Zum Entscheiden geboren - Pöppel, Ernst

Zum Entscheiden geboren

Hirnforschung für Manager

Ernst Pöppel 

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Zum Entscheiden geboren

Neue Denkwege beschreiten

Manager müssen die Lage des Unternehmens nicht nur klar analysieren können - sie müssen daraus vor allem die richtigen Schlüsse ziehen, sich für die optimale Strategie entscheiden und diese dann mit ihren Mitarbeitern umsetzen. Bei all dem spielt unser Gehirn und unser Denken die entscheidende Rolle. Doch gerade in Zeiten eines immer schnelleren Wandels und rasch zunehmender Komplexität können wir uns nicht länger auf vorgefertigte Denkmuster verlassen. Manager brauchen "authentisches Denken" - das heißt: Sie müssen konsequent gewohnte Denkwege verlassen und vor allem auch die neurowissenschaftlichen Grundlagen des Denkens mit in den Blick nehmen: Wie verändern Emotionen unser Denken? Wie führen wir "gehirngerecht"? Was motiviert uns? Wie wecken wir bei anderen Interesse? Wie lernen wir optimal? Ernst Pöppel beschäftigt sich als Hirnforscher seit Jahrzehnten damit, wie das menschliche Gehirn funktioniert, was Denken ist und wie es uns den Reichtum der Wirklichkeit erschließt. In diesem Buch präsentiert er die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung und macht sie für Manager nutzbar. Wer dieses Buch gelesen hat, kann klarer denken, besser entscheiden, überzeugender auftreten und so kommunizieren, dass andere ihn verstehen.


Produktinformation

  • Verlag: Hanser Wirtschaft
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 247 S. m. 7 Abb.
  • Seitenzahl: 247
  • Deutsch
  • Abmessung: 21 cm
  • Gewicht: 365g
  • ISBN-13: 9783446414969
  • ISBN-10: 3446414967
  • Best.Nr.: 23364016
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 10.05.2008

Zum Thema
Mit Köpfchen
Ernst Pöppel: Zum Entscheiden geboren: Hirnforschung für Manager. Hanser Verlag, München 2008, 250 Seiten, 19,90 Euro.
Führungskräfte erzielen bessere Ergebnisse, wenn sie „gehirn-gerecht” führen, meint Pöppel. Der Forscher erklärt, wie Emotionen das Denken verändern und wie Lernvorgänge ablaufen.
Es menschelt
Uwe Heuser: Humanomics – Die Entdeckung des Menschen in der Wirtschaft. Campus Verlag, Frankfurt 2008, 276 Seiten, 19,90 Euro.
Heuser entwickelt ein Modell, das Wirtschaft menschlicher macht. Dazu nutzt er Erkenntnisse der Spieltheorie, Neurowissenschaft und Psychologie.
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 18.08.2008

Das Rätsel der E-Pyramide
Plaudereien über Hirnforschung für Manager

Niedersachsens Christian Wulff hat es nun quasi amtlich: Sein PQ muss miserabel sein. Des Ministerpräsidenten jüngstes Geständnis, es fehle ihm der unbedingte Wille zur Macht, konnte der Hirnforscher Ernst Pöppel nicht kennen, als er das hier besprochene Buch verfasste. Pöppel schreibt darin mit seiner ganzen neurowissenschaftlichen Autorität: "Ohne Willen zur Macht ist politische Intelligenz nicht vorstellbar." Pöppel misst diese mit dem PQ, einem Pendant zu IQ, EQ und ähnlichen Quotienten.

Zwar besäßen wir Menschen von Natur aus die Fähigkeit, uns in die Lage anderer zu versetzen und zu entscheiden, aber manche hätten eben mehr davon. Das Entscheiden ist denn auch Pöppels besonderes Thema. Wie in seiner Wissenschaft praktiziert, lässt er sich dabei von einem "pragmatischen Monismus" leiten. Das heißt, alles, was unsere "geistige Welt" ausmacht - vom Entscheiden über Gefühle, Erinnerungen bis zur Selbsterfahrung - wird dem Gehirn mit seinen Strukturen und Funktionen zu- und damit untergeordnet.

Mit diesem Monismus wendet sich Pöppel nicht nur gegen …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Durchwachsen scheint Heinz K. Stahl dieses Buch über "Hirnforschung für Manager", das der Hirnforscher und Neurowissenschaftler Ernst Pöppel vorgelegt hat. Im Mittelpunkt sieht er eine neurowissenschaftliche Betrachtung des Phänomens des Entscheidens. Daneben erkläre der Autor grundlegende Funktionen des Gehirns. Den Höhepunkt des Buchs bilde die sogenannte "E-Pyramide", ein Modell das Rahmenbedingungen, persönliche Möglichkeiten und Ziele von Entscheidungen in einen logischen Zusammenhang bringen soll. Erfreulich findet Stahl, dass Pöppel darauf verzichtet, den Leser mit Fachvokabular zu überschütten. Er bescheinigt dem Autor stattdessen einen angenehmen Plauderton. So wirkt das Buch auf ihn wie ein Sachbuch mit "Niveau und ratgeberischem Einschlag". Kritisch betrachtet er allerdings den Gehirn-monistischen Ansatz des Autors. Außerdem hält er ihm vor, immer wieder "sozialwissenschaftliches Minenfeld" zu betreten, statt sich einer "aufgeklärten Managementlehre" zuzuwenden. Besonders moniert er in diesem Zusammenhang das Festhalten an einer veralteten nachrichtentechnischen Version von Information und Kommunikation.

© Perlentaucher Medien GmbH
ERNST PÖPPEL ist einer der führenden deutschen Gehirnforscher. Er ist Professor für medizinische Psychologie, Vorstand des Humanwissenschaftlichen Zentrums der Universität München und Direktor des "Parmenides-Center for the Study of Thinking".

Leseprobe zu "Zum Entscheiden geboren"

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