Auf der Suche nach Troja, Audio-CD - Schliemann, Heinrich
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Heinrich Schliemann 

Auf der Suche nach Troja, Audio-CD

Reisebericht. Lesung in Auszügen. 78 Min.

Sprecher: Frank Arnold; Regie: Corinna Zimber
Audio CD
 
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Auf der Suche nach Troja, Audio-CD

Mit seinem Homer in der Hand macht der Kaufmann Heinrich Schliemann im Jahr 1868 eine Reise durch den Nordwesten Kleinasiens. Dabei können ihn weder hinterlistige Roßtäuscher noch schlechtes Essen oder Wanzen im Bett von seinem Vorhaben abbringen, das antike Troja zu finden. Beim Anblick des Hügels Hisarlik weiß er sich am Ziel.
Auch wenn manch gelehrter Zeitgenosse die These ablehnte, war sich Schliemann sicher: an dieser Stelle mußte die Stadt des Priamos gelegen haben. Hier mußten Achill und Hektor gestritten haben.


Produktinformation

  • Verlag: Audiobuch
  • ISBN-13: 9783899642803
  • Artikeltyp: Hörbuch
  • ISBN-10: 3899642805
  • Best.Nr.: 23306715
  • Laufzeit: 78 Min.

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Als großen Vorzug des Hörbuchs, auf dem Frank Arnold Heinrich Schliemanns Reisebericht seiner Troja-Entdeckung liest, lobt Christoph Schmaus, dass es auch die Vorrede zur Textausgabe mit den biografischen Details ungekürzt wiedergibt. Denn aus den lebensgeschichtlichen Selbstauskünften werde deutlich, wie sich Schliemanns Selbstbild als heroischer Alleingänger im Auffinden Trojas, das Homer in der "Ilias" beschrieb, ausgebildet hat, erklärt der Rezensent gefesselt. Der Entdecker, der aus einfachsten Verhältnissen stammte und sich aus eigener Kraft zum erfolgreichen Kaufmann und Altertumsforscher entwickelte, stilisiert sich in seinem Reisebericht zum "Heroen", meint Schmaus, dem dieser Prahlhans dennoch recht sympathisch ist.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 23.04.2008

Nichts spornt mehr an als das Elend
Auf der Suche nach Troja: Heinrich Schliemanns Reisebericht
Es musste einfach stimmen, glaubte Schliemann. Liest man die „Ilias” genau, ihre Beschreibungen, Landschaftsschilderungen, ihre Zeit- und Raumangaben, dann müsste der Ort zu finden sein. Aber was bleibt einem wissenschaftlichen Außenseiter? Ein Buch, in dem Eindrücke und Argumente gesammelt und verständlich dargelegt sind, sollte die Überzeugungsarbeit leisten. 1869 also erscheint Heinrich Schliemanns biographisch-archäologische Berichterstattung „Ithaka, der Peloponnes und Troja”.
Auch die Inszenierung des Textes als Hörbuch macht deutlich: Es geht darum, Homers Gesang historisch konkret zu fassen, um den sagenhaften Versuch, tatsächlich den Ort zu betreten, an dem der Mythos seinen epischen Platz gefunden hat. Als der Preuße am Hellespont eintrifft, ist ihm schnell klar, dass Troja nicht wie gemeinhin vermutet an der Stelle des jetzigen Dörfchens Burnabaschi gelegen haben kann. Angeblich noch bevor er einen Spaten auch nur in die Hand genommen hätte. Schliemann führt vielmehr einen topographischen Indizienbeweis – ein Verfahren, das jüngst auch …

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Heinrich Schliemann, geboren 1822, verbrachte seine Kindheit und Jugend in Mecklenburg. Aufgrund widriger Familienverhältnisse konnte er keine höhere Schule besuchen und versuchte mit 19 Jahren nach Südamerika auszuwandern; nach einem Schiffbruch verschlug es ihn zunächst nach Holland, dann ins zaristische Russland, wo er mit viel Ehrgeiz und Willenskraft eine steile Karriere als Kaufmann begann.
Mit 46 Jahren, inzwischen zu erheblichem Vermögen gekommen, beschloss Schliemann seine gut gehenden Importgeschäfte zu liquidieren und ein neues Leben zu beginnen: Er studierte Altertums- und Literaturwissenschaften sowie Philosophie in Paris, unternahm Bildungsreisen nach Ägypten, Indien, China, Japan und Amerika und widmete sich mit ganzer Kraft der Suche und Ausgrabung Trojas. Dabei gelangen ihm zum Teil sensationelle Entdeckungen und Funde wie der berühmte "Schatz des Priamos" in Troja oder die "Goldmaske des Agamemnon" in Mykene. Schliemann starb weltberühmt 1890 in Neapel.

Trackliste zu "Auf der Suche nach Troja, Audio-CD" von Frank Arnold


CD
1 Auf der Suche nach Troja 08:32
2 Auf der Suche nach Troja 07:44
3 Auf der Suche nach Troja 07:07
4 Auf der Suche nach Troja 06:16
5 Auf der Suche nach Troja 04:37
6 Auf der Suche nach Troja 10:32
7 Auf der Suche nach Troja 08:50
8 Auf der Suche nach Troja 06:01
9 Auf der Suche nach Troja 06:54
10 Auf der Suche nach Troja 05:07
11 Auf der Suche nach Troja 05:50

Kundenbewertungen zu "Auf der Suche nach Troja, Audio-CD"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Volker M. am 10.01.2013 ***** ausgezeichnet
Fesselnder Lebens- und Reisebericht eines Visionärs

Heinrich Schliemann war ein Ausnahmetalent. Er verfügte über eine ungeheure Sprachbegabung, und wenn auch seine eigene Angabe, er habe Französisch, Italienisch, Russisch, Schwedisch, Persisch und Griechisch jeweils in sechs Wochen gelernt, Türkisch gar in drei, etwas unglaubwürdig erscheint, so besteht kein Zweifel, dass ihm Sprachen leicht zufielen. Außerdem wurde er, der aus ärmlichen Verhältnissen stammte, durch geschickte Transaktionen zum Multimillionär, was ihm später die Finanzierung eigener archäologischer Expeditionen erlaubte. Nach einer ersten Griechenland/Türkeireise im Jahr 1868 verfasste er sein erstes Buch "Ithaka", das auch gleichzeitig als seine Dissertation diente.

Aus diesem Werk stammen die Auszüge von "Auf der Suche nach Troja". Wer nun allerdings glaubt, das verkopfte Werk eines dilettierenden Historikers vor sich zu haben, der irrt gewaltig. Heinrich Schliemann war ein begnadeter Selbstdarsteller und er konnte, wie schon gesagt, mit Worten umgehen. Seine Dissertation ähnelt in weiten Teilen einem Abenteuerroman, wie ihn Karl May kaum spannender hätte erzählen können. Seine ganze Lebensgeschichte breitet er vor dem Leser aus, von den Anfängen als Krämergehilfe, über seine Zeit als Emissär eines Amsterdamer Handelshauses in St. Petersburg, seine Karriere in Russland bis zu den Reisen in die USA, Japan und - in die Türkei.

Hier wird er die Aufgabe seines Lebens finden. Bei der Besichtigung der historischen Stätten von Homers Ilias kommen ihm Zweifel, ob die herrschenden Thesen korrekt sind und er verortet (übrigens nicht als Erster) das antike Troja in Hissarlik. Dass er dabei den homerischen Text wie einen Tatsachenbericht interpretiert, mag aus heutiger Sicht ein wenig naiv wirken, aber Schliemanns blinder Glaube führte ihn letztlich zum Erfolg. Als er 1869 "Ithaka" veröffentlichte, war das alles aber noch Hypothese, denn zu dieser Zeit hatte er noch keine eigene Grabung unternommen. Wie prophetisch die eine oder andere Bemerkung im Wissen über seine zukünftigen Funde war, ist geradezu erstaunlich. Zweifel kannte dieser Mann nicht.

"Auf der Suche nach Troja" vereint die spannendsten Szenen seiner Türkeireise, berichtet von verwahrlosten Herbergen, betrügerischen Führern, abenteuerlichen Touren zu Fuß und zu Pferd. Schliemann beschreibt die durchreisten Landschaften mit poetischer Leidenschaft, immer begleitet von Homer, dessen Schilderungen er minutiös analysiert und mit der Realität abgleicht. Immer wieder findet er große Ruinenfelder, die noch unausgegraben (wenn auch nicht unberührt) in der Landschaft liegen, wie z. B. das griechische Alexandria Troas.

Der packende Lebens- und Reisebericht eines Visionärs, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht wissen konnte, wie Recht er einmal haben würde.

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Bewertung von Tarzan von Aquin aus München am 11.09.2008 ***** ausgezeichnet
Nettes Hörbuch in dem Schliemann über sein Leben erzählt. Ich habs gern gehört!

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