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Das Schein-Geld-System
Wie der Staat unser Geld zerstört. Hrsg. v. d. Liberalen Akad. Berlin. Nachw. v. Jörg G. Hülsmann
Übersetzer: Hülsmann, Guido; Stiebler, Reinhard; Hülsmann, Carsten
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: Resch-Verlag
- 2005
- 2. Aufl.
- Ausstattung/Bilder: 159 S.
- Seitenzahl: 159
- Deutsch
- Abmessung: 193mm x 122mm x 18mm
- Gewicht: 219g
- ISBN-13: 9783930039722
- ISBN-10: 3930039729
- Best.Nr.: 08572370
Produktbeschreibung zu "Das Schein-Geld-System"
Beschreibung
Detailinfo
09.10.2000
Der Traum von der Rückkehr zum Gold
Murray Rothbards Abrechnung mit dem Geldmonopol des
Staates
Murray N. Rothbard: Das Schein-Geld-System. Resch Verlag,
Gräfelfing 2000. 156 Seiten, 28 DM.
Murray Rothbard (1926 bis 1995) erzählt eine traurige Geschichte:
In seinem Buch "What Has Government Done to Our Money?",
worin er beschreibt, wie der Staat mit dem Geld umgeht. Das ist in
den siebziger Jahren gewesen, als eine starke Inflation und die
rekordartig steigende Verschuldung die Wirtschaftsmacht Vereinigte
Staaten erschüttert haben. Jetzt ist endlich die deutsche
Übersetzung des Buches unter dem Titel "Das
Schein-Geld-System" erschienen. Der Zeitpunkt ist nicht
schlecht gewählt. Zwar strotzen die Vereinigten Staaten derzeit nur
so vor geldpolitischem Optimismus, doch was besagt das über das
generelle Verhältnis von Geld und Staat?
Mit dem Euro unterzieht sich der alte Kontinent gegenwärtig einem
Währungsexperiment unbekannten Ausmaßes. Da lohnt sich der Blick
ins Grundsätzliche. Diesen liefert Rothbard in aller Härte aus
einer radikal-marktwirtschaftlichen Perspektive, deren
Geradlinigkeit deutsche Leser erschrecken dürfte. …
09.10.2000
Detmar Doering begrüßt es sehr, dass dieses "populär
geschriebene" Buch des bereits 1995 verstorbenen Autors nun
auch in deutscher Übersetzung vorliegt - auch wenn Rothbards
"Geradlinigkeit deutsche Leser erschrecken dürfte". Denn
der Autor vertritt die These, so Doering, dass der Staat das
Monopol über das Geld nur an sich gezogen habe, um "zu
betrügen und zu verfälschen". Um dies zu untermauern
unternimmt der Autor, wie der Leser erfährt, einen Gang durch die
amerikanischen Geldgeschichte, in der er aufzeigt, dass in der
Geschichte des Staatsgeldes vor allem um "Schuldenmacherei,
Inflation und schleichenden Sozialismus" geht. Rothbard
erweist sich dabei als Verteidiger des Goldstandards, weil nur
durch diesen "Geld international und zugleich entpolitisiert
werden" könne. Nicht zuletzt weist Doering auf das Nachwort
hin, in dem sich der Übersetzer Guido Hülsmann mit dem Thema
"Euro" befasst - aus "Rothbardscher Sicht".
Zentrale These ist, dass durch den Euro der staatliche Einfluss in
der Geldpolitik zurückgehen würde. Auch in diesem Beitrag wird nach
Doering Rothbards Hauptthese deutlich, nämlich dass sich die
"Politik aus dem Geld heraushalten" solle.
© Perlentaucher Medien GmbH






























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