Gegenpol zur Philosophie der Aufklärung. Karl Löwith thematisiert
in seinem Essay zur Geschichtsphilosophie die biblisch verheißene
Erlösung der christlichen Menschheit. Schon unmittelbar nach der
Veröffentlichung 1949 und 1953 sorgte das Buch weltweit für Furore.
Angesichts der heute lebhaft geführten Debatte um das "Ende
der Geschichte" und die Thesen Fukuyamas hat Löwiths
brillanter philosophischer Essay an Aktualität nichts verloren.
"Als der Theologe und Philosoph Karl Löwith 1952 "Weltgeschichte und Heilsgeschehen" auf deutsch veröffentlichte, in dem er den gottfernen Denkern eine Orientierung an der frühchristlichen Vorstellung der Zeit als Medium des Heilsgeschehens nachwies - da war der Krieg erst wenige Jahre vorbei. Jetzt ist der Klassiker wieder aufgelegt worden in einer schönen Edition." die Kirche
"Die bemerkenswerte Karriere dieses Buches beruht auf der Tatsache, daß Löwith die Augen für die bislang verborgen gebliebenen theologischen Implikationen des geschichtsphilosophischen Denkens öffnete." literatur-report.de
Als der Theologe und Philosoph Karl Löwith 1952 "Weltgeschichte und Heilsgeschehen" auf deutsch veröffentlichte, in dem er den gottfernen Denkern eine Orientierung an der frühchristlichen Vorstellung der Zeit als Medium des Heilsgeschehens nachwies - da war der Krieg erst wenige Jahre vorbei. Jetzt ist der Klassiker wieder aufgelegt worden in einer schönen Edition. die Kirche Die bemerkenswerte Karriere dieses Buches beruht auf der Tatsache, daß Löwith die Augen für die bislang verborgen gebliebenen theologischen Implikationen des geschichtsphilosophischen Denkens öffnete. literatur-report.de Für das Verständnis gegenwärtiger Debatten (z.B. Demokratisierung des Nahen Osten, Entwicklung eines "europäischen Reform-Islam") sind die Gedanken von Löwith immer noch hoch aktuell und dienlich - sie helfen, die eigene Ausgangsposition besser zu verstehen. chrismon.de Nun ist der Text, der durch zweieinhalb Jahrtausende Geschichtsdenken führt, wieder greifbar. Berliner Zeitung
(1897 bis 1973) Studium der Biologie und Philosophie in München, 1928 Habilitation in Marburg bei Martin Heidegger ("Das Individuum in der Rolle des Mitmenschen"), seit 1934 Aufenthalt in Rom, lehrt von 1936 bis 1941 Philosophie in Japan, von 1941 bis 1952 in den USA, von 1952 bis 1964 in Heidelberg.