Simpel - Murail, Marie-Aude

Marie-Aude Murail 

Simpel

Ausgezeichnet mit dem Prix des lycéens allemands 2006 und dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2008, Kategorie Preis der Jugendjury. Nominiert für den Jugendbuchpreis Buxtehuder Bulle 2008

Aus d. Französ. v. Tobias Scheffel
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Produktbeschreibung zu Simpel

Simpel spielt gern mit Playmobil. Er spricht mit seinem Stoffhasen. Er sagt: »Hier sind alle total blöd!«, wenn hier alle total blöd sind, und er kann total schnell zählen: 7, 9, 12, B, tausend, hundert. Simpel ist zweiundzwanzig Jahre alt, doch mental ist er auf der Stufe eines dreijährigen Kindes. Gut, dass sich sein siebzehnjähriger Bruder um ihn kümmert. Doch Simpel zu betreuen ist alles andere als simpel. Und als die beiden Brüder in eine WG ziehen, da wird es erst recht kompliziert!
Ein lebenskluges, warmherziges und humorvolles Buch, das einfach glücklich macht.

Produktinformation


  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 300 S.
  • Seitenzahl: 304
  • Fischer Taschenbücher Bd.80649
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 126mm x 27mm
  • Gewicht: 261g
  • ISBN-13: 9783596806492
  • ISBN-10: 3596806496
  • Best.Nr.: 25576255

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Angelia Overath zeigt sich in ihrer Kurzkritik bezaubert von der Hauptfigur Simpel, dem behinderten Bruder des 17-jährigen Colbert, der in Marie-Aude Murails Jugendroman eine Studenten-WG in Paris durcheinander bringt. Die Rezensentin findet dieses Jugendbuch anrührend und witzig zugleich und freut sich, dass es mit den darin erzählten gleichermaßen skurrilen wie klärenden Aktionen des behinderten Simpel die engen Grenzen der schnöden Vernunft zu transzendieren vermag.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 27.03.2007

Auf den Spuren von Monsieur Hasehase
Marie-Aude Murail erzählt die tragikomische Geschichte zweier Brüder
Darf man über geistig Behinderte lachen? Ja, zumindest lächeln dürfen wir über Simpel und über all die anderen vorwiegend jungen Leute, die uns Marie-Aude Murail in einem intrigen- und gefühlsreichen Beziehungsgeflecht vorstellt. Der 17-jährige Colbert besucht die Abschlussklasse eines Pariser Elitegymnasiums. Der gescheite Knabe, der auch den Abenteuern der Liebe keineswegs abgeneigt ist, könnte ein glückliches Leben führen, hätte er sich nicht die Betreuung seines älteren Bruders, eben Simpels, zugemutet. Colbert und Simpel haben keine Mutter mehr, und der Vater geht auf Freiersfüßen. Da sind Söhne generell, aber besonders der geistig behinderte Simpel im Wege. Die Brüder machen sich also selbständig und finden Aufnahme in einer Pariser Wohngemeinschaft. Die vier Studenten dort sind allerdings auf den eigenartigen Simpel keineswegs vorbereitet und nicht besonders karitativ eingestellt. Eigentlich sind sie alle ausschließlich mit sich selbst beschäftigt, vorwiegend mit ihren Erfolgen und Misserfolgen in der Liebe. So erntet Simpel mit seinem …

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»Eine verwirrend komische Huldigung des Andersseins und der Liebe.« Süddeutsche Zeitung

»Die Französin Marie-Aude Murail hat eine wirklich witzige und warmherzige Geschichte geschrieben. Hörbuchsprecher Martin Baltscheit gelingt es, den Charme der Erzählung nicht nur zu bewahren, sondern daraus noch mehr Leben, Liebe und Abenteuer zu holen.« dpa »Aber die Geschichte ist so locker aus dem geschüttelt, dass man für ein paar Stunden alles um sich herum vergisst und immer wieder schallend lachen muss, nicht nur beim Lesen, sondern auch dank Martin Baltscheits Sprachkünsten beim Hören.« Süddeutsche Zeitung »Anrührend und doch witzig, lehrt die Geschichte Rücksicht und Toleranz.« TV TODAY »Das Hörbuch ist grandios: Martin Baltscheit gibt seinen Simpel so lebendig, mitreißend, warmherzig und doch ohne jeden Betroffenheitsschmu, so dass Integration ein Hörerlebnis wird.« Badische Zeitung »Der behinderte Simpel hat einen unbestechlichen Blick auf die Welt - ein Antiheld, dessen Charme kein Zuhörer widerstehen kann.« Buchjournal »Die Baltscheit¿sche Interpretation von >Simpel< ist ein Paradebeispiel dafür, wie ein gutes Buch durch eine überzeugende Lesung gewinnt. Die Romanfiguren werden für den Zuhörer so lebendig, dass sie ihn auch nach dem Hören noch lange begleiten.« Bulletin für Jugend und Literatur »Eine wunderbare Romanvorlage und die hinreißende Lesung ergeben ein Hörbuch, das den schmalen Grat zwischen Komik und anrührendem Tiefgang sensibel bewältigt.« hörBücher »Trotz des ernsten Themas ein witziges humorvolles Hörerlebnis.« Südkurier
Marie-Aude Murail stammt aus einer Schriftstellerfamilie aus Le Havre, Frankreich. Sie studierte Philosophie an der Sorbonne. Mit ihren Geschichten amüsiert sie Kinder wie Erwachsene deshalb zählt sie zu den beliebtesten zeitgenössischen Kinder- und Jugendbuchautorinnen Frankreichs und wurde mit zahlreichen Preisen geehrt. 2008 wurde ihr Roman "Simpel" von der Jugendjury mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.

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Kundenbewertungen zu "Simpel" von "Marie-Aude Murail"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.8 von 5 Sterne bei 16 Bewertungen ***** ausgezeichnet
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Bewertung von Helga aus Worms am 13.01.2012 ***** ausgezeichnet
Das ist sicher kein Buch, das besonders spannend ist, noch spektakulär, noch erzählt es eine besonders außergewöhnliche Geschichte. Es gibt weder den großen Paukenschlag, noch einen deutlichen Spannungsbogen. „Simpel“ ist ein sehr leises Buch, aber ein sehr eindringliches, das mich sehr berührt hat.

Simpel, der eigentlich Barnabé heißt, ist 22 Jahre alt, aber geistig auf der Stufe eines 3-Jährigen. Geistig behindert - wie sein Bruder Colbert den Menschen erklärt. Ein Idiot - wie Simpel selbst sich nennt. Simpel spricht Wahrheiten aus, seine eigenen Wahrheiten und diese Wahrheiten spiegeln seine Wahrnehmung seiner Umwelt wieder. Die Menschen um ihn nennen ihn einen Idioten, also ist er ein Idiot. So einfach ist das für Simpel. Für mich war es erst einmal schockierend.

„Simpel“ ist ein sehr humorvolles Buch. Kein lustiges! Ein humorvolles! Zuerst habe ich mich gefragt: Darf ein Buch über einen geistig behinderten Menschen witzig sein? Ich denke schon, wenn es wie hier ohne mit dem Finger auf die Hauptfigur zu zeigen, den ganz normalen Alltag schildert. Unbefangen und einfühlsam, aber dennoch mit einem sicheren Gespür für Situationskomik beschreibt Murail die Gefühlswelt Simpels. Ich habe das nicht als Über-ihn-lustig-machen empfunden, sondern als Darstellung seiner Sicht der Dinge und seinen unbefangenen Umgang mit seinem Anderssein, seinem ihm eigenen Humor. Man lacht mit ihm und man freut sich mit ihm und man erkennt, dass geistig behinderte Menschen oft mit einer gehörigen Portion Humor gesegnet sind und gerne lachen – auch über sich selbst!

Murail nimmt sich in diesem Buch eines Themas an, über das in der Literatur selten gesprochen wird. Für ein Jugendbuch gut gelungen ist es durch seinen etwas frechen und humorvollen Umgang mit der Behinderung eines Menschen. Es zeigt deutlich die Unsicherheit und Berührungsängste Nichtbehinderter bei dem Zusammentreffen mit behinderten Menschen, insbesondere mit Menschen mit geistigen Behinderungen, und die daraus resultierende reservierte, wenn nicht sogar abweisende Reaktion. Durch die unbefangene Schilderung der Gefühlswelt Simpels fällt es nicht schwer, Simpel Sympathien und Verständnis entgegenzubringen – aus dem Blickwinkel des Beobachters! Versetzt man sich jedoch an die Stelle der Beteiligten, kann man auch die eine oder andere ungehaltene Reaktion der Betroffenen nachvollziehen. Man erkennt, dass das Leben mit geistig Behinderten Menschen sicher sehr anstrengend ist und viel Kraft fordert, dass es aber auch viele schöne Momente bereithält und die Unbefangenheit und Unverstelltheit dieser Menschen auch viel Lebensfreude widerspiegelt – wenn man sie lässt.

Ein wesentlicher Faktor dieses Buches ist sicher die Sprache. Ungeschminkt und unverblümt gibt Murail wieder, wie sich das Leben mit Simpel gestaltet, wie es sich anfühlt. Einblicke in Simpels Gefühlswelt erhalten wir besonders durch seine Gespräche mit Monsieur Hasehase.

Dem Ende des Buches stehe ich etwas ambivalent gegenüber. Es zeigt, dass sich Sichtweisen durch das Zusammenleben mit einem Behinderten verändern kann, aber hier wird der Bogen etwas überspannt. Ich denke, die Botschaft des Buches muss nicht sein, große Veränderungen zu bewirken. Das kann und soll das Buch nicht leisten. Dieses Buch kann uns Gesunden aber den Spiegel halten und zeigen, dass unser Problem im Umgang mit Behinderten größer ist als die Behinderung für die Betroffenen selbst. Es kann Ängste im Umgang mit Behinderten nehmen, es kann Unsicherheit und Berührungsängste abbauen und es kann für mehr Toleranz und Unverkrampftheit dem Anderssein Behinderter gegenüber werben.

Fazit: Ein leises, einfühlsames, aber dennoch nicht pathetisches Buch, das mich sehr berührt hat. Liebevoll und humorvoll geschrieben, wirbt es für einen lockeren und toleranten Umgang mit behinderten Mitmenschen ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben. Prädikat: Unbedingt empfehlenswert!

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Bewertung von J.L aus Bonn am 13.06.2011 ***** ausgezeichnet
Simpel ist ein zweundzwanzigjähriger Junge, der mental auf der Stufe eines dreijährigen Kindes ist. Sein siebzehnjähriger Bruder muss sich alleine um ihn kümmern, weil ihr Vater Simpel sonst in eine Anstalt stecken würde. Simpel stellt nur Quatsch an und benimmt sich sehr schlecht. Da die Leute nicht wissen, dass Simpel zurückgeblieben ist, wird es öfters unangenehm für den jüngeren Bruder, der Simpel immer verteidigen muss. Als es gar nicht mehr weiter geht, kommt Simpel doch in ein Heim, wo er sich ganz und gar nicht wohl fühlt. Lange bleibt er da nicht....
Das Buch ist das lustigste Buch der Weilt. Man muss immer wieder laut lachen, weil Simpel einfach unfreiwillig komisch ist. Manchmal ist das Buch aber auch sehr traurig. Ich kann es sehr weiter empfehlen.

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Bewertung von schneebällchen aus Markgröningen am 18.05.2011 ***** ausgezeichnet
Simpel ist 21 und hat einen Computer namens Colbert. Simpel ist aber geistig behindert und auf dem geistigen Stand eines dreijährigen. Colbert ist 17 und sozusagen sein "grißer Bruder". Simpel lebt zusammen mit seinem Bruder bei seiner Großtante in Paris. Doch diese ist auch alt und kann sich nicht mehr um Simpel kümmern. Sie suchen sich eine Wohnung doch Simpel vermasselt die meisten Vorstellungsgespräche. Doch dann werden in einer WG zwei neue Mitbewohner gesucht. Die anderen Bewohner der WG sind damit einverstanden, dass sie einziehen. In der WG wohnen Aria, die mit Emanuel zusammen ist, ihr Bruder Corentin und Enzo. Bis auf Emanuel mögen Simpel eigentlich alle. Simpel treibt viel Unfug, er vergisst zum Beispiel seinen Hasen in der Kirche oder verstopft den Müllschlucker von Monsieur Gottlieb, dem Nachbar. Doch durch Simpel findet Adria zu Enzo und trennt sich von Emanuel. Colbert wird es aber alles zu viel, denn er macht gerade seinen Abschluss und muss sich auch noch um Simpel kümmern. Obwohl er seinen Bruder liebt, schickt er ihn in eine Anstalt unter der Woche. doch Simpel kommt so verstört zurück, dass Colbert ihn nicht mehr in die Anstalt schickt. Schließlich ist auch Colbert auf der Suche nach einer Freundín und er entscheidet sich für Zarah. Denn diese versteht sich sehr gut mit Simpel und hat selbst eine behinderte Schwester. Denn Colbert will später mal mit Zarah und Simpel zusammen ziehen und sozuagen eine Familie gründen. Zum schluss sind dann Aria und Enzo zusammen und Zarah und Colbert. Alle sind schließlich glücklich.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da man erfährt, wie schwer es mit einem behinderten "Kind" sein kann. Außerdem ist das Buch humorvoll geschrieben und hat viele lustige Szenen. Das buch ist eigentlich für alle Altersgruppen geeignet und man kann es nicht oft genug lesen.

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Bewertung von jbs aus Bonn am 13.05.2011 ***** ausgezeichnet
Der Roman" Simpel" handelt von einem Jungen Mann namens Barnabe der geistig zurückgeblieben ist und seinen 17-Jahren alten Bruder namens Colbert der eine Wohnung für die beiden sucht und Simpel dabei noch betreuen muss.
Das Buch hat mir außerordentlich gut gefallen da es warmherzig und humorvoll zugleich ist.Außerdem kann man sich gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen und deren Gefühle von einer ganz anderen Perspektive betrachten.
Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen!

4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Marienkäfer99X aus Köln am 10.05.2011 ***** ausgezeichnet
Der zweiundzwanzigjährige Simpel ist geistig gerade einmal auf der Stufe eines dreijährigen kindes angekommen. Da ist es schon gut, dass man einen Bruder hat. Doch auch der ist noch Schulpflichtig. Ein Ausweg scheint gefunden : Eine WG . Doch ob die bisherigen WG Bewohner die zwei aufnehmen ist fraglich.
Als eine andere alternative sieht der Vater der beiden Brüder eine Anstalt. Doch Simpel selbst wehrt sich mit allen mitteln .
Simpel zu liebe zieht der wohlerzogene Bruder mit seinem " großen" Bruder in die WG.
Doch für den bruder ist es alles andere als leicht mit seinem behinderten bruder unter einem Dach zu leben und für ihn zu sorgen .
Es ist nämlich schon komisch, mit seinem "großen" Bruder auf die Straße zu gehen während dieser einen alten stofhasen in der Hand hält. Zum Glück greifen die meisten WG bewohner Simpels Bruder unter die Arme, dennoch ist es eine große Herausforderung denn es war ja nicht anders zu erwarten: Simpel bringt alles durcheinnander. Und auch wenn ihm ab und zu "kleine" Missgeschicke passieren, schließt Simpel mit den meisten Bewohnern ungewöhnliche Freundschaften...
Unbedingt lesen! Ein so tolles, süßes Buch über einen Jungen mit einem großen h
Herz .
Das Buch ist unheimlich gut geschrieben !
Absolut empfehlenswert!

3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Amelie und Jasmin aus Markgröningen am 04.05.2011 ***** sehr gut
Simpel ist 22 Jahre alt benimmt sich jedoch auf Grund einer geistigen Schwäche wie ein Kleinkind.
Keiner will sich um ihn Kümmern, bis auf sein 17-jähriger Bruder Colbert. Mit ihm zusammen zieht er in eine WG, wobei sich viele Probleme entwickeln.
Mir hat das Buch sehr gefallen, da Simpel immer wieder neue Ideen hat und ihm immer wieder neuer Blödsinn einfällt. Zudem finde ich,dass M. Hasehop die zweite Seele Simpels verkörpert. Außerdem finde ich es gut,dass Simpels Behinderung als lustiger Tick gesehen wird und nicht als Problem. Ich denke das diese Thematik im Buch gut behadelt wird und es neben der Hauptgeschichte sehr lesenswerte Nebengesschichten beinhaltet.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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Bewertung von judith aus Schwerin am 26.04.2011 ***** sehr gut
Im Buch "Simpel" geht es darum das Colbert und sein älterer Bruder Simpel in eine WG ziehen wollen. Doch das ist nicht sehr leicht, denn Simpel ist geistig behindert und redet nur schwachsinn. In der WG macht Sinpel dann andauernd Schwierigkeiten und die lage spitzt sich immer weiter zu...
das Buch ist Zweiseitig, auf der enien seite ist es traurig das Simpel behindert ist doch auf der anderen seite auch lustig und ich emfehle das buch auf jeden fall weiter.

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Bewertung von Simpel aus Berlin am 26.08.2010 ***** sehr gut
In dem Buch Simpel geht es um das zusammenleben mit einem Behinderten das gar nicht so simpel ist. Simpel ist zweiundzwanzig Jahre alt und an guten Tagen so clever wie ein dreijähriges Kind. Zum Glück hat dieser einen grossen Bruder der ihm immer aus der Patsche hilft . Simpel und sein Kuscheltier Monsieuer Hasehase geraten im laufe des Buches in verzwickte Situattionen in denen sie z.B im Beichtstuhl verloren gehen oder einen Müllschlucker von innen sehen. Besonders Kompliziert wird es als die Brüder in eine WG ziehen , die sich alle erst an den Behinderten gewöhnen müssen ,ihn aber alle ins Herz schließen. Gar nicht so simpel alles ! Aber auch für Colbert , seinen Bruder ist es nicht immer leicht besonders als dieser sich verliebt ... in gleich zwei Mädchen und dann verschwindet auch noch sein verrückter Bruder plötzlich .......
Ich kann dieses Buch jedem weiteremphelen der eine gründliche Portion Humor und Dramatik verträgt . Denn in diesem Buch ist es sogar dramatisch wenn ein Kuscheltier seine Ohren verliert die sonst immer um jeden herrumwedeln und als Simpel ihn dann verliert . Außerdem erkennt Simpel das große Geheimnis der Mädchen das ihn dann doch ziemlich schockt . In dem Buch muss man sich mit allen gewöhnlich und ungewöhnlichen Situationen des Lebens auseinandersetzen , was einen manchmal doch recht nachdenklich stimmt , weshalb ich es auch weiterempfelen würde. Das Buch gefällt mir aufgrund seines wechselhaften Charakters und seiner angenehm verdaulichen Art die einen Teilweise fast zu Tränen rührt.

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Bewertung von Lola aus Gebesee am 07.08.2010 ***** ausgezeichnet
In diesem Buch geht es um Simpel und seinen "jüngeren" Bruder Colbert. Ihre Eltern wollten Simpel in eine Anstalt stecken, denn Simpel ist geistig behindert. Er spricht, bewegt und macht alles so wie ein kleiner dreijähriger Junge. Als Colbert eine Wohnung sucht, stößt er auf eine Anzeige in der Zeitung. In einer WG waren noch zwei Zimmer frei und Colbert beschloss es zu versuchen. Schließlich dürfen beide auch einziehen, obwohl die Mitbewohner nicht sehr begeistert von Simpel sind. Zur WG gehören Aria, das einzige Mädchen in der WG, die Simpel sehr mag, Emmanuel, Arias fester Freund, Corentin, Arias Bruder und faule, oft miesgelaunte Enzo, der in Aria verliebt ist. Simpel und Colbert bringen in das sowieso schon verrückte WG-Leben noch mehr Schwung. Simpel übertreibt es aber auch einige Male, und als es Colbert zu viel wird steckt er ihn selbst in die Anstalt. Doch Simpel flieht und findet irgendwie wieder in seinen Wohnort. Colbert findet ihn dann letztendlich. Am Ende hat Simpel dann noch furchtbaren Kummer, weil sein Kuschelhase namens Monsieur Hashase nicht mehr da ist. Ob wieder alles gut wird oder nicht muss man selber lesen.
Ich finde dieses Buch genial, es ist wirklich lesenswert! Es ist einfach so schön geschrieben und die Geschichte hat mich wirklich berührt. Am liebsten mochte ich Simpel, da er einfach niedlich und so ahnungslos war. Enzo und Corentin mochte ich aber auch, da Enzo einen interessanten Charakter hatte und Corentin echt nett war. Ich habe das Buch bei einem Lesewettbewerb bekommen und fand allein schon das Cover interessant. Ein erwachsener Mann, der einen Kuschelhasen in der Hand hält? Was kann das für einen Hintergrund haben? Erst dachte ich es ginge vielleicht um einen Babysitter, aber der Klappentext hat mich eines besseren belehrt. Ich fand es echt toll und empfehle es auf jeden Fall weiter.

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Bewertung von lilli aus Münster am 13.07.2010 ***** ausgezeichnet
Simpel spielt für sein Leben gern! Egal ob mit Playmobil oder seinem besten Freund „Monsieur Hasehase“. Doch sein kleiner Bruder Colbert hat es nicht immer leicht mit ihm. Er kümmert sich zwar liebe voll um seinen Bruder, der sich auf der mentalen Stufe eines dreijährigen befindet, doch Simpel zu betreuen ist nicht immer ganz leicht.
Sich in sich das Buch hinein zu versetzten ist ganz leicht, man wird ab der ersten Minuten von Simpels Charme verzaubert. Er ist witzig und man muss ihn einfach in sein Herz schließen! Marie-Aude Murail schreibt mit so viel Elan und Freude, dass Simpel seine ganz eigene Persönlichkeit bekommt. Insgesamt, fand ich das Buchsehr lustig und mit viel Gefühl geschrieben. Für Groß und Klein auf jeden Fall weiter zu empfehlen.

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Simpel - Murail, Marie-Aude

Ausgezeichnet mit dem Prix des lycéens allemands 2006 und dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2008, Kategorie Preis der Jugendjury. Nominiert für den Jugendbuchpreis Buxtehuder Bulle 2008

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Produktinformation
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 300 S.
  • Seitenzahl: 304
  • Fischer Taschenbücher Bd.80649
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 126mm x 27mm
  • Gewicht: 261g
  • ISBN-13: 9783596806492
  • ISBN-10: 3596806496
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Simpel spielt gern mit Playmobil. Er spricht mit seinem Stoffhasen. Er sagt: »Hier sind alle total blöd!«, wenn hier alle total blöd sind, und er kann total schnell zählen: 7, 9, 12, B, tausend, hundert. Simpel ist zweiundzwanzig Jahre alt, doch mental ist er auf der Stufe eines dreijährigen Kindes. Gut, dass sich sein siebzehnjähriger Bruder um ihn kümmert. Doch Simpel zu betreuen ist alles andere als simpel. Und als die beiden Brüder in eine WG ziehen, da wird es erst recht kompliziert!
Ein lebenskluges, warmherziges und humorvolles Buch, das einfach glücklich macht.

27.03.2007

Auf den Spuren von Monsieur Hasehase
Marie-Aude Murail erzählt die tragikomische Geschichte zweier Brüder
Darf man über geistig Behinderte lachen? Ja, zumindest lächeln dürfen wir über Simpel und über all die anderen vorwiegend jungen Leute, die uns Marie-Aude Murail in einem intrigen- und gefühlsreichen Beziehungsgeflecht vorstellt. Der 17-jährige Colbert besucht die Abschlussklasse eines Pariser Elitegymnasiums. Der gescheite Knabe, der auch den Abenteuern der Liebe keineswegs abgeneigt ist, könnte ein glückliches Leben führen, hätte er sich nicht die Betreuung seines älteren Bruders, eben Simpels, zugemutet. Colbert und Simpel haben keine Mutter mehr, und der Vater geht auf Freiersfüßen. Da sind Söhne generell, aber besonders der geistig behinderte Simpel im Wege. Die Brüder machen sich also selbständig und finden Aufnahme in einer Pariser Wohngemeinschaft. Die vier Studenten dort sind allerdings auf den eigenartigen Simpel keineswegs vorbereitet und nicht besonders karitativ eingestellt. Eigentlich sind sie alle ausschließlich mit sich selbst beschäftigt, vorwiegend mit ihren Erfolgen und Misserfolgen in der Liebe. So erntet Simpel mit …

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Bewertung von Helga aus Worms am 13.01.2012
*****
ausgezeichnet
Das ist sicher kein Buch, das besonders spannend ist, noch spektakulär, noch erzählt es eine besonders außergewöhnliche Geschichte. Es gibt weder den großen Paukenschlag, noch einen deutlichen Spannungsbogen. „Simpel“ ist ein sehr leises Buch, aber ein sehr eindringliches, das mich sehr berührt hat.

Simpel, der eigentlich Barnabé heißt, ist 22 Jahre alt, aber geistig auf der Stufe eines 3-Jährigen. Geistig behindert - wie sein Bruder Colbert den Menschen erklärt. Ein Idiot - wie Simpel selbst sich nennt. Simpel spricht Wahrheiten aus, seine eigenen Wahrheiten und diese Wahrheiten spiegeln seine Wahrnehmung seiner Umwelt wieder. Die Menschen um ihn nennen ihn einen Idioten, also ist er ein Idiot. So einfach ist das für Simpel. Für mich war es erst einmal schockierend.

„Simpel“ ist ein sehr humorvolles Buch. Kein lustiges! Ein humorvolles! Zuerst habe ich mich gefragt: Darf ein Buch über einen geistig behinderten Menschen witzig sein? Ich denke schon, wenn es wie hier ohne mit dem Finger auf die Hauptfigur zu zeigen, den ganz normalen Alltag schildert. Unbefangen und einfühlsam, aber dennoch mit einem sicheren Gespür für Situationskomik beschreibt Murail die Gefühlswelt Simpels. Ich habe das nicht als Über-ihn-lustig-machen empfunden, sondern als Darstellung seiner Sicht der Dinge und seinen unbefangenen Umgang mit seinem Anderssein, seinem ihm eigenen Humor. Man lacht mit ihm und man freut sich mit ihm und man erkennt, dass geistig behinderte Menschen oft mit einer gehörigen Portion Humor gesegnet sind und gerne lachen – auch über sich selbst!

Murail nimmt sich in diesem Buch eines Themas an, über das in der Literatur selten gesprochen wird. Für ein Jugendbuch gut gelungen ist es durch seinen etwas frechen und humorvollen Umgang mit der Behinderung eines Menschen. Es zeigt deutlich die Unsicherheit und Berührungsängste Nichtbehinderter bei dem Zusammentreffen mit behinderten Menschen, insbesondere mit Menschen mit geistigen Behinderungen, und die daraus resultierende reservierte, wenn nicht sogar abweisende Reaktion. Durch die unbefangene Schilderung der Gefühlswelt Simpels fällt es nicht schwer, Simpel Sympathien und Verständnis entgegenzubringen – aus dem Blickwinkel des Beobachters! Versetzt man sich jedoch an die Stelle der Beteiligten, kann man auch die eine oder andere ungehaltene Reaktion der Betroffenen nachvollziehen. Man erkennt, dass das Leben mit geistig Behinderten Menschen sicher sehr anstrengend ist und viel Kraft fordert, dass es aber auch viele schöne Momente bereithält und die Unbefangenheit und Unverstelltheit dieser Menschen auch viel Lebensfreude widerspiegelt – wenn man sie lässt.

Ein wesentlicher Faktor dieses Buches ist sicher die Sprache. Ungeschminkt und unverblümt gibt Murail wieder, wie sich das Leben mit Simpel gestaltet, wie es sich anfühlt. Einblicke in Simpels Gefühlswelt erhalten wir besonders durch seine Gespräche mit Monsieur Hasehase.

Dem Ende des Buches stehe ich etwas ambivalent gegenüber. Es zeigt, dass sich Sichtweisen durch das Zusammenleben mit einem Behinderten verändern kann, aber hier wird der Bogen etwas überspannt. Ich denke, die Botschaft des Buches muss nicht sein, große Veränderungen zu bewirken. Das kann und soll das Buch nicht leisten. Dieses Buch kann uns Gesunden aber den Spiegel halten und zeigen, dass unser Problem im Umgang mit Behinderten größer ist als die Behinderung für die Betroffenen selbst. Es kann Ängste im Umgang mit Behinderten nehmen, es kann Unsicherheit und Berührungsängste abbauen und es kann für mehr Toleranz und Unverkrampftheit dem Anderssein Behinderter gegenüber werben.

Fazit: Ein leises, einfühlsames, aber dennoch nicht pathetisches Buch, das mich sehr berührt hat. Liebevoll und humorvoll geschrieben, wirbt es für einen lockeren und toleranten Umgang mit behinderten Mitmenschen ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben. Prädikat: Unbedingt empfehlenswert!
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Dem Autor für die Bewertung danken
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Bewertung von J.L aus Bonn am 13.06.2011
*****
ausgezeichnet
Simpel ist ein zweundzwanzigjähriger Junge, der mental auf der Stufe eines dreijährigen Kindes ist. Sein siebzehnjähriger Bruder muss sich alleine um ihn kümmern, weil ihr Vater Simpel sonst in eine Anstalt stecken würde. Simpel stellt nur Quatsch an und benimmt sich sehr schlecht. Da die Leute nicht wissen, dass Simpel zurückgeblieben ist, wird es öfters unangenehm für den jüngeren Bruder, der Simpel immer verteidigen muss. Als es gar nicht mehr weiter geht, kommt Simpel doch in ein Heim, wo er sich ganz und gar nicht wohl fühlt. Lange bleibt er da nicht....
Das Buch ist das lustigste Buch der Weilt. Man muss immer wieder laut lachen, weil Simpel einfach unfreiwillig komisch ist. Manchmal ist das Buch aber auch sehr traurig. Ich kann es sehr weiter empfehlen.
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Bewertung von schneebällchen aus Markgröningen am 18.05.2011
*****
ausgezeichnet
Simpel ist 21 und hat einen Computer namens Colbert. Simpel ist aber geistig behindert und auf dem geistigen Stand eines dreijährigen. Colbert ist 17 und sozusagen sein "grißer Bruder". Simpel lebt zusammen mit seinem Bruder bei seiner Großtante in Paris. Doch diese ist auch alt und kann sich nicht mehr um Simpel kümmern. Sie suchen sich eine Wohnung doch Simpel vermasselt die meisten Vorstellungsgespräche. Doch dann werden in einer WG zwei neue Mitbewohner gesucht. Die anderen Bewohner der WG sind damit einverstanden, dass sie einziehen. In der WG wohnen Aria, die mit Emanuel zusammen ist, ihr Bruder Corentin und Enzo. Bis auf Emanuel mögen Simpel eigentlich alle. Simpel treibt viel Unfug, er vergisst zum Beispiel seinen Hasen in der Kirche oder verstopft den Müllschlucker von Monsieur Gottlieb, dem Nachbar. Doch durch Simpel findet Adria zu Enzo und trennt sich von Emanuel. Colbert wird es aber alles zu viel, denn er macht gerade seinen Abschluss und muss sich auch noch um Simpel kümmern. Obwohl er seinen Bruder liebt, schickt er ihn in eine Anstalt unter der Woche. doch Simpel kommt so verstört zurück, dass Colbert ihn nicht mehr in die Anstalt schickt. Schließlich ist auch Colbert auf der Suche nach einer Freundín und er entscheidet sich für Zarah. Denn diese versteht sich sehr gut mit Simpel und hat selbst eine behinderte Schwester. Denn Colbert will später mal mit Zarah und Simpel zusammen ziehen und sozuagen eine Familie gründen. Zum schluss sind dann Aria und Enzo zusammen und Zarah und Colbert. Alle sind schließlich glücklich.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da man erfährt, wie schwer es mit einem behinderten "Kind" sein kann. Außerdem ist das Buch humorvoll geschrieben und hat viele lustige Szenen. Das buch ist eigentlich für alle Altersgruppen geeignet und man kann es nicht oft genug lesen.
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8 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von jbs aus Bonn am 13.05.2011
*****
ausgezeichnet
Der Roman" Simpel" handelt von einem Jungen Mann namens Barnabe der geistig zurückgeblieben ist und seinen 17-Jahren alten Bruder namens Colbert der eine Wohnung für die beiden sucht und Simpel dabei noch betreuen muss.
Das Buch hat mir außerordentlich gut gefallen da es warmherzig und humorvoll zugleich ist.Außerdem kann man sich gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen und deren Gefühle von einer ganz anderen Perspektive betrachten.
Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen!
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4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Marienkäfer99X aus Köln am 10.05.2011
*****
ausgezeichnet
Der zweiundzwanzigjährige Simpel ist geistig gerade einmal auf der Stufe eines dreijährigen kindes angekommen. Da ist es schon gut, dass man einen Bruder hat. Doch auch der ist noch Schulpflichtig. Ein Ausweg scheint gefunden : Eine WG . Doch ob die bisherigen WG Bewohner die zwei aufnehmen ist fraglich.
Als eine andere alternative sieht der Vater der beiden Brüder eine Anstalt. Doch Simpel selbst wehrt sich mit allen mitteln .
Simpel zu liebe zieht der wohlerzogene Bruder mit seinem " großen" Bruder in die WG.
Doch für den bruder ist es alles andere als leicht mit seinem behinderten bruder unter einem Dach zu leben und für ihn zu sorgen .
Es ist nämlich schon komisch, mit seinem "großen" Bruder auf die Straße zu gehen während dieser einen alten stofhasen in der Hand hält. Zum Glück greifen die meisten WG bewohner Simpels Bruder unter die Arme, dennoch ist es eine große Herausforderung denn es war ja nicht anders zu erwarten: Simpel bringt alles durcheinnander. Und auch wenn ihm ab und zu "kleine" Missgeschicke passieren, schließt Simpel mit den meisten Bewohnern ungewöhnliche Freundschaften...
Unbedingt lesen! Ein so tolles, süßes Buch über einen Jungen mit einem großen h
Herz .
Das Buch ist unheimlich gut geschrieben !
Absolut empfehlenswert!
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3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Amelie und Jasmin aus Markgröningen am 04.05.2011
*****
sehr gut
Simpel ist 22 Jahre alt benimmt sich jedoch auf Grund einer geistigen Schwäche wie ein Kleinkind.
Keiner will sich um ihn Kümmern, bis auf sein 17-jähriger Bruder Colbert. Mit ihm zusammen zieht er in eine WG, wobei sich viele Probleme entwickeln.
Mir hat das Buch sehr gefallen, da Simpel immer wieder neue Ideen hat und ihm immer wieder neuer Blödsinn einfällt. Zudem finde ich,dass M. Hasehop die zweite Seele Simpels verkörpert. Außerdem finde ich es gut,dass Simpels Behinderung als lustiger Tick gesehen wird und nicht als Problem. Ich denke das diese Thematik im Buch gut behadelt wird und es neben der Hauptgeschichte sehr lesenswerte Nebengesschichten beinhaltet.
Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch
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2 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von judith aus Schwerin am 26.04.2011
*****
sehr gut
Im Buch "Simpel" geht es darum das Colbert und sein älterer Bruder Simpel in eine WG ziehen wollen. Doch das ist nicht sehr leicht, denn Simpel ist geistig behindert und redet nur schwachsinn. In der WG macht Sinpel dann andauernd Schwierigkeiten und die lage spitzt sich immer weiter zu...
das Buch ist Zweiseitig, auf der enien seite ist es traurig das Simpel behindert ist doch auf der anderen seite auch lustig und ich emfehle das buch auf jeden fall weiter.
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1 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Simpel aus Berlin am 26.08.2010
*****
sehr gut
In dem Buch Simpel geht es um das zusammenleben mit einem Behinderten das gar nicht so simpel ist. Simpel ist zweiundzwanzig Jahre alt und an guten Tagen so clever wie ein dreijähriges Kind. Zum Glück hat dieser einen grossen Bruder der ihm immer aus der Patsche hilft . Simpel und sein Kuscheltier Monsieuer Hasehase geraten im laufe des Buches in verzwickte Situattionen in denen sie z.B im Beichtstuhl verloren gehen oder einen Müllschlucker von innen sehen. Besonders Kompliziert wird es als die Brüder in eine WG ziehen , die sich alle erst an den Behinderten gewöhnen müssen ,ihn aber alle ins Herz schließen. Gar nicht so simpel alles ! Aber auch für Colbert , seinen Bruder ist es nicht immer leicht besonders als dieser sich verliebt ... in gleich zwei Mädchen und dann verschwindet auch noch sein verrückter Bruder plötzlich .......
Ich kann dieses Buch jedem weiteremphelen der eine gründliche Portion Humor und Dramatik verträgt . Denn in diesem Buch ist es sogar dramatisch wenn ein Kuscheltier seine Ohren verliert die sonst immer um jeden herrumwedeln und als Simpel ihn dann verliert . Außerdem erkennt Simpel das große Geheimnis der Mädchen das ihn dann doch ziemlich schockt . In dem Buch muss man sich mit allen gewöhnlich und ungewöhnlichen Situationen des Lebens auseinandersetzen , was einen manchmal doch recht nachdenklich stimmt , weshalb ich es auch weiterempfelen würde. Das Buch gefällt mir aufgrund seines wechselhaften Charakters und seiner angenehm verdaulichen Art die einen Teilweise fast zu Tränen rührt.
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9 von 9 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Lola aus Gebesee am 07.08.2010
*****
ausgezeichnet
In diesem Buch geht es um Simpel und seinen "jüngeren" Bruder Colbert. Ihre Eltern wollten Simpel in eine Anstalt stecken, denn Simpel ist geistig behindert. Er spricht, bewegt und macht alles so wie ein kleiner dreijähriger Junge. Als Colbert eine Wohnung sucht, stößt er auf eine Anzeige in der Zeitung. In einer WG waren noch zwei Zimmer frei und Colbert beschloss es zu versuchen. Schließlich dürfen beide auch einziehen, obwohl die Mitbewohner nicht sehr begeistert von Simpel sind. Zur WG gehören Aria, das einzige Mädchen in der WG, die Simpel sehr mag, Emmanuel, Arias fester Freund, Corentin, Arias Bruder und faule, oft miesgelaunte Enzo, der in Aria verliebt ist. Simpel und Colbert bringen in das sowieso schon verrückte WG-Leben noch mehr Schwung. Simpel übertreibt es aber auch einige Male, und als es Colbert zu viel wird steckt er ihn selbst in die Anstalt. Doch Simpel flieht und findet irgendwie wieder in seinen Wohnort. Colbert findet ihn dann letztendlich. Am Ende hat Simpel dann noch furchtbaren Kummer, weil sein Kuschelhase namens Monsieur Hashase nicht mehr da ist. Ob wieder alles gut wird oder nicht muss man selber lesen.
Ich finde dieses Buch genial, es ist wirklich lesenswert! Es ist einfach so schön geschrieben und die Geschichte hat mich wirklich berührt. Am liebsten mochte ich Simpel, da er einfach niedlich und so ahnungslos war. Enzo und Corentin mochte ich aber auch, da Enzo einen interessanten Charakter hatte und Corentin echt nett war. Ich habe das Buch bei einem Lesewettbewerb bekommen und fand allein schon das Cover interessant. Ein erwachsener Mann, der einen Kuschelhasen in der Hand hält? Was kann das für einen Hintergrund haben? Erst dachte ich es ginge vielleicht um einen Babysitter, aber der Klappentext hat mich eines besseren belehrt. Ich fand es echt toll und empfehle es auf jeden Fall weiter.
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Bewertung von lilli aus Münster am 13.07.2010
*****
ausgezeichnet
Simpel spielt für sein Leben gern! Egal ob mit Playmobil oder seinem besten Freund „Monsieur Hasehase“. Doch sein kleiner Bruder Colbert hat es nicht immer leicht mit ihm. Er kümmert sich zwar liebe voll um seinen Bruder, der sich auf der mentalen Stufe eines dreijährigen befindet, doch Simpel zu betreuen ist nicht immer ganz leicht.
Sich in sich das Buch hinein zu versetzten ist ganz leicht, man wird ab der ersten Minuten von Simpels Charme verzaubert. Er ist witzig und man muss ihn einfach in sein Herz schließen! Marie-Aude Murail schreibt mit so viel Elan und Freude, dass Simpel seine ganz eigene Persönlichkeit bekommt. Insgesamt, fand ich das Buchsehr lustig und mit viel Gefühl geschrieben. Für Groß und Klein auf jeden Fall weiter zu empfehlen.
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Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

06.06.2007

Angelia Overath zeigt sich in ihrer Kurzkritik bezaubert von der Hauptfigur Simpel, dem behinderten Bruder des 17-jährigen Colbert, der in Marie-Aude Murails Jugendroman eine Studenten-WG in Paris durcheinander bringt. Die Rezensentin findet dieses Jugendbuch anrührend und witzig zugleich und freut sich, dass es mit den darin erzählten gleichermaßen skurrilen wie klärenden Aktionen des behinderten Simpel die engen Grenzen der schnöden Vernunft zu transzendieren vermag.

© Perlentaucher Medien GmbH

Rezension

»Eine verwirrend komische Huldigung des Andersseins und der Liebe.« Süddeutsche Zeitung

Rezensionen und Kritik

»Die Französin Marie-Aude Murail hat eine wirklich witzige und warmherzige Geschichte geschrieben. Hörbuchsprecher Martin Baltscheit gelingt es, den Charme der Erzählung nicht nur zu bewahren, sondern daraus noch mehr Leben, Liebe und Abenteuer zu holen.« dpa »Aber die Geschichte ist so locker aus dem geschüttelt, dass man für ein paar Stunden alles um sich herum vergisst und immer wieder schallend lachen muss, nicht nur beim Lesen, sondern auch dank Martin Baltscheits Sprachkünsten beim Hören.« Süddeutsche Zeitung »Anrührend und doch witzig, lehrt die Geschichte Rücksicht und Toleranz.« TV TODAY »Das Hörbuch ist grandios: Martin Baltscheit gibt seinen Simpel so lebendig, mitreißend, warmherzig und doch ohne jeden Betroffenheitsschmu, so dass Integration ein Hörerlebnis wird.« Badische Zeitung »Der behinderte Simpel hat einen unbestechlichen Blick auf die Welt - ein Antiheld, dessen Charme kein Zuhörer widerstehen kann.« Buchjournal »Die Baltscheit¿sche Interpretation von >Simpel< ist ein Paradebeispiel dafür, wie ein gutes Buch durch eine überzeugende Lesung gewinnt. Die Romanfiguren werden für den Zuhörer so lebendig, dass sie ihn auch nach dem Hören noch lange begleiten.« Bulletin für Jugend und Literatur »Eine wunderbare Romanvorlage und die hinreißende Lesung ergeben ein Hörbuch, das den schmalen Grat zwischen Komik und anrührendem Tiefgang sensibel bewältigt.« hörBücher »Trotz des ernsten Themas ein witziges humorvolles Hörerlebnis.« Südkurier

Autorenporträt zu "Marie-Aude Murail"

Marie-Aude Murail stammt aus einer Schriftstellerfamilie aus Le Havre, Frankreich. Sie studierte Philosophie an der Sorbonne. Mit ihren Geschichten amüsiert sie Kinder wie Erwachsene deshalb zählt sie zu den beliebtesten zeitgenössischen Kinder- und Jugendbuchautorinnen Frankreichs und wurde mit zahlreichen Preisen geehrt. 2008 wurde ihr Roman "Simpel" von der Jugendjury mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.

8 Marktplatz-Angebote für "Simpel" ab EUR 3,00
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