Die Datenfresser - Kurz, Constanze; Rieger, Frank

Die Datenfresser

Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben - und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen

Constanze Kurz Frank Rieger 

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Die Datenfresser

Der Wegweiser zur digitalen Mündigkeit Warum findet Facebook jeden meiner Bekannten? Auf welche Datenspuren hat der Staat Zugriff? Und was kann man aus ihnen herauslesen? Die Experten für Informationssicherheit, Constanze Kurz und Frank Rieger, weisen uns den Weg zu einer neuen digitalen Mündigkeit. Sachkundig und verständlich erklären sie, was sich hinter den Benutzeroberflächen tatsächlich verbirgt. Aus dem Strom scheinbar harmloser Daten, die wir tagtäglich im Netz hinterlassen, werden geldwerte Informationen geschöpft, deren Ausmaß und Gehalt wir uns gar nicht vorstellen können. Ob der Staat oder Google, alle bedienen sich am Datensatz Mensch. Es ist an der Zeit, das eigene digitale Schicksal wieder selbst in die Hand zu nehmen. Exklusiv für die Taschenbuchausgabe: Tipps, Hinweise und Links zum praktischen Selbstdatenschutz. »Lesen!« Welt am Sonntag


Produktinformation

  • Verlag: Fischer Taschenbuch
  • 2012
  • Erw. Ausg.
  • Ausstattung/Bilder: Erw. Ausg. 2012. 287 S.
  • Seitenzahl: 288
  • Fischer Taschenbücher Bd.19033
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 123mm x 20mm
  • Gewicht: 222g
  • ISBN-13: 9783596190331
  • ISBN-10: 3596190339
  • Best.Nr.: 34514490
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 22.08.2011

Digitale Mündigkeit
Wie man sein Facebook-Profil löscht und andere Tipps

Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten digitalen Unmündigkeit. Dieses aufklärerische Buch erläutert, wie sich Internetfirmen und Staat unsere persönlichen Daten einverleiben. Vielen Menschen scheint das nichts auszumachen. Wer sich noch an die Proteste erinnert, die die Volkszählung 1987 hervorgerufen hat, mag verwirrt sein, wie schnell sich die öffentliche Meinung über Privatsphäre geändert hat.

Denn jeder, der heute ein Facebook-Profil pflegt oder sein Smartphone regelmäßig benutzt, gibt unendlich mehr Fakten über sich preis als eine Volkszählung je hätte erfassen können. Eric Schmidt, der bis April dieses Jahres Vorstandschef von Google war, meinte in entwaffnender Offenheit: "Wenn Sie etwas machen, von dem Sie nicht wollen, dass es irgendwer erfährt - dann sollten Sie es vielleicht gar nicht erst tun." Dahinter steht der Gedanke, dass jeder für die Daten, die er durch sein Verhalten verursacht, selbst verantwortlich sei.

"Doch gerade die Vernetzung der Nutzer untereinander bringt Informationen über Menschen …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 27.06.2011

Die Horrorvision
Wie Internet-Benutzer sich vor
Datenmissbrauch schützen können
Dass Google oder Facebook für ihre Dienste zwar kein Geld verlangen, beide aber dennoch in einem tieferen Sinne nicht kostenlos sind, das ist zwar kein Geheimwissen, aber dennoch nicht unbedingt jedem Otto Normaluser ganz bewusst. Die Internetriesen leben davon, dass sie Informationen über Nutzerverhalten sammeln, je genauere desto besser.
Wir alle steigern mit jeder Suchanfrage ihren Unternehmenswert. Wenn wir diesen Preis zu zahlen bereit sind, ist das das eine. Das andere aber ist, dass viele dies noch immer unwissend tun. Auch dagegen will der „Wegweiser zur digitalen Mündigkeit“ angehen, den zwei Sprecher des Chaos Computer Clubs verfasst haben. „Digitale Mündigkeit“: darunter verstehen die Autoren ein Bewusstsein für das, was mit unseren Daten möglich ist und bereits stattfindet.
Kurz und Rieger geben einen konzentrierten Überblick über die Problemfelder, der ihr Buch besonders als Einstiegslektüre empfehlenswert macht. Konzise erklärt es die Geschäftsmodelle der Online-Unternehmen; zeigt auf, wie personalisierbar die Datenspur ist, die wir an den …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Ein guter Einstieg für den Ausstieg aus den digitalen sozialen Netzwerken ist das Buch "Die Datenfresser" meint Jochen Zenthöfer. Die Autoren Constanze Kurz und Frank Rieger - beide Informatiker und Sprecher des Chaos Computer Clubs - erklären darin für Zenthöfer verständlich, was im virtuellen Dickicht mit unseren Daten passiert und wie wir unsere digitale Souveränität zurückgewinnen können. Einen "Wegweiser zur digitalen Mündigkeit" nennen die Autoren ihr Buch, das für Zenthöfer aber an einigen Stellen eher opportunistisch als kritisch klingt. Statt beispielsweise auf den Datenmissbrauch durch Werbefirmen hinzuweisen, konzentrieren sich die Autoren hauptsächlich auf die üblichen Lieblingsfeinde im Netz: Google und Facebook.

© Perlentaucher Medien GmbH

Ein guter Einstieg für den Ausstieg aus den digitalen sozialen Netzwerken ist das Buch "Die Datenfresser" meint Jochen Zenthöfer. Die Autoren Constanze Kurz und Frank Rieger - beide Informatiker und Sprecher des Chaos Computer Clubs - erklären darin für Zenthöfer verständlich, was im virtuellen Dickicht mit unseren Daten passiert und wie wir unsere digitale Souveränität zurückgewinnen können. Einen "Wegweiser zur digitalen Mündigkeit" nennen die Autoren ihr Buch, das für Zenthöfer aber an einigen Stellen eher opportunistisch als kritisch klingt. Statt beispielsweise auf den Datenmissbrauch durch Werbefirmen hinzuweisen, konzentrieren sich die Autoren hauptsächlich auf die üblichen Lieblingsfeinde im Netz: Google und Facebook.

© Perlentaucher Medien GmbH
Constanze Kurz, Jahrgang 1974, ist Informatikerin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität zu Berlin am Lehrstuhl Informatik in Bildung und Gesellschaft . Ihre Forschungsschwerpunkte sind Überwachungstechnologien wie die Vorratsdatenspeicherung, Ethik in der Informatik sowie Wahlcomputer. Sie ist Sprecherin des Chaos Computer Clubs und technische Sachverständige der Enquête-Kommission Internet und digitale Gesellschaft des Deutschen Bundestags.

Leseprobe zu "Die Datenfresser" von Constanze Kurz; Frank Rieger

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