Der Feind im Schatten, 8 Audio-CDs - Mankell, Henning
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Henning Mankell 

Der Feind im Schatten, 8 Audio-CDs

Sprecher: Milberg, Axel
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Produktbeschreibung zu Der Feind im Schatten, 8 Audio-CDs

"Axel Milberg leiht seit vielen Jahren der schwedischen Spürnase seine Stimme, die Wallanders Zweifel, Resignation und Disziplin auch bei diesem letzten Fall ideal transportiert." -- mbeat

"Axel Milberg ist ein kongenial spöder Interpret des Krimis." -- WESTDEUTSCHE ZEITUNG

"Axel Milberg liest, dass es einem durch Mark und Bein geht." -- KÖLNER EXPRESS

Produktinformation


  • ISBN-10: 3867175438
  • Best.Nr.: 27982772
  • Laufzeit: 492 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 27.04.2010

Der Heimatroman der globalisierten Welt
Abschied von Kurt Wallander: Mit dem Roman „Der Feind im Schatten” schickt Henning Mankell seinen traurigen Kommissar in den Ruhestand
Im Januar brannte „Buhres Fisk” bis auf die Grundmauern herunter, das große Fischgeschäft im Hafen von Kivik, einem Dorf an der Ostsee, fünfzig Kilometer östlich von Ystad. Zuerst vermuteten die Leute, der „Dämmerungspyromane” habe wieder sein Unwesen getrieben, ein notorischer Brandstifter, der angeblich zwar rund um die Uhr unter Aufsicht der Polizei steht, aber trotzdem immer entwischt – auf einem Damenfahrrad, mit einer Rolle Toilettenpapier und einer Kerze im Gepäck. Dutzende, wenn nicht Hunderte Brände soll er im schwedischen Süden gelegt haben. Doch nachzuweisen ist ihm offenbar nie etwas. Dann ergab es sich, dass der Brand im Fischladen durch ein Versehen entstanden war. Aber für ein paar Tage war er das größte Ereignis in der jüngeren Kriminalgeschichte in Südostschonen.
Am Ende des Romans „Der Feind im Schatten” (Zsolnay Verlag, München und Wien 2010. 592 Seiten, 26 Euro), dem zehnten und nun wohl tatsächlich letzten Band, den Henning Mankell den …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 25.04.2010

Jetzt muss die Welt sich selber retten

Ein Kommissar tritt ab, der nie einfach nur einen Mord lösen durfte: Nach zehn Büchern verabschiedet sich Henning Mankell mit "Der Feind im Schatten" von Kurt Wallander

Es ist der letzte Fall. Definitiv. Ein kurzes Telefonat mit dem Verlag bestätigt noch mal, was hinten auf dem Umschlag steht. Es könnte zwar sein, dass die Tochter weitermache, sie arbeite ja jetzt auch als Polizistin. Aber für Kommissar Kurt Wallander aus Ystad sei es nach diesem Buch aus und vorbei. "Der Feind im Schatten", so heißt sein letzter Auftrag. Sechshundert Seiten ohne Wiederkehr. Sie haben wohl noch nicht bis zum Ende gelesen, sagt die Verlagssprecherin, sonst wüssten Sie, dass es gar nicht weitergehen kann. Oder soll ich es Ihnen schnell verraten?

Vor genau zwei Jahren hatte Henning Mankell Journalisten ins Wiener Hotel "Sacher" zum Interview eingeladen. Damals, um einen seiner anderen Romane zu präsentieren, die sich zwar gut verkauften, die für seine Abermillionen Leser aber wohl immer irgendwie den Weg zum nächsten Wallander verstellt hatten, elf Jahre lang, seit dem neunten Fall, "Die Brandmauer" von 1998. Danach war …

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kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
"Die Geschichte beginnt mit einem Wutanfall." So fängt es an, das Ende des Kurt Wallander. Es ist ein gewaltloses, ein ganz und gar menschliches Ende, das Henning Mankell seinem berühmten Kommissar auf den Leib schreibt. Und das wiederum passt zur Krimiserie, deren einzelne Bände stets auch für ihre Menschlichkeit gelobt wurden. Wallander erkrankt an Alzheimer, langsam verabschiedet er sich ins trübe Vergessen. Vorher aber lässt Mankell seinen widerspenstigen Helden noch einen Fall bearbeiten; "lösen" wäre zu viel behauptet. Es geht um den Kalten Krieg, es geht um amerikanische und russische Spione und U-Boote, und die Schwiegereltern Linda Wallanders, die Henning Mankell für seine Geschichte eigens kreiert, spielen eine große Rolle. Doch Mankell muss klar gewesen sein: Niemand liest den letzten Wallander, um die Aufklärung eines - im Übrigen nur mäßig gut konstruierten - Kriminalfalles zu verfolgen. Und so ist "Der Feind im Schatten" von der ersten bis zur letzten Seite zuvorderst ein Abschied. Viele der alten Kurt-Wallander-Fälle werden angesprochen, der Kommissar selbst versinkt in Selbstzweifeln und -reflektion, alte Lieben tauchen auf, ungewöhnlich präsent sind große Gefühle. Es ist nicht das beste Buch, das der schwedische Starautor in den vielen Jahren seines Schaffens abgeliefert hat; es ist womöglich eines der schlechtesten. Ein Grund mehr zu sagen: Gut, dass es jetzt zu Ende ist. Und: Es ist an der Zeit für neue Helden. (jul)

"Axel Milberg leiht seit vielen Jahren der schwedischen Spürnase seine Stimme, die Wallanders Zweifel, Resignation und Disziplin auch bei diesem letzten Fall ideal transportiert." mbeat

»Ein Muss!« neue woche 13.01.2012

"Axel Milberg liest, dass es einem durch Mark und Bein geht."
Henning Mankell, 1948 als Sohn eines Richters in Stockholm geboren, wuchs in Härjedalen auf. Als 17-jähriger begann er am renommierten Riks-Theater in Stockholm, das Regiehandwerk zu lernen. 1972 unternahm er seine erste Afrikareise. Sieben Jahre später erschien sein erster Roman "Das Gefangenenlager, das verschwand". In den kommenden Jahren arbeitete er als Autor, Regisseur und Intendant an verschiedenen schwedischen Theatern. 1985 wurde Henning Mankell eingeladen, beim Aufbau eines Theaters in Maputo, Mosambik, zu helfen. Er begann zwischen den Kontinenten zu pendeln und entschied sich schließlich, überwiegend in Afrika zu leben. Dort ist auch der größte Teil der Wallander-Serie entstanden. Außerdem schrieb Henning Mankell Jugendbücher, von denen mehrere auch in Deutschland ausgezeichnet wurden. 2009 erhielt er den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis. Für Axel Milberg, geb. 1956, stand schon früh fest, dass er Schauspieler werden würde. Und so verließ der Sohn aus gutem Hause sofort nach dem Abitur seine Heimatstadt Kiel, um in München an der Otto-Falckenberg-Schule ein Schauspielstudium aufzunehmen. Noch während seiner Ausbildung bekam er sein erstes Angebot. Die Münchner Kammerspiele waren auf das junge Talent aufmerksam geworden und nahmen ihn 1981 unter Vertrag. Bis 1998 blieb Milberg treues Mitglied dieses Ensembles und konnte unter berühmten Regisseuren wie Peter Zadek, Thomas Langhoff und Dieter Dorn Stücke wie Nathan der Weise oder Don Juan spielen. Mitte der 90er Jahre wandte sich der wandelbare Schauspieler verstärkt Film und Fernsehen zu. Seither war er in zahlreichen erfolgreichen Produktionen zu sehen, wie zum Beispiel in der Rolle des gestressten Familienvaters in 'Nach fünf im Urwald', in Dieter Wedels Mehrteiler 'Der Schattenmann' oder als Kindermörder in Nico Hoffmanns Neuverfilmung 'Es geschah am helllichten Tag'. Seit 2003 ist Axel Milberg außerdem in seiner Heimatstadt Kiel als Tatort-Kommissar Klaus Borowski auff Verbrecherjagd. Im Jahr 2003 verkörperte Milberg in der Verfilmung über den Hitler-Attentäter Stauffenberg Generaloberst Fromm, welcher Stauffenberg und seine Mittäter nach dem Attentat zu Tode verurteilte.

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CD 1
1 1. Der Feind im Schatten 04:57
2 2. Der Feind im Schatten 05:01
3 3. Der Feind im Schatten 05:42
4 4. Der Feind im Schatten 06:36
5 5. Der Feind im Schatten 06:47
6 6. Der Feind im Schatten 06:28
7 7. Der Feind im Schatten 06:54
8 8. Der Feind im Schatten 05:37
9 9. Der Feind im Schatten 06:36
10 10. Der Feind im Schatten 04:44
11 11. Der Feind im Schatten 05:37
12 12. Der Feind im Schatten 04:45

CD 2
1 1. Der Feind im Schatten 06:11
2 2. Der Feind im Schatten 04:17
3 3. Der Feind im Schatten 07:09
4 4. Der Feind im Schatten 05:56
5 5. Der Feind im Schatten 05:43
6 6. Der Feind im Schatten 05:56
7 7. Der Feind im Schatten 04:09
8 8. Der Feind im Schatten 04:16
9 9. Der Feind im Schatten 04:53
10 10. Der Feind im Schatten 06:21
11 11. Der Feind im Schatten 06:07
12 12. Der Feind im Schatten 04:42
13 13. Der Feind im Schatten 04:48

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Durchschnittliche Kundenbewertung 4 von 5 Sterne bei 4 Bewertungen ***** sehr gut
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Bewertung von Adler aus Region Hannover am 08.02.2012 ***** sehr gut
Da ich im Laufe der letzten 10 Jahre alle Wallander-Romane gelesen habe, war dieses Buch natürlich ein Muss und meine Erwartungen waren entsprechend hoch. Wie auch in den Vorgängern der Reihe, geht es auch hier zum einen um die eigentliche Kriminalgeschichte, zum anderen um die Lebensgeschichte von Kurt Wallander.

Was die Kriminalgeschichte um den vermissten U-Boot-Kapitän betrifft, haut einen diese wirklich nicht vom Hocker. Um den historischen Hintergrund der Geschichte zu beurteilen, fehlt mir das Wissen in schwedischer Geschichte, aber die Story an sich ist reichlich dünn und vorhersehbar. Ich hatte schon frühzeitig eine Ahnung, wie es wohl ausgehen würde – und das passiert mir bei Krimis eher selten.

Dafür ist die Beschreibung des Alterns von Kurt Wallander samt seiner positiven und negativen Entwicklungen umso eindringlicher geschildert. Dadurch gelingt es Mankell mal wieder, den Leser zu fesseln. Vielleicht hat er deshalb auch die Krimihandlung bewusst unspektakulär gestaltet. Dass es sich um den letzten Band der Reihe hält, dürfte kein Geheimnis mehr sein. Ein würdiger, wenn auch ziemlich düsterer Abschied ist es allemal. Als eigenständigen Kriminalroman wird ihn wahrscheinlich kaum jemand lesen, daher sind die Schwächen der Story zu verschmerzen.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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Bewertung von demella aus Berlin am 28.06.2011 ***** gut
Ich bin etwas enttäuscht von dem letzten Wallander-Krimi " Feind im Schatten"! Zu viel Politik für meinen Geschmack. Alter und Krankheit ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch, das man fast Depressionen bekommt. Nicht nur Wallanders Krankheit auch die seiner Ex- Frauen, alles sehr düster dargestellt, das kann selbst Kurt´s Enkelin nicht aufheitern. Natürlich baut sich auch wieder viel Spannung auf, man freut sich schon auf die Lösungen am Schluß des Buches und wird dann bitter enttäuscht. Vieles bleibt rätselhaft und wird nicht aufgeklärt. Es bleiben viele Fragen offen, trotzdem muß man als treuer Wallander-Fan auch dieses Buch lösen oder hören, sonst hat man etwas verpaßt.

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Bewertung von Lisega am 26.05.2010 ***** sehr gut
Es heißt Abschied nehmen vom schwedischen Kult-Kommissar Kurt Wallander: "Der Feind im Schatten" ist der zehnte und letzte Fall des melancholischen Ermittlers aus Ystad. Sein Schöpfer Henning Mankell lässt ihn diesmal in seiner eigenen Familie ermitteln: Der künftige Schwiegervater seiner Tochter Linda, ein ehemaliger Marineoberst, und seine Frau verschwinden nach einer Geburtstagsfeier. Kurz vorher hatte er Wallander eine Geschichte über ein russisches U-Boot erzählt … Eine ziemlich düstere Atmosphäre beherrscht das Hörbuch, denn Wallanders mittlerweile hohes Alter, seine Alkoholsucht und seine Diabetes machen ihm sehr zu schaffen. Der Kommissar wirkt noch depressiver als sonst, was eine einzigartige Stimmung schafft, die Axel Milberg als Sprecher gekonnt transportiert. Er vermag die Geschichte sehr erlebbar vorzutragen, und für Wallander-Fans lohnt sich das Hörbuch auf jeden Fall. Denn der Kommissar erinnert sich an seine älteren Fälle, Figuren aus der Vergangenheit tauchen wieder auf, und die von Mankell gewohnte subtile Spannung kommt natürlich auch auf. Ein gelungener Abschluss der Reihe.

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Bewertung von ToBi aus Wülfrath am 25.05.2010 ***** ausgezeichnet
> Gute Qualität
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Der Feind im Schatten, 8 Audio-CDs

Der Feind im Schatten, 8 Audio-CDs - Mankell, Henning

Sprecher: Milberg, Axel

  • Erscheinungstermin: 2010
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2 2. Der Feind im Schatten 00:05:01 abspielen
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4 4. Der Feind im Schatten 00:06:36 abspielen
5 5. Der Feind im Schatten 00:06:47 abspielen
6 6. Der Feind im Schatten 00:06:28 abspielen
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10 10. Der Feind im Schatten 00:04:44 abspielen
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  CD 2    
1 1. Der Feind im Schatten 00:06:11 abspielen
2 2. Der Feind im Schatten 00:04:17 abspielen
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"Axel Milberg leiht seit vielen Jahren der schwedischen Spürnase seine Stimme, die Wallanders Zweifel, Resignation und Disziplin auch bei diesem letzten Fall ideal transportiert." -- mbeat

"Axel Milberg ist ein kongenial spöder Interpret des Krimis." -- WESTDEUTSCHE ZEITUNG

"Axel Milberg liest, dass es einem durch Mark und Bein geht." -- KÖLNER EXPRESS

25.04.2010

Jetzt muss die Welt sich selber retten

Ein Kommissar tritt ab, der nie einfach nur einen Mord lösen durfte: Nach zehn Büchern verabschiedet sich Henning Mankell mit "Der Feind im Schatten" von Kurt Wallander

Es ist der letzte Fall. Definitiv. Ein kurzes Telefonat mit dem Verlag bestätigt noch mal, was hinten auf dem Umschlag steht. Es könnte zwar sein, dass die Tochter weitermache, sie arbeite ja jetzt auch als Polizistin. Aber für Kommissar Kurt Wallander aus Ystad sei es nach diesem Buch aus und vorbei. "Der Feind im Schatten", so heißt sein letzter Auftrag. Sechshundert Seiten ohne Wiederkehr. Sie haben wohl noch nicht bis zum Ende gelesen, sagt die Verlagssprecherin, sonst wüssten Sie, dass es gar nicht weitergehen kann. Oder soll ich es Ihnen schnell verraten?

Vor genau zwei Jahren hatte Henning Mankell Journalisten ins Wiener Hotel "Sacher" zum Interview eingeladen. Damals, um einen seiner anderen Romane zu präsentieren, die sich zwar gut verkauften, die für seine Abermillionen Leser aber wohl immer irgendwie den Weg zum nächsten Wallander verstellt hatten, elf Jahre lang, seit dem neunten Fall, "Die Brandmauer" von 1998. Danach war …

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27.04.2010

Der Heimatroman der globalisierten Welt
Abschied von Kurt Wallander: Mit dem Roman „Der Feind im Schatten” schickt Henning Mankell seinen traurigen Kommissar in den Ruhestand
Im Januar brannte „Buhres Fisk” bis auf die Grundmauern herunter, das große Fischgeschäft im Hafen von Kivik, einem Dorf an der Ostsee, fünfzig Kilometer östlich von Ystad. Zuerst vermuteten die Leute, der „Dämmerungspyromane” habe wieder sein Unwesen getrieben, ein notorischer Brandstifter, der angeblich zwar rund um die Uhr unter Aufsicht der Polizei steht, aber trotzdem immer entwischt – auf einem Damenfahrrad, mit einer Rolle Toilettenpapier und einer Kerze im Gepäck. Dutzende, wenn nicht Hunderte Brände soll er im schwedischen Süden gelegt haben. Doch nachzuweisen ist ihm offenbar nie etwas. Dann ergab es sich, dass der Brand im Fischladen durch ein Versehen entstanden war. Aber für ein paar Tage war er das größte Ereignis in der jüngeren Kriminalgeschichte in Südostschonen.
Am Ende des Romans „Der Feind im Schatten” (Zsolnay Verlag, München und Wien 2010. 592 Seiten, 26 Euro), dem zehnten und nun wohl tatsächlich letzten Band, den Henning …

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Bewertung von Adler aus Region Hannover am 08.02.2012
*****
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Da ich im Laufe der letzten 10 Jahre alle Wallander-Romane gelesen habe, war dieses Buch natürlich ein Muss und meine Erwartungen waren entsprechend hoch. Wie auch in den Vorgängern der Reihe, geht es auch hier zum einen um die eigentliche Kriminalgeschichte, zum anderen um die Lebensgeschichte von Kurt Wallander.

Was die Kriminalgeschichte um den vermissten U-Boot-Kapitän betrifft, haut einen diese wirklich nicht vom Hocker. Um den historischen Hintergrund der Geschichte zu beurteilen, fehlt mir das Wissen in schwedischer Geschichte, aber die Story an sich ist reichlich dünn und vorhersehbar. Ich hatte schon frühzeitig eine Ahnung, wie es wohl ausgehen würde – und das passiert mir bei Krimis eher selten.

Dafür ist die Beschreibung des Alterns von Kurt Wallander samt seiner positiven und negativen Entwicklungen umso eindringlicher geschildert. Dadurch gelingt es Mankell mal wieder, den Leser zu fesseln. Vielleicht hat er deshalb auch die Krimihandlung bewusst unspektakulär gestaltet. Dass es sich um den letzten Band der Reihe hält, dürfte kein Geheimnis mehr sein. Ein würdiger, wenn auch ziemlich düsterer Abschied ist es allemal. Als eigenständigen Kriminalroman wird ihn wahrscheinlich kaum jemand lesen, daher sind die Schwächen der Story zu verschmerzen.
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Es heißt Abschied nehmen vom schwedischen Kult-Kommissar Kurt Wallander: "Der Feind im Schatten" ist der zehnte und letzte Fall des melancholischen Ermittlers aus Ystad. Sein Schöpfer Henning Mankell lässt ihn diesmal in seiner eigenen Familie ermitteln: Der künftige Schwiegervater seiner Tochter Linda, ein ehemaliger Marineoberst, und seine Frau verschwinden nach einer Geburtstagsfeier. Kurz vorher hatte er Wallander eine Geschichte über ein russisches U-Boot erzählt … Eine ziemlich düstere Atmosphäre beherrscht das Hörbuch, denn Wallanders mittlerweile hohes Alter, seine Alkoholsucht und seine Diabetes machen ihm sehr zu schaffen. Der Kommissar wirkt noch depressiver als sonst, was eine einzigartige Stimmung schafft, die Axel Milberg als Sprecher gekonnt transportiert. Er vermag die Geschichte sehr erlebbar vorzutragen, und für Wallander-Fans lohnt sich das Hörbuch auf jeden Fall. Denn der Kommissar erinnert sich an seine älteren Fälle, Figuren aus der Vergangenheit tauchen wieder auf, und die von Mankell gewohnte subtile Spannung kommt natürlich auch auf. Ein gelungener Abschluss der Reihe.
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Henning Mankell, 1948 als Sohn eines Richters in Stockholm geboren, wuchs in Härjedalen auf. Als 17-jähriger begann er am renommierten Riks-Theater in Stockholm, das Regiehandwerk zu lernen. 1972 unternahm er seine erste Afrikareise. Sieben Jahre später erschien sein erster Roman "Das Gefangenenlager, das verschwand". In den kommenden Jahren arbeitete er als Autor, Regisseur und Intendant an verschiedenen schwedischen Theatern. 1985 wurde Henning Mankell eingeladen, beim Aufbau eines Theaters in Maputo, Mosambik, zu helfen. Er begann zwischen den Kontinenten zu pendeln und entschied sich schließlich, überwiegend in Afrika zu leben. Dort ist auch der größte Teil der Wallander-Serie entstanden. Außerdem schrieb Henning Mankell Jugendbücher, von denen mehrere auch in Deutschland ausgezeichnet wurden. 2009 erhielt er den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis.

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