Jane Eyre - Mia Wasikowska,Michael Fassbender,Judi Dench
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Jane Eyre

Mia Wasikowska, Michael Fassbender, Judi Dench 

Darsteller: Wasikowska, Mia; Fassbender, Michael; Dench, Judi; Hawkins, Sally; Bell, Jamie; Grainger, Holliday; Poots, Imogen; Clarkson, Amelia; Buchvorl.: Brontë, Charlotte; Musik: Marianelli, Dario; Buch: Buffini, Moira; Kamera: Goldman, Adriano;
DVD
 
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Jane Eyre

Als Jane Eyre Mitte des 19. Jahrhunderts ihre erste Stellung als Erzieherin in Schloss Thornfield antritt, erwähnt die Waise ihre Leidenszeit bei Verwandten und im Internat mit keinem Wort. Dieses Schweigen und Janes furchtlose Direktheit imponieren Rochester, Janes launischem, aber charismatischem Arbeitgeber. Denn er verbirgt selbst ein Geheimnis, das schließlich gefährdet, was keiner der beiden und auch das konservative Umfeld anfangs nicht für möglich gehalten hatte: eine aufrichtige, leidenschaftliche Liebe. Cary Fukunagas Debüt "Sin Nombre" war ein Film der Bewegung, seine Adaption von Charlotte Brontës Klassiker, zelebriert die Langsamkeit, besticht durch geschliffene Dialoge und eine düster-strenge Atmosphäre. Diese "Jane Eyre" ist kein Kostüm-, sondern ein Gefühlsdrama, das in den Szenen zwischen den Protagonisten vor Spannung knistert. Als Rochester überzeugt Michael Fassbender mit einer starken, Mia Wasikowska mit einer zurückgenommenen und deshalb bisher besten Darstellung dieser Figur.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

High-Definition - Deleted Scenes - B-Roll - Original-Featurettes - Bildergalerie - Deutsche Trailer - Original-Trailer - Original-TV-Spot Standard-Defintion - Audiokommentar von Regisseur Cary Fukunaga - Audiokommentar von Rob Meyer & Ameer Youssef - Making-of - Interviews - Deutsche Trailer


Produktinformation

  • Hersteller: Tobis
  • EAN: 5050582883213
  • Best.Nr.: 34875093
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 3. Mai 2012
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Untertitel: Deutsch
  • Regionalcode: 02
  • Bildformat: 1:1, 85/16:9
  • Tonformat: Deutsch DD 5.1 ...
  • Kopierschutz: ja
  • Gesamtlaufzeit: 115 Min.
Asketisch und emotional authentisch zeichnet die jüngste Verfilmung von Charlotte Brontës Klassiker den Weg ihrer berühmten Heldin nach.

Verachtet, gefürchtet, gequält und schließlich geliebt: Generationen haben Jane Eyres Entwicklung, die hinsichtlich Ehrlichkeit und Selbstachtung eigentlich immer eine Konsolidierung war, auch im Kino begleitet. Mit der Protagonistin, ihrem Rückgrat, ihrer Sehnsucht nach Liebe und einem Leben, das nicht vom Horizont eingegrenzt wird, kann man sich heute noch identifizieren, wobei der Jugend wohl auch diese Adaption so exotisch wie ein Marsbesuch vorkommen wird. "Jane Eyre" ist also ein Genussmittel für Erwachsene, geschliffen im Wort, düster und streng in den Bildern.
Die Dramaturgie entfernt sich nicht nur in der Erzählperspektive von der Vorlage, folgt dem in Erinnerungen abdriftenden Bewusstsein Janes und beginnt mit dem Tiefpunkt ihres Lebens, der Flucht aus Schloss Thornfield in die winterlich-lebensfeindliche Natur Yorkshires. Aufgenommen von einem Pfarrer und seinen Schwestern, ihrer neuen Familie, blickt sie auf die eigene zurück. Ihre Leidenszeit bei Tante, Cousins und im Internat verkürzt der Film auf das Nötigste - sie selbst wird das noch radikaler tun, wenn sie ihre erste Stellung als Erzieherin antritt und Rochester, dem mürrisch-launischen Schlossherrn, ihre schlimmsten Erfahrungen verschweigt. Weil auch er das tut, beginnt hier die Geschichte einer Seelenverwandtschaft und einer Liebe, die nicht von der Gesellschaft, nur von Rochesters großem Geheimnis sabotiert wird. Denn die Lüge, das arbeitet Moira Buffinis Drehbuch gut heraus, ist für die furchtlos direkte Jane eine unverzeihliche Charakterschwäche.
Alle Szenen zwischen Jane und Rochester knistern vor Spannung, die in reduzierter Form auch Elemente des Schauerromans, unheimliche Erscheinungen und Geräusche, erzeugen. Im Unterschied zu "Sin Nombre", dem starken Debüt von Regisseur Cary Fukunaga, ist "Jane Eyre" ein Film der Langsamkeit, fast des Stillstands, der, weitgehend in natürliches Licht gesetzt, in Ausstattung und Emotionen noch reduzierter und intimer als frühere Verfilmungen wirkt. Michael Fassbender ("X-Men: Erste Entscheidung") ist überzeugend als Rochester, Mia Wasikowska ("Alice im Wunderland") aber nicht nur die jüngste, sondern auch bisher beste Jane im Kino. Ihre Mimik, das Timing ihrer Tränen, ihr Sprachduktus sind ein Highlight - und für eine bestimmte Klientel wird es der Film auch sein.
kob.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Charlotte Brontë (1816 - 1855) ist die älteste der drei außergewöhnlichen Schriftsteller-Schwestern. Sie wurde am 21. April 1816 als dritte Tochter eines irischen Methodistenpfarrers im britischen District Yorkshire geboren. Sie hatte vier Schwestern und einen Bruder. Als Charlotte fünf Jahre alt war, starb ihre Mutter. Auch ihre beiden älteren Schwestern starben. Charlotte unterrichtete ihre jüngeren Schwestern Emily und Anne zu Hause und arbeitete zeitweise in zwei anderen Haushalten als Gouvernante. 1847 veröffentlicht Charlotte ihren Roman "Jane Eyre", in dem sie vom Schicksal einer Gouvernante erzählt. Die Bekanntgabe der Identität der "Brüder Bell" beim Londoner Verleger sorgte für einen Skandal. Charlotte schrieb "Shirley", reiste nach London und fand Kontakt zu literarischen Kreisen um William M. Thackeray. 1854 heiratete sie den Hilfspfarrer A.B. Nicholls, für den sie Bewunderung, aber keine Liebe empfand. Im selben Jahr erwartete sie ein Kind und bekam eine schwere Lungenentzündung, von der sie sich nicht mehr erholte: sie hatte ihre jüngeren Schwestern überlebt, starb jedoch in Haworth, drei Wochen vor ihrem 39. Geburtstag.

Kundenbewertungen zu "Jane Eyre"

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Bewertung von Lisega am 27.03.2013   ausgezeichnet
Diese neueste Adaption des viktorianischen Klassikers „Jane Eyre“ ist trotz vieler Freiheiten gegenüber der literarischen Vorlage von Charlotte Brontë sehr gelungen und für jeden Fan anspruchsvoller Literaturverfilmungen absolut zu empfehlen.
Jane Eyre, die als Waisenkind von ihrer Tante in das strenge, bigotte Internat Lowood abgeschoben wird und später als Gouvernante auf dem Landsitz Thornfield Hall landet, ist eine starke Heldin: Äußerlich unscheinbar, ist sie intelligent, durchaus leidenschaftlich und trotz ihres Leidenswegs selbstbewusst und mit innerer Größe ausgestattet. Mia Wasikowska verkörpert die junge Frau perfekt, mit kleinsten Gesten und subtilsten Regungen in ihrem ausdrucksvollen Gesicht vermag sie das Gefühlsleben Janes darzustellen. Auch die zweite Hauptrolle, Janes Arbeitgeber Mr. Rochester, der in ihr eine Seelenverwandte entdeckt und sich in vielen Wortgefechten auf Augenhöhe in die Gouvernante verliebt, ist mit Michael Fassbender toll besetzt. Zwar sieht er eigentlich für diese Figur zu gut aus, er spielt aber mit so einer starken virilen Ausstrahlung dass klar wird, warum Jane von ihm fasziniert ist.
Der Schwerpunkt dieser Verfilmung liegt ganz klar auf der Beziehung der beiden, die Kindheitserlebnisse Janes und die Details einiger Handlungsstränge werden auf das Nötigste reduziert oder ganz weggelassen (z.B. ihre Förderin Ms. Temple, die verwandtschaftliche Beziehung zu St. John Rivers). Gut, dass die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern stimmt und das Knistern zwischen diesem Liebespaar in jeder Szene zu spüren ist. Auch die Nebenrollen sind mit Judi Dench als Mrs. Fairfax, Sally Hawkins als Tante Reed und Jamie Bell als St. John Rivers hochkarätig besetzt, und die Schauplätze – der düstere Landsitz Thornfield Hall, die trostlose Moorlandschaft – und die Musik untermalen die Atmosphäre der Geschichte perfekt. Alles in allem eine wirklich tolle Verfilmung dieses Klassikers.

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