Morton Mies ist die personifizierte Depression, verkörpert von
einer Puppe. Im Gespräch mit einer Psychotherapeutin beantwortet
Morton Mies bereitwillig Fragen. In diesem ersten Teil wird
dargestellt wie Morton Mies und damit die Depression Einfluss und
Macht auf das Leben von Menschen ausübt.Weniger bereitwillig als
viel mehr widerwillig antwortet er, wenn es um seine Schwächen
geht. Dieser zweite Teil zeigt woran Morton Mies scheitert und wie
Menschen ihre Handlungsfähigkeit zurück gewinnen können. Die
Zugangsweise mit einer Puppe bringt etwas Spielerisches in die
Auseinandersetzung mit dem Problem. Die Zusammenarbeit von
KlientInnen, Angehörigen und ExpertInnen kann auf diese Weise gut
veranschaulicht werden. KlientInnen und Angehörige können besser
verstehen, dass die Depression von der leidenden Person getrennt
gesehen werden kann. Verhaltensweisen, die Depressionen
begünstigen, können so ohne Schuldzuweisung aufgezeigt werden.
Außerdem motiviert der neugierige und forschende Zugang der
Interviewerin KlientInnen und deren Angehörige dazu, nach eigenen
Bewältigungsstrategien Ausschau zu halten. In der Systemischen
Psychotherapie wird diese Methode "Externalisieren"
genannt.Institut für Systemische Therapie (IST), gegründet 1989 in
Wien, tätig in den Bereichen Psychotherapie, Coaching, Supervision
und in derFortbildung von PsychotherapeutInnen. Vielfältige
Erfahrung mit Depression durch die langjährige psychotherapeutische
Arbeit und durch die fachliche Auseinandersetzung mit anderen
ExpertInnen. Parallel zur praktischen Arbeit Erforschung und
Anwendung neuer Methoden innerhalb der systemischen Psychotherapie.
(www.ist.or.at)