Winter der Welt / Die Jahrhundert-Saga Bd.2 - Follett, Ken
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Winter der Welt / Die Jahrhundert-Saga Bd.2

Roman

Ken Follett 

Übersetzung: Dietmar Schmidt u Rainer Schumacher. Illustr. v. Tina Dreher
Gebundenes Buch
 
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Winter der Welt / Die Jahrhundert-Saga Bd.2

Es ist eine Zeit des Umbruchs, eine Zeit der Finsternis. Aber auch der Hoffnung, die selbst das tiefste Dunkel erfüllt. Während sich die Lage in Europa gefährlich zuspitzt, versuchen drei junge Menschen heldenhaft ihr Schicksal zu meistern: Der Engländer Lloyd Williams wird Zeuge der Machtergreifung Hitlers und entschließt sich gegen den Faschismus zu kämpfen. Die deutsche Adelige Carla von Ulrich ist entsetzt über das Unrecht, das im Namen des Volkes geschieht, und geht in den Widerstand, während die lebenshungrige Amerikanerin Daisy nur vom sozialen Aufstieg träumt - und eine bitterböse Überraschung erlebt! Liebe und Hass, Anpassung und Widerstand bilden ein schicksalhaftes Geflecht vor dem großen Panorama des Zweiten Weltkriegs, der dramatischen Zeitenwende des zwanzigsten Jahrhunderts.


Der Krieg ist vorbei. Doch der Friede ist trügerisch. In Deutschland verspricht der Führer dem Volk eine große Zukunft. In den USA kämpft der Präsident gegen die Folgen der Weltwirtschaftskrise. Und in Russland zerbricht die Hoffnung der Revolution unter dem Terror der Bolschewisten.
Winter der Welt, der zweite Roman der ›Jahrhundert-Saga‹, erzählt die Geschichte der nächsten Generation der Familien aus Sturz der Titanen. Während sich die einen in Verblendung und Schuld verstricken, werden den anderen die Augen geöffnet für das Unmenschliche, das im Namen der Ideologie geschieht. Heldentum und Tragödie, Anpassung und Widerstand, Liebe und Hass bilden ein schicksalhaftes Geflecht vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs, der großen Zeitenwende des zwanzigsten Jahrhunderts, die mit dem Donner der Geschütze eine neue Weltordnung einläutet.







Produktinformation

  • Verlag: Bastei Lübbe
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 1023 S. 225 mm
  • Seitenzahl: 1023
  • Deutsch
  • Abmessung: 223mm x 159mm x 53mm
  • Gewicht: 1096g
  • ISBN-13: 9783785724651
  • ISBN-10: 3785724659
  • Best.Nr.: 35400877
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 18.09.2012

Krieg, Sex und andere Katastrophen

Heute erscheint Ken Folletts "Winter der Welt", der Mittelteil seiner Trilogie des zwanzigsten Jahrhunderts. Der Roman hält stand, spart aber eine wichtige Erzählfarbe aus. Wir lesen Globalliteratur.

Ken Follett ist ein Generalstabschef des Erzählens. Seine Organisation, das "Follett Office", besteht inzwischen aus gut zwanzig Mitarbeitern, die von der Recherche bis zum Rechnungswesen jeweils für klar strukturierte Aufgaben zuständig sind (F.A.Z. vom 10. September). Weltweit sind inzwischen mehrere Kohorten von Verlagslektoren, Übersetzern, Herstellern und Marketingleuten hinzugekommen, die ihm indirekt zu Diensten sind - angesichts ihrer je eigenen Gewinnaussichten keineswegs ungern. Aber natürlich hat auch der jetzt dreiundsechzig Jahre alte Waliser einmal ganz bescheiden begonnen. Noch sein erster Welterfolg, der bis heute unverstaubte Spionagethriller "Die Nadel" von 1978, war das Werk eines solistisch vor sich hin werkelnden Schreibmenschen, der nach Jahren der Erfolglosigkeit endlich den rettenden Einfall hatte.

Mehr als ein weiteres Jahrzehnt sollte vergehen, ehe er mit "Die Säulen der Erde" (1990) …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Hat er sie gelesen die tausend Seiten des neuen Ken Follett oder hat er nicht? Jochen Hieber ist immerhin in der Lage ein paar Höhepunkte des Nachfolgebandes zu "Sturz der Titanen" aus der generalstabmäßig, wie Hieber weiß, organisierten Literaturproduktionsfirma des Autors zu benennen, wenn auch nicht en detail zu beschreiben. Was er über das zahlreiche Personal, die ebenso zahlreichen Schauplätze, den weit aufgefächerten historischen Hintergrund des Romans und Folletts solide handwerkliche Fähigkeiten und seinen auf gewissenhafter Recherche basierenden Sachverstand mitzuteilen hat, ließe sich leicht auch ganz ohne Lektüre des Buches zusammenklempnern.

© Perlentaucher Medien GmbH
Ken Follett, geboren 1949 in Wales, von Beruf Journalist, wurde mit seinem Thriller 'Die Nadel' weltberühmt. Brillante Erzählkunst verbindet sich in seinen Büchern mit fundierter Sachkenntnis. 2013 wurde er mit dem Edgar Award ausgezeichnet.

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Kundenbewertungen zu "Winter der Welt / Die Jahrhundert-Saga Bd.2"

12 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.3 von 5 Sterne bei 12 Bewertungen   sehr gut)
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Bewertung von Cocolinchen aus NRW am 06.05.2014   ausgezeichnet
Ich bin von diesem umfassenden Werk einfach begeistert gewesen. Auf keiner Seite wurde es langweilig. Der Autor beschreibt verschiedene Personen, die in verschiedenen Ländern leben (u.a. Russland, Deutschland) und wie sie persönlich in ihrem und anderen Ländern die Zeit vor und während des Zweiten Weltkrieges erleben. Am Anfang scheinen sie alle nichts miteinander zu tun zu haben, aber mit der Zeit merkt man, dass es gewisse Verknüpfungen gibt.

Mich hat dieses Werk einfach nur beeindruckt. Ein Thema, das schon so oft behandelt wurde, so mitreißend zu schildern. Man weiß ja im Grunde, wohin die Reise geht. Es ist wirklich ein sehr gutes Buch und auch ohne den Vorgänger gelesen zu haben, kommt man damit zurecht.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen!

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

9 von 11 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Stef aus Leipzig am 23.01.2014   sehr gut
Ken Follett hat mit "Winter der Welt" wieder einen wunderbaren Roman geschaffen. Meiner Meinung nach sollten Bücher einen berühren. Man sollte sich mit den jeweiligen Charakteren freuen aber auch weinen können, Sympathie aufbauen, aber auch Charaktere unsympatisch finden. Und ich finde dies ist Ken Follett sehr gut gelungen.
Dieses Buch beginnt im Jahre 1933, wodurch der Leser einen sehr guten, aber auch harten Einstieg in das Buch bekommt. Es ist die Zeit als Hitler an die Macht kommt und es ist erschreckend zu lesen wie leicht es ihm in der damaligen Zeit gefallen ist die Menschen zu kontrollieren. Nach und nach erzählt er wie das Leben der Protagonisten aus dem ersten Buch weitergegangen ist und stellt nun die zweite Generation in den Vordergrung. Das Buch endet im Jahr 1949, wodurch schon eine kleine Überleitung zum letzten Band dieser Jahrhundertsaga vollzogen wird.
Mein Fazit ist, dass dieses Buch wie der erste Teil sehr gut gelungen ist. Man erhält viele Einblicke wie es in der damaligen Zeit dem einfachen Volk in Deutschland unter dieser Herrschaft ergangen ist, aber auch wie es Widerstand gab und viele mutige Menschen gegen das Regime gearbeitet haben. Auch die politischen Einblicke sind wieder sehr detailliert beschrieben, wodurch der Gedanke aufkommt, dass man hautnah bei den Entscheidungen mit dabei ist. Das Leben der einzelnen Protogonisten kommt dabei nicht zu kurz und wer die Bücher von Follett kennt, weiß das er das Liebesleben und die Gedanken der Personen auch gerne ausschmückt und sehr offen dazu schreibt. Die ständigen Ortswechsel und der damit verbundenen Wechsel der Personen tut dem Geschehen keinen Abbruch. Im Gegenteil man erfährt stets wie es den Menschen in den jeweiligen Situationen ergeht, auch wenn ich mir gewünscht hätte, das Follett in den Kriegszeiten etwas mehr auf das deutsche Volk und die deutschen Soldaten eingeht. Des Weiteren hätte ich mir auch gewünscht das Follett noch auf die Verfolgung und Bestrafung der Nazi's nach dem 2. Weltkrieg eingeht, jedoch wird dies nur am Rande angedeutet das es so etwas geben soll.

Allem in allem ist es aber ein spannendes und detailliertes Buch was ich nur empfehlen kann und besonders für welche die sich für diesen geschichlichen Zeitrahmen interessieren.

10 von 12 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Isabel von Belles Leseinsel aus Mainz am 29.05.2013   ausgezeichnet
Die dunkle Zeit

Anfang der Dreißiger Jahre leidet die Welt unter der Weltwirtschaftskrise, die Arbeitslosenzahlen in Deutschland wachsen immer mehr an, Lebensmittel sind kaum noch bezahlbar. Dies nutzt Adolf Hitler und seine NSDAP gnadenlos für sich aus und seine Partei kommt an die Macht. Auch in Russland sieht es nicht viel besser aus, der Traum der Revolution scheint zerplatzt, die Menschen leiden unter der Willkür und der Gewalt der Bolschewiken. Und dann marschiert Hitler in Polen ein, der 2. Weltkrieg beginnt.

Ken Follett beginnt den zweiten Teil seiner Jahrhundert-Saga im Jahr 1933. Die Sozialdemokraten und andere Parteien in Deutschland werden entmachtet, die NSDAP kann nun schalten und walten. Die Veränderungen beginnen schleichend, doch viele Deutsche sind begeistert von Hitler, versprechen sich eine blühende Wirtschaft und weniger Arbeitslose. Vor den immer öfter auftretenden Gewaltübergriffen der SS werden die Augen geschlossen und auch, dass jegliche Kritik am Regime tödlich enden kann. Auch der Rest der Welt ist zwiegespalten, schaut zumeist skeptisch in Richtung Nazi-Deutschland.

Wie schon im 1. Teil wechselt Ken Follett regelmäßig die Handlungsstränge und so erfährt man erst einmal wie es seinen Protagonisten in Russland, Deutschland, England und den USA in der Zwischenzeit ergangen ist. Hierdurch hat man sehr schnell die vielen Charaktere wie auch ihr bisheriges Leben wieder vor Augen. Aber immer mehr rückt die nächste Generation in den Vordergrund.

Und diese sind ebenfalls wieder mehr oder weniger eng mit den politischen Geschehnissen verbunden, manche sitzen direkt in den Schaltzentralen der Macht. Und so erhält man nicht nur einen guten Überblick darüber, wie die verschiedenen Nationen zu Nazi-Deutschland stehen, sondern erhält hierdurch auch noch äußerst interessante wie packende Geschichtsstunden. Man ist als Leser bei den Untergrundkämpfern dabei, die unter größter Gefahr britische und amerikanische Soldaten über Frankreich ins neutrale Spanien schleußen, wie auch bei geheimen Besprechungen von Präsident Roosevelt und auch stellenweise von Diktator Josef Stalin. Aber auch den Angriff auf Pearl Harbour, die Invasion in der Normandie, dem D-Day oder den Wettlauf um den Bau der Atombombe zwischen Russland und den USA erlebt man hautnah und Ken Follett beschreibt dies äußerst fesselnd.

Bildhaft, spannend und atmosphärisch dicht erzählt Ken Follett seine fiktive Geschichte, die eng mit den historischen Fakten des 2. Weltkriegs verknüpft ist und seine Protagonisten agieren zumeist überzeugend. Stellenweise habe ich mich aber schon ab und an über die vielen Zufälle gewundert, wenn die Wege seiner verschiedenen Charaktere sich kreuzen. Auch hätte ich mir gewünscht, dass der Autor ein wenig mehr auf den Holocaust eingeht. Zwar spielt auch eine jüdische Familie in Deutschland eine Rolle, aber sie finden zumeist nur am Rande Erwähnung. Anders sieht es da allerdings bei der behinderten Bevölkerung im Dritten Reich aus. Hier beschreibt Ken Follett sehr eindringlich und ergreifend wie menschenverachtend die Nazis hier vorgegangen sind.

Fazit: Ein hervorragend recherchierter wie auch fesselnder und spannender 2. Band, der einem die Schrecken des 2. Weltkriegs bewegend, mitreißend und äußerst informativ vermittelt.

10 von 13 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von leseratte aus Deutschland am 18.03.2013   weniger gut
Es tut mir leid,aber ich kann mich den positiven Bewertungen hier rein gar nicht anschließen,da dieser „historische Roman“ in meinen Augen nicht das ist,als was er verkauft wird.Die überaus sympathische Idee,Geschichte romanhaft zu erzählen,hat mir vor allem im ersten Teil der Saga „Sturz der Titanen“ imponiert.Unvoreingenommen und ohne jede Einflussnahme vereint Follett dort bereits die Kriegsschuldthesen und überlässt dem Leser seine eigene Meinung darüber.Somit war ich guter Hoffnung,in dem schon verheißungsvoll klingenden, sehr sorgfältig ausgewählten Titel „Winter der Welt“ ein ebensolches,vielleicht bedeutsameres Werk wiederzufinden.Leider verblieb die Geschichte geistig wie unterhaltsam hinter meinen Erwartungen.Dabei bietet das Thema zweiter Weltkrieg meiner Meinung nach mehr Potenzial.Zunächst läutet Follett die Erzählweise der Geschichte durchaus vielversprechend ein,berichtet über das Leben in Berlin 1933.Packend und spannend schildert er bis zum Erlass des Ermächtigungsgesetzes,doch dann lässt er den Leser enttäuscht auf der Suche nach mehr Historie zurück.Er widmet sich insgesamt zu sehr dem Privatleben der einzelnen Akteure,befasst den Leser manches Mal anstrengend mit familiären Intrigen,in die sich aufgrund der Vielzahl an Hauptpersonen schwer hineinversetzen lässt.So wirkt die Handlung bis 1939 eher gehetzt.Also wird aus dem historischen Aspekt ein Mischmasch hin zum Liebesdrama, womit ich noch hätte auskommen können.Absolut inakzeptabel,ja geradezu unerträglich erscheint mir dann der zur Pornoliteratur hin verwesende Hintergrund.Ständig wird man mit Dauererektionen der Protagonisten konfrontiert,es mangelt wahrlich nicht an Obszönitäten,die ich hier nicht weiter aufzählen will.Leider verzichtet Follett stattdessen gänzlich auf die Aufzählung historisch wirklich prägender Ereignisse wie die Bücherverbrennung,den Erlass der Nürnberger Rassengesetze,die Pogromnacht oder die propagandistische Ausschlachtung der Olympischen Spiele 1936 in Berlin durch die Nazis,vom Elser-Attentat auf Hitler zwei Monate nach dem Ausbruch des Weltkrieges sowie der Wannseekonferenz zu schweigen.Obwohl Follett zur Niederlage der Deutschen bei Moskau wieder einiges beizutragen versteht,versäumt er leider DEN entscheidenden Wendepunkt des Krieges auch nur in einem einzigen Wort zu umschreiben und so muss der Zuhörer statt etwas über die Schlacht von Stalingrad zu erfahren,auch weiterhin ordinäre Anstößigkeiten über Oral- und Geschlechtsverkehr über sich ergehen lassen.Von den Gulags der Bolschewisten wird ebenso nicht gesprochen,wie über die Tatsache,dass sich nach 1945 auch GI's an deutschen Frauen vergingen.So habe ich gegen Ende hin schon gar keinen Kommentar zum Nürnberger Prozess erwartet.Insgesamt kann ich nur 2 Sterne und ein Fazit vergeben:Finger weg!

Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
  • Woho aus Reher am 09.01.2014
    wenn ich etwas über deutsche Geschichte lesen will, kaufe ich mir ein Geschichtsbuch!. Wenn ich Ken Follett kaufe, weiß ich was mich erwartet und genau das liebe und schätze ich an seinen Bücher!

    (Inhalt anstößig?)

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Bewertung von Harald Faisst aus Freiburg am 11.02.2013   ausgezeichnet
"Winter der Welt" ist ein grandioser Roman! Ich habe die 1024 Seiten verschlungen, und es hätten noch 1000 Seiten mehr sein können ...

Trotz der zahlreichen Schauplätze und Protagonisten verliert man als Leser nie den Überblick, denn Ken Follett ist ein grandioser Meister der nachvollziehbaren Konstruktion. Er ist aber vor allem ein Schriftsteller, dem es gelungen ist, vor einem sehr ernsten Hintergrund einen ebenso seriösen wie unterhaltenden Roman geschrieben zu haben. Ich freue mich bereits auf den dritten Teil der Jahrhundertsaga.

http://buchundebook.blogspot.de/2012/12/ken-follett-winter-der-welt-eine.html

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Bewertung von Kantianerin aus Berlin am 05.02.2013   ausgezeichnet
Drei Tage für 1022 Seiten - gut, dass Ferien sind. Ken Follets "Winter der Welt" ist der zweite Teil seiner Trilogie über das 20. Jahrhundert und verdeutlicht wirklich eine kalte Zeit. Wieder werden persönliche Schicksale in den USA, in Deutschland, England und in der damaligen Sowjetunion vorgestellt, wieder geht es um Krieg - diesmal um den Zweiten Weltkrieg. Weil der Leser über Menschen und Geschichte liest, versteht er mehr über die Abläufe, Hintergründe, Beteiligte auf allen Seiten, die so ein Ereignis prägen. Follet schafft es, die dunkle Seite der Nazis in so widerlichen Facetten darzustellen, aber auch die mutigen, leisen und beeindruckenden Leistungen, derer, die sich Widerstand trauten. Darüber hinaus wird deutlich, wie Machtstrukturen funktionieren und welche Typen von Menschen so etwas stützen.
Ich hab noch ca. 100 Seiten vor mir und bin mal wieder traurig, dass die Lesespannung gleich vorbei ist. Wer den ersten Teil kennt, braucht keine Bedenken zu haben, dass die Zeitlücke hinderlich ist. Ihr kommt schnell wieder hinein in die Familiengeschichten. Man kann aber die beiden Teile nur einzeln lesen. So dicke Bücher sind natürlich eine Herausforderung, aber die Art zu schreiben - ein Lesevergnügen trotz des überwiegend unvergnüglichen Themas.

13 von 17 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von leserattebremen aus Berlin am 12.01.2013   ausgezeichnet
Anfang der dreißiger Jahre in Deutschland kämpft die Familie von Ullrich in Berlin gegen die Nazis, während die Familien Dewar und Peshkov in der amerikanischen Oberschicht leben und Earl Fitzherberts Sohn Boy in England feiern geht und sich mit Frauen amüsiert. All diese Familien kennt man aus dem Roman „Sturz der Titanen“ von Ken Follett bereits und in „Winter der Welt“ treffen wir sie wieder. Mit dem Nazi Regime legt sich ein Schatten über die ganze Welt und alle kämpfen auf ihre Weise gegen diesen „Winter der Welt“ an. Ob auf politischem Weg, als Spione oder im Ausland im Widerstand, die nächste Generation der Familien ist politisch aktiv und nicht bereit, ein Leben unter Zwang und Gewalt zu erdulden. Diese unglaubliche und spannende Epoche der Weltgeschichte beschreibt Ken Follett in seinem neuen Roman aus vielen Perspektiven.
Dabei ist sein Stil so bildlich und realistisch, dass man das Gefühl hat, vor seinem inneren Auge einen Film ablaufen zu sehen. Die Beschreibung der Figuren ist detailliert und glaubwürdig und ihre Konflikte und Probleme stellen sie ständig vor neue Herausforderungen. Auch wenn das Buch mit über 1000 Seiten sehr umfangreich ist, lässt es sich leicht und schnell lesen und macht einem viel Freude. Die historischen Details sind gut aufgearbeitet und halten sich soweit ich das beurteilen kann an die bekannten Fakten, ohne viel hineinzuinterpretieren. Natürlich gibt es auch Liebesgeschichten, aber diese beherrschen nie vollständig das Geschehen und sind daher als Beiwerk der Geschichte durchaus glaubwürdig.
Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite, der Umfang des Romans erklärt sich auch daraus, dass der Autor das Buch genau nach Jahren gegliedert hat, so kommt nicht zu Zeitsprüngen, sondern es wird chronologisch erzählt, wer zeitgleich was erlebt. Die unterschiedlichen Blickwinkel auf diese Zeit zeigen einem noch einmal deutlich, dass es oft kein schwarz und weiß gibt, sondern für einen richtig ist, was für einen anderen falsch sein kann. Machmal weiß man gar nicht, auf welcher Seite man als Leser stehen soll, findet man doch in fast jeder Perspektive, ob nun die russische, britische oder amerikanische, eine Person, die einem ans Herz gewachsen ist und deren Argumentation einen überzeugt.
Ein großartiges Portrait einer Epoche aus dem Blickwinkel unterschiedlichster Menschen und Familien. Absolut empfehlenswert!

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Bewertung von Ina am 05.01.2013   ausgezeichnet
Nach "Sturz der Titanen" kommt nun der zweite Band der Jahrhundert-Saga von Ken Follett - und wie beim letzten Mal war ich auch hier hellauf begeistert von der Geschichte.

Wieder trifft man auf die Familien aus "Sturz der Titanen", die sich nach dem Ersten Weltkrieg alle einigermaßen erholt haben und nun in die nächste Katastrophe gestürzt werden, dem Zweiten Weltkrieg und dem NS-Regime unter Hitler.
Die von Ulrichs haben es besonders schwer, denn sie sind Sozialisten, die bei den Nazis nichts mehr zu sagen haben und keinen Fuß mehr auf die Erde bekommen sollen. Die ehemals erfolgreiche Journalisten Maud von Ulrich und ihr Mann Walter, ein erfolgreicher Abgeordneter im Bundestag, bekommen das deutlich zu spüren.
Ethel, die im ersten Band der Saga Lloyd, den Sohn von Mauds Bruder Earl Fitzherbert, zur Welt gebracht hat, fährt mit Lloyd kurz vor der Machtergreifung Hitlers nach Deutschland und erlebt am eigenen Leib, wie brutal der Faschismus ist. Sie allen wollen ihn bekämpfen, ob in Deutschland, Spanien oder England. Doch das ist alles andere als leicht und vor allem erstmal nicht erfolgreich.
Auch die russischen Familien treffen wir hier wieder. Die Familie Peschkow ist nach Amerika gegangen, wo sie Peshkov heißen, Daisy, die Tochter des Gangster Lew Peshkow, will unbedingt reich einheiraten und begegnet bei ihrem Aufenthalt in England Earl Fitzherberts Sohn Boy, den sie zu bezirzen versucht.

Ich bin schon jetzt gespannt, wie die Jahrhundert-Saga weitergehen wird und hoffe, dass der dritte Band nicht mehr lange auf sich warten lässt.

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Bewertung von Mom of 4 aus Hopewell, Virginia, USA am 02.01.2013   ausgezeichnet
Wunderbares Buch, konnte es nicht aus der Hand legen bis ich es durch hatte. Sehr zu empfehlen für Jugendliche,welche die Weltgeschichte pauken müssen aber den Geschichtsunterricht in der Schule zu trocken finden.

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Bewertung von Michael aus Bamberg am 31.12.2012   schlecht
Nachdem mich der erste Teil der Trilogie durchaus begeistert hat, ist "Winter der Welt" eine riesengroße Enttäuschung. Die Geschichte erscheint nur als scherenschnitthafter Hintergrund für ebenso scherenschnitthafte Figuren. Je weiter die zähe Handlung voranschreitete, desto mehr konzentrierte sich die Handlung auf Liebesbeziehungen zu "atemberaubend" schönen Frauen und ihren unehelichen Kindern. Wurden im ersten Teil noch die Gewerkschaftsbewegung, die Russische Revolution oder die Frauenbewegung sowie einige Figuren plastisch dargestellt, ist der Versuch, die Zeit des Zweiten Weltkriegs literarisch zu gestalten, misslungen.

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