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Bewertung von ich aus Gemünden am Main am 11.02.2013 |
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In dem Buch geht es um eine dramatische Liebesgeschichte. Der siebzehnjährige Abel, wechselt auf das Gymnasium und steht kurz vor dem Abitur. Leider fehlt er oft oder schläft im Unterricht. Auch kann man ihn oft am Schulhofrand stehen sehen, wo er illegal Drogen verkauft. Die schüchterne, wohlbehütete Anna findet im Kollegstufenzimmen eine Stoffpuppe, die Abels kleiner Schwester gehört. Dadurch kommen die beiden kurz ins Gespräch und Anna ist sofort von ihm fasziniert. Sie beobachtet Abel heimlich und findet heraus, dass er wirklich eine kleine Schwester, namens Micha hat und in einem sozialen Brennpunkt der Stadt lebt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine merkwürdige Freundschaft. Manchmal ignoriert Abel, Anna, dann hält er ihre Hand oder küsst sie. Anna verändert sich komplett, durch die Beziehung. Abels Probleme, mit fehlendem Geld, verschwundener Mutter, Sozialamt und seinen nächtlichen Geschäften, machen ihr auch zu schaffen. Solche Probleme kannte sie bisher nicht und sie versucht Abel zu unterstützen. Trotz dieser Probleme sorgat Abel sehr liebevoll für sein Schwester. Er erzählt ihr ein Märchen, dass sehr lange ist und es braucht immer eine ganze Weile, bis er ihr erzählt, wie es weiter geht. In diesem kommen Figuren vor, die durchaus sehr viel Ähnlichkeit, mit real existierenden Personen haben. Zu spät begreifft Anna, dass Abel quasi im "Voraus" erzählt, was in absehbarer Zeit geschehen wird. Als sie endlich den Zusammenhang erkennt, sind bereits Menschen gestorben oder kämpfen noch um ihr Leben. Obwohl Anna die Wahrheit erkennt, verzeiht sie Abel und will ihm helfen. Doch all ihre Liebe kann das tragische Ende von Abel "dem Märechenerzähler" nicht verhindern..... An dem Buch gefällt mir, dass es bereits auf der ersten Seite Spannung und Neugier erzeugt. Sofort stellt man seine Vermutungen an, doch die Geschichte ist so gekonnt "undurchsichtig" geschrieben, dass man sehr lange im "Dunklen tappt". In dem Buch geht es ja auch um das Klischee armer Junge, reiches Mädchen, was aber nicht zu übertrieben dargestellt wurde. Die aufgeszeigten Lebensumstände und Konflikte, fand ich realistisch. Der Autorin gelingt es immer wieder mit "Gegensätzen" zu spielen. Was ich absolut unpassend fand, war im zweiten Drittel des Buches, als die Autorin eine Vergewaltigungsszene schilderte. Diese passt meiner Meinung nach, überhaupt nicht in dem Gesamtbild. Vor und auch nach dem Bild beschreibt die Verfasserin, Abel so, dass das was er liebt von ihm beschützt wird und das was gegen ihn und seiner Schwester ist, bekämpft wird. Also was soll das ? Er vergewaltigt., brutal seine Freundin, das Mädchen das zu ihm hält. Geht in meinen Augen gar nich, völlig unnötig, beschriebene Gewalt. Insgesamt ein bis zum Schluss spannender Thriller. Auf Grud der "spürbaren" Gewalt würde ich dieses Buch aber erst für ältere Leser ca. 16+ empfehlen. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von Angelheart76 von angelheart76.blogspot.com aus Niedersachsen am 14.02.2012 | |
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Ein Buch, das einen fesselt und das lange nachhallt. zum Inhalt: Abel Tannatek, 17 Jahre alt, wohnt mit seiner Schwester in einer Plattenbausiedlung. Von allen wird er nur der polnische Kurzwarenhändler genannt. Er dealt mit Drogen, schwänzt oft die Schule oder wenn er anwesend ist, schläft er im Unterricht. Von so jemandem sollte man sich eigentlich fernhalten, dennoch verliebt Anna Leemann, ein Mädchen aus gutem Elternhaus, sich in ihn. Abel hat allerdings auch eine andere Seite, eine fürsorgliche, sanfte. Er kümmert sich liebevoll um seine kleine Schwester Micha und erzählt ihr dabei ein Märchen. Ein Märchen, von dem auch Anna sofort total angetan ist, wobei sie allerdings nicht weiß, was davon real und was davon Fantasie ist. Mehr möchte ich zum Inhalt des Buches nicht schreiben, da ich Angst habe, zuviel vorweg zu nehmen. Ihr müsst das Buch einfach lesen und Euch selbst ein Bild machen. ... meine Meinung: Wow, was für ein Buch, eine Mischung aus Fantasy und Thriller. Eine Geschichte, die mich sofort in ihren Bann zog und bis zur letzten Seite fest gehalten hat, schlichtweg ergreifend. Beim Lesen entstanden klare Bilder in meinem Kopf und ich war quasi mittendrin in dieser wunderbaren Geschichte. In jeden einzelnen Charakter konnte ich mich hineinversetzen und mit ihnen allen mitfühlen. Abel, ist nichts wichtiger, als seine kleine Schwester, die er um jeden Preis beschützt und für die er sich ein besseres Leben ersehnt, als sein eigenes. Anna die anfangs noch etwas naiv und beinahe weltfremd auf mich wirkte, entwickelt sich im Lauf des Buches ganz erstaunlich. Auch die übrigen Charaktere sind sehr klar umrissen und wirken absolut echt, allen voran die kleine Micha, ein bezauberndes Kind, für das die Welt trotz aller Widrigkeiten noch in Ordnung ist. Abels Märchen sind faszinierend und erschreckend zugleich. Auf beeindruckende Weise vereint er in ihnen die raue Wirklichkeit mit einem Hauch Fantasie und man fragt sich genau wie Anna, was davon jetzt wahr ist. Als ich zwischendurch dachte, ich sei der Lösung auf der Spur, belehrte mich die Autorin kurz darauf eines Besseren. Geschickt waren die Köder ausgelegt, die den Leser in die Irre führen sollen. Bei mir ist dies gelungen. Spannend, emotional und mitreißend wird diese Geschichte erzählt Ein Buch, dass den Leser nachdenklich stimmt und das noch sehr lange nachdem es ausgelesen ist. Empfohlen wird dieses Buch für Leser ab 14 Jahren, allerdings würde ich es nicht unbedingt jeder/jedem 14 Jährigen in die Hand geben, denn für sehr empfindsame Gemüter ist es in diesem Alter wahrscheinlich noch zu früh. Fazit: Ein Buch, dass seinen Leser mitnimmt, auf eine atemberaubende, spannende Reise, voll bedingungsloser Liebe mit Höhen und Tiefen und wahrer Freundschaft. Ich empfehle unbedingt, dieses Buch zu lesen. 5 von 5 Sternen Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von hummelgrummel aus lübeck am 12.12.2011 | |
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es ist ein wahnsinnig schönes und zugleich auch ein super trauriges buch... ich musste bisher nur bei einer autorin (diana gabaldon) weinen aber nu hat es auch antonia michaelis geschafft. wie so oft dauert es anfangs bis man rein kommt, was aber nicht umbedingt langweilig heissen soll...man kann es eher einfach nicht abwarten bis man mehr erfährt und somit ist es auch schwer das buch aus der hand zu legen. es ist sehr gefühlvoll geschrieben und sehr romantisch... auch trotz der schaurigen geschichte.... es ist bis zum ende immer noch alles offen und bis zum letzten wort spannend ich kann es jedem nur empfehlen... zwar ist es eher für teenis gedacht aber ich finde das es auch was für die "ältere" generation ist, die das buch genauso schön und spannend finden :) lesen lesen lesen :) Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Kerry aus Berlin am 30.09.2011 |
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Anna Leemann ist eine 17-jährige Schülerin, die sich auf das Abitur vorbereitet. Normal ist Anna hingegen nicht, sie lebt in ihrer eigenen Welt, in ihrer "Seifenblase" und grübelt viel über die Welt und das Warum nach. Doch trotz ihrer ruhigen Art ist sie keine Außenseiterin, im Gegenteil. Sie hat Freunde und ist beliebt. Eines Tages findet sie im Aufenthaltsraum ihrer Klasse eine Puppe - und damit verändert sich ihre Leben grundlegend. Diese Puppe gehört angeblich der Schwester eines Mitschülers, Abel Tannatek. Abel ist ein Quereinsteiger, Schulschwänzer und Außenseiter auf dem Gymnasium, er besucht es erst seit 1,5 Jahren und dennoch hatte er bis jetzt wenig Berührungspunkte mit Anna, obwohl sie zusammen in ein paar Kursen sind. Doch an diesem Tag ändert sich alles. Abel, von allen nur "polnischer Kurzwarenhändler" genannt, weil er in der Schule Drogen verkauft, fasziniert Anna. Sie will mehr über diesen Jungen erfahren, der sich anscheinend so rührend um seine kleine Schwester kümmert. Anna folgt Abel heimlich in die Uni-Mensa und entdeckt dort einen ganz anderen Abel. Dieser junge Mann kümmert sich rührend um seine 6-jährige Schwester Mischa. Anna bekommt mit, wie Abel seiner kleinen Schwester das Märchen von einer kleinen Klippenkönigin erzählt, deren Insel untergeht und die zusammen mit einem Seelöwen die gefährliche Flucht Richtung Festland wagt. Anna wird, ebenso wie Mischa, sofort von der Geschichte in Bann geschlagen. Natürlich bleibt Anna in der Uni-Mensa nicht unbemerkt. Tatsächlich freundet sie sich sogar mit dem Geschwisterpaar Tannatek an, deren Mutter verreist zu sein scheint. Nach und nach stellt Anna fest, dass der 17-jährige Abel sich ganz allein um seine kleine Schwester kümmert und es trotz aller Sorgen und Nöte schafft, ihr ein liebevolles zu Hause zu geben. Und Abel erzählt den beiden die Geschichte der kleinen Klippenkönigin weiter, von der Flucht vor dem Diamantenhändler und seinen Schergen. Nach und nach baut er immer wieder reale Personen in sein Märchen ein und die Grenze zwischen Phantasie und Wirklichkeit scheint zu verschwimmen ... Was für eine Geschichte! Real und doch phantastisch, brutal und doch liebevoll und einfach märchenhaft. Das Buch weißt einen dermaßen einnehmenden Schreibstil auf, dass selbst kurze Unterbrechungen kaum möglich sind, ich war wie gefangen in der Geschichte. Die Charaktere wurden mit sehr viel Tiefe und Liebe zum Detail entworfen, sodass diese so real wirken, als könne man ihnen jeden Moment in der wirklichen Welt begegnen. Auch die Nebenfiguren, von denen es im Buch nicht wenige gibt, wurden sehr detailliert und tief dargestellt, was bei Nebencharakteren leider häufig nicht der Fall ist. Bei diesem Buch handelt es sich um das 1. Buch der Autorin, dass ich gelesen habe und es war mit Garantie nicht das letzte! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
8 von 8 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 20.07.2011 |
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Beschreibung: Als Anna sich in den Außenseiter, Drogendealer und Schulschwänzer Abel Tannatek verliebt steht ihre Welt Kopf. Obwohl Abel durch sein Äußeres und seine kalte Art furchteinflössend wirkt will Anna ihn besser kennenlernen. Sie entdeckt die sanfte und fürsorgliche Seite von Abel, der für seine kleine Schwester sorgt und wunderschöne Märchen erzählen kann. Obwohl sich immer mehr unerklärliche Morde ereignen und Anna ein ungutes Gefühl bei der ganzen Sache hat verliebt sie sich bis über beide Ohren in Abel und verstrickt sich in eine verschwommene Welt zwischen Märchen und Realität... Meine Meinung: Der Märchenerzähler ist der erste Roman den ich von der Autorin Antonia Michaelis gelesen habe. Vor allem der schöne Einband und der mystische Klappentext haben mich auf diesen Jugendroman besonders neugierig gemacht. In Der Märchenerzähler geht es um die 17-jährige Anna, eine Musterschülerin ohne Gleichen, eine geliebte Tochter und dennoch lebt sie ihn ihrer vollkommen eigenen Welt. Anna war noch nie verliebt und ist vollkommen unerfahren in solchen Dingen. So ist es auch nicht verwunderlich das sich Anna von Abel, der von allen nur "Kurzwarenhändler" genannt wird da er in den Schulpausen Drogen vertickt, angezogen fühlt. Abel scheint unerreichbar für sie und gerade weil niemand genaueres über ihn weiß wird Anna neugierig. Als sie ihn näher kennen lernt fangen die Probleme an und ihre Welt steht Kopf. Der Erzählstil von Antonia Michaelis ist märchenhaft und poetisch - etwas ganz besonderes. Geschickt verwischt die Autorin die Linie zwischen den Geschichten des Märchenerzählers und der Realität, so dass sich Anna darin verliert und keinen Bezug zur Realität mehr herstellen kann. Genau das passiert auch mit dem Leser, denn man fragt sich immer wieder was der Geschichtenerzähler erfindet und was auf die Wirklichkeit verweist. Hinter all dem steckt das Schicksal von Abels Familie, der ganz alleine mit seiner Schwester in einer heruntergekommenen Gegend lebt und sich mit vielerlei Probleme (sei es gegen das Jugendamt, seinen gewalttätigen Vater oder besorge Lehrer) auseinandersetzten muss. Anna möchte Abel unbedingt helfen egal was dieser auch getan haben mag. Die Geschichte ist unglaublich dramatisch, was Antonia Michaelis durch ihren Schreibstil auch noch dick unterstreicht. Allerdings konnte ich mit der Hauptfigur Anna nicht so richtig etwas anfangen, die ganze Zeit habe ich mich gefragt warum sich Anna soweit von der Realität enfernt und sich wieder besseren Willens von Abel umgarnen lässt. Egal was ihre Freunde, Lehrer und Familie auch sagen Anna lebt in ihrer eigenen nebligen Welt mit Abel und seiner kleinen Schwester und entwickelt sich im gesamten Buchverlauf kein Stück. Eigentlich hätte ich mir vielmehr gewünscht das Anna durch die ganzen Vorkomnisse endlich aufwacht, erwachsen wird und somit eine Botschaft übermittelt - leider fehlte mir das in diesem Buch. Die unlösbaren Probleme von Abel bleiben auch das was sie sind - ungelöst. Manchmal hat das einem beim lesen ganz schön frustriert. Dennoch gefiel mir im ganzen gesehen die Erzählweise der Autorin und die dramatisch-verzwickte Geschichte richtig gut. Mit Abzug meiner Kritkpunkte vergebe ich für Der Märchenerzähler 3,5 von 5 Sterne. Mein Fazit: Eine märchenhafte Geschichte mit poetischem Erzählstil und eigenwillen Figuren. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
8 von 11 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Eva L. aus Osnabrück am 08.06.2011 |
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An Antonia Michaelis „Märchenerzähler“ scheiden sich die Geister. Entweder, man mag es, und dann oftmals sehr, oder man findet es total blöd. Ein „mittelmäßig“ scheint es bei diesem Buch nicht zu geben. Ich gehöre zu den Lesern, die absolut begeistert sind. „Der Märchenerzähler“ hat mich gefesselt und bewegt wie selten ein anderes Buch, mich laut lachen, mich vor Entsetzen aufkeuchen und mit den Tränen kämpfen lassen. Ein Wechselbad der Gefühle auf viel zu kurzen 450 Seiten. Schreibstil und die manchmal fast schon poetische Wortwahl der Autorin mögen auf einige Leser befremdlich, vielleicht sogar abstoßend wirken. Doch nur sie werden der Geschichte, die hier erzählt werden soll, gerecht. Mit anderen Worten, einer anderen Art zu schreiben hätte sie nur platt und abgedroschen geklungen. Anna, die von vielen Lesern als naives Mädchen, dass ihrer ersten großen Liebe auf Teufel komm raus hinterherläuft, gesehen wird, ist in meinen Augen alles andere als das. Ich sehe in ihr eine normale Achtzehnjährige, die sich zum allerersten Mal in ihrem Leben verliebt. Sie hat noch keine Erfahrung mit Beziehungen, keine Erfahrungen mit Männern und ist nicht so stark und selbstbewusst, wir man es ist, wenn man ein paar mehr Jahre und einige Beziehungen auf dem Buckel hat, und ihr Verhalten war für mich (bis auf den Vorfall im Bootshaus) immer absolut nachvollziehbar. Außerdem ist Anna ein guter Mensch, dem plötzlich bewusst wird, wie behütet er aufgewachsen ist und wie viel Glück er bisher im Leben gehabt hat. Und davon möchte sie nun was weitergeben, wie kann man ihr das verdenken? Auch mit Abel hat die Autorin einen für mich sehr authentischen Charakter geschaffen. Seine Geschichte hat mich sehr berührt und zwischenzeitlich auch sehr wütend gemacht, denn sie ist so nah an der Realität, dass es beinahe weh tut. Gekonnt und sensibel wird die eigentliche Handlung mit dem Märchen von der kleinen Klippenkönigin, das Abel seiner kleinen Schwester Micha erzählt, verwoben. Antonia Michaelis lässt den Jungen darin Hinweise auf das, was wirklich ist, geben, die sich im Kopf festsetzen und die Gedanken immer wieder um die Lösung des Rätsels kreisen lassen. Man grübelt, hinterfragt… und wird immer wieder in eine andere Richtung gestoßen, auf einen anderen Täter gelenkt. Die Spannung steigert sich so ins Unermessliche, manchmal muss man das Buch beinahe weglegen weil man die Spannung nicht mehr ertragen kann. „Der Märchenerzähler“ ist ein wirklich besonderes Buch, das einen nach dem Lesen sehr lange nicht loslässt. Vor der erschreckenden Nähe zur Realität möchte man am liebsten die Augen verschließen, und doch kann man sich dem Zauber der Geschichte nicht entziehen. Einfach großartig! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
4 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Stefanie.Fuss aus Heilbronn am 05.04.2011 |
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Im Buch geht es hauptsächlich um Anna,Abel und seine kleine Schwester Micha.Anna und Abel stehen kurz vor dem Abitur.Abel ist in letzter Zeit jedoch immer seltener in der Schule und wenn er schon mal da ist,dann schläft er meistens. Seit kurzem ist Anna in Abel verliebt.Eines Tages nach der Schule kommen die beiden ins Gespräch,weil Anna die Puppe von Abels kleiner Schwester gefunden hat.In der Schule ist Abel nicht besonders angesehen.Er ist für alle nur der polnische Kurzwarenhändler der den anderen die Drogen besorgt.Mit der Zeit kommen sich Abel und Anna immer näher,auch weil Micha oft Zeit mit Anna verbringen möchte.Die drei treffen sich auch,weil Abel eine Geschichte erzählt die seinem eigenen Leben gleicht.Leider bekommt Anna die wahren Hintergründe der Geschichte zu spät mit.Aber später dazu.In dieser Zeit merkt Anna auch warum,Abel nicht mehr zur Schule kommt.Er muss sich um seine kleine Schwester kümmern,da seine Mutter angeblich verreist ist.Davon hat Michas Vater Wind bekommen.Er möchte Micha zu sich holen.Das will Abel nicht.Nur einen Tag nach dem Zusammentreffen von Abel und Michas Vater wird dieser tot aufgefunden.Anna spielt mit dem Gedanken,dass Abel in umgebracht haben könnte.Kurz darauf sind Anna und Abel ein Paar.Es dauert auch nicht lange,bis sich ein Sozialarbeiter meldet.Auch dieser hat nicht mehr lange zu leben.Um genau zu sein einen Tag.Anna und Abel sehen sich einen Tag später den Tatort an,andem man den Mann tot aufgefunden hatte.Den Strand.In einem Bootshaus am Strand möchte Anna mit Abel schlafen.Er warnt sie.Doch sie ignoriert die Warnung.Daraufhin vergewaltigt er sie.Anna ist am Boden zerstört.Nur wenige Tage später erfährt sie warum er das getan hat.Er verdient nachts sein Geld damit mit Männern zu schlafen.Denn er muss irgendwo Geld zum leben herbekommen.Nur viel später versucht auch jemand den Deutschlehrer umzubringen... Am Anfang des Buches braucht man Zeit um rein zu finden. Aber wenn man das Buch einmal durchgelesen hat, dann findet man das Buch einfach nur noch cool. Am Ende ist es zwar total traurig und ich hab auch ziemlich geheult, aber ihr müsst es einfach lesen. Ich empfehle es auf jeden Fall weiter. Und lasst euch nicht vom Anfang irritieren. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
4 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von tigger. aus Gebesee am 01.04.2011 |
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Im Buch geht es hauptsächlich um Anna,Abel und seine kleine Schwester Micha.Anna und Abel stehen kurz vor dem Abitur.Abel ist in letzter Zeit jedoch immer seltener in der Schule und wenn er schon mal da ist,dann schläft er meistens. Seit kurzem ist Anna in Abel verliebt.Eines Tages nach der Schule kommen die beiden ins Gespräch,weil Anna die Puppe von Abels kleiner Schwester gefunden hat.In der Schule ist Abel nicht besonders angesehen.Er ist für alle nur der polnische Kurzwarenhändler der den anderen die Drogen besorgt.Mit der Zeit kommen sich Abel und Anna immer näher,auch weil Micha oft Zeit mit Anna verbringen möchte.Die drei treffen sich auch,weil Abel eine Geschichte erzählt die seinem eigenen Leben gleicht.Leider bekommt Anna die wahren Hintergründe der Geschichte zu spät mit.Aber später dazu.In dieser Zeit merkt Anna auch warum,Abel nicht mehr zur Schule kommt.Er muss sich um seine kleine Schwester kümmern,da seine Mutter angeblich verreist ist.Davon hat Michas Vater Wind bekommen.Er möchte Micha zu sich holen.Das will Abel nicht.Nur einen Tag nach dem Zusammentreffen von Abel und Michas Vater wird dieser tot aufgefunden.Anna spielt mit dem Gedanken,dass Abel in umgebracht haben könnte.Kurz darauf sind Anna und Abel ein Paar.Es dauert auch nicht lange,bis sich ein Sozialarbeiter meldet.Auch dieser hat nicht mehr lange zu leben.Um genau zu sein einen Tag.Anna und Abel sehen sich einen Tag später den Tatort an,andem man den Mann tot aufgefunden hatte.Den Strand.In einem Bootshaus am Strand möchte Anna mit Abel schlafen.Er warnt sie.Doch sie ignoriert die Warnung.Daraufhin vergewaltigt er sie.Anna ist am Boden zerstört.Nur wenige Tage später erfährt sie warum er das getan hat.Er verdient nachts sein Geld damit mit Männern zu schlafen.Denn er muss irgendwo Geld zum leben herbekommen.Nur viel später versucht auch jemand den Deutschlehrer umzubringen... ich schreibe heir weiter, weil es oben nicht hingepasst hat....Doch er lebt.Anna und Abel haben sich übrigens wieder vertragen.Abels Geschichte lässt Anna wieder zum nachdenken bringen.Sie geht im Wald spazieren.Doch plötzlich entdeckt sie etwas,was sie eigentlich gar nicht finden wollte.Die Leiche von Michelle.Die Mutter von Abel.Daraufhin überprüft Anna ihren Verdacht und es stimmt.Er hat wirklich eine Pistole im Badezimmer versteckt.Dann kommt Abel in den Raum.Er versucht ihr alles zu erklären.Das er nicht anders konnte als die Leute umzubringen und so.Er sagt ihr auch,dass Michelle sich selbst umgebracht hat.Kurz darauf kommt die Polizei und Abel erschießt sich vor denn Augen von Anna und seiner kleinen Schwester.Micha wird von Annas Eltern adoptiert.Alle versuchen ihr Leben so normal wie möglich weiter zu leben. Ich fand das Buch einfach nur genial. Am Anfang des Buches braucht man Zeit um rein zu finden. Aber wenn man das Buch einmal durchgelesen hat, dann findet man das Buch einfach nur noch cool. Am Ende ist es zwar total traurig und ich hab auch ziemlich geheult, aber ihr müsst es einfach lesen. Ich empfehle es auf jeden Fall weiter. Und lasst euch nicht vom Anfang irritieren. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
1 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von myriel | www.lesen-befluegelt.org aus RLP am 21.02.2011 | |
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Es ist schon faszinierend, mit was für einem Ruck mich dieses Buch aus meiner Leseflaute gerissen hat. Mit ihren zauberhaften Worten hielt Antonia Michaelis mich in diesem Buch gefangen, sodass ich es fast am Stück verschlingen musste. Die Geschichte um Anna und Abel ist wunderschön und erschreckend zugleich. Als Leser weiß man zu Beginn, dass etwas Schreckliches geschehen ist. Doch wo und wann dieses Ereignis einzuordnen ist, bleibt lange unklar. Das Märchen, das Abel seiner kleinen Schwester erzählt, hat mir wahnsinnig gut gefallen und in den Passagen, in denen das Märchen erzählt wird, fühlte ich mich selbst wieder wie ein kleines Mädchen, das einem Märchenerzähler lauscht. Die Liebe, die Abel seiner kleinen Schwester Micha entgegenbringt und wie er sie zu beschützen versucht, hat mich als Leserin sehr berührt. Die Autorin malt mit ihren märchenhaften Erzählstil einzigartige Kunstwerke in meinen Kopf. Die Kombination aus Liebesgeschichte, Märchen und Jugendthriller ist ein absolutes Leseerlebnis. Der Märchenerzähler entwickelte sich für mich schon nach der ersten Seiten zum einem echten Pageturner. Dank der sehr bildhaften Beschreibungen, hatte ich zu keiner Zeit Probleme, mir die Geschehnisse vorzustellen und fühlte mich wie in einem Film. Die Handlung hat mich beeindruckt, fasziniert und geschockt. Einige Szenen sind schon recht hart, gerade was die Vergangenheit oder auch aktuelle Situation von Abel angeht wird hier vor nichts gescheut, sondern mit klaren Worten ganz direkt ausgedrückt, wie die Dinge stehen. Insbesondere deswegen denke ich, dass man sich unbedingt an die Altersempfehlung von 14-16 Jahren (ich habe beide Angaben gefunden) halten sollte, die vom Verlag ausgesprochen wurde. Fazit In diesem Buch steckt so viel Liebe, so viel Hass und so viel Fantasie, gleichzeitig aber auch erschreckend viel Realität – einfach einzigartig und wunderschön. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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Bewertung von narnia aus Alt Ruppin am 14.02.2011 |
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Dies ist eine Liebesgeschichte die zeigt, wie die Liebe das Leben von Menschen beeinflussen kann, auch wenn sie aus völlig unterschiedlichen Welten kommen. Die zielstrebige Anna macht Abitur. Abel drückt in einigen Kursen mit ihr gemeinsam die Schulbank. Immer mehr spürt Anna welch eine Faszination von diesem Schulschwänzer und Drogendealer ausgeht. Ist das Liebe? Eines Tages findet Anna im Unterrichtsraum eine Puppe, die laut Abel seiner kleinen Schwester gehört. Anna erlebt Abel mit seiner kleinen Schwester. Sie erlebt eine Verwandlung an ihm. Er der Dealer, von dem der Anschein eines harten Kerls ausgeht, wird im Umgang mit seiner kleinen Schwester Micha liebevoll und beginnt ein Märchen zu erzählen. Dieses auch für Anna tief berührende Märchen spricht von den Sehnsüchten Abels, der es bisher in seinem Leben nie leicht gehabt hat. Bei allem Unschönen was zwischen Anna und Abel vorfällt, bleibt sie doch hoffnungslos in ihn verliebt und kann sich aus seinem Bann nicht lösen. Szenenweise wird das Buch zum Thriller. Kann es sein, dass Abel Anna verfolgt und zur Gefahr für sie wird? Einordnen kann ich dieses Buch nicht in ein bestimmtes Genre. Es bewegt jedoch den Leser wie Menschen unterschiedlicher sozialer Schichten sich begegnen, wie sie miteinander um gehen, all dass in der wunderschön zu lesenden Sprache der Antonia Michaelis ist ein ganz besonderer Lesegenuss. Christian Döring, www.buecherveraendernleben.npage.eu Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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