Computer Spiel Welten - Pias, Claus

Computer Spiel Welten

Claus Pias 

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Computer Spiel Welten

Computerspiele bestimmen die Lage auf Millionen privater Bildschirme. Seit einem Vierteljahrhundert sind sie keine Angelegenheit von Labors, Militärberatern oder Subkulturen mehr, sondern erzeugen und erhalten populäre Medienverbünde, deren Umsätze diejenigen Hollywoods in den Schatten stellen. Pädagogen zeigen sich allerorts besorgt, die Kulturwissenschaften allmählich interessiert, und es gibt die ersten Computerspiel-Museen. Doch niemand hat bisher die einfachste aller Fragen gestellt: Warum gibt es Computerspiele? Denn Computerspiele (wie wir sie kennen) kamen unbestellt und sind schon darum alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Was jedoch ist das für ein merkwürdiges Datum und wo ist der Ort, an dem völlig heterogene Gerätschaften, Körper und Symboliken (lange vorbereitet und dennoch plötzlich) zu einem Spiel gänzlich neuer Art zusammenfinden? Was für ein Wissen ist es, das Techniken, Institutionen und Maschinen durchquert und sich zu bestimmen anschickt, was die Spiele des Menschen heute sind?


Produktinformation

  • Verlag: Diaphanes
  • 2010
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 340 S. zahlr. Abb., Bibliografie, Namensregister, Sachregister. 233 mm
  • Seitenzahl: 300
  • Sequenzia
  • Deutsch
  • Abmessung: 235mm x 154mm x 22mm
  • Gewicht: 570g
  • ISBN-13: 9783935300476
  • ISBN-10: 3935300476
  • Best.Nr.: 14780775
"Seite für Seite verwandelt Pias sein Staunen in Wissen und sein Wissen in ein mentalitätsgeschichtliches Panorama." Alexander Kissler, Süddeutsche Zeitung "Pias Archäologie des Computerspiels ist nicht nur ein Streifzug durch die ungezählten Dinge, Apparate, Ensembles, die gebastelt, konstruiert und eingerichtet wurden. Sie ist zugleich und darüber hinaus auch eine epistemologische Rekonstruktion des Spielens von, an und mit Computern, die sich nicht mehr auf die Freiheit eines Subjekts zu seinem Spiel verlässt." dichtung digital. Beiträge zur Ästhetik digitaler Literatur und Kunst "Das Buch von Claus Pias beschränkt sich nicht auf eine simple, spieleimmanente Fortschrittsgeschichte. Im Gegenteil, es berührt verschiedenste philosophische und kulturanthropologische Aspekte." Justin Hoffmann, Kunstforum " Page après page, Pias transforme son étonnement en savoir et son savoir en un panorama de l'histoire des mentalités. " Alexander Kissler, Süddeutsche Zeitung " L'archéologie du jeu vidéo proposée par Claus Pias ne propose pas seulement de découvrir les innombrables objets, appareils et dispositifs qui furent bricolés, construits et adaptés dans ce cadre. Il s'agit là bien plutôt d'une reconstruction épistémologique du jeu sur et avec les ordinateurs, qui ne prend pas pour argent comptant la liberté d'un sujet jouant à son jeu. " Dichtung digital. Beiträge zur Ästhetik digitaler Literatur und Kunst " Le livre de Claus Pias ne se contente pas de dresser une simple histoire du jeu vidéo collée à l'immanence de son évolution. Il donne au contraire l'occasion d'aborder des questions philosophiques et anthropologiques extrêmement variées. " Justin Hoffmann, Kunstforum

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Claus Pias hat ein "originelles Buch" über die Geschichte von Computerspielen geschrieben, lobt Rezensenten Alexander Kissler. Trotzdem findet er einige dem Buch zugrunde liegende Annahmen etwas seltsam, zum Beispiel das "dubiose" Menschenbild, von dem Pias ausgehe und das ihn zu folgender Einschätzung der Gründe für die Attraktivität von Computerspielen bewegt habe: "Das Computerspiel ist folglich die einzige Beschäftigung, bei der sich der Mensch keinen Illusionen über seine Menschlichkeit hingibt." Auch vermisst unser Rezensent eine Auseinandersetzung des Autors, der die Entwicklungslinien der Computerspiele bis weit in die Vergangenheit skizziert, mit den Entwicklungen der letzten zwanzig Jahre: "Vielleicht ahnt er, dass die Ego Shooter das Dogma von der Selbstreferentialität der Computerspiele massiver unterlaufen, als es seiner Studie zuträglich wäre", mutmaßt Kissler. Trotzdem enthält Pias Arbeit nach seiner Meinung viele interessante Aspekte. Lediglich seine Aufarbeitung von Theoretikern wie Nietzsche, Derrida und Foucault findet Kissler stellenweise langweilig, wenn sie "gar zu schematisch referiert werden".

© Perlentaucher Medien GmbH
Claus Pias, geb. 1967, ist Professor für elektronische Medien an der Universität Essen.

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