The Wind That Shakes the Barley
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The Wind That Shakes the Barley

Regie: Loach, Ken; Darsteller: Murphy, Cillian; Delaney, Padraic; Cunningham, Liam; Fitzgerald, Orla; Riordan, Mary; Murphy, Mary; Barry, Lawrence; Musik: Fenton, George; Buch: Laverty, Paul; Kamera: Ackroyd, Barry;
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The Wind That Shakes the Barley

Irland in den 20er Jahren. Zwei Brüder, der Hitzkopf Teddy, militantes Mitglied der Irish Republican Army, und der besonnene, zögerliche Damien, nehmen Abschied. Denn Damien tritt seine Reise nach London an, um in einem dortigen Krankenhaus eine Stelle Arzt anzutreten. Doch die Metropole wird er nie sehen. Als er gezwungen wird, seinen ältesten Freund hinzurichten, wechselt er auf Teddys Seite, bis das Anglo-Irish Peace Agreement, der innerhalb der IRA umstrittene Friedensvertrag, die beiden zu Todfeinden macht. Aufrüttelnder Politfilm vom britischen Meisterregisseur Ken Loach, der an Bernardo Bertoluccis Kino-Meilenstein "1900" erinnert und von den Anfängen des irisch-britischen Konflikts erzählt. Sein 2006 in Cannes ausgezeichnetes Drama ist mehr als nur eine Geschichtsstunde, denn Loach versteht es einmal mehr, den einfachen Menschen in den Mittelpunkt zu rücken. Was auch Cillian Murphys ("Sunshine") ausdrucksstarkem Spiel und der exakten Milieuzeichnung zuzuschreiben ist. Niveauvolles britisches Kino in Bestform.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Der Film erzählt die Geschichte des jungen Damien, der seine Arztkarriere aufgibt, um für die irische Unabhängigkeit zu kämpfen. Er schließt sich den Verbündeten seines Bruders Teddy an, die nach dem irischen Oster-Aufstand 1916 und der international nicht anerkannten irischen Unabhängigkeit gegen die übermächtige britische Krone ins Feld ziehen. Schlecht bewaffnet, aber zahlreich und voller Leidenschaft sehen sie ihre einzige Chance in einem gnadenlosen Guerilla-Krieg gegen die Britische Weltmacht. Doch der zweifelhafte Friedensvertrag, den sie sich mit Waffengewalt erkämpfen, läßt nicht nur die Unabhängigkeitsbewegung auseinanderbrechen, auch die Brüdern Damien und Teddy stehen plötzlich auf verschiedenen Seiten. Im nun folgenden Bürgerkrieg stehen sich Damien und Teddy als Todfeinde gegenüber. Einen bildgewaltigen Film voll emotionaler Intensität hat Ken Loach mit The Wind That Shakes the Barley geschaffen. Mit realistischer Härte zeigt er die menschlichen Dramen, die aus Widerstand und Umsturz entstehen können. Mit dem irischen Supertstar Cillian Murphy in der Hauptrolle.i»Ein ausgezeichnetes und kraftvolles Drama.«/i[The Guardian]i»Ein hervorragendes Stück Kino.«/i[Time Magazine]b

Bonusmaterial

DVD-Ausstattung / Bonusmaterial: - Kapitel- / Szenenanwahl - Animiertes DVD-Menü - DVD-Menü mit Soundeffekten - Interviews - Audiokommentar


Produktinformation

  • Hersteller: good!movies
  • EAN: 4047179022088
  • Best.Nr.: 23024158
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 14. September 2007
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Untertitel: Deutsch
  • Regionalcode: 02
  • Bildformat: 16:9/1:1, 85
  • Tonformat: Dolby Surround
  • Gesamtlaufzeit: 124 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 19.05.2006

Die Verwirrung der Gefühle
Es konnte nur besser werden: Lou Ye und Ken Loach im Wettbewerb von Cannes

CANNES, 18. Mai

Auch wenn der erste richtige Wettbewerbsfilm nach dem "Da Vinci Code"-Eröffnungsdesaster außer Konkurrenz die Chance nicht nutzen konnte, einen aus Kontextgründen ganz besonders begeisternden Eindruck zu hinterlassen - "Summer Palace", der vierte Spielfilm des vierzigjährigen Chinesen Lou Ye und einzige asiatische Beitrag im Wettbewerb, nahm sein Publikum wenigstens ernst. Seine Geschichte streckt sich über gut ein Jahrzehnt und führt uns vom dörflichen Leben in Tumen im Nordosten Chinas ins Peking der Studentenaufstände des Jahres 1989, von dort weiter nach Süden bis Shenzhen und dann vorübergehend nach Berlin, bevor er nach China zurückkehrt. Im Mittelpunkt steht die junge Yu Hong (Lei Hao), deren Tagebuch einen Teil der Erzählung bildet. Sie geht zum Studieren nach Peking, verliebt sich unsterblich, muß man sagen, und quält sich und andere mit Zweifeln und Selbsthaß, die sich auch über die mehr als zweistündige Filmlänge nicht ganz erschließen. Es gibt eine ganze Reihe von sehr ermüdenden Abschnitten und …

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Irland, Anfang der 20er-Jahre des vorigen Jahrhunderts: Englische Truppen regieren mit Grausamkeit, randalieren und unterdrücken die Bevölkerung. Deswegen schließt sich der junge, idealistische Arzt Damien seinem militanten Bruder Teddy und der Widerstandgruppe Irish Republican Army (IRA) an, um gegen die Besatzer zu kämpfen.

Doch als Damien im Zuge der Guerilla-Einsätze seinen ältesten Freund als Verräter hinrichten muss, ist der Wendepunkt erreicht: Er durchbricht die Spirale der Gewalt und stellt sich gegen seinen Bruder.

Geschichte wird von Menschen gemacht

Voller Emotion und Spannung erzählt Regisseur Ken Loach vom Bürger- und Bruderkrieg, dessen Folgen bis in die Gegenwart reichen. Mit seinen sorgfältig komponierten Bildern entführt das Drama auf einen packenden Trip in die Geschichte und liefert ein erkenntnisreiches Gleichnis über die Entzweiung Irlands.

Einfach großartig ist in der Hauptrolle Cillian Murphy, der sich zuvor in "Batman Begins" als Scarecrow auch schon ums Blockbuster-Kino verdient gemacht hat. Für "The Wind that Shakes the Barley" gab es in Cannes verdientermaßen die "Goldene Palme".
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

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