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Der Feind im Schatten, 8 Audio-CDs
Sprecher: Milberg, Axel
- Erscheinungstermin: 2010
- Anzahl 7
- Audio CD
- Audio CD, EUR 16,99
- Broschiertes Buch, EUR 10,95
- Audio CD, EUR 14,99
- Hörbuch-Download MP3 (MP3), EUR 18,95
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Trackliste zu "Der Feind im Schatten, 8 Audio-CDs" von Axel Milberg

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Produktinformation
- Verlag: Dhv Der Hörverlag
- ISBN-13: 9783867175432
- Artikeltyp: Hörbuch
- ISBN-10: 3867175438
- Best.Nr.: 27982772
- Laufzeit: 492 Min.
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Produktbeschreibung zu "Der Feind im Schatten, 8 Audio-CDs"
Beschreibung
"Axel Milberg ist ein kongenial spöder Interpret des Krimis." -- WESTDEUTSCHE ZEITUNG
"Axel Milberg liest, dass es einem durch Mark und Bein geht." -- KÖLNER EXPRESS
25.04.2010
Jetzt muss die Welt sich selber retten
Ein Kommissar tritt ab, der nie einfach nur einen Mord lösen
durfte: Nach zehn Büchern verabschiedet sich Henning Mankell mit
"Der Feind im Schatten" von Kurt Wallander
Es ist der letzte Fall. Definitiv. Ein kurzes Telefonat mit dem
Verlag bestätigt noch mal, was hinten auf dem Umschlag steht. Es
könnte zwar sein, dass die Tochter weitermache, sie arbeite ja
jetzt auch als Polizistin. Aber für Kommissar Kurt Wallander aus
Ystad sei es nach diesem Buch aus und vorbei. "Der Feind im
Schatten", so heißt sein letzter Auftrag. Sechshundert Seiten
ohne Wiederkehr. Sie haben wohl noch nicht bis zum Ende gelesen,
sagt die Verlagssprecherin, sonst wüssten Sie, dass es gar nicht
weitergehen kann. Oder soll ich es Ihnen schnell verraten?
Vor genau zwei Jahren hatte Henning Mankell Journalisten ins Wiener
Hotel "Sacher" zum Interview eingeladen. Damals, um einen
seiner anderen Romane zu präsentieren, die sich zwar gut
verkauften, die für seine Abermillionen Leser aber wohl immer
irgendwie den Weg zum nächsten Wallander verstellt hatten, elf
Jahre lang, seit dem neunten Fall, "Die Brandmauer" von
1998. Danach war …
27.04.2010
Der Heimatroman der globalisierten Welt
Abschied von Kurt Wallander: Mit dem Roman „Der Feind im Schatten” schickt Henning Mankell seinen traurigen Kommissar in den Ruhestand
Im Januar brannte „Buhres Fisk” bis auf die Grundmauern herunter, das große Fischgeschäft im Hafen von Kivik, einem Dorf an der Ostsee, fünfzig Kilometer östlich von Ystad. Zuerst vermuteten die Leute, der „Dämmerungspyromane” habe wieder sein Unwesen getrieben, ein notorischer Brandstifter, der angeblich zwar rund um die Uhr unter Aufsicht der Polizei steht, aber trotzdem immer entwischt – auf einem Damenfahrrad, mit einer Rolle Toilettenpapier und einer Kerze im Gepäck. Dutzende, wenn nicht Hunderte Brände soll er im schwedischen Süden gelegt haben. Doch nachzuweisen ist ihm offenbar nie etwas. Dann ergab es sich, dass der Brand im Fischladen durch ein Versehen entstanden war. Aber für ein paar Tage war er das größte Ereignis in der jüngeren Kriminalgeschichte in Südostschonen.
Am Ende des Romans „Der Feind im Schatten” (Zsolnay Verlag, München und Wien 2010. 592 Seiten, 26 Euro), dem zehnten und nun wohl tatsächlich letzten Band, den Henning …
Kundenbewertungen zu "Der Feind im Schatten, 8 Audio-CDs" von "Henning Mankell"
Bewertung von Adler aus Region Hannover am 08.02.2012
Was die Kriminalgeschichte um den vermissten U-Boot-Kapitän betrifft, haut einen diese wirklich nicht vom Hocker. Um den historischen Hintergrund der Geschichte zu beurteilen, fehlt mir das Wissen in schwedischer Geschichte, aber die Story an sich ist reichlich dünn und vorhersehbar. Ich hatte schon frühzeitig eine Ahnung, wie es wohl ausgehen würde – und das passiert mir bei Krimis eher selten.
Dafür ist die Beschreibung des Alterns von Kurt Wallander samt seiner positiven und negativen Entwicklungen umso eindringlicher geschildert. Dadurch gelingt es Mankell mal wieder, den Leser zu fesseln. Vielleicht hat er deshalb auch die Krimihandlung bewusst unspektakulär gestaltet. Dass es sich um den letzten Band der Reihe hält, dürfte kein Geheimnis mehr sein. Ein würdiger, wenn auch ziemlich düsterer Abschied ist es allemal. Als eigenständigen Kriminalroman wird ihn wahrscheinlich kaum jemand lesen, daher sind die Schwächen der Story zu verschmerzen.
Bewertung von demella aus Berlin am 28.06.2011
Bewertung von Lisega am 26.05.2010
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Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
"Die Geschichte beginnt mit einem Wutanfall." So fängt es an, das Ende des Kurt Wallander. Es ist ein gewaltloses, ein ganz und gar menschliches Ende, das Henning Mankell seinem berühmten Kommissar auf den Leib schreibt. Und das wiederum passt zur Krimiserie, deren einzelne Bände stets auch für ihre Menschlichkeit gelobt wurden. Wallander erkrankt an Alzheimer, langsam verabschiedet er sich ins trübe Vergessen. Vorher aber lässt Mankell seinen widerspenstigen Helden noch einen Fall bearbeiten; "lösen" wäre zu viel behauptet. Es geht um den Kalten Krieg, es geht um amerikanische und russische Spione und U-Boote, und die Schwiegereltern Linda Wallanders, die Henning Mankell für seine Geschichte eigens kreiert, spielen eine große Rolle. Doch Mankell muss klar gewesen sein: Niemand liest den letzten Wallander, um die Aufklärung eines - im Übrigen nur mäßig gut konstruierten - Kriminalfalles zu verfolgen. Und so ist "Der Feind im Schatten" von der ersten bis zur letzten Seite zuvorderst ein Abschied. Viele der alten Kurt-Wallander-Fälle werden angesprochen, der Kommissar selbst versinkt in Selbstzweifeln und -reflektion, alte Lieben tauchen auf, ungewöhnlich präsent sind große Gefühle. Es ist nicht das beste Buch, das der schwedische Starautor in den vielen Jahren seines Schaffens abgeliefert hat; es ist womöglich eines der schlechtesten. Ein Grund mehr zu sagen: Gut, dass es jetzt zu Ende ist. Und: Es ist an der Zeit für neue Helden. (jul)
Rezensionen und Kritik
"Axel Milberg leiht seit vielen Jahren der schwedischen Spürnase seine Stimme, die Wallanders Zweifel, Resignation und Disziplin auch bei diesem letzten Fall ideal transportiert." mbeat
Rezensionen und Kritik
»Ein Muss!« neue woche 13.01.2012
Rezensionen und Kritik
"Axel Milberg liest, dass es einem durch Mark und Bein geht."
Autorenporträt zu "Henning Mankell"
Henning Mankell, 1948 als Sohn eines Richters in Stockholm geboren, wuchs in Härjedalen auf. Als 17-jähriger begann er am renommierten Riks-Theater in Stockholm, das Regiehandwerk zu lernen. 1972 unternahm er seine erste Afrikareise. Sieben Jahre später erschien sein erster Roman "Das Gefangenenlager, das verschwand". In den kommenden Jahren arbeitete er als Autor, Regisseur und Intendant an verschiedenen schwedischen Theatern. 1985 wurde Henning Mankell eingeladen, beim Aufbau eines Theaters in Maputo, Mosambik, zu helfen. Er begann zwischen den Kontinenten zu pendeln und entschied sich schließlich, überwiegend in Afrika zu leben. Dort ist auch der größte Teil der Wallander-Serie entstanden. Außerdem schrieb Henning Mankell Jugendbücher, von denen mehrere auch in Deutschland ausgezeichnet wurden. 2009 erhielt er den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis.
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