Das Schein-Geld-System - Rothbard, Murray Newton

Murray Newton Rothbard 

Das Schein-Geld-System

Wie der Staat unser Geld zerstört. Hrsg. v. d. Liberalen Akad. Berlin. Nachw. v. Jörg G. Hülsmann

Übersetzer: Hülsmann, Guido; Stiebler, Reinhard; Hülsmann, Carsten
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Produktbeschreibung zu Das Schein-Geld-System

Die Diskussion über die Europäische Währungsunion hat sich in viel zu eng gesteckten Bahnen vollzogen. Europas Bürger haben in der Tat nicht nur die Wahl zwischen einem nationalstaatlichen und einem europastaatlichen Papiergeld. Grundsätzlich steht jedes Gemeinwesen vor der Wahl, ob es überhaupt ein Geld des Staates oder ein Geld des Marktes haben will. Dies ist die Kernaussage von Murray Newton Rothbards Buch, das von der Liberalen Akademie Berlin in Zusammenarbeit mit dem Resch-Verlag nun erstmals in deutscher Sprache herausgegeben wird. Was Rothbard über die Rolle des Staates im Geldwesen sagt, ist überzeugend und ernüchternd. Niemand, der Das Schein-Geld-System gelesen hat, wird über Geld weiterhin so staatsorientiert denken wie zuvor. Für Rothbard lautet die Kernfrage zum Geld nicht, ob die staatliche Geldpolitik besser das Preisniveau oder die Geldmenge stabilisieren sollte. Sie lautet vielmehr, ob es im Geldwesen überhaupt eine Rolle für den Staat gibt. Wer dem Staat das Geld anvertraut, öffnet Tür und Tor für eine totalitäre Kontrolle der Gesellschaft durch jene Interessengruppen, die innerhalb des jeweiligen Staatsapparates den Ton angeben. Die Folgen sind Wirtschafts- und Währungskrisen und der ständige und zum Teil dramatische Preisverfall unserer Währungen. Wie alle Werke des amerikanischen Universalgelehrten ist Das Schein-Geld-System kristallklar in der Gedankenführung. Rothbard konzentriert sich stets auf die Kernfragen und behandelt diese Fragen mit umfassender Kenntnis der einschlägigen Literatur. Sein Werk eignet sich für Wirtschaftswissenschaftler und für Laien, die sich über diese Materie von kompetenter Seite informieren lassen möchten. Das Schein-Geld-System wird durch ein Nachwort von Dr. Jörg Guido Hülsmann ergänzt, der die jüngere Währungsgeschichte aus dem Blickwinkel der "österreichischen Schule" untersucht.

Produktinformation


  • Verlag: Resch-Verlag
  • 2005
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 159 S.
  • Seitenzahl: 159
  • Deutsch
  • Abmessung: 193mm x 122mm x 18mm
  • Gewicht: 219g
  • ISBN-13: 9783930039722
  • ISBN-10: 3930039729
  • Best.Nr.: 08572370
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 09.10.2000

Der Traum von der Rückkehr zum Gold
Murray Rothbards Abrechnung mit dem Geldmonopol des Staates

Murray N. Rothbard: Das Schein-Geld-System. Resch Verlag, Gräfelfing 2000. 156 Seiten, 28 DM.

Murray Rothbard (1926 bis 1995) erzählt eine traurige Geschichte: In seinem Buch "What Has Government Done to Our Money?", worin er beschreibt, wie der Staat mit dem Geld umgeht. Das ist in den siebziger Jahren gewesen, als eine starke Inflation und die rekordartig steigende Verschuldung die Wirtschaftsmacht Vereinigte Staaten erschüttert haben. Jetzt ist endlich die deutsche Übersetzung des Buches unter dem Titel "Das Schein-Geld-System" erschienen. Der Zeitpunkt ist nicht schlecht gewählt. Zwar strotzen die Vereinigten Staaten derzeit nur so vor geldpolitischem Optimismus, doch was besagt das über das generelle Verhältnis von Geld und Staat?

Mit dem Euro unterzieht sich der alte Kontinent gegenwärtig einem Währungsexperiment unbekannten Ausmaßes. Da lohnt sich der Blick ins Grundsätzliche. Diesen liefert Rothbard in aller Härte aus einer radikal-marktwirtschaftlichen Perspektive, deren Geradlinigkeit deutsche Leser erschrecken dürfte. …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Detmar Doering begrüßt es sehr, dass dieses "populär geschriebene" Buch des bereits 1995 verstorbenen Autors nun auch in deutscher Übersetzung vorliegt - auch wenn Rothbards "Geradlinigkeit deutsche Leser erschrecken dürfte". Denn der Autor vertritt die These, so Doering, dass der Staat das Monopol über das Geld nur an sich gezogen habe, um "zu betrügen und zu verfälschen". Um dies zu untermauern unternimmt der Autor, wie der Leser erfährt, einen Gang durch die amerikanischen Geldgeschichte, in der er aufzeigt, dass in der Geschichte des Staatsgeldes vor allem um "Schuldenmacherei, Inflation und schleichenden Sozialismus" geht. Rothbard erweist sich dabei als Verteidiger des Goldstandards, weil nur durch diesen "Geld international und zugleich entpolitisiert werden" könne. Nicht zuletzt weist Doering auf das Nachwort hin, in dem sich der Übersetzer Guido Hülsmann mit dem Thema "Euro" befasst - aus "Rothbardscher Sicht". Zentrale These ist, dass durch den Euro der staatliche Einfluss in der Geldpolitik zurückgehen würde. Auch in diesem Beitrag wird nach Doering Rothbards Hauptthese deutlich, nämlich dass sich die "Politik aus dem Geld heraushalten" solle.

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Murray Newton Rothbard 

Das Schein-Geld-System

Das Schein-Geld-System - Rothbard, Murray Newton

Wie der Staat unser Geld zerstört. Hrsg. v. d. Liberalen Akad. Berlin. Nachw. v. Jörg G. Hülsmann

Übersetzer: Hülsmann, Guido; Stiebler, Reinhard; Hülsmann, Carsten

  • Einband: Kartoniert/Broschiert
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  • Verlag: Resch-Verlag
  • 2005
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 159 S.
  • Seitenzahl: 159
  • Deutsch
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  • Gewicht: 219g
  • ISBN-13: 9783930039722
  • ISBN-10: 3930039729
  • Best.Nr.: 08572370

Produktbeschreibung zu "Das Schein-Geld-System"

Beschreibung

Die Diskussion über die Europäische Währungsunion hat sich in viel zu eng gesteckten Bahnen vollzogen. Europas Bürger haben in der Tat nicht nur die Wahl zwischen einem nationalstaatlichen und einem europastaatlichen Papiergeld. Grundsätzlich steht jedes Gemeinwesen vor der Wahl, ob es überhaupt ein Geld des Staates oder ein Geld des Marktes haben will. Dies ist die Kernaussage von Murray Newton Rothbards Buch, das von der Liberalen Akademie Berlin in Zusammenarbeit mit dem Resch-Verlag nun erstmals in deutscher Sprache herausgegeben wird. Was Rothbard über die Rolle des Staates im Geldwesen sagt, ist überzeugend und ernüchternd. Niemand, der Das Schein-Geld-System gelesen hat, wird über Geld weiterhin so staatsorientiert denken wie zuvor. Für Rothbard lautet die Kernfrage zum Geld nicht, ob die staatliche Geldpolitik besser das Preisniveau oder die Geldmenge stabilisieren sollte. Sie lautet vielmehr, ob es im Geldwesen überhaupt eine Rolle für den Staat gibt. Wer dem Staat das Geld anvertraut, öffnet Tür und Tor für eine totalitäre Kontrolle der Gesellschaft durch jene Interessengruppen, die innerhalb des jeweiligen Staatsapparates den Ton angeben. Die Folgen sind Wirtschafts- und Währungskrisen und der ständige und zum Teil dramatische Preisverfall unserer Währungen. Wie alle Werke des amerikanischen Universalgelehrten ist Das Schein-Geld-System kristallklar in der Gedankenführung. Rothbard konzentriert sich stets auf die Kernfragen und behandelt diese Fragen mit umfassender Kenntnis der einschlägigen Literatur. Sein Werk eignet sich für Wirtschaftswissenschaftler und für Laien, die sich über diese Materie von kompetenter Seite informieren lassen möchten. Das Schein-Geld-System wird durch ein Nachwort von Dr. Jörg Guido Hülsmann ergänzt, der die jüngere Währungsgeschichte aus dem Blickwinkel der "österreichischen Schule" untersucht.

Detailinfo

09.10.2000

Der Traum von der Rückkehr zum Gold
Murray Rothbards Abrechnung mit dem Geldmonopol des Staates

Murray N. Rothbard: Das Schein-Geld-System. Resch Verlag, Gräfelfing 2000. 156 Seiten, 28 DM.

Murray Rothbard (1926 bis 1995) erzählt eine traurige Geschichte: In seinem Buch "What Has Government Done to Our Money?", worin er beschreibt, wie der Staat mit dem Geld umgeht. Das ist in den siebziger Jahren gewesen, als eine starke Inflation und die rekordartig steigende Verschuldung die Wirtschaftsmacht Vereinigte Staaten erschüttert haben. Jetzt ist endlich die deutsche Übersetzung des Buches unter dem Titel "Das Schein-Geld-System" erschienen. Der Zeitpunkt ist nicht schlecht gewählt. Zwar strotzen die Vereinigten Staaten derzeit nur so vor geldpolitischem Optimismus, doch was besagt das über das generelle Verhältnis von Geld und Staat?

Mit dem Euro unterzieht sich der alte Kontinent gegenwärtig einem Währungsexperiment unbekannten Ausmaßes. Da lohnt sich der Blick ins Grundsätzliche. Diesen liefert Rothbard in aller Härte aus einer radikal-marktwirtschaftlichen Perspektive, deren Geradlinigkeit deutsche Leser erschrecken dürfte. …

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