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Schlimmes Ende
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2003
Übersetzung: Rowohlt, Harry
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
- Audio CD, EUR 15,00
- Gebundenes Buch, EUR 9,90
- Broschiertes Buch, EUR 6,00
- eBook, EUR 4,99
- Gebundenes Buch, EUR 6,90
- Hörbuch-Download MP3 (MP3), EUR 10,95
Produktinformation
- Verlag: Omnibus Tb Bei Bertelsmann
- 2004
- Ausstattung/Bilder: 2004. 125 S. m. Illustr. v. David Roberts.
- Seitenzahl: 128
- Omnibus Taschenbücher Bd.21507
- Altersempfehlung: ab 10 Jahren
- Deutsch
- Abmessung: 182mm x 126mm x 14mm
- Gewicht: 143g
- ISBN-13: 9783570215074
- ISBN-10: 3570215075
- Best.Nr.: 12857163
Leseprobe zu "Schlimmes Ende"
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Produktbeschreibung zu "Schlimmes Ende"
Beschreibung
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2003
Leseprobe zu "Schlimmes Ende" von Philip Ardagh
FOLGE 1
In welcher Eddie Dickens zu seinem eigenen Besten weggeschickt
wird
Als Eddie Dickens elf Jahre alt war, bekamen seine bei den Eltern
so eine abscheuliche Krankheit, von der sie gelb und an den Rändern
etwas wellig wurden und nach alten Wärmflaschen rochen.
Damals gab es viele solcher Krankheiten. Vielleicht hatte das mit
dem vielen dicken Nebel zu tun, mit dem knubbeligen
Kopfsteinpflaster und damit, dass sich alle zu Pferde
fortbewegten... sogar aufs Klo. Wer weiß?
"Es ist sehr epidemisch", sagte sein Vater.
"Und ansteckend", sagte seine Mutter, die an einem
Eiswürfel in Gestalt eines berühmten Generals lutschte.
Sie waren im Schlafzimmer von Eddies Eltern, welches sehr dunkel
und dreckig war und in dem es außer einem großen Doppelbett, einem
noch größeren Kleiderschrank und zweiunddreißig verschiedenen
Stühlen, die alle so gebaut waren, dass man kerzengerade auf ihnen
sitzen musste, selbst wenn man mit den Hand- an die Fußgelenke
gefesselt war, keine Möbel gab.
"Warum lutschst du an einem Eiswürfel in Gestalt eines
berühmten Generals?", fragte Eddie beide Eltern, die, gegen
Stapel von Kissen …
Leseprobe zu "Schlimmes Ende" von Philip Ardagh
"FOLGE 8 (S. 49-50)
Beeilung, bitte!
In welcher ein Schokoladenplätzchen auch ein Mäusekötel sein
könnte
Nachdem der Theaterdirektor Mr Pumblesnook sich zu ihnen - und,
nicht zu vergessen, Malcolm, dem ausgestopften Wiesel - in die
Kutsche gesetzt hatte, wurde es für Eddie immer schlimmer. Wer
konnte Malcolm schon vergessen? Eddie nicht, so viel ist schon mal
sicher, denn die Schnauze des Wiesels stak in seinem Ohr. »Warum
sind wir hier eigentlich so zusammengequetscht?«, fragte er, immer
noch böse auf Mr Pumblesnook, weil der vorgegeben hatte, ein
Schurke zu sein, und mit seinem Revolver auf ihn gezielt hatte.
»Könnte nicht einer von uns auf der Sitzbank gegenüber
sitzen?«
Die Frage schien durchaus berechtigt zu sein, weil sie alle drei
(plus Wiesel) nebeneinander saßen, während die Sitzbank gegenüber V
- A - K - A - N - T (das spricht man »leer« aus) war. »Ich bin für
das Sitzarrangement zuständig, und ich sage, dass wir haargenau so
sitzen, wie wir sitzen!«, röhrte die Wahnsinnige Tante Maud. »Haben
Sie nicht sogar mal einen Sommer auf der Höheren-Töchter-Schule …
Leseprobe zu "Schlimmes Ende" von Philip Ardagh
03.12.2010
Süddeutsche Zeitung Junge Bibliothek Band 10
Das Leben voller
törichter Abenteuer
„Schlimmes Ende“
von Philip Ardagh
„Schlimmes Ende“ ist der provozierende Titel dieses Erstlings, und im Vorwort begrüßte der englische Autor Philip Ardagh seine jungen Leser des Jahres 2000 mit dem aufmunternden Wunsch: „Möge euer Leben voll törichter Abenteuer sein.“ Das „Schlimme Ende“ fing gut an, der Erfolg auf dem Markt und bei den Lesern stellte sich über Nacht ein, und der Wunsch nach weiteren törichten Abenteuern wurde von Ardagh erfüllt.
Seine Galionsfigur als Abenteurer ist der kleine Eddie Dickens, der im viktorianischen England lebt, unbedeutend sieht er aus, klein ist er – klein, aber oho. Seine Eltern leiden an einer seltsamen Krankheit, einer Art Gelbsucht, die sie wellig an den Rändern macht. Und schlecht riechen tun sie außerdem. Wonach denn? Nach alten Wärmflaschen! Wie bitte? Ja, so ist es. Doch weiter in der Geschichte. Besorgt wie sie sind um Eddies Wohl, schicken die kranken Eltern ihr Kind zu Verwandten, dem Wahnsinnigen Onkel Jack und der Wahnsinnigen Tante Maud. …
Kundenbewertungen zu "Schlimmes Ende" von "Philip Ardagh"
Bewertung von J.T.m aus Bonn am 18.05.2011
Ich habe dieses Buch ausgesucht, weil es sehr humorvoll geschrieben wurde. Wenn man das Buch einmal liest, kann man nicht mehr aufhören! Deswegen empfehle ich dieses Buch weiter.
Bewertung von AxTod aus Leipzig am 18.08.2010
Das Buch hat mir gefallen, weil es sehr lustig ist und die Handlung trotz vieler Lustiger Kommentare des Autors nicht zu verworren ist (obwohl der Autor manchmal ganze Seiten damit füllt....). Es gibt auch noch fünf Fortsetzungen des Buches, dieser Teil gefällt mir aber am besten.
Bewertung von Xirxe aus Hannover am 06.06.2010
117 Seiten völliger Nonsense, Wortspielereien, Klamauk auf hohem Niveau und dazu noch die genialen Zeichnungen von David Roberts - man bekommt die Mundwinkel gar nicht mehr nach unten. Doch Achtung! Leserinnen und Leser, die ein Mindestmaß an Sinn in einer Geschichte brauchen um diese genießen zu können, sollten die Finger davon lassen. Hier zählt nichts außer der Freude am Erzählen - und zwar völlig sinnfrei.
Die Geschichte ist schnell wiedergegeben: Edmund, genannt Eddie oder Jonathan oder auch Simon, je nachdem ob seiner Mutter gerade sein Name oder Kosename nicht einfällt, muss eine Zeitlang zu seinem Großonkel, dem Wahnsinnigen Jack, da seine Eltern an einer abscheulichen, sehr ansteckenden Krankheit leiden, von der man gelb und an den Rändern (welchen???) etwas wellig wird sowie nach alten Wärmflaschen riecht. Auf der Reise nach 'Schlimmes Ende', dem Haus seines Großonkels, zusammen mit dem 'Wahnsinnigen Jack', der 'Wahnsinnigen Maud' (seiner Großtante) und dem ausgestopften Wiesel das Sally bzw. Malcolm, aber vielleicht auch Cornelius oder Edna heißt, begegnet er merkwürdigen Gestalten und landet unter obskuren Umständen im Waisenhaus 'Sankt-Fürchterlich-Heim für dankbare Waisen' bei der schrecklichen Frau Direktor Grausam-Unsäglich.
Ardagh liebt es, überall noch weitere kleine Geschichten einzubauen, die eine skurriler als die andere (wie sich beispielsweise der Theaterdirektor auf seine Rolle als Lachs in dem Stück 'Wir kleinen Fische' vorbereitete. Er verbrachte einen ganzen Monat in der Badewanne und ernährte sich ausschließlich von Wattwürmern und Ameiseneiern.). Dazu die in jeder Hinsicht spitzen Zeichnungen von David Robert: Figuren mit den spitzesten Nasen die man sich vorstellen kann, spitzen Fingern, spitzen Beinen, Ellbogen, Schulten, Füße - es ist eine wahre Freude sich beim Durchlesen diese herrlichen Bilder anzuschauen.
Harry Rowohlt hat hier sicherlich eine erstklassige Übersetzung geliefert (ich kenne das Original nicht). Wie kommt man nur auf Wörter wie 'Augenbrauenaufrauer' oder 'berühmtergeneralsförmiger Eiswürfel'? Sowas findet doch man nicht im Wäörterbuch - oder doch :-) ?
Also: Unbedingt Lesen!!
Bewertung von xilef aus Kirchseeon am 02.05.2010
Das Buch war total lustig und völlig verrückt. Ich würde es nur jemanden empfehlen, der viel Humor hat.
Bewertung von Harry K aus Ottobrunn am 15.04.2010
Das Buch hat unserem Lehrer besser gefallen als den Schülern. Es ist alles schon SEHR verrückt. Wer auf so verrückte Dinge steht - der kann es lesen - ansonsten ist es zumindest eine kurzweilige Sache, da das Buch recht dünn ist.
Bewertung von Schlumm aus Medelby am 10.08.2008
Habe mir dieses Buch gekauft weil ich von der Beschreibung so neugierig wurde dass ich es mir unbedingt kaufen musste. Es ist von Anfang bis Ende wirklich sinnlos komisch und echt zum schreien lustig geschrieben! Nicht nur was für verregnete Tage! Ich hatte das Buch an einem Tag durch weil ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte!
Bewertung von Susann Prause aus Wolmirstedt am 29.06.2007
Der Autor strickt beim Schreiben an sich sinnlose (weil auch nicht zwangsläufig richtige) Erklärungen, verheddert sich aber nie, stellt alles so dar, dass es im ersten Moment tatsächlich logisch scheint, dass die Leute im 19. Jh. ihre Unterhemden und Unterhosen für ihre Haut hielten: "aus anderem Material hergestellt als Gesicht, Hände und Füße, und mit Knöpfen dran."
Wer in diesem Buch keine Überraschungen erwartet, wird enttäuscht - immer abstraktere und verrückter erscheinende Figuren tauchen während der Reise, durch das Buch, und mit der Hauptperson Eddie zum Haus seines wahnsinnigen Großonkels Jack und seiner wahnsinnigen Großtante Maud, auf. Das wahnsinnig Komische: Eddie ist dabei die Person, die als einziges bei wirklich klarem Verstand zu sein scheint, da auch der Autor teilweise auf angenehme Weise etwas verwirrt wirkt.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein gekauftes Buch beim Lesen nicht "wellig an den Rändern" wird - vor lauter Lachtränen!
Dann geben Sie bitte hier Ihre Bewertung ab
08.08.2002
Eine Geschichte für Menschen ab 10 soll das sein. Wenn Eddie seine
Reise in die große Welt antritt, um schließlich im Waisenhaus Sankt
Fürchterlich zu landen, so geht das, bei diesem Autor zumindest,
allerdings nicht unter einer Wiederbelebung britischer Romanwelten
aus dem Geiste der Unordnung und Spielfreude vonstatten und auch
nicht ohne Wortwitz und jede Menge kulturgeschichtlicher Exkurse,
"vom Grundwissen über die Erfindung der Polizei ... bis zum
Strom". Eine "furiose Fülle", freut sich Reinhard
Osteroth über das Buch und einen Autor, der ausschaut "wie ein
auf über zwei Meter gestreckter Harry Rowohlt". Der wiederum
hat das Buch nicht nur übersetzt, sondern auch auf zwei CDs
gesprochen, "vollmundig ... von Understatement
moduliert".
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezensionen und Kritik
"Ein Götterfunke skurrilen Humors." (Deutschlandfunk)
Rezension
Ein Götterfunke skurrilen Humors.
(Deutschlandfunk)
Das ist Wahnsinn.
(Süddeutsche Zeitung)
Aber Vorsicht: Wer das liest, lacht sich wellig.
(Brigitte)
Rezensionen und Kritik
Aber Vorsicht: Wer das liest, lacht sich wellig.
Rezension
Eddis Eltern leiden an einer seltsamen Krankheit: Seine verrückten Verwandten sind keine Hilfe. Schließlich muss der Junge ins Waisenhaus "Sankt Fürchterlich". Dafür, dass die Geschichte kein "Schlimmes Ende" nimmt, sorgt Harry Rowohlt. Väterlich-weise liest er das genial-gruselige Buch, das sich Eltern unbedingt mit ihren Kindern (ab zehn) anhören sollten. (Hörzu)
Rezensionen und Kritik
"Ardagh überschüttet uns mit seinen verquer-komischen Einfällen, bis man es vor Lachen nicht mehr aushält. Dieses Buch ist der absolute Knüller und ich liebe es."
Autorenporträt zu "Philip Ardagh"
Der englische Kinder- und Jugendbuchautor Philip Ardagh hat unter verschiedenen Namen über vierzig Bücher für Kinder veröffentlicht, darunter einige zum Thema Ägypten. Die Bandbreite seines schriftstellerischen Schaffens ist immens und reicht von historischen Jugendromanen bis zu Gruselgeschichten. Seine Bücher wurden bislang in neun Sprachen übersetzt. Er lebt mit seiner Frau und zwei Katzen in einem kleinen Küstenort in England.
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