Das Haus am Kanal, Audio-CD - Simenon, Georges

Das Haus am Kanal, Audio-CD

Krimihörspiel. 54 Min.

Georges Simenon 

Sprecher: Katharina Schüttler u. a.
Audio CD
 
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Das Haus am Kanal, Audio-CD

Mit meisterhaft präzisen Strichen zeichnet Simenon die Innenansicht eines Mädchens an der Schwelle zum Erwachsensein, einer jungen Frau, die sich, ihre Persönlichkeit, ihren Körper und ihren Einfluss neu entdeckt und behaupten will. Dass sie die Grenzen, an die sie dabei stößt, nicht als Grenzen realisiert und respektiert, hat verhängnisvolle Folgen.


Produktinformation

  • ISBN-10: 3898138119
  • Best.Nr.: 25649690
  • Laufzeit: 54 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 10.03.2009

Ein paar Krähen bloß und das Kratzen der Schlittschuhe
Hier ist nichts schicksalhaft, alles erscheint ganz natürlich: Georges Simenons Roman „Das Haus am Kanal” handelt von einem Kindsmord in der flämischen Provinz. Jetzt ist daraus ein abgründiges Krimi-Hörspiel geworden
Morde finden meist im Verborgenen statt. Vielleicht kommt ihnen deswegen die akustische Darstellung so entgegen: Auch im Hörspiel schließlich sieht man nichts. Dafür aber hört man umso mehr. Wo die Krimiserie im Vorabendprogramm oder der jugendfreie Kinospielfilm in der entscheidenden Sekunde einen Schnitt setzt und das Spritzen des Blutes also dem Zuschauer entzogen wird, da kann das Kriminalhörspiel voll draufhalten. Ein paar Geräusche genügen, um die Fantasie des Hörers anzustacheln und ihm Schauer über den Rücken zu jagen, die jedem Horror-Schocker zur Ehre gereichen.
So auch in einer Szene des vom WDR produzierten und soeben als Hörbuch erschienenen Simenon-Hörspiels „Das Haus am Kanal”: Da gehen zwei durch den Wald, Fred und Marie, Cousin und Cousine. Er versucht sich an ihr zu vergehen, wird dabei aber von einem kleinen Kind gestört. Störrisch ist dieses Kind, es …

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kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
"Das Haus am Kanal" ist eines von Georges Simenons Nicht-Maigret-Büchern und handelt von einer jungen Französin, die nach dem Tod der Eltern aus Brüssel zu Verwandten aufs Land zieht. Hier muss die 16-jährige Marie nicht nur mit der neuen Umgebung und weiteren Todesfällen klarkommen, sondern auch mit ihren verwirrenden Gefühlen für sowohl ihren draufgängerischen Cousin Fred als auch dessen Bruder Joop. Die Hörspielversion, realisiert durch den WDR, wird der literarischen Vorlage nicht gerecht. An den Sprechern, darunter Katharina Schüttler als Marie, liegt das nicht, ebenso wenig an der Geräusch- und Musikkulisse, die aufwändig und doch nicht überfrachtet ist. Das Problem ist die Umsetzung der Geschichte selbst: Zum einen geht durch die Inszenierung als Hörspiel ohne Erzählerstimme der besondere, sehr schnörkellose Stil Simenons verloren. Zum anderen ist die auf 54 Minuten verdichtete Romanhandlung arg zerhackt, und viele Einzelheiten muss sich der Hörer auf gut Glück im Kopf zusammenreimen. (jul)

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Wunderbar gefallen hat Tobias Lehmkuhl diese Hörspielfassung von Georges Simenons Krimi "Das Haus am Kanal". Er attestiert Uwe Schenk, den Roman um einen Kindsmord in der winterlichen flämischen Provinz spannend inszeniert zu haben. Das Abgründige der Geschichte kommt für ihn in diesem Hörbuch bestens zum Vorschein. Mit Lob bedenkt er die Sprecher, die die Figuren überzeugend verkörpern, sowie den sparsamem, aber höchst effektiven Einsatz der Mittel des Hörspiels. So entsteht für ihn eine stimmige Atmosphäre, bei der man fast meint, "den Schnee fallen zu hören".

© Perlentaucher Medien GmbH
Georges Simenon, geb. am 13. Februar 1903 in Liège/Belgien, begann nach abgebrochener Buchhändlerlehre als Lokalreporter. Nach einer Zeit in Paris als Privatsekretär eines Marquis wohnte er auf seinem Boot, mit dem er bis nach Lappland fuhr, Reiseberichte und erste Maigret-Romane verfassend. Schaffenswut und viele Ortswechsel bestimmten 30 Jahre lang sein Leben, bis er sich am Genfersee niederließ, wo er nach 75 Maigret-Romanen und über 120 Non-Maigrets beschloss, statt Romane ausgreifende autobiographische Arbeiten (wie die monumentalen Intimen Memoiren ) zu diktieren. Er starb am 4. September 1989 in Lausanne.

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