Bevor ich sterbe - Downham, Jenny

Jenny Downham 

Bevor ich sterbe

Roman

Dtsch. v. Arz, Astrid
Broschiertes Buch
 
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Produktbeschreibung zu Bevor ich sterbe

Eine Geschichte über den Tod und die Liebe glaubwürdig, herzzerreißend und von überwältigender Ausdrucksstärke
Die 16-jährige Tessa hat Leukämie, und die Ärzte machen ihr nur noch wenig Hoffnung. Aber Tessa will leben, wenigstens in der Zeit, die ihr noch bleibt. Sie schreibt an ihre Zimmerwand zehn Dinge, die sie tun will, bevor sie stirbt: Sex haben, Drogen nehmen, für einen Tag berühmt sein, etwas Verbotenes tun ... Und dann trifft sie Adam, und er ist der Erste, der sie versteht. Tessa spürt, dass sie etwas mit Adam verbindet, doch sie wehrt sich dagegen. Und dann begreift sie, dass sie zum ersten Mal verliebt ist. Aber darf man lieben, wenn man stirbt?

Produktinformation


  • Verlag: Goldmann
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 315 S.
  • Seitenzahl: 320
  • Goldmann Taschenbücher Bd.47106
  • Deutsch
  • Abmessung: 187mm x 119mm x 25mm
  • Gewicht: 264g
  • ISBN-13: 9783442471065
  • ISBN-10: 3442471060
  • Best.Nr.: 26258508
"Eine aufrichtig und unsentimental erzählte Geschichte über den Tod, das Leben und die Liebe, die zutiefst bewegt." Bücher Aktuell

"Downham gelingt das Kunststück, mit dem Thema Tod ein Buch über das Leben zu schreiben. Der Heuler des Jahres - und das ist positiv gemeint."

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 06.03.2009

An erster Stelle Sex
Jenny Downhams Jugendbuch über ein todkrankes Mädchen
Behinderte und unheilbar Kranke im Jugendbuch gewinnen die Sympathie ihrer Leser oft mit herausragenden Eigenschaften wie Mut und Tapferkeit, künstlerischen Begabungen oder gar besonderer Lebensfreude. Nicht so Tessa Scott. Die 16-Jährige hat seit ihrem zwölften Lebensjahr eine „Diagnose”. So nennt sie selbst ihre Leukämieerkrankung, die sie wie eine dauerhafte Stigmatisierung erfährt. Wir lernen Tessa kennen, als sie alles aufgegeben hat. Nicht nur die Therapie, die Schule und die Zukunft, sondern auch die Gegenwart. Sie verlässt kaum noch das Zimmer, wehrt sich gegen den gesunden Ernährungswahn ihres fürsorglichen Vaters, vergrault den jüngeren Bruder, bis der ihr an den Kopf wirft, er sei froh, wenn sie endlich tot sei.
Da hilft auch ein 10-Punkte-Plan nicht, den Tessa bis zu ihrem Tod erfüllen will: An erster Stelle Sex, egal wie und mit wem. Dann Drogen, Diebstahl und viele weitere kindisch-trotzige Tabu- und Gesetzesübertretungen. Tessa möchte ihre Umwelt provozieren, verletzen und wünscht bisweilen der gesamten Menschheit Tod und Untergang. Ein Wunsch , der nicht …

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"Der Roman, über den in diesem Jahr am meisten geredet wird." The Sunday Times

"Anna Thalbach, wohl eine der größten deutschen Vorleserinnen, gibt dem traurig-schönen Text ihre ganze Seele - und nicht den leisesten Anhauch von Kitsch." Jury hr2-Bestenliste

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Ein Jugendbuch über Stigmatisierung und Sterben. Die Art, wie Jenny Downham über die Leukämieerkrankung der 16-jährigen Tessa und ihre pubertären Verhaltensweisen schreibt, hält Barbara von Korff Schmising für ganz schön deftig. Nichts für zarte Seelen also. Und nichts für Leser, die ihre Erwartungen bestätigt haben wollen. Mehr als einmal zeigt sich die Rezensentin überrascht angesichts der launischen Heldin und dem Gang der Handlung, an deren Ende der "verzweifelte Grundton" der Geschichte doch noch von einem optimistischen Impuls durchkreuzt wird. Eine eindrucksvolle, auch sprachlich gelungene Auseinandersetzung mit dem Thema Sterben, findet die Rezensentin.

© Perlentaucher Medien GmbH

"Dem Thema Sterben nähert sich Jenny Downham unverblümt und spart nicht mit physischen und psychischen Schreckensbildern. Tessas extreme Stimmungsschwankungen zeichnet sie mit einer Mischung aus recht deftigem Jugendjargon und schwärmerischen Sprachimpressionen nach, die Astrid Arz überzeugend ins Deutsche übertragen hat."

Downham gelingt das Kunststück, mit dem Thema Tod ein Buch über das Leben zu schreiben ... Der Heuler des Jahres - und das ist positiv gemeint. Myself
Jenny Downham hat als Schauspielerin in einer freien Theatergruppe gearbeitet, bevor sie anfing zu schreiben. Sie lebt mit ihren beiden Söhnen in London.

Leseprobe zu "Bevor ich sterbe" von Jenny Downham

Wenn ich doch nur einen Freund hätte. Ich wünschte, er würde im Schrank von einem Kleiderbügel hängen. Immer wenn ich wollte, könnte ich ihn rausholen, und er würde mich so ansehen wie die Jungs in Filmen, so als ob ich schön wär. Er würde nicht viel sagen, nur schwer atmen, während er seine Lederjacke auszieht und den Gürtel an seiner Jeans aufschnallt. Drunter hätte er weiße Unterwäsche, und er wäre so fantastisch, dass mir fast die Sinne schwinden würden. Er würde auch mich ausziehen und flüstern: "Tessa, ich liebe dich. Verdammt, ich lieb dich echt unheimlich. Du bist so schön." Genau die Worte, während er mich auszieht.

Ich setze mich im Bett auf und knipse die Nachttischlampe an. Ein Stift liegt da, aber kein Papier, deshalb schreibe ich an die Wand hinter mir: "Ich will das Gewicht von einem Jungen auf mir spüren." Dann lege ich mich wieder hin und schau in den Himmel draußen. Er hat eine komische Farbe angenommen - rot und pechschwarz zugleich, wie wenn der Tag verbluten würde.

Ich rieche Bratwurst. Samstagsabends gibt's immer Bratwurst, dazu Kartoffelpüree und Kohl mit Zwiebelsoße. Dad hat dann den Lottoschein, und Cal wird die Zahlen ausgesucht haben, und sie sitzen wieder mal vor dem Fernseher und essen von Tabletts, die sie auf dem Schoß halten. Erst sehen sie sich "X-Faktor" an, dann "Wer wird Millionär?", danach badet Cal und geht schlafen, und Dad trinkt Bier und raucht, bis es spät genug für ihn ist, schlafen zu gehen.

Vorhin ist er raufgekommen, um nach mir zu sehen. Er ging zum Fenster rüber und zog die Vorhänge auf. "Sieh dir das an!", hat er gesagt, als das Licht reinflutete. Draußen der Nachmittag, die Baumkronen, der Himmel. Sein Umriss zeichnete sich vor dem Fenster ab; die Hände in die Hüften gestemmt, sah er aus wie ein Power Ranger.

"Wenn du nicht drüber reden magst, wie kann ich dir dann helfen?", fragte er, und er kam zu mir rüber und setzte sich auf die Bettkante. Ich hielt die Luft an. Wenn man das nur lange genug macht, tanzen einem weiße Lichter vor den Augen. Er beugte sich vor und streichelte meinen Kopf, massierte mit den Fingerspitzen sanft meine Kopfhaut.

"Atme, Tessa", flüsterte er.

Stattdessen schnappte ich mir meinen Hut vom Nachttisch und zog ihn mir voll über die Augen. Da ging er weg.

Jetzt ist er unten und brät Würste. Ich höre das Fett spritzen und wie die Soße in der Pfanne schwappt. Ich weiß nicht recht, ob ich das von so weit oben hören sollte, aber mich überrascht nichts mehr. Jetzt höre ich, wie Cal den Reißverschluss seiner Jacke aufzieht, zurück vom Senfkaufen. Vor zehn Minuten bekam er eine Pfundmünze und die Anweisung: "Sprich mit keinem, der nicht ganz sauber ist." Während er weg war, stand Dad in der Hintertür und rauchte eine. Ich konnte das Flüstern der Blätter hören, die im Gras vor seinen Füßen landeten. Der Herbst im Anmarsch.

"Häng deine Jacke auf, und geh gucken, ob Tess irgendwas möchte", sagt Dad. "Wir haben jede Menge Blaubeeren. Mach sie ihr schmackhaft."

Cal hat seine Turnschuhe an, die Luft in den Sohlen seufzt, während er in langen Sätzen die Treppen hoch und durch meine Zimmertür kommt. Ich stelle mich schlafend, aber das hält ihn nicht auf. Er beugt sich weit vor und flüstert: "Mir doch egal, und wenn du nie mehr mit mir redest." Ich kneife ein Auge auf

und sehe in zwei blaue. "Hab doch gewusst, dass du bloß so tust", sagt er mit breitem, tollem Grinsen. "Dad fragt, ob du Blaubeeren willst." "Ne."

"Was soll ich ihm sagen?"

"Sag ihm, ich will ein Elefantenbaby."

Er lacht. "Du wirst mir fehlen", sagt er und lässt mich mit offener Tür und der Zugluft von der Treppe zurück.

Zoey klopft nicht mal, kommt einfach rein und lässt sich auf das Fußende von meinem Bett fallen. Sie sieht mich so komisch an, als hätte sie nicht erwartet, mich hier anzutreffen.

"Was machst du?", fragt sie.

"Warum?"

"Gehst du nicht mehr runter?" "Hat mein Dad dich angerufen?" "Hast du Schmerzen?" "Nein."

Sie mustert mich argwöhnisch, steht dann auf und zieht ihren Mantel aus. Darunter trägt sie ein sehr kurzes rotes Kleid. Es passt zu der Handtasche, die sie auf meinen Boden gepfeffert hat.

"Gehst du aus?", frage ich sie. "Hast du ein Date?"

Schulterzuckend geht sie zum Fenster und guckt in den Garten runter. Während sie mit einem Finger Kreise auf die Scheibe malt, sagt sie: "Vielleicht solltest du versuchen, an Gott zu glauben."

"Ach ja?"

"Na ja, vielleicht sollten wir das alle. Die ganze Menschheit."

"Das finde ich nicht. Womöglich ist er ja tot."

Sie dreht sich um und sieht mich an. Ihr Gesicht ist blass wie der Winter. Hinter ihrer Schulter blinkt ein Flugzeug durch den Himmel.

Sie fragt: "Was hast du da an die Wand geschrieben?"

Ich weiß nicht, warum ich sie es lesen lasse. Wahrscheinlich will ich, dass was passiert. Es ist schwarze Tinte. Während Zoey sich das ansieht, krabbeln die Wörter rum wie Spinnen. Sie liest es immer wieder. Ich kann's nicht ab, wie sie mich manchmal bemitleidet.

Sie redet sehr sanft. "Disneyland ist das nicht gerade, was?"

"Hab ich das behauptet?"

"Ich hab gedacht, das wär die Absicht."

"Nicht meine."

"Dein Dad erwartet wohl eher, dass du dir ein Pony wünschst, keinen Freund."

Es klingt so irre, wenn wir beide lachen. Obwohl es wehtut, liebe ich es. Mit Zoey lachen ist so ziemlich das Beste, weil ich weiß, dass wir beide dieselben schrägen Bilder im Kopf haben. Sie braucht bloß zu sagen: "Ein Zuchthengst wär vielleicht die Lösung", und schon prusten wir beide los.

Zoey fragt: "Weinst du?"

Ich weiß nicht genau. Vielleicht schon. Ich hör mich an wie diese Frauen im Fernsehen, die gerade ihre ganze Familie verloren haben. Wie ein Tier, das sich die eigene Pfote abbeißt. Alles strömt zugleich auf mich ein - zum Beispiel dass meine Finger nur Haut und Knochen sind und meine Haut praktisch durchsichtig. In meinem linken Lungenflügel spüre ich, wie sich die Zellen teilen, sich aufschichten wie Asche, die nach und nach eine Urne füllt. Bald werde ich nicht mehr atmen können.

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Kundenbewertungen zu "Bevor ich sterbe" von "Jenny Downham"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.7 von 5 Sterne bei 65 Bewertungen **** ausgezeichnet
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Bewertung von majo aus Gangloffsömmern am 02.01.2012 ***** ausgezeichnet
In dem buch geht es um ein mädchen das sehr krank ist. Sie hat krebs. Doch trotzden versucht sie einiger maßen damit klar zukommen. Was nicht immer so einfach ist. Sie schreibt alles was sie vor ihrem tod noch erleben bzw. erledigen will an ihre wand, hinter ihrem bett. Das wäre zum einen das sie drogen nehmen will und auf alle fälle noch mal sex haben möchte. Ihre eltern und vor allem ihre beste freundin unterstützen sie dabei tat kräftig und glauben an sie.
Das buch ist an manchen stellen sehr berührend aber man kann auch daraus lernen, das man auch wenn man krebs hat noch sehr viel aus seinem leben machen kann und es noch mal genießen sollte. Ich findet es sehr schön und empfehle es weiter.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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Bewertung von Saphira aus Altusried am 19.11.2011 ***** ausgezeichnet
In dem Buch: Bevor ich sterbe, geht es um das sechzehn jährige Mädchen Tessa. Tessa hat Leukämie und die Ärzte sagen, dass sie den Krebs in ihr nicht besiegen kann. Am liebsten würde Tessa noch so viele Dinge tun bevor sie stirbt. Eine Liste mit all den Dingen hängt an der Wand über ihrem Bett. Und als sie dann Adam trifft verliebt sich Tessa auch zum ersten mal in ihrem leben…
Ein trauriges und gutes Buch. Ich empfehle es auf jeden fall weiter.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 05.09.2011 ***** ausgezeichnet
Die 16-jährige Tessa hat Krebs und niemand glaubt mehr an eine Heilung. Seit vier Jahren quält sich Tessa zwischen Krankenhäusern, Ärzten und ihrem Zuhause hin und her. Ihre Freunde und Bekannte haben sich abgewandt und ihr bleibt nur noch ihre Familie und ihre beste Freundin Zoey. Obwohl Tessa ihr Schicksal gut verkraftet, hat sie nur einen Wunsch: Sie will leben!
Sie erstellt eine Liste mit Dingen, die sie noch vor ihrem Tod erledigen will. Bei der Erfüllung soll ihr Zoey helfen. Doch dann tritt ihr Nachbar Adam in ihr Leben und scheint einiges in ihr zu verändern. Aber darf sie ihn an ihn ranlassen, wenn sie selbst zum Tode verurteilt ist?


"Bevor ich sterbe" erzählt die Geschichte der 16-jährigen Tessa, die unheilbar an Krebs erkrankt ist und ihre letzten Monate erlebt.
Für die ehemalige Schauspielerin Jenny Downham ist "Bevor ich sterbe" ihr erster Roman.

Obwohl das Thema sehr ernst ist und die Geschichte sehr intensiv und melancholisch geschrieben ist, konnte sie mich nie so richtig packen. Manche Stellen waren mir persönlich zwar zu langatmig, aber bei einem so heilken Thema sehe ich da auch gerne drüber hinweg.
Viel mehr haben mich hier die Charaktere gestört, mit denen ich leider nie so ganz warm wurde.

Tessa kann sich mit ihrem Schicksal gut auseinandersetzen und versucht noch so viel wie möglich im Leben zu schaffen, deshalb hat sie sich eine To-Do Liste erstellt, auf der u.a. Sex, Straftaten und Drogen vermerkt sind.
Ich kann es sehr gut verstehen, dass sie möglich alles einmal gemacht haben will, aber einige ihrer Punkte kann ich einfach nicht nachvollziehen. Bei dem Thema "Straftat" verletzt sie absichtlich Menschen, indem sie diese mit dem Ellbogen schubst, etc. Bei solchen Aktionen kann ich nur mit dem Kopf schütteln und es fällt mir schwer, Tessa zu mögen.
Genauso ging es mir auch bei ihrer besten Freundin Zoey, die ebenfalls alles andere als eine Sympathieträgerin ist. Sie ist oberflächlich, launisch und eine Zicke. Häßliche Menschen machen ihr Kopfschmerzen und sie behandelt Tessa zum Teil wie den letzten Dreck.
Nur Adam hat mir hier ansatzweise gefallen. Durch den Tod seines Vaters muss er sich um seine Mutter kümmern und muss seine eigenen Bedürfnisse hinten anstellen. Dadurch fühlt sich Tessa mit ihm verbunden.

Das Cover wirkt unschuldig und strahlt gleichzeitig eine Lebensfreude aus. Das Weiß wirkt steril, dass sehr gut zu Tessas Krankheit passt, ebenso steht das Weiß auch für ihre Unschuld, die sie ausstrahlte, bevor sie ihre Liste erstellt hat.

Insgesamt konnte mich "Bevor ich sterbe" nicht ganz von sich überzeugen. Allerdings kann ich dieses Buch jeden Jugendlichen ans Herz legen, der sich auch in jungen Jahren schon mit dem Tod auseinandersetzen will.

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Bewertung von Bücherwurm69 am 23.08.2011 ***** ausgezeichnet
Ich bin eher durch Zufall an dieses Buch gekommen, aber ich bereue nicht eine gelesene Seite.
Die Geschichte ist sehr realistisch geschrieben. Sie beschreibt die Sicht der kranken Tessa, ihre Ängste, ihre Wünsche.... Da ich einen lieben Menschen in einer ähnlichen Situation bis zum Schluss begleitet habe, ging mir dieses Buch sehr nahe, war für mich aber im gesamten Ablauf der Erzählung aber umso realistischer. Tränen am Ende können da nicht ausbleiben!
Die Autorin hat hier sehr einfühlsam und gut informiert eine der Ur-Ängste der Menschen geschildert.
Besser kann man eine solche Geschichte nicht erzählen!

1 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Möp aus Northeim am 30.06.2011 ***** ausgezeichnet
In dem Buch „Bevor ich sterbe“ geht es um das 16-jährige an Leukämie erkrankte Mädchen Tessa, das einen schier ausweglosen Kampf gegen die tückische Krankheit führt.
Im Alter von zwölf Jahren bekommt Tessa die Diagnose: Sie hat Leukämie. Seitdem ist viel Zeit vergangen und seitdem kämpft Tessa tapfer und voller Zuversicht und Optimismus für ein Leben nach der Krankheit. Als sich ihr Zustand nach vier langen Jahren der Qual einfach nicht bessert, sondern sich nur noch verschlechtert, scheint es, als würde Tessa diesen Kampf verlieren. Auch die Ärzte machen ihr wenig Hoffnung und so rückt Tessas Aussicht auf Heilung in immer weitere Ferne. Sie begreift, dass ihre Tage gezählt sind, dass sie keine Chance auf eine Heilung mehr hat und dass sie vor ihrem Tod noch so vieles tun möchte. Sie fasst einen Beschluss und schreibt alle Dinge, die sie noch erleben oder tun möchte, bevor sie stirbt, auf eine Liste an die Wand in ihrem Zimmer. Auf dieser Liste findet man unter Anderem die Vorhaben „Einmal etwas Verbotenes tun“ oder „Einen Tag lang nur „JA“sagen“. Bei der Umsetzung dieses Plans wird sie tatkräftig von ihrer Freundin Zoey unterstützt. Tessa macht eine Kehrtwendung um 180°, denn sie akzeptiert keine Regeln mehr, provoziert und schockiert. In ihrem Leben existiert keine Normalität mehr und sie macht es ihrer Familie nur unnötig schwer. In diesem Buch wird mitreißend und sehr emotional die packende Geschichte einer sehr tapferen Familie und eines todkranken Mädchens, das auf all seinen Wegen vom Tod begleitet wird, erzählt.
Dieses Buch lässt einen einfach nicht mehr los und es beschäftigt einen noch sehr lange nachdem man es gelesen hat. Es ist sehr gut geschrieben und da das Buch die ganze Zeit in der Ich-Perspektive geschrieben ist, kann man sich sehr gut in Tessas Gefühlswelt hineinversetzen und ihre Gedanken verstehen.Allerdings bin ich der Meinung, dass dieses Buch definitiv nichts für jüngere Leser ist, weil es sehr direkt und ungeschönt im Umgang mit der Grausamkeit und Brutalität der Krankheit umgeht. Außerdem setzt sich dieses Buch intensiv mit dem Thema Tod auseinander, weshalb ich mir vorstellen kann, dass viele nicht an Tessas Elend und ihrem Leid teilhaben möchten und daher empfehle ich dieses Buch nur an eher hartgesottene Leser.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von pitti aus Niedersachsen am 24.06.2011 ***** ausgezeichnet
Dieses Buch Läßt einen erschauern! Realistischser kann man die Verzweiflung und Wut diese jungen Mädchens nicht beschreiben.
Und doch Staunt man über die entschlossenheit dieser jungen Person.
R.P.

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Bewertung von S@M aus Fulda am 23.06.2011 ***** sehr gut
Es geht um die 16-jährige Tessa,die seit 4 Jahren an Leukämie erkrankt ist. Die Ärzte geben ihr noch wenige Wochen zum Leben, denn ihr Lage verschlechtert sich mit der Zeit immer mehr.
Doch Tessa hat sich etwas fest vorgenommen: Sie hat eine Liste mit verbotenen Dingen,z.B. Drogen nehmen, etc., an ihr Zimmerwand geschrieben, dei sie noch bis zu ihrem Tod erledigen will. Sie bittet ihr beste Freundin um Hilfe, die Sachen zu tun.
Doch dann lernt sie Adam, ihren Nachbarn kennen und sie freundet sich mit ihm an. Sie merkt schnell, dass sie Adam liebt, doch sie weiss nicht, ob man verliebt sein darf, wenn man weiss, dass man stirbt. Adam entwickelt auch Gefühle für Tessa und sie werden ein Paar. Wenn auch nur für wenige Wochen. Doch es waren die schönsten Wochen in Tessas kurzem Leben.
Ich finde dieses Buch sehr traurig und schön.Man kann sich sehr gut in die Lage reinversetzen, weil es sehr einfach zu lesen und zu verstehen ist.
Ich empfehle es auf jedenfall weiter!!
Sehr schön!!

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Bewertung von schneebällchen aus Markgröningen am 19.06.2011 ***** sehr gut
Tessa ist 16 und hat vor vier Jahren erfahren, dass sie Leukämie hat. Seit dem muss sie immer Therapien machen weil die Krankheit sonst auch zum tod führen kann. Doch nach vier Jahren reagiert sie auf die Therapien nicht mehr und hat so den Kampf gegen die Krankheit endgültig verloren. Tessa weiß, dass sie nicht mehr lange leben wird. Deshalb fertigt sie eine Liste an, auf der Sachen stehen die sie noch tun will bevor sei stirbt. Gemeinsam mit ihrer besten und wohl einzigen Freundin Zoey hakt sie nach und nach die Punkte ab. Das sind zum beispiel Diebstahl, Drogen nehmen und anderes verbotenes tun. Doch eines Tages trifft sie ihren charmanten Nachbarn Adam. Adam findet Tessa nett und Tessa verliebt sich in ihn. Doch darf man sich verlieben wenn man bald stirbt? Adam weiß, dass Tessa krank ist, doch er will mit ihr zusammen sein. Gemeinsam mit Adam hakt sie schließlich weitere Punkte ihrer Liste ab. Zwischendurch sagen ihr die Ärzte, dass sich ihr Zustand verschlechtert hat und ihre restliche Lebenszeit noch kürzer wird. Für ihre Freundin Zoey gibt es auch eine große Veränderung im Leben, sie ist schwanger. Doch Zoey verzweifelt weil sie noch viel zu jung ist und der Vater nichts von dem kind wissen will. Doch Tessa hält sie davon ab, das Kind abzutreiben. Doch wird Tessa das kind überhaupt noch sehen? Man weiß nicht genau wann sie sterben wird aber sie wird irgenwann nicht mehr reden und dann einschlafen und nicht mehr aufwachen. So hat eine Ärztin Tessa erklärt wie es ist, wenn man stirbt. Und so kommt es dann auch. Tessa isst nocht mehr und sitzt nur noch in ihrem bett. sie redet nicht mehr und hört auch nur Sprechfetzen der anderen wenn die reden. Schließlich begibt sie sich in die Welt der Träume und fällt.
Ich fand das Buch interesant und auch witzig geschrieben. Am Ende ist es ein bisschen traurig weil sie dann stirbt aber ansonsten ein tolles buch. Ich empfehle es für 14 jährige.

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Bewertung von maikiii aus Fulda am 16.06.2011 ***** sehr gut
De arme Tessa ! Tessa ist 16 Jahre alt und ist schwer krank, sie hat Leukämie und die Ärtzte haben nur noch wenig Hoffnung. Sie möchte aber bevor sie stirbt nch so viel wie möglich erleben z.B. sie möchte wenigsten einmal mit einem jungen schlafen, oder einmal Drogen nehmen. Und eines Tages trifft sie in einem Vorgarten Adam und verliebtsich in ihn aber sie denk , dass sie wegen ihrer Krankheit nich mit ihm zusamen kommen kan. DOch als es zwischen ihnen Funkt nimmt sie siich aus der Beziehung neuen Mut. Obwohl sie Totsterbenskrank ist macht sie aus ihrem Leben das Beste. Aber ihre Beste Freudin erwartet ein Baby und sie mächte die Geburt noch mit erleben. Doch leider stirbt sie kurz vorher und das Baby bekommt zum Andenken an Tessa den zweitnanem Tessa.
Ein wunderschönes buch. Sehr ergreifend
Während des Buches gibt es sehr Traurige Stellen an denen man losweinen könnte aber es ist immer wieder faszenieren wie Tessa aus ihrem Leben immer wieder das Beste macht.

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Bewertung von Princess@ aus Northeim am 15.06.2011 ***** ausgezeichnet
Im dem Buch "Bevor ich sterbe" von Jenny Downham geht es um Tessa ,ein sechzehnjähriges Mädchen, das vier Jahre gegen Leukämie gekämpft hat, doch nun schein der Kampf verloren.
Sie schreib eine Liste mit Dingen die sie noch tun will bevor sie stirbt, denn sie will sich noch einmal "ausleben". Auf ihrer Liste steht unter anderem einmal Sex haben, einmal Drogen nehmen, einmal einen ganzen Tag lang zu allem 'Ja' sagen, einen Tag lang berühmt sein, einen Tag lang nur Verbotenes tun,... Ihre beste Freundin Zoey hilft ihr, diese Liste durchzuarbeiten, allerdings kommt es oft zu Streit.
Eines Tages zieht Adam in Tessas Nachbarhaus ein, und sie kommt mit ihm zusammen. Er hält Tessa und ihre Liste am laufen und sie übersteht mit ihm die darauffolgende Zeit. Ihr Zustand scheint sich zu bessern. Tessa hat sich jedoch schon längst aufgegeben. Auf ihrer Liste fügt sie, ihre Eltern wieder zusammenzubringen, was ihr auch zu gelingen scheint. Schon bald konnte sie alle Punkte auf ihrer Liste abhaken. Doch eines Tages muss sie wieder ins Krankenhaus und verbringt dort mehrere Wochen. Schließlich trifft sie eine Entscheidung: `Keine Therapien mehr, sie will nach Hause.`
Dort überlässt sich Tessa ihrer Krankheit, sie kann nichts dagegen tun. Allmählich verschwindet ihr Wahrnehmungsvermögen. Zum Schluss bleibt ihr nur noch ihr Hörsinn, im letzten Winkel ihres Bewusstseins bekommt sie noch mit, was die die an ihrem Bett stehen sagen. Dann stirbt sie mit dem letzten Satz des Buches.
Ich finde das Buch sehr gut, da die Charaktere sehr lebendig sind und man sich gut in Tessa hinein versetzen kann.
Wenn man das Buch liest ist es als würde alles um einen verschwinden, es gibt nur noch dieses Buch.

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Jenny Downham 

Bevor ich sterbe

Bevor ich sterbe - Downham, Jenny

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  • Verlag: Goldmann
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 315 S.
  • Seitenzahl: 320
  • Goldmann Taschenbücher Bd.47106
  • Deutsch
  • Abmessung: 187mm x 119mm x 25mm
  • Gewicht: 264g
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Eine Geschichte über den Tod und die Liebe glaubwürdig, herzzerreißend und von überwältigender Ausdrucksstärke
Die 16-jährige Tessa hat Leukämie, und die Ärzte machen ihr nur noch wenig Hoffnung. Aber Tessa will leben, wenigstens in der Zeit, die ihr noch bleibt. Sie schreibt an ihre Zimmerwand zehn Dinge, die sie tun will, bevor sie stirbt: Sex haben, Drogen nehmen, für einen Tag berühmt sein, etwas Verbotenes tun ... Und dann trifft sie Adam, und er ist der Erste, der sie versteht. Tessa spürt, dass sie etwas mit Adam verbindet, doch sie wehrt sich dagegen. Und dann begreift sie, dass sie zum ersten Mal verliebt ist. Aber darf man lieben, wenn man stirbt?

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Wenn ich doch nur einen Freund hätte. Ich wünschte, er würde im Schrank von einem Kleiderbügel hängen. Immer wenn ich wollte, könnte ich ihn rausholen, und er würde mich so ansehen wie die Jungs in Filmen, so als ob ich schön wär. Er würde nicht viel sagen, nur schwer atmen, während er seine Lederjacke auszieht und den Gürtel an seiner Jeans aufschnallt. Drunter hätte er weiße Unterwäsche, und er wäre so fantastisch, dass mir fast die Sinne schwinden würden. Er würde auch mich ausziehen und flüstern: "Tessa, ich liebe dich. Verdammt, ich lieb dich echt unheimlich. Du bist so schön." Genau die Worte, während er mich auszieht.

Ich setze mich im Bett auf und knipse die Nachttischlampe an. Ein Stift liegt da, aber kein Papier, deshalb schreibe ich an die Wand hinter mir: "Ich will das Gewicht von einem Jungen auf mir spüren." Dann lege ich mich wieder hin und schau in den Himmel draußen. Er hat eine komische Farbe angenommen - rot und pechschwarz zugleich, wie wenn der Tag verbluten würde.

Ich rieche Bratwurst. Samstagsabends gibt's immer Bratwurst, dazu Kartoffelpüree und Kohl mit Zwiebelsoße. Dad hat dann den Lottoschein, und Cal wird die …

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06.03.2009

An erster Stelle Sex
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Behinderte und unheilbar Kranke im Jugendbuch gewinnen die Sympathie ihrer Leser oft mit herausragenden Eigenschaften wie Mut und Tapferkeit, künstlerischen Begabungen oder gar besonderer Lebensfreude. Nicht so Tessa Scott. Die 16-Jährige hat seit ihrem zwölften Lebensjahr eine „Diagnose”. So nennt sie selbst ihre Leukämieerkrankung, die sie wie eine dauerhafte Stigmatisierung erfährt. Wir lernen Tessa kennen, als sie alles aufgegeben hat. Nicht nur die Therapie, die Schule und die Zukunft, sondern auch die Gegenwart. Sie verlässt kaum noch das Zimmer, wehrt sich gegen den gesunden Ernährungswahn ihres fürsorglichen Vaters, vergrault den jüngeren Bruder, bis der ihr an den Kopf wirft, er sei froh, wenn sie endlich tot sei.
Da hilft auch ein 10-Punkte-Plan nicht, den Tessa bis zu ihrem Tod erfüllen will: An erster Stelle Sex, egal wie und mit wem. Dann Drogen, Diebstahl und viele weitere kindisch-trotzige Tabu- und Gesetzesübertretungen. Tessa möchte ihre Umwelt provozieren, verletzen und wünscht bisweilen der gesamten Menschheit Tod und Untergang. Ein Wunsch , …

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Bewertung von majo aus Gangloffsömmern am 02.01.2012
*****
ausgezeichnet
In dem buch geht es um ein mädchen das sehr krank ist. Sie hat krebs. Doch trotzden versucht sie einiger maßen damit klar zukommen. Was nicht immer so einfach ist. Sie schreibt alles was sie vor ihrem tod noch erleben bzw. erledigen will an ihre wand, hinter ihrem bett. Das wäre zum einen das sie drogen nehmen will und auf alle fälle noch mal sex haben möchte. Ihre eltern und vor allem ihre beste freundin unterstützen sie dabei tat kräftig und glauben an sie.
Das buch ist an manchen stellen sehr berührend aber man kann auch daraus lernen, das man auch wenn man krebs hat noch sehr viel aus seinem leben machen kann und es noch mal genießen sollte. Ich findet es sehr schön und empfehle es weiter.
Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch
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Bewertung von Saphira aus Altusried am 19.11.2011
*****
ausgezeichnet
In dem Buch: Bevor ich sterbe, geht es um das sechzehn jährige Mädchen Tessa. Tessa hat Leukämie und die Ärzte sagen, dass sie den Krebs in ihr nicht besiegen kann. Am liebsten würde Tessa noch so viele Dinge tun bevor sie stirbt. Eine Liste mit all den Dingen hängt an der Wand über ihrem Bett. Und als sie dann Adam trifft verliebt sich Tessa auch zum ersten mal in ihrem leben…
Ein trauriges und gutes Buch. Ich empfehle es auf jeden fall weiter.
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1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 05.09.2011
*****
ausgezeichnet
Die 16-jährige Tessa hat Krebs und niemand glaubt mehr an eine Heilung. Seit vier Jahren quält sich Tessa zwischen Krankenhäusern, Ärzten und ihrem Zuhause hin und her. Ihre Freunde und Bekannte haben sich abgewandt und ihr bleibt nur noch ihre Familie und ihre beste Freundin Zoey. Obwohl Tessa ihr Schicksal gut verkraftet, hat sie nur einen Wunsch: Sie will leben!
Sie erstellt eine Liste mit Dingen, die sie noch vor ihrem Tod erledigen will. Bei der Erfüllung soll ihr Zoey helfen. Doch dann tritt ihr Nachbar Adam in ihr Leben und scheint einiges in ihr zu verändern. Aber darf sie ihn an ihn ranlassen, wenn sie selbst zum Tode verurteilt ist?


"Bevor ich sterbe" erzählt die Geschichte der 16-jährigen Tessa, die unheilbar an Krebs erkrankt ist und ihre letzten Monate erlebt.
Für die ehemalige Schauspielerin Jenny Downham ist "Bevor ich sterbe" ihr erster Roman.

Obwohl das Thema sehr ernst ist und die Geschichte sehr intensiv und melancholisch geschrieben ist, konnte sie mich nie so richtig packen. Manche Stellen waren mir persönlich zwar zu langatmig, aber bei einem so heilken Thema sehe ich da auch gerne drüber hinweg.
Viel mehr haben mich hier die Charaktere gestört, mit denen ich leider nie so ganz warm wurde.

Tessa kann sich mit ihrem Schicksal gut auseinandersetzen und versucht noch so viel wie möglich im Leben zu schaffen, deshalb hat sie sich eine To-Do Liste erstellt, auf der u.a. Sex, Straftaten und Drogen vermerkt sind.
Ich kann es sehr gut verstehen, dass sie möglich alles einmal gemacht haben will, aber einige ihrer Punkte kann ich einfach nicht nachvollziehen. Bei dem Thema "Straftat" verletzt sie absichtlich Menschen, indem sie diese mit dem Ellbogen schubst, etc. Bei solchen Aktionen kann ich nur mit dem Kopf schütteln und es fällt mir schwer, Tessa zu mögen.
Genauso ging es mir auch bei ihrer besten Freundin Zoey, die ebenfalls alles andere als eine Sympathieträgerin ist. Sie ist oberflächlich, launisch und eine Zicke. Häßliche Menschen machen ihr Kopfschmerzen und sie behandelt Tessa zum Teil wie den letzten Dreck.
Nur Adam hat mir hier ansatzweise gefallen. Durch den Tod seines Vaters muss er sich um seine Mutter kümmern und muss seine eigenen Bedürfnisse hinten anstellen. Dadurch fühlt sich Tessa mit ihm verbunden.

Das Cover wirkt unschuldig und strahlt gleichzeitig eine Lebensfreude aus. Das Weiß wirkt steril, dass sehr gut zu Tessas Krankheit passt, ebenso steht das Weiß auch für ihre Unschuld, die sie ausstrahlte, bevor sie ihre Liste erstellt hat.

Insgesamt konnte mich "Bevor ich sterbe" nicht ganz von sich überzeugen. Allerdings kann ich dieses Buch jeden Jugendlichen ans Herz legen, der sich auch in jungen Jahren schon mit dem Tod auseinandersetzen will.
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7 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Dem Autor für die Bewertung danken
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Bewertung von Bücherwurm69 am 23.08.2011
*****
ausgezeichnet
Ich bin eher durch Zufall an dieses Buch gekommen, aber ich bereue nicht eine gelesene Seite.
Die Geschichte ist sehr realistisch geschrieben. Sie beschreibt die Sicht der kranken Tessa, ihre Ängste, ihre Wünsche.... Da ich einen lieben Menschen in einer ähnlichen Situation bis zum Schluss begleitet habe, ging mir dieses Buch sehr nahe, war für mich aber im gesamten Ablauf der Erzählung aber umso realistischer. Tränen am Ende können da nicht ausbleiben!
Die Autorin hat hier sehr einfühlsam und gut informiert eine der Ur-Ängste der Menschen geschildert.
Besser kann man eine solche Geschichte nicht erzählen!
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1 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Dem Autor für die Bewertung danken
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Bewertung von Möp aus Northeim am 30.06.2011
*****
ausgezeichnet
In dem Buch „Bevor ich sterbe“ geht es um das 16-jährige an Leukämie erkrankte Mädchen Tessa, das einen schier ausweglosen Kampf gegen die tückische Krankheit führt.
Im Alter von zwölf Jahren bekommt Tessa die Diagnose: Sie hat Leukämie. Seitdem ist viel Zeit vergangen und seitdem kämpft Tessa tapfer und voller Zuversicht und Optimismus für ein Leben nach der Krankheit. Als sich ihr Zustand nach vier langen Jahren der Qual einfach nicht bessert, sondern sich nur noch verschlechtert, scheint es, als würde Tessa diesen Kampf verlieren. Auch die Ärzte machen ihr wenig Hoffnung und so rückt Tessas Aussicht auf Heilung in immer weitere Ferne. Sie begreift, dass ihre Tage gezählt sind, dass sie keine Chance auf eine Heilung mehr hat und dass sie vor ihrem Tod noch so vieles tun möchte. Sie fasst einen Beschluss und schreibt alle Dinge, die sie noch erleben oder tun möchte, bevor sie stirbt, auf eine Liste an die Wand in ihrem Zimmer. Auf dieser Liste findet man unter Anderem die Vorhaben „Einmal etwas Verbotenes tun“ oder „Einen Tag lang nur „JA“sagen“. Bei der Umsetzung dieses Plans wird sie tatkräftig von ihrer Freundin Zoey unterstützt. Tessa macht eine Kehrtwendung um 180°, denn sie akzeptiert keine Regeln mehr, provoziert und schockiert. In ihrem Leben existiert keine Normalität mehr und sie macht es ihrer Familie nur unnötig schwer. In diesem Buch wird mitreißend und sehr emotional die packende Geschichte einer sehr tapferen Familie und eines todkranken Mädchens, das auf all seinen Wegen vom Tod begleitet wird, erzählt.
Dieses Buch lässt einen einfach nicht mehr los und es beschäftigt einen noch sehr lange nachdem man es gelesen hat. Es ist sehr gut geschrieben und da das Buch die ganze Zeit in der Ich-Perspektive geschrieben ist, kann man sich sehr gut in Tessas Gefühlswelt hineinversetzen und ihre Gedanken verstehen.Allerdings bin ich der Meinung, dass dieses Buch definitiv nichts für jüngere Leser ist, weil es sehr direkt und ungeschönt im Umgang mit der Grausamkeit und Brutalität der Krankheit umgeht. Außerdem setzt sich dieses Buch intensiv mit dem Thema Tod auseinander, weshalb ich mir vorstellen kann, dass viele nicht an Tessas Elend und ihrem Leid teilhaben möchten und daher empfehle ich dieses Buch nur an eher hartgesottene Leser.
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2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von pitti aus Niedersachsen am 24.06.2011
*****
ausgezeichnet
Dieses Buch Läßt einen erschauern! Realistischser kann man die Verzweiflung und Wut diese jungen Mädchens nicht beschreiben.
Und doch Staunt man über die entschlossenheit dieser jungen Person.
R.P.
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Dem Autor für die Bewertung danken
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Bewertung von S@M aus Fulda am 23.06.2011
*****
sehr gut
Es geht um die 16-jährige Tessa,die seit 4 Jahren an Leukämie erkrankt ist. Die Ärzte geben ihr noch wenige Wochen zum Leben, denn ihr Lage verschlechtert sich mit der Zeit immer mehr.
Doch Tessa hat sich etwas fest vorgenommen: Sie hat eine Liste mit verbotenen Dingen,z.B. Drogen nehmen, etc., an ihr Zimmerwand geschrieben, dei sie noch bis zu ihrem Tod erledigen will. Sie bittet ihr beste Freundin um Hilfe, die Sachen zu tun.
Doch dann lernt sie Adam, ihren Nachbarn kennen und sie freundet sich mit ihm an. Sie merkt schnell, dass sie Adam liebt, doch sie weiss nicht, ob man verliebt sein darf, wenn man weiss, dass man stirbt. Adam entwickelt auch Gefühle für Tessa und sie werden ein Paar. Wenn auch nur für wenige Wochen. Doch es waren die schönsten Wochen in Tessas kurzem Leben.
Ich finde dieses Buch sehr traurig und schön.Man kann sich sehr gut in die Lage reinversetzen, weil es sehr einfach zu lesen und zu verstehen ist.
Ich empfehle es auf jedenfall weiter!!
Sehr schön!!
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2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von schneebällchen aus Markgröningen am 19.06.2011
*****
sehr gut
Tessa ist 16 und hat vor vier Jahren erfahren, dass sie Leukämie hat. Seit dem muss sie immer Therapien machen weil die Krankheit sonst auch zum tod führen kann. Doch nach vier Jahren reagiert sie auf die Therapien nicht mehr und hat so den Kampf gegen die Krankheit endgültig verloren. Tessa weiß, dass sie nicht mehr lange leben wird. Deshalb fertigt sie eine Liste an, auf der Sachen stehen die sie noch tun will bevor sei stirbt. Gemeinsam mit ihrer besten und wohl einzigen Freundin Zoey hakt sie nach und nach die Punkte ab. Das sind zum beispiel Diebstahl, Drogen nehmen und anderes verbotenes tun. Doch eines Tages trifft sie ihren charmanten Nachbarn Adam. Adam findet Tessa nett und Tessa verliebt sich in ihn. Doch darf man sich verlieben wenn man bald stirbt? Adam weiß, dass Tessa krank ist, doch er will mit ihr zusammen sein. Gemeinsam mit Adam hakt sie schließlich weitere Punkte ihrer Liste ab. Zwischendurch sagen ihr die Ärzte, dass sich ihr Zustand verschlechtert hat und ihre restliche Lebenszeit noch kürzer wird. Für ihre Freundin Zoey gibt es auch eine große Veränderung im Leben, sie ist schwanger. Doch Zoey verzweifelt weil sie noch viel zu jung ist und der Vater nichts von dem kind wissen will. Doch Tessa hält sie davon ab, das Kind abzutreiben. Doch wird Tessa das kind überhaupt noch sehen? Man weiß nicht genau wann sie sterben wird aber sie wird irgenwann nicht mehr reden und dann einschlafen und nicht mehr aufwachen. So hat eine Ärztin Tessa erklärt wie es ist, wenn man stirbt. Und so kommt es dann auch. Tessa isst nocht mehr und sitzt nur noch in ihrem bett. sie redet nicht mehr und hört auch nur Sprechfetzen der anderen wenn die reden. Schließlich begibt sie sich in die Welt der Träume und fällt.
Ich fand das Buch interesant und auch witzig geschrieben. Am Ende ist es ein bisschen traurig weil sie dann stirbt aber ansonsten ein tolles buch. Ich empfehle es für 14 jährige.
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1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von maikiii aus Fulda am 16.06.2011
*****
sehr gut
De arme Tessa ! Tessa ist 16 Jahre alt und ist schwer krank, sie hat Leukämie und die Ärtzte haben nur noch wenig Hoffnung. Sie möchte aber bevor sie stirbt nch so viel wie möglich erleben z.B. sie möchte wenigsten einmal mit einem jungen schlafen, oder einmal Drogen nehmen. Und eines Tages trifft sie in einem Vorgarten Adam und verliebtsich in ihn aber sie denk , dass sie wegen ihrer Krankheit nich mit ihm zusamen kommen kan. DOch als es zwischen ihnen Funkt nimmt sie siich aus der Beziehung neuen Mut. Obwohl sie Totsterbenskrank ist macht sie aus ihrem Leben das Beste. Aber ihre Beste Freudin erwartet ein Baby und sie mächte die Geburt noch mit erleben. Doch leider stirbt sie kurz vorher und das Baby bekommt zum Andenken an Tessa den zweitnanem Tessa.
Ein wunderschönes buch. Sehr ergreifend
Während des Buches gibt es sehr Traurige Stellen an denen man losweinen könnte aber es ist immer wieder faszenieren wie Tessa aus ihrem Leben immer wieder das Beste macht.
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Bewertung von Princess@ aus Northeim am 15.06.2011
*****
ausgezeichnet
Im dem Buch "Bevor ich sterbe" von Jenny Downham geht es um Tessa ,ein sechzehnjähriges Mädchen, das vier Jahre gegen Leukämie gekämpft hat, doch nun schein der Kampf verloren.
Sie schreib eine Liste mit Dingen die sie noch tun will bevor sie stirbt, denn sie will sich noch einmal "ausleben". Auf ihrer Liste steht unter anderem einmal Sex haben, einmal Drogen nehmen, einmal einen ganzen Tag lang zu allem 'Ja' sagen, einen Tag lang berühmt sein, einen Tag lang nur Verbotenes tun,... Ihre beste Freundin Zoey hilft ihr, diese Liste durchzuarbeiten, allerdings kommt es oft zu Streit.
Eines Tages zieht Adam in Tessas Nachbarhaus ein, und sie kommt mit ihm zusammen. Er hält Tessa und ihre Liste am laufen und sie übersteht mit ihm die darauffolgende Zeit. Ihr Zustand scheint sich zu bessern. Tessa hat sich jedoch schon längst aufgegeben. Auf ihrer Liste fügt sie, ihre Eltern wieder zusammenzubringen, was ihr auch zu gelingen scheint. Schon bald konnte sie alle Punkte auf ihrer Liste abhaken. Doch eines Tages muss sie wieder ins Krankenhaus und verbringt dort mehrere Wochen. Schließlich trifft sie eine Entscheidung: `Keine Therapien mehr, sie will nach Hause.`
Dort überlässt sich Tessa ihrer Krankheit, sie kann nichts dagegen tun. Allmählich verschwindet ihr Wahrnehmungsvermögen. Zum Schluss bleibt ihr nur noch ihr Hörsinn, im letzten Winkel ihres Bewusstseins bekommt sie noch mit, was die die an ihrem Bett stehen sagen. Dann stirbt sie mit dem letzten Satz des Buches.
Ich finde das Buch sehr gut, da die Charaktere sehr lebendig sind und man sich gut in Tessa hinein versetzen kann.
Wenn man das Buch liest ist es als würde alles um einen verschwinden, es gibt nur noch dieses Buch.
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Perlentaucher-Notiz zur SZ-Rezension

06.03.2009

Ein Jugendbuch über Stigmatisierung und Sterben. Die Art, wie Jenny Downham über die Leukämieerkrankung der 16-jährigen Tessa und ihre pubertären Verhaltensweisen schreibt, hält Barbara von Korff Schmising für ganz schön deftig. Nichts für zarte Seelen also. Und nichts für Leser, die ihre Erwartungen bestätigt haben wollen. Mehr als einmal zeigt sich die Rezensentin überrascht angesichts der launischen Heldin und dem Gang der Handlung, an deren Ende der "verzweifelte Grundton" der Geschichte doch noch von einem optimistischen Impuls durchkreuzt wird. Eine eindrucksvolle, auch sprachlich gelungene Auseinandersetzung mit dem Thema Sterben, findet die Rezensentin.

© Perlentaucher Medien GmbH

Rezension

"Eine aufrichtig und unsentimental erzählte Geschichte über den Tod, das Leben und die Liebe, die zutiefst bewegt." Bücher Aktuell

Rezensionen und Kritik

"Downham gelingt das Kunststück, mit dem Thema Tod ein Buch über das Leben zu schreiben. Der Heuler des Jahres - und das ist positiv gemeint."

Rezension

"Der Roman, über den in diesem Jahr am meisten geredet wird." The Sunday Times

"Anna Thalbach, wohl eine der größten deutschen Vorleserinnen, gibt dem traurig-schönen Text ihre ganze Seele - und nicht den leisesten Anhauch von Kitsch." Jury hr2-Bestenliste

Rezensionen und Kritik

"Dem Thema Sterben nähert sich Jenny Downham unverblümt und spart nicht mit physischen und psychischen Schreckensbildern. Tessas extreme Stimmungsschwankungen zeichnet sie mit einer Mischung aus recht deftigem Jugendjargon und schwärmerischen Sprachimpressionen nach, die Astrid Arz überzeugend ins Deutsche übertragen hat."

Rezensionen und Kritik

Downham gelingt das Kunststück, mit dem Thema Tod ein Buch über das Leben zu schreiben ... Der Heuler des Jahres - und das ist positiv gemeint. Myself

Autorenporträt zu "Jenny Downham"

Jenny Downham hat als Schauspielerin in einer freien Theatergruppe gearbeitet, bevor sie anfing zu schreiben. Sie lebt mit ihren beiden Söhnen in London.

8 Marktplatz-Angebote für "Bevor ich sterbe" ab EUR 2,00
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leichte Gebrauchsspuren 6,18 0,85 Banküberweisung Tflohe 100,0% ansehen
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