Die Wolke - Pausewang, Gudrun

Gudrun Pausewang 

Die Wolke

Jetzt werden wir nicht mehr sagen können, wir hätten von nichts gewußt. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 1988 und dem Deutschen Science Fiction Preis 1988. Reality

Broschiertes Buch
 
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Produktbeschreibung zu Die Wolke

Was niemand wahrhaben wollte, passiert: Deutschland erlebt einen Supergau. Die 14-jährige Janna-Berta verliert ihre Familie und landet selbst im Lazarett.

Produktinformation


  • Verlag: Ravensburger Buchverlag
  • 2011
  • Nachdr.
  • Ausstattung/Bilder: Nachdr. 2011. 222 S. m. Illustr.
  • Seitenzahl: 224
  • Ravensburger Taschenbücher Bd.58014
  • Altersempfehlung: ab 13 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 179mm x 128mm x 24mm
  • Gewicht: 213g
  • ISBN-13: 9783473580149
  • ISBN-10: 3473580147
  • Best.Nr.: 06780142
"Dieses Szenario des Grauens ist der mutige Versuch, Abschied von falschen Träumen, von Illusionen zu nehmen". (Die Zeit)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 15.03.2011

Moralin
Gudrun Pausewangs „Die Wolke“
schwebt in die Bestsellerlisten
Erst stirbt Opas Wellensittich Coco, dann der kleine Bruder Uli, anschließend verenden 18 000 Deutsche an radioaktiver Strahlung oder unter den Maschinengewehren-Salven skrupelloser Soldaten: Die Protagonistin Janna-Berta aus Gudrun Pausewangs Kinderbuch „Die Wolke“ watet nach einem fiktiven GAU im Atomkraftwerk Grafenrheinfeld durch ein postapokalyptisches Deutschland. Seit dem Beginn der Katastrophe in Japan nimmt das Buch auf der Bestsellerliste für Jugendliteratur wieder einen der vordersten Plätze ein, weil die Kinder was Passendes lesen sollen, während Mama und Papa zur Menschenkette nach Neckarwestheim fahren.
Die moralinversäuerte Wolke hat seit ihrem Erscheinungsjahr 1987 genügend Schülern Geistesleben und Träume verseucht: „Die Politiker“ sind „schuld“ am Störfall, „die Bonzen“ haben sich „als erste abgesetzt“ und wie: Einmal pflügt ein Mercedes durch die Stiefmütterchen im Vorgarten – die Guten fahren dagegen einen bunt bemalten VW-Bus und wollen in die DDR fliehen. Anfangs prophezeit der kluge (aber bald tote) Vater, dass „erst hier …


Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 16.03.2011

Das Angstmacherbuch unserer Schulzeit
"Die Wolke" war Pflichtlektüre - jetzt hat sie die Realität eingeholt

"An diesem Freitagmorgen wehte eine starke Brise", so harmlos fängt das an. Und am Ende heißt es: "Da zog Janna-Berta die Mütze vom Kopf und begann zu sprechen."

Was wird sie ihren Großeltern jetzt erzählen? Ganz sicher von dem Tag, als plötzlich in der Schule die Sirene schrillte, von der Panik, die sich ausbreitete, als bekannt wurde, dass ein nahe gelegenes Atomkraftwerk explodiert war. Von der Flucht über die Dörfer im Schatten der atomaren Wolke, von den Familien, die sich zerstreuten, vom Kampf ums Überleben, vom Unfalltod des kleinen Bruders und der Zeit im Krankenhaus auf der Station mit den vielen leukämiekranken Kindern. Dass sie die Mütze dafür abnimmt, ist eine Geste mit doppelter Bedeutung: Sie ist Zeichen der Trauer und des Respekts vor den vielen Toten. Und sie entblößt die Glatze der strahlenkranken Erzählerin.

Natürlich ist Gudrun Pausewangs Buch "Die Wolke", das 1987 erschienen ist, ein Jahr nach Tschernobyl, als Appell gemeint. Und der richtet sich nicht nur an Janna-Bertas Großeltern, die …


»Dieses Szenario des Grauens ist der mutige Versuch, Abschied von falschen Träumen zu nehmen.« Die Zeit »Kaum ein Buch ist so tief im kollektiven Gedächtnis verankert wie dieses.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
Gudrun Pausewang wurde 1928 als das älteste von sechs Kindern in Wichstadtl (Ostböhmen) geboren. Ihr Vater kam 1943 in Russland um und ihre Mutter musste nach Kriegsende allein mit den sechs Kindern in den Westen fliehen. Gudrun Pausewang arbeitete als Lehrerin an verschiedenen Schulen in Deutschland und Mittel- und Südamerika. So lehrte sie in Chile, Venezuela und Kolumbien. 1972, zwei Jahre nach der Geburt ihres Sohnes, kehrte sie endgültig nach Deutschland zurück. Hier unterrichtete sie bis 1989 an einer hessischen Grundschule. Im Ruhestand beendete sie ihr Germanistikstudium und promovierte 1998 an der Goethe-Universität Frankfurt/Main. Gudrun Pausewang ist seit 1958 schriftstellerisch tätig. Sie hat - neben Romanen für Erwachsene - zahlreiche Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, in denen sich ihre eigenen Erfahrungen und die Betroffenheit über die Armut in Südamerika, das Schicksal von Flüchtlingen und über die atomare Bedrohung niederschlagen. Sie engagiert sich in ihren Büchern für den Frieden, die Umwelt und soziale Gerechtigkeit. Ein wichtiges Thema ist auch die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dem Dritten Reich. Für ihr literarisches Werk wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 1988 für "Die Wolke". 1999 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz und 2009 bekam sie den Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur Volkach für ihr Lebenswerk.

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Kundenbewertungen zu "Die Wolke" von "Gudrun Pausewang"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.4 von 5 Sterne bei 45 Bewertungen **** sehr gut
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Bewertung von dyingStar13 aus Warburg am 21.11.2011 ***** gut
In dem Buch Die Wolke von Gudrun Pausewang geht es um Janna-Berta, die dank des Super-Gaus ihre Familie verliert und den radioaktiven Strahlen zum Opfer fällt. Sie schafft es, sich zuerst in ein Not Hospital zu flüchten, wo sie dann von ihrer Tante Helga nach Hamburg geholt wird. Dort bleibt sie aber nicht lange, denn ihre Großeltern kehren bald zurück, und sie glauben, alles wäre in Ordnung. Das Buch endet damit, dass Janna-Berta ihnen alles erzählt.
Für mich war dieses Buch eher mittelmäßig, da man sich vorstellen kann, dass es wirklich so abgelaufen wäre, wenn es in Deutschland wirklich einen Super-Gau gegeben hätte, es aber in meinen Augen doch etwas unnatürlich rüberkommt, dass soviele schlimme Dinge ihr zustoßen; aber es könnte ebenso gut sein, dass es wirklich so gewesen wäre. Daher fällt es mir eher schwer, dieses Buch zu beurteilen.
Ich würde es aber trotzdem weiter empfehlen, um sich über die Gefahren eines Super-Gaus im Klaren zu sein. Und schlecht geschrieben ist es ja auch nicht. ;)

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Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 21.10.2011 ***** sehr gut
Janna-Berta sitzt nichtsahnend in der Schule, als plötzlich ein Alarm ausgelöst wird, der in Verbindung mit dem Atomkraftwerk Grafenrheinfeld steht. Die Schüler flüchten aus der Schule und sollen sich mit ihren Familien in Sicherheit bringen, was in Janna-Bertas Fall jedoch schwieriger als gedacht ist. Ihre Familie ist in Schweinfurt und Janna-Berta ist mit ihrem kleinen Bruder Uli auf sich allein gestellt. Ohne Auto oder viel Geld versuchen sie auf Fahrrädern aus Schlitz zu fliehen.
Während der Flucht muss Janna-Berta einige Schicksale hinnehmen und kommt selbst mit der sogenannte Wolke in Kontakt, als ein Gewitter ausbricht. Jetzt geht es ums nackte Überleben...

"Die Wolke" thematisiert einen Super-GAU, der mitten in Deutschland stattfindet. Während des Lesens habe ich mir sehr oft die "Was wäre wenn.."-Frage gestellt und weiß ehrlich gesagt immer noch nicht, wie ich mich dann wohl verhalten würde. Stellenweise wie Janna-Berta, stellenweise auch nicht.

Grudrun Pausewang schildert die Geschichte sehr eindringlich, brachte mich zum Nachdenken und hat mich das eine oder andere Mal mit ihrer Vorstellung geschockt. Obwohl das Buch schon über 20 Jahre alt ist, ist es immer noch sehr aktuell, wie man zuletzt in anderen Ländern feststellen musste. Während des Lesens kam immer wieder eine Frage auf: "Muss Atomkraft wirklich sein?" Auch in diesem Buch konnte man sich auf eine Antwort nicht einigen, hier werden sowohl Stimmen der Bürger, als auch der Politiker laut. Dennoch erkennt man im Vorwort der Autorin, wie sehr sie sich dafür einsetzt, dass Atomkraftwerke in Deutschland abgestellt werden.

So interessant die Geschichte auch ist, so kann ich über den mehr als fragwürdigen Schreibstil nicht hinwegsehen. Auf der einen Seite ist die Geschichte wirklich spannend, emotional und schockierend geschrieben, auf der anderen Seite wurde mir der Lesespaß durch die ständigen Wiederholungen vermiest. Dazu gab es Szenen, die sich viel zu sehr in die Länge zogen. Die Flucht aus Schlitz wird zwar gut und authentisch dargestellt, aber man muss nicht unbedingt fünfmal erwähnen, dass man nun über Felder fährt.
Ansonsten konnte mich das Buch jedoch überzeugen. Die Charaktere sind authentisch und einige von ihnen schließt man sehr schnell in sein Herz.
Janna-Berta (ist das nicht ein fürchterlicher Name?!) ist für ihr Alter sehr reif und verantwortungsbewusst. Mit aller Kraft versucht sie ihren Bruder aus der Sperrzone herauszuholen und mit ihm zu flüchten, was ihr nur zum Teil gelingt. Sie ist intelligent und ist sich der Situation deutlich bewusst, dennoch geht sie nicht immer ganz glücklich damit um. Sie begibt sich bewusst einigen Gefahren, ohne Rücksicht auf sich oder andere zu nehmen, ihre Tante aus Hamburg weist sie ab, obwohl diese es nur gut mit ihr meint und ihre nächste Verwandte ist.
Janna-Berta wird selbst krank und muss mit dem Verlust ihrer Haare leben, was dem Mädchen zwar schwerfällt, dennoch will sie sich nicht mit ihrer Glatze verstecken und will den Menschen zeigen, wie gut es ihnen geht, weil sie gesund sind.

Die Covergestaltung passt sich der Geschichte an. Abgebildet ist ein Feld, dass verstrahlt ist. Die Felder passen hervorragend zur Flucht aus Schlitz. Die Kurzbeschreibung ist sehr knapp gehalten und verrät kaum etwas, was mir gut gefällt, da diese Geschichte im Vorfeld keine großen Worte benötigt.

Insgesamt hat mich "Die Wolke" erschüttert, schockiert, aufgeweckt und dennoch gut unterhalten. Man merkt der Autorin an, dass das Thema Atomkraft ein Herzensthema von ihr ist und wieviel Elan sie in dieses Buch gesteckt hat. Da verzeiht man ihr doch gern den einen oder anderen Fehler beim Schreibstil.

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Bewertung von pirat aus Bad Berka am 31.07.2011 ***** ausgezeichnet
Als in Japan das Atomkraftwerk von Fukushima in die Schlagzeilen geriet, sprachen plötzlich alle von den Gefahren der Atomkraft. Mein Vater hat mir erzählt, dass es schon einige Unglücke, wie zum Beispiel im russischen Tschernobyl, gegeben hat, dabei viel gestorben sind oder unter den Spätfolgen leiden. Ingrid Pausewang verlegt die Möglichkeit eines Unfalls in einem Kernkraftwerk nach Deutschland. Ein Super-GAU in dem Atomreaktor Grafenrheinfeld! Janna-Berta und ihr kleiner Bruder Ulli, welche in der Nähe des Kernkraftwerkes in Schlitz bei Fulda wohnen, müssen alleine fliehen, da ihre Eltern in Schweinfurt sind. Die ganze Stadt ist in heller Aufregung. Alle wollen vor der radioaktiven todbringenden Wolke fliehen. Auf dem Weg zum Bahnhof wird Ulli überfahren. Janna-Berta dreht durch und landet später in einem Nothospiz. Sie erkrankt an Leukämie.
. Ich finde das Buch sehr traurig, vor allem an der Stelle, als Uli stirbt. Das ist auch eine der bewegendsten Stellen im Buch. Erschüttert hat mich auch die Reaktion mancher Menschen, teilnahmslos, egoistisch und nur an sich selbst denkend. Erstaunlich ist, mit welcher Kraft Janna-Berta ihr Schicksal, den Tod der Eltern und des Bruders meistert. Ein tolles Buch, das nichts an Aktualität verloren hat!

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Bewertung von Laura aus Fulda am 02.07.2011 ***** ausgezeichnet
Das Buch "Die Wolke" von Gudrun Pausewang ist eine erfundene Geschichte,die allerdings jederzeit so hätte passieren können.Die Geschichte spielt in einer vergangenen Zeit .Die Hauptperson des Buches ist das 14-jährige Mädchen Janna-Berta,die mit ihren Eltern,Geschwistern und Großeltern in Schlitz(Hessen) wohnt.
Eines Tages,an einem ganz gewöhnlichen Schultag,kommt eine schreckliche Meldung herein!
In Grafen-Rheinfeld,ganz in der Nähe von Schlitz,gab es einen Reaktorunfall:Super-GAU!
Weil ihre Eltern und Großeltern verreißt sind,macht sich Janna-Berta gemeinsam mit ihrem jüngeren Bruder Uli mit dem Fahrrad auf die Flucht vor der herannahenden Giftwolke...
Doch auf ihrem Weg durch die Katastrophe verliert Janna-Berta viele liebe Menschen und sie muss lernen ihr Leben neu zu ordnen...
Das Buch ist sehr traurig und als ich es gelesen habe,kamen mir an einigen Stellen die Tränen. Man kann sich durch die realistische Schreibweise von Gudrun Pausewang sehr gut in die Situation hineinversetzen.
Die Autorin regt zum Nachdenken an und hat es bei mir geschafft!
Wie schlimm muss die Situation für die Menschen im Katastrophengebiet Tschernobyl gewesen sein und bis heute noch sein?
Als jetzt vor kurzem der Super-GAU in Japan erreicht wurde ,musste ich wieder an dieses Buch denken.
Ich würde das Buch eher an Erwachsene oder Jugendliche weiterempfehlen ,da es sehr traurig ist und es einige schlimme Szenen gibt
Ein sehr emotionales Buch!

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Bewertung von LaLeJa aus Fulda am 30.06.2011 ***** sehr gut
In dem Buch die Wolke geht es um die 14-Jährige Janna-Berta, die aufgrund eines Unfalls in einem Atomreaktor mit ihrem Bruder Ulli von Zuhause flieht. Doch auf dem Weg wird Ulli von einem Auto überfahren. Janna-Berta ist am Boden zerstört. Sie läuft im strahlenverseuchten Regen umher und bricht schließlich zusammen. Sie wacht in einem Krankenlager auf. Ihr geht es sehr schlecht. Janna-Berta ist strahlenkrank und ihr fallen die Haare aus.Von ihrer Tante aus Hamburg erfährt sie, dass ihre Eltern, ihrBruder und ihre Oma tot sind. Die Tante nimmt sie mit, doch Janna-Berta möchtte lieber zu ihrer anderen Tante. Also flieht sie von dort und reist zu ihrer ebenfalls strahlenkranken Tante. Dort bleibt sie bis ihr Wohnort wieder freigegeben ist. Dann fäht sie per Anhalter nach Schlitz zu ihrem Haus wo schon ihre Großeletern warten, die noch garnicht wissen, dass die ganze Familie tot ist. Also geht Janna-Berta ins Haus zeigt den Großeltern ihre Glatze und berichtet all das, was die Tante aus Hamburg verheimlichen wollte: Den Tod der Familie.
Ich finde das Buch sehr berührend aber auch lehrreich, da es zeigt was so eine Katastrophe hier in Deutschland für ein Chaos anrichtet. Außerdem zeigt es, wie schlimm es für einen Menschen ist, der seine Bezugsperson oder Familie verliert. Ich würde das Buch weiterempfehlen, da es fesselnd aber auch traurig ist, und zeigt wie schlimm so etwas enden kann.

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Bewertung von Nick aus Friedrichsdorf am 07.06.2011 ***** weniger gut
In dem Buch "Die Wolke" geht es um ein Mädchen namens Janna Berta, die in der Nähe des Atomkrftwerks "Grafenrheinfeld" zur Scule geht.
An einem ganz normalen Tag wird Alarm ausgelößt doch niemand denkt daran das es keine Übung sein könnte. Als die Schulleitung an das Mikrofon kommt und sagt das es keine Übung ist bricht Panik in der Schule aus. Als Janna Berta von Lars nachhause gebracht wurde wartet ihr kleiner 10 jähriger Bruder auf sie. Beide beschließen sich im Vorratskeller ihrer Großmutter zu verschanzen bis sich alles beruhigt hat. Doch als ihre Mutter anruft und sagt sie sollen sofort verschwinden versucht Janna Berta die Nachbarn zu erreichen doch alle sind schon fort und sie müssen sich alleine mit ihren Fahrräder auf den Weg machen.
Von dort an beginnt eine spannendes Abendteuer um Leben und Tod denn die Wolke ist schon auf den Weg in ihre Richtung und alle warten nur noch das es anfängt zu regnen. Als ihr kleiner Bruder mit seinem Fahrrad einen Wall hinunter fällt und überfahren wird ist Janna Berta sofort zur Stelle doch sie kann nichts mehr für in tun.
Es scheint das hier ihre Reise zu ende sei doch sie ist es nicht denn eine nette Familie nimmt sie in ihrem Wagen mit. Bis sie am Bahnhof sind, doch dort gibt es kein durchkommen mehr und sie wird mit den Kindern der Familie über eine Mauer neben dem Bahnhof gehoben und können dort abwarten bis die Eltern der Kinder zu ihr kommen und die Reise vortsetzen. Aber dazu kommt es nicht denn sie verliert 2 der 3 Kinder und als die Eltern kommen flüchtet sie der Wolke entgegen...
Mir hat das Buch gut gefallen denn es weißt auf die Gefahr der Kernenergie hin und zeigt wie es bei einem Supergau ablaufen könnte.
Ich empfehle das Buch weiter an Leute die gerne spannende Bücher lesen.

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Bewertung von 6b aus Mölln am 07.06.2011 ***** ausgezeichnet
Janna-Berta und Uli sind ganz normal zur Schule gegangen,als ein Alarm los ging.Sie bekam mit, das in Grafrheinfeld ein Atomkraftwerk explodierte. Alle versuchten panisch nach Hause zu kommen, Janna-Berta wurde von einem Nachbar mit nach Hause genommen. Uli wartete bereits zu Hause auf Janna-Berta. Die Nachbarn boten an, Janna-Berta und Uli mit zu nehmen, Janna-Berta lehnte das Angebot ab, und wartete auf einen Anruf ihrer Mutter, die in Schweinfurt war. Sie sollten bei den Nachbarn mit fahren, aber alle waren schon abgefahren. SIe entschlossen mti dem Fahrrad zu fahren. Kurz vor dem Bahnhof wurde Uli von einem Auto mit gerissen. Eine Familie mit einem Auto nahmen sie mit zum Bahnhof, dafür musste sie auf die 3 Kinder aufpassen. SIe verlor die Kinder an der Grenze, und lief zurück zum Rapsfeld. Sie wurde von einem Hippibus mitgenommen. Sie brachten Janna-Berta in eine Schule, die als Notunterkunft diente. SIe bekam Haarausfall und wurde nach einer Zeit von ihrer Tante Helga ,aus Hamburg abgeholt.Dort lebte sie, danach ging sie zu Almut bis ihre Großeltern von Mallorca wieder kamen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen , weil man aus diesem Buch etwas lernt. Ich empfehle es Schülern weiter die sich für Politik und Umwelt interessieren.

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Bewertung von lbs.6cr aus Birkenau am 30.05.2011 ***** ausgezeichnet
In dem Buch die Wolke geht es um ein Mädchen das wie jedes andere Kind in der Schule ist.Doch plötzlich geht der ABC-alarm los.Alles rasten in der schule aus und bekommen Panik.Natürlich musste das Mädchen nach hause zu ihrem kleinen Bruder der alleine zuhause ist.Ihre eltern sind nicht da und das Mädchen muss sich alleine mit ihrem bruder versuchen zu retten.Ihre Nachbahr helfen denn 2 auch nich.Also beschlossen sie weg zu laufen sie wollten durch den Walt weil die Staßen alle gesperrt wurden. Doch plötzlich hörte man nur noch Autos .Fie zwei guckten nach hinten und es kammen Autos über die Felder gefahren.Dabei wurde ihr kleiner Bruder überfahren.Es hiehlten ein paar Leute an und schleppten ihn in ein feld.Das Mädchen wahr so verzweifeld und stellte sich in die wolke:Sie bekamm Krebs .Doch am ende wurde alles wider gut.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen weil es immer passiren kann.
ich empfehle es weiter weil jeder was daaus lernen kann.

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Bewertung von brunpos aus Jessen am 24.05.2011 ***** sehr gut
Als in der Schule die Durchsage kommt, dass in Grafenrheinfeld ein Atomunfall passiert ist und die Schüler alle nach Hause müssen. Denkt Janna-Berta sofort an ihren kleinen Bruder. Ob er schon Zuhause sein wird und was er dort machen wird, denn ihre Eltern sind in Schweinfurt auf einer Tagung. Janna-Berta ist nun ganz auf sich allein gestellt und hat die Verantwortung für ihren Bruder. Die Nachbarn wollen Janna-Berta und ihren Bruder auf ihrer Flucht vor der Atomwolke mitnehmen. Die Kinder bleiben zu Hause im Keller, weil es ihnen ihre Tante am Telefon so gesagt hat.. Dann endlich als ihre Mutter anruft und sagt sie sollen fliehen, merkt Janna-Berta "Nein" gesagt hat. Die Kinder beginnen nun mit dem Fahrrad ihre Flucht. Unterwegs lernen sie die Menschen in allen Charakteren kennen und sie erfahren wie unterschiedlich doch jeder Mensch in solch einer Notsituation reagiert. Ob sie wohl der giftigen Wolke entkommen können?
Ich finde das Buch gut, weil man mal sieht wie die Behörden den Unfall zu vertuschen versuchen und man kann sehn wie viel Mut so ein kleines Mädchen hat. Ich empfehle jeden das Buch weiter die gerne Reality-Stories lesen, denn so etwas kann auch bei uns in Deutschland jeden Tag Wirklichkeit werden.

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Bewertung von Karres aus Koenigswinter am 17.05.2011 ***** sehr gut
Die Wolke
Das Buch "Die Wolke" von Gudrun Pausewang beschreibt einen GAU(= größter anzunehmender Unfall) in einem Atomkraftwerk mit allen Folgen für die Umwelt und Menschen.
Die Hauptperson ist ein 14-jähriges Mädchen namens Janna-Berta, die in der Nähe des AKW's wohnt(e) und wegen der Verstrahlung fliehen muss. Auf der Flucht kommt ihr Bruder auf tragische Weise ums Leben. Janna-Berta ist die einzig Überlebende ihrer Familie. Sie erkrankt wegen der Strahlung, irrt durch verschiedene Krankenhäuser und lebt bei Leuten aus der Verwandtschaft. Dabei erfährt sie, wie verantwortungslos die verantwortlichen Politiker sind und wie zynisch und gemein ihre Mitmenschen sich ihr gegenüber verhalten. Jeder denkt nur an sich, seinen Vorteil und sei eigenes Überleben.

Obwohl das Buch schon ein Jahr nach Tschernobyl geschrieben wurde, ist es durch die Katastrophe in Japan wieder ganz aktuell. Das Buch ist eine politische Botschaft gegen die Atomkraft. Durch die Wahl des Ortes, der Handlung, in (fast)
ganz Deutschland und genaue Beschreibung der Gefühle der Hauptperson, fühlt man sich angesprochen und betroffen.
Ich möchte jedem dieses Buch empfehlen, weil es etwas unvorstellbares vorstellbar macht. Es fordert jeden auf Verantwortung zu übernehmen.

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