Nach dem Unfalltod des kleinen Sohnes wagt der Ire Johnny mit
seiner Frau Sarah und den beiden Töchtern Ariel und Christy in New
York einen Neunanfang. Doch die Aussichten sind wenig rosig. Johnny
findet als Schauspieler keine Arbeit. So jobbt Sarah als Kellnerin,
damit man sich wenigstens eine heruntergekommene Wohnung leisten
kann. Frustriert schlägt sich die Familie durchs Leben. Als Sarah
ihrem Mann dann aber auch noch eröffnet, sie sei wieder schwanger,
scheint endgültig alles aus den Fugen zu geraten. Mit diesem
mitreißenden Einwanderer-Melodram arbeitet der irische Filmemacher
Jim Sheridan ("Mein linker Fuß") die eigene Vergangenheit
auf. Auch er versuchte einst, als Theaterregisseur in New York Fuß
zu fassen. Diese Authentizität ist in jeder Szene spürbar, dennoch
driftet die Story nie ins Pathetische ab. Oscar-nominierte
Leistungen geben Samantha Morton als Sarah, Djimon Honsou als
menschenscheuer Künstler sowie Sheridan und dessen zwei Töchter mit
ihrem Drehbuch. Berührendes Drama mit Außenseiter-Chancen.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Nach dem Tod ihres Sohnes immigriert eine irische Familie nach New
York. Vater Johnny versucht sich hier mehr schlecht als recht als
Schauspieler, Mutter Sarah und die zehn- und sechsjährigen Töchter
freunden sich mit ihrem Nachbarn Mateo an, einem schwarzen
Künstler, dessen Schicksal die Iren vor eine Zereißprobe stellt.
Bonusmaterial
" Audio-Kommentar von Regisseur Jim Sheridan " 10 unveröffentlichte Szenen " Making-of: "A Personal Journey"
Nach dem tragischen Tod des Sohnes macht sich in den 80er Jahren eine irische Familie auf die große Reise in die Neue Welt - und das, ohne einen Cent in der Tasche.
Dort angekommen, finden die Immigranten in einer lauten und verlausten New Yorker Mietskaserne Unterschlupf. Leider geht der "American Dream" nicht einmal annähernd in Erfüllung, und die harte Wirklichkeit zeigt schnell ihr hässliches Gesicht.
Aus der Perspektive einer der beiden kleinen Töchter erzählt Jim Sheridan ("Mein linker Fuß") eine herzzerreißende Einwanderer-Geschichte vom Durchhalten und Zusammenhalten, von persönlichem Schmerz und der unerschütterlichen Hoffnung auf eine bessere Zukunft - eines Tages, irgendwann.
Liebeserklärung ans Leben
Trotz großer Gefühle wird diese wunderbare Mischung aus Drama und Märchen dabei nie gefühlsduselig. Mit "In America" läuft das Filmjahr 2003 noch einmal zur Höchstform auf.
Eine Liebeserklärung an das Leben - und trotz allem auch an den Moloch Big Apple - voller melancholischer und magischer Momente. Zum Weinen schön.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Kundenbewertungen zu "In America"
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Regie bei diesem unter die Haut gehenden, irisch-britischer Spielfilm aus dem Jahr 2002 mit vielen Awards und Nominierungen führte Jim Sheridan, der gemeinsam mit seinen Töchtern Naomi und Kirsten auch das mehr oder weniger autobiographische Drehbuch schrieb.
Die ausgezeichneten Schauspielleistungen, vor allem auch von Sarah und Emma Bolger als Christy und Ariel, unterstützen das tief bewegende Drehbuch und seine audiovisuelle Umsetzung und fesseln den Zuschauer von Anfang an mit dieser rührenden und nachdenklichen aber nie kitschigen Geschichte, eine Geschichte über Tod, Leben, Ehe, Kinder und das Zuhause und die Gemeinschaft.
Die Ausstrahlung der 5 Hauptakteure ist einfach fantastisch und macht den Film mehr als nur überzeugend. Unglaublich offen in ihrer kindlichen Lebensbejahung und zugleich herzerweichend auch die 2 Kinder, die mehrmals die Brücken schlagen zwischen so verschiedenen und schmerzhaften Ufern wie z.B. Tod und Leben.
...eine sehenswerte, wahre Geschichte aus dem Leben, nicht nur Frankie gewidmet.
Die 5 Hauptdarsteller:
* Paddy Considine als Johnny
* Samantha Morton als Sarah
* Sarah Bolger als Christy
* Emma Bolger als Ariel
* Djimon Hounsou als Mateo
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