.' -- BILD Köln

"Lesenswert! Die Figuren werden liebevoll entwickelt, und es wird richtig spannend." -- Kölnische Rundschau

Produktinformation


  • Verlag: Blanvalet
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 559 S.
  • Seitenzahl: 560
  • Blanvalet Taschenbuch Nr.36780
  • Deutsch
  • Abmessung: 183mm x 116mm x 43mm
  • Gewicht: 430g
  • ISBN-13: 9783442367801
  • ISBN-10: 3442367808
  • Best.Nr.: 20943566
"Lesenswert! Die Figuren werden liebevoll entwickelt, und es wird richtig spannend."

"Lesenswert! Die Figuren werden liebevoll entwickelt, und es wird richtig spannend."
Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit Die elfte Jungfrau kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn.

Leseprobe zu "Die elfte Jungfrau / Begine Almut Bossart Bd. 4"

7. Kapitel (S. 71-73)

Es erstaunt mich immer wieder, Schwester, dass ihr Beginen derart schöne Seidenstoffe webt und selbst derart scheußliche Kleider tragt.« »Weinrote Seide schleißt ein wenig, wenn man darin den Mist aus dem Stall schaufelt. Auch wenn es das Schwein entzücken würde.« »Liebreizenden Beschäftigungen geht ihr auch nach!« Aziza, in besagte weinrote Seide gekleidet, die schwarzen Haare in einem passenden Haarnetz eingefangen, ließ ihre gepfl egten, glatten Hände zärtlich über die Nocken eines maigrün schimmernden Gespinstes gleiten. »Das hier würde zu deinen kastanienfarbenen Haaren wunderbar aussehen.«

»Ganz bestimmt. Vor allem, wenn wir es noch mit schillerndem Pfauenaugenmuster bestickten, goldene Perlen an die Säume nähten und kleine Glöckchen an den gezaddelten Schleppärmeln befestigten.« »Aber, Frau Almut, das wäre doch gar zu sehr aufgeputzt. Nein, schlicht, nur eine feine Goldborte hier und da am Ausschnitt und für den Gürtel.« Fabio hatte das ganz ernst eingewandt, und Almut lächelte ihm zu.

»Aziza und ich meinen das nicht ganz ernst, mein Junge. Sie weiß, dass ich dem weltlichen Tand abgeschworen habe.« »Das ist aber schade, denn Ihr seid ein hübsches Weib!« Jetzt lachte Almut wirklich auf und machte eine kleine Verbeugung zu dem Jungen hin. »Danke dir, Fabio. Aber nun wollen wir sehen, welche Wünsche wir meiner Schwester erfüllen können.« Die beiden Frauen beugten sich in der Werkstatt der Seidweberinnen über die fertigen Bahnen und die in Körben aufgehäuften Seidengarne, die im Morgenlicht wie Juwelen schimmerten. Sie wägten Qualität der Seide, Webart und Farben ab.

Aber Almut wollte es scheinen, als ob ihre Schwester nicht so ganz bei der Sache wäre. »Was hast du, Aziza? Bedrückt dich etwas?«, fragte sie leise, während Fabio sich auf seine höfl iche Art bei Judith, Irma und Agnes, den Weberinnen, einschmeichelte. Ein Schulterzucken war die einzige Antwort. »Deine Geschäfte scheinen aber gut zu gehen, wenn du dir derart kostbare Seide leisten kannst«, bohrte sie, ein wenig neugierig geworden, nach.

»Ja, ja.« »Aziza, was ist passiert?« »Ach, eigentlich nichts von Belang. Nur …« »Bist du schwanger?« »Schwester, wie kommst du auf den Gedanken?« Almut stieg die Röte in die Wangen. »Ist doch … Kann doch …«

»Kann nicht mehr. Er muss seinen dynastischen Verpfl ichtungen nachkommen. Da ist für mich kein Platz mehr.« »Oh. Daher.« »Ja, daher. Einen hübschen Sündenlohn hat er mir gelassen und ein paar feine Schmuckstücke.« »Er hat dir das Herz gebrochen?« »Eigentlich dachte ich, ich hätte kein leicht zerbrechliches Herz. Und dass er sich irgendwann um seine Familie kümmern muss, wusste ich auch schon immer. Trotzdem …« Almut legte ihrer Schwester den Arm um die schlanke Taille. »Da gibt es wenig Trost, nicht wahr?« »Wie du weißt.« Aziza machte sich sacht los und legte noch zwei Garnnocken nebeneinander und entschied sich dann für eine schwere safrangelbe Seide. Eine cremeweiße legte sie ebenfalls dazu. »Von jeder so viel, dass es für ein Kleid mit Schleppe reicht«, bat sie dann die Seidweberinnen. »Ist recht, Frau Aziza.«

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Bewertung von tassieteufel am 11.09.2011 ***** ausgezeichnet
Köln zur Karnevalszeit 1377: in den letzten Monaten häuften sich Unfälle, bei denen junge Frauen zu Tode kamen. Doch der Vogt und die Schöffen, die gerade mit dem Erzbischof Frieden geschlossen haben, schenken dem keine Aufmerksamkeit und Begine Almut und Pater Ivo sind wieder einmal gezwungen, eigene Ermittlungen anzustellen und stoßen auf eine erschreckende Mordserie und auch Rigmundis Vision läßt Almut schlimmes ahnen. Auch der 4. Teil um Almut und Ivo ist in gewohnt unterhaltsamer und spannender Weise geschrieben, und auch diesmal kommen wieder gepfefferte Bibelverse zum Einsatz. Allerdings tritt der Krimifall ein wenig in den Hintergrund und es geht mehr um Ivo und Almut, was durchaus ok ist, denn man hofft ja auf ein gutes Ende für die Beiden. Auch wird Pater Ivos Vergangenheit wieder ein Stück mehr erhellt.

Fazit: wieder ein wundervoll atmosphärischer Krimi vor mittelalterlicher Kulisse der hervorragend in das historische Geschehen eingefügt ist, alle liebge wonnenen Figuren aus den vorhergehenden Teilen sind wieder mit dabei und Almut und Ivo muß man einfach mögen. Lesevergnügen pur!

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Bewertung von Sterntaler aus Nürnberg am 28.04.2011 ***** ausgezeichnet
Wie die bisherigen Romane aus der Reihe mit der Begine Almut und Pater Ivo Buch mit Suchtpotenzial.
Die Verknüpfung von geschichtlichem Hintergrund, Kölner Karneval, Kriminalgeschichte und dem Menschlichen miteinander ist Andrea Schacht sehr gut gelungen.

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Bewertung von heidekraut aus Oyten am 26.05.2010 ***** ausgezeichnet
Auch in diesem vierten Band der Beginen-Reihe treffen Spannung, Unterhaltung und Wortwitz aufeinander. Die beschriebenen, verschiedenen Charakteren und die Darstellung des Alltages der Kölner machen es einfach, dieses Buch auch „bildlich“ zu lesen. Auch bei diesem Band fällt es schwer, es aus der Hand zu legen, bevor man es zu Ende gelesen hat.

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Bewertung von kilianpotter aus Augsburg am 30.05.2009 ***** ausgezeichnet
Genial. Die spitze Zunge von Almut, absolut lesenswert. Die Almut-Bücher machen Lust gen Norden zu fahren und Köln kennenzulernen.

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Bewertung von Sabine aus Tübingen am 04.09.2007 ***** ausgezeichnet
Nach den ersten 3 Bänden von Andrea Schacht, Der dunkle Spiegel, Das Werk der Teufelin und Die Sünde aber gebiert den Tod gibt es endlich auch ihr viertes Buch, Die elfte Jungfrau, als Taschenbuch. Erneut ermitteln die mitreißende Heldin Almut und ihr treuer Begleiter, der Benediktinerpater Ivo in einer Serie von Mordfällen an Kölner Jungfrauen. Auch viele alte Bekannte wie der Alchimist Krudener und der ständig hungrige Päckelchesträger Pitter sind wieder mit von der Partie um zu beweisen, dass es sich nicht um Unfälle handelt.
Andrea Schacht ist es erneut gelungen einen spannenden Roman in der Zeit des Mittelalters zu verfassen, den man nicht mehr aus der Hand legen kann.

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Die elfte Jungfrau / Begine Almut Bossart Bd. 4

Die elfte Jungfrau / Begine Almut Bossart Bd. 4 - Schacht, Andrea

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  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 559 S.
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  • Deutsch
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  • Gewicht: 430g
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Kurzbeschreibung

Historie, Spannung 'und viel Humor!

Köln, zur Karnevalszeit des Jahres 1377. Vor Beginn der Fastenzeit herrscht ausgelassene Stimmung in der Stadt. Doch die junge Begine Almut Bossart ist beunruhigt: In den letzten Monaten häufen sich Unfälle, bei denen junge Frauen zu Tode kommen. Dann verschwindet eine der Schülerinnen aus dem Beginen-Konvent 'ihre Leiche wird kurz darauf mit gebrochenem Genick aufgefunden. Almut und Pater Ivo bringen eine erschreckende Mordserie ans Tageslicht, der bereits zehn Jungfrauen zum Opfer gefallen sind! Und inmitten des Narrentreibens stoßen sie auf einen schwunghaften Reliquienhandel mit geschnitzten Büsten der heiligen Ursula und ihrer elf Jungfrauen .

Beschreibung

"Andrea Schacht ist mit ihrem dritten Beginen-Roman ein wunderbar atmosphärisch dichter Mittelalterkrimi mit einer hinreißenden Titelheldin gelungen!" -- MDR über "Die Sünde aber gebiert den Tod"

'Spannend, hinreißend, liebevoll geschrieben - eine wunderbare Sommerlektüre.' -- BILD Köln

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7. Kapitel (S. 71-73)

Es erstaunt mich immer wieder, Schwester, dass ihr Beginen derart schöne Seidenstoffe webt und selbst derart scheußliche Kleider tragt.« »Weinrote Seide schleißt ein wenig, wenn man darin den Mist aus dem Stall schaufelt. Auch wenn es das Schwein entzücken würde.« »Liebreizenden Beschäftigungen geht ihr auch nach!« Aziza, in besagte weinrote Seide gekleidet, die schwarzen Haare in einem passenden Haarnetz eingefangen, ließ ihre gepfl egten, glatten Hände zärtlich über die Nocken eines maigrün schimmernden Gespinstes gleiten. »Das hier würde zu deinen kastanienfarbenen Haaren wunderbar aussehen.«

»Ganz bestimmt. Vor allem, wenn wir es noch mit schillerndem Pfauenaugenmuster bestickten, goldene Perlen an die Säume nähten und kleine Glöckchen an den gezaddelten Schleppärmeln befestigten.« »Aber, Frau Almut, das wäre doch gar zu sehr aufgeputzt. Nein, schlicht, nur eine feine Goldborte hier und da am Ausschnitt und für den Gürtel.« Fabio hatte das ganz ernst eingewandt, und Almut lächelte ihm zu.

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Bewertung von tassieteufel am 11.09.2011
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Köln zur Karnevalszeit 1377: in den letzten Monaten häuften sich Unfälle, bei denen junge Frauen zu Tode kamen. Doch der Vogt und die Schöffen, die gerade mit dem Erzbischof Frieden geschlossen haben, schenken dem keine Aufmerksamkeit und Begine Almut und Pater Ivo sind wieder einmal gezwungen, eigene Ermittlungen anzustellen und stoßen auf eine erschreckende Mordserie und auch Rigmundis Vision läßt Almut schlimmes ahnen. Auch der 4. Teil um Almut und Ivo ist in gewohnt unterhaltsamer und spannender Weise geschrieben, und auch diesmal kommen wieder gepfefferte Bibelverse zum Einsatz. Allerdings tritt der Krimifall ein wenig in den Hintergrund und es geht mehr um Ivo und Almut, was durchaus ok ist, denn man hofft ja auf ein gutes Ende für die Beiden. Auch wird Pater Ivos Vergangenheit wieder ein Stück mehr erhellt.

Fazit: wieder ein wundervoll atmosphärischer Krimi vor mittelalterlicher Kulisse der hervorragend in das historische Geschehen eingefügt ist, alle liebge wonnenen Figuren aus den vorhergehenden Teilen sind wieder mit dabei und Almut und Ivo muß man einfach mögen. Lesevergnügen pur!
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Rezensionen und Kritik

"Lesenswert! Die Figuren werden liebevoll entwickelt, und es wird richtig spannend."

Rezensionen und Kritik

"Lesenswert! Die Figuren werden liebevoll entwickelt, und es wird richtig spannend."

Autorenporträt zu "Andrea Schacht"

Andrea Schacht, Jg. 1956, war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin in der Industrie und als Unternehmensberaterin tätig, hat dann aber dem seit Jugendtagen gehegten Wunsch nachgegeben, Schriftstellerin zu werden. Sie lebt heute als freie Schriftstellerin in der Nähe von Bad Godesberg. Neben erfolgreichen historischen Romanen hat sie etliche Bücher veröffentlicht, in denen Katzen eine Hauptrolle spielen.

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