Abschied von Mona Lisa - Zapperi, Roberto

Roberto Zapperi 

Abschied von Mona Lisa

Das berühmteste Gemälde der Welt wird enträtselt

Aus d. Italien. v. Ingeborg Walter
Gebundenes Buch
 
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Produktbeschreibung zu Abschied von Mona Lisa

Roberto Zapperi entschlüsselt in diesem Buch, für wen Leonardo da Vinci die "Mona Lisa" malte, wen er darstellte und warum sich so viele Legenden um das Bild ranken. Die Frage, wer die Frau mit dem berühmtesten Lächeln der Welt war, bewegt seit fast 500 Jahren die Betrachter der "Mona Lisa" und hat zu ganzen Bibliotheken und noch mehr Vermutungen Anlass gegeben. Roberto Zapperi erzählt eine geheimnisvolle Geschichte aus den Anfängen des 16. Jahrhunderts: vom Hofleben in Urbino mit seinen galanten Amouren, von Kardinälen und Dichtern, von einem unehelichen Kind an der päpstlichen Kurie, von Leonardo da Vincis Tätigkeit in Rom. Und schließlich erfahren wir auch, wie und für wen das Gemälde entstand, das Leonardo nach dem Tod des Auftraggebers zu seinem neuen Gönner nach Frankreich mitnahm und nun die Hauptattraktion des Louvre in Paris ist. Roberto Zapperi gelingt es in diesem Buch, die wahre Geschichte der "Mona Lisa" zu rekonstruieren. Es heißt, soviel sei verraten, Abschied nehmen von "Mona Lisa".

Produktinformation


  • Verlag: Beck
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 159 S. m. 9 Abb. im Text, 16 farb. Bildtaf.
  • Seitenzahl: 159
  • Deutsch
  • Abmessung: 217mm x 128mm x 20mm
  • Gewicht: 280g
  • ISBN-13: 9783406597817
  • ISBN-10: 3406597815
  • Best.Nr.: 27007749

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Roberto Zapperis neue Datierung von Leonardo da Vincis "Mona Lisa" und ihre Identifizierung als Pacifica Brandani überzeugen den Rezensenten Frank Zöllner ganz und gar nicht. Sehr detailliert macht sich der Rezensent, selbst ausgewiesener Leonardo-Kenner und sicherlich nicht zuletzt deshalb so engagierter Kritiker, daran, die Argumente des römischen Autors abzuklopfen. Pacifica Brandani war die Mätresse Giuliano de' Medicis, der nach dem Tod Brandanis deren illegitimen Sohn Ippolito aufnahm und für den er zur Erinnerung das Bildnis der toten Mutter in Auftrag gegeben haben soll: Dies ist die These Zapperis, die Zöllner durch nichts belegt sieht. Sein Haupteinwand aber ist, dass sich so zwangsläufig eine spätere Datierung des Bildes ergeben würde, was wiederum aus Leonardo einen Nachahmer des sehr viel jüngeren Raffael machen würde. Und das hält Zöllner für ganz unwahrscheinlich. Spannend und schön gemacht ist dieser Band zwar durchaus, gibt der Rezensent noch zu. Allein, ihm fehlt die "solide Begründung" für derart umwälzende Thesen.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 03.02.2010

Das Lächeln einer toten Mutter
Die „Mona Lisa” zeigt die Geliebte eines Medici-Prinzen. Diese These vertritt der Historiker Roberto Zapperi in einem ernst zu nehmenden Buch
Über Leonardos da Vincis „Mona Lisa” und ihr Lächeln wurde so viel geschrieben, dass der Laie glauben könnte, es gebe zu dem berühmtesten Tafelbild der Kunstgeschichte eine reiche Überlieferung. Doch obwohl das Bild im hellen Licht der Geschichte, zu Beginn des 16. Jahrhunderts, entstanden ist, lassen sich die direkten Äußerungen von Zeitgenossen dazu auf anderthalb Seiten zusammenstellen. Je nachdem, welche der darin gelegten Spuren man weiterverfolgt, kommen noch wenige dokumentarische Blätter zum historischen Umfeld der dargestellten Frau hinzu. Mehr gibt es nicht. Der Rest ist Interpretation, mehr oder weniger zwingender Vergleich mit anderen Gemälden oder aber quellenkritische Kombinationskunst.
Ein Kabinettstück dieser Kunst – der Quellenkritik und des kombinierenden Scharfsinns – legt nun der italienische Historiker Roberto Zapperi vor, um dem rätselvollen Bild einen fassbaren Sitz im Leben zu geben. Dabei geht es ihm darum, der bisher von den meisten …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 17.02.2010

Warum soll Leonardo nicht von Raffael gelernt haben?

Im Streit um die Mona Lisa müssen die Dokumente sprechen, bevor man Stilfragen stellen kann: Antwort auf Frank Zöllner.

Von Roberto Zapperi

Am 4. Februar besprach Frank Zöllner in dieser Zeitung meine Studie "Abschied von Mona Lisa. Das berühmteste Gemälde der Welt wird enträtselt" (Verlag C. H. Beck, München 2010) und wies alle meine dort dargelegten Thesen entschieden zurück. Diese Thesen stützen sich vor allem auf die drei wichtigsten schriftlichen Quellen zu dem heute im Louvre aufbewahrten Gemälde Leonardo da Vincis. Es sind das Reisetagebuch des Antonio de Beatis, Sekretär des Kardinals Luigi d'Aragona, der Leonardo 1517 in seinem französischen Atelier in Clos Lucé bei Amboise besuchte, Giorgio Vasaris Lebensbeschreibung Leonardos und die vor kurzem entdeckte Randglosse des Florentiners Agostino Vespucci in einem Wiegendruck mit Werken Ciceros.

Zöllner tut das Reisetagebuch des Antonio de Beatis leichthin als "umstritten" ab, während er Vasaris Vita und die Marginalie Vespuccis, die bezeugt, dass Leonardo tatsächlich ein Bildnis der Mona Lisa begann, für allein …

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Roberto Zapperi lebt als Privatgelehrter in Rom. Er war 1998 Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin, 2001 Warburg-Professor in Hamburg und 2008 Gastprofessor an der ETH Zürich. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

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Kundenbewertungen zu "Abschied von Mona Lisa" von "Roberto Zapperi"

Durchschnittliche Kundenbewertung 5 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** ausgezeichnet
(aus 1 Bewertung)

Bewertung von narnia aus Alt Ruppin am 12.07.2010 ***** ausgezeichnet
Tja, wer ist sie nun wirklich, die Frau mit dem wohl berühmtesten Lächeln der Welt? Ein halbes Jahrtausend ist das Bild von Leonardo da Vinci alt, so alt ist auch das Rätsel raten um die "Mona Lisa".

Im vorliegenden Buch nun entschlüsselt der in Rom als Privatgelehrter lebende Roberto Zapperi, für wen da Vinci malte, wen er malte und warum sich seit Anfang an so viele Legenden gerade um dieses Bild ranken.

Der Autor führt seine Leser zurück in das 16. Jahrhundert. Er schildert das Hofleben in Urbino so farbenfroh und lebendig, dass man sich als Leser hinversetzt fühlt. Wir hören eine Geschichte von einem unehelichen Kind an der päpstlichen Kurie und von des Malers Tätigkeit in Rom.

Das Buch mit seinen kriminalistischen Zügen verrät dann wie und für wen das Bild gemalt wurde.

Ein kleines Buch mit einer großen Geschichte.

Christian Döring, www.buecherveraendernleben.npage.eu

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