Dummgeglotzt - Kissler, Alexander

Alexander Kissler 

Dummgeglotzt

Wie das Fernsehen uns verblödet

Broschiertes Buch
 
Sofort lieferbar
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
17 ebmiles sammeln
EUR 16,95
Alle Preise inkl. MwSt.
Empfehlen


Produktbeschreibung zu Dummgeglotzt

Eine Reise in die Untiefen deutscher Fernsehkultur oder: Stoppt die Verflachung des Fernsehens!
Der Zorn eines alten Mannes hat eine ungeahnte Debatte losgetreten: Marcel Reich-Ranicki weigerte sich effektvoll, den ihm angetragenen Ehrenpreis des »Deutschen Fernsehpreises« entgegen zu nehmen, und traf damit einen zentralen Nerv im Seelenhaushalt der Deutschen: Die Fernsehkultur auf dem Sturzflug in die unendlichen Niederungen der Unterhaltung.
Bissig-amüsant und spitzzüngig, aber ohne plumpe Polemik nähert sich der Kulturjournalist Alexander Kissler dem Stein des Anstoßes und hält dem Fernsehen des 21. Jahrhunderts den Spiegel vor. Seine Reise in die Untiefen deutscher Fernsehkultur macht uns schaudern und lachen zugleich. Der Autor ruft auf zum Nachdenken, ehe man einschaltet, zum Umschalten oder Ausschalten, bevor man abstumpft und schließlich vollends verblödet. Ohne Dünkel und Besserwissertum rät er zu verantwortungsvollem Fernsehkonsum statt gewohnheitsmäßigem, routiniertem Glotzen.

Produktinformation


  • Abmessung: 219mm x 150mm x 19mm
  • Gewicht: 288g
  • ISBN-13: 9783579068862
  • ISBN-10: 3579068865
  • Best.Nr.: 26328288
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 08.08.2009

Klimbim, Kommerz
Von SZ-Autoren: Alexander Kissler über das Spaßfernsehen
Auf dem Cover prangt ein Männerkopf mit dicker Brille und der Aufdruck: „Ohne ein Vorwort von Marcel Reich-Ranicki”. Vermutlich wäre diese amüsante Generalabrechnung ohne den Eklat um Reich-Ranicki und den „Fernsehpreis” nicht entstanden. Alexander Kissler nimmt sich die erfolgreichsten TV-Formate vor und gerät ins Staunen, ins Lachen und Grübeln. Das Fernsehen trage zur Verblödung bei, insofern es die Unterscheidungsfähigkeit herabsetze und subtil zu Unterordnung und Unselbständigkeit verführe: Diese These leuchtet ein angesichts der mit Verve nacherzählten Geschichten um Heidi Klum, Dieter Bohlen und Johannes B. Kerner, um das „Dschungelcamp” und die vielen „Doku-Soaps”. Brisant aber sind die Kapitel zum öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Dort, so Kissler, dominierten längst auch Kitsch, Klimbim und Kommerz. Aus Journalismus sei Gefühlsmanagement geworden. Das Abfilmen bekannter Gesichter ersetze die Analyse. Die desaströse Berichterstattung zum Amoklauf von Winnenden markiere einen Wendepunkt. Diesen Ausblick muss man nicht teilen, aber eine politische Debatte …

Weiter lesen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 03.09.2009

Wer nur zuschaut, will nicht schimpfen

Von Blödmachern und gläubigen Digitalisten: Susanne Gaschke, Michael Jürgs und Alexander Kissler erblicken ein verdummendes Volk und machen als Schuldige die Massenmedien aus.

Generation Doof: Wie blöd sind wir eigentlich?", "Die verblödete Republik", "Verblöden unsere Kinder?": Die Blüte der Blödheitsbücher ist nicht zu übersehen. Die Diagnose, dass es mit unserer Zivilisation den Bach runtergeht, scheint glaubwürdig und marktgängig, mancher Autor dürfte sich dank ihr dumm und dämlich verdient haben. Als ursächlich für die Verblödung gelten Schule, Unis, Politik. Sowie, an erster Stelle, die Medien. Nun sind wieder drei neue Verblödungsbücher erschienen, die trotz erkennbarer Unterschiede in Herangehensweise und Niveau manches gemeinsam haben. Ihre Autoren bezichtigen jeweils ein Medium der Blödmacherei, allerdings nicht jenes, für das sie selbst beruflich arbeiten.

Zwei von ihnen, Michael Jürgs und Alexander Kissler, wählen das Fernsehen, das man als Verdummungsinstrument im Internetzeitalter längst auf dem absteigenden Ast wähnte. Beide bemühen prominente Helfer: Kissler, der …

Weiter lesen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Höchstens passabel findet Rezensent Jörg Thomann diese Polemik wider das Fernsehen von Alexander Kissler. Neu oder originell scheint ihm an dem Buch kaum etwas, was nicht weiter verwundert, sieht er das Fernsehen als Verdummungsinstrument doch seit Jahrzehnten in der Kritik. In seinen Augen bietet der Autor im Wesentlichen kaum differenziertes, pauschales TV-Bashing, das bessere Programme wie Arte oder 3sat konsequent ausblendet und sich vor allem auf das Privat-Fernsehen konzentriert. Dabei bescheinigt er Kissler einige durchaus gute und subtile Beobachtungen, moniert aber andererseits wieder, dass Kissler derart ausgedehnte Nacherzählungen von unsäglichen Sendungen liefere. Zudem stört ihn ein wenig die überlegene Warte, aus der heraus Kissler geschrieben habe. "Herablassend zitiert er Grammatikfehler, gibt Sätze im Dialekt wieder und führt die Elenden an ihren Nasenringen durch die Manege", so Thomann, "kaum anders, als es das von ihm gescholtene Medium tut."

© Perlentaucher Medien GmbH
Alexander Kissler, geboren 1969, ist Kulturjournalist, Vortragskünstler und Sachbuchautor. Er arbeitete für das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung und für das Medienressort der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. In dieser Funktion hat er viele TV-Formate der Sender RTL, Sat1, Pro7, aber auch der Dritten, gesehen, durchlitten und besprochen.

Leseprobe zu "Dummgeglotzt" von Alexander Kissler

PDF anzeigen

Andere Kunden interessierten sich auch für

5 Marktplatz-Angebote für "Dummgeglotzt" ab EUR 7,95

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
Mit leichten äußeren Lagerspuren, daher 7,95 3,00 offene Rechnung Bücher Thöne 99,6% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 8,50 2,50 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Banküberweisung ARVELLE Buch- und Medienversand e.K. 99,6% ansehen
Gut 10,50 0,00 Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Banküberweisung buch-und-ton 100,0% ansehen
12,50 1,30 Banküberweisung, offene Rechnung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) Versandantiquariat KAMAS 100,0% ansehen
wie neu 16,27 0,00 Banküberweisung georghebel 95,0% ansehen

Mehr von

Mehr zum Thema

Artikelseite zu "Dummgeglotzt" Drucken

Alexander Kissler 

Dummgeglotzt

Dummgeglotzt - Kissler, Alexander

Wie das Fernsehen uns verblödet

  • Einband: Kartoniert/Broschiert
  • Broschiertes Buch 
 
  • EUR 16,95
  • Alle Preise inkl. MwSt.
  • 17 Webmiles sammeln
  • kaufen
  • Sofort lieferbar

Produktinformation
  • Abmessung: 219mm x 150mm x 19mm
  • Gewicht: 288g
  • ISBN-13: 9783579068862
  • ISBN-10: 3579068865
  • Best.Nr.: 26328288

Leseprobe zu "Dummgeglotzt"

Bitte klicken Sie auf die Navigation oder das Artikelbild, um in "Dummgeglotzt" von "Kissler, Alexander" zu blättern!

Produktbeschreibung zu "Dummgeglotzt"

Beschreibung

Eine Reise in die Untiefen deutscher Fernsehkultur oder: Stoppt die Verflachung des Fernsehens!
Der Zorn eines alten Mannes hat eine ungeahnte Debatte losgetreten: Marcel Reich-Ranicki weigerte sich effektvoll, den ihm angetragenen Ehrenpreis des »Deutschen Fernsehpreises« entgegen zu nehmen, und traf damit einen zentralen Nerv im Seelenhaushalt der Deutschen: Die Fernsehkultur auf dem Sturzflug in die unendlichen Niederungen der Unterhaltung.
Bissig-amüsant und spitzzüngig, aber ohne plumpe Polemik nähert sich der Kulturjournalist Alexander Kissler dem Stein des Anstoßes und hält dem Fernsehen des 21. Jahrhunderts den Spiegel vor. Seine Reise in die Untiefen deutscher Fernsehkultur macht uns schaudern und lachen zugleich. Der Autor ruft auf zum Nachdenken, ehe man einschaltet, zum Umschalten oder Ausschalten, bevor man abstumpft und schließlich vollends verblödet. Ohne Dünkel und Besserwissertum rät er zu verantwortungsvollem Fernsehkonsum statt gewohnheitsmäßigem, routiniertem Glotzen.

Leseprobe zu "Dummgeglotzt" von Alexander Kissler

PDF anzeigenZur Anzeige wird der Adobe Reader® benötigt.

03.09.2009

Wer nur zuschaut, will nicht schimpfen

Von Blödmachern und gläubigen Digitalisten: Susanne Gaschke, Michael Jürgs und Alexander Kissler erblicken ein verdummendes Volk und machen als Schuldige die Massenmedien aus.

Generation Doof: Wie blöd sind wir eigentlich?", "Die verblödete Republik", "Verblöden unsere Kinder?": Die Blüte der Blödheitsbücher ist nicht zu übersehen. Die Diagnose, dass es mit unserer Zivilisation den Bach runtergeht, scheint glaubwürdig und marktgängig, mancher Autor dürfte sich dank ihr dumm und dämlich verdient haben. Als ursächlich für die Verblödung gelten Schule, Unis, Politik. Sowie, an erster Stelle, die Medien. Nun sind wieder drei neue Verblödungsbücher erschienen, die trotz erkennbarer Unterschiede in Herangehensweise und Niveau manches gemeinsam haben. Ihre Autoren bezichtigen jeweils ein Medium der Blödmacherei, allerdings nicht jenes, für das sie selbst beruflich arbeiten.

Zwei von ihnen, Michael Jürgs und Alexander Kissler, wählen das Fernsehen, das man als Verdummungsinstrument im Internetzeitalter längst auf dem absteigenden Ast wähnte. Beide bemühen prominente Helfer: Kissler, der …

mehr

08.08.2009

Klimbim, Kommerz
Von SZ-Autoren: Alexander Kissler über das Spaßfernsehen
Auf dem Cover prangt ein Männerkopf mit dicker Brille und der Aufdruck: „Ohne ein Vorwort von Marcel Reich-Ranicki”. Vermutlich wäre diese amüsante Generalabrechnung ohne den Eklat um Reich-Ranicki und den „Fernsehpreis” nicht entstanden. Alexander Kissler nimmt sich die erfolgreichsten TV-Formate vor und gerät ins Staunen, ins Lachen und Grübeln. Das Fernsehen trage zur Verblödung bei, insofern es die Unterscheidungsfähigkeit herabsetze und subtil zu Unterordnung und Unselbständigkeit verführe: Diese These leuchtet ein angesichts der mit Verve nacherzählten Geschichten um Heidi Klum, Dieter Bohlen und Johannes B. Kerner, um das „Dschungelcamp” und die vielen „Doku-Soaps”. Brisant aber sind die Kapitel zum öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Dort, so Kissler, dominierten längst auch Kitsch, Klimbim und Kommerz. Aus Journalismus sei Gefühlsmanagement geworden. Das Abfilmen bekannter Gesichter ersetze die Analyse. Die desaströse Berichterstattung zum Amoklauf von Winnenden markiere einen Wendepunkt. Diesen Ausblick muss man nicht teilen, aber eine politische …

mehr

Perlentaucher-Notiz zur FAZ-Rezension

03.09.2009

Höchstens passabel findet Rezensent Jörg Thomann diese Polemik wider das Fernsehen von Alexander Kissler. Neu oder originell scheint ihm an dem Buch kaum etwas, was nicht weiter verwundert, sieht er das Fernsehen als Verdummungsinstrument doch seit Jahrzehnten in der Kritik. In seinen Augen bietet der Autor im Wesentlichen kaum differenziertes, pauschales TV-Bashing, das bessere Programme wie Arte oder 3sat konsequent ausblendet und sich vor allem auf das Privat-Fernsehen konzentriert. Dabei bescheinigt er Kissler einige durchaus gute und subtile Beobachtungen, moniert aber andererseits wieder, dass Kissler derart ausgedehnte Nacherzählungen von unsäglichen Sendungen liefere. Zudem stört ihn ein wenig die überlegene Warte, aus der heraus Kissler geschrieben habe. "Herablassend zitiert er Grammatikfehler, gibt Sätze im Dialekt wieder und führt die Elenden an ihren Nasenringen durch die Manege", so Thomann, "kaum anders, als es das von ihm gescholtene Medium tut."

© Perlentaucher Medien GmbH

Autorenporträt zu "Alexander Kissler"

Alexander Kissler, geboren 1969, ist Kulturjournalist, Vortragskünstler und Sachbuchautor. Er arbeitete für das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung und für das Medienressort der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. In dieser Funktion hat er viele TV-Formate der Sender RTL, Sat1, Pro7, aber auch der Dritten, gesehen, durchlitten und besprochen.

5 Marktplatz-Angebote für "Dummgeglotzt" ab EUR 7,95
Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
Mit leichten äußeren Lagerspuren, daher 7,95 3,00 offene Rechnung Bücher Thöne 99,6% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 8,50 2,50 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Banküberweisung ARVELLE Buch- und Medienversand e.K. 99,6% ansehen
Gut 10,50 0,00 Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Banküberweisung buch-und-ton 100,0% ansehen
12,50 1,30 Banküberweisung, offene Rechnung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) Versandantiquariat KAMAS 100,0% ansehen
wie neu 16,27 0,00 Banküberweisung georghebel 95,0% ansehen

nach oben

GeisteswissenschaftenMedien- & KommunikationswissenschaftMediengattungenFernsehenDigitales FernsehenFernsehjournalismusKinderfernsehenTalkshow